Kundenrezension

12 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hätte man was draus machen können, so der übliche US Propaganda-Schmalz, 7. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lone Survivor [Blu-ray] (Blu-ray)
Und deshalb auch massive Abwertung, weil man's nicht mehr sehen und hören kann.
Das Ende des Films sagt alles: "You are never out of the fight".
Ne, damit ist nicht der Überlebende gemeint, sondern die US-Ideologie: immer irgendwo für Öl…äh, amerikanisch-westliche Werte kämpfend, "Gott" an ihrer Seite.

Es geht einem langsam so was auf den Keks, es reicht. Die Amis können keinen Film mehr machen, der sich um solche Themen dreht und keine Verkündungsbotschaft hat. Früher gab es noch gute (Anti-)Kriegsfilme, die entweder neutrale Schilderungen (z.B. Brücke von Remagen) oder kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema (Platoon) waren, heute nur noch Filme, die durchaus ein Livestream von der Front sein könnten.
Abgesehen davon besteht der Film nach gut einer halben Stunde nur noch aus Rumgeballere, in dem die coolen Amis diverse Verletzungen aushalten (Merke: Taliban kriegt Kugel in's Bein, fällt. Ami kriegt Kugel in's Bein, läuft heroisch weiter und stellt danach irgendwann fest, dass er wohl noch eine in den Kopf gekriegt hat. Wow, da ist der wert(e)lose Taliban schon zweimal hin!) und massenweise Taliban killen.
Ganz zu schweigen von dem kitschigen Heldentod am Abgrund…des schlechten Geschmacks versteht sich. Da hat wohl jemand zu viel 'Platoon' gekuckt.

Ohne diesen Dreck könnte man ihn lassen, für drei Sterne würde es evtl. reichen, aber so kann man ihn nur schrotten.
Bei einem anderen aktuellen Film, der sich mit einem realen Ereignis beschäftigt, ist das anders: 'Captain Phillips'. Da wird nix heroisiert, und der Film ist auch noch sehr viel besser gemacht. Hier ist ein durchschnittlich begabter Regisseur nur damit beschäftigt, Action und Botschaft an den Mann zu bringen, in "Battleship" war das ja nicht unähnlich.

Er ist weder kritischer Antikriegsfilm wie 'Apocalypse now', 'The thin red line' oder 'Platoon', noch Kriegsfilm wie 'Saving Private Ryan', aber auch kein Film, der reale Ereignisse realistisch wieder gibt. Er ist eine Verherrlichung und Heroisierung mit viel Action, übertriebenem Blutgespritze und heldenhaften US-Soldaten, effektiv ein Werbefilm für die US Streitkräfte. Für so was gibt's 'Rambo' oder sich selbst nicht ernst nehmend 'The Expendables', dieser Film hat aber angeblich einen anderen Anspruch.
So wird aus einem Film über ein reales Ereignis ein Action- und Propagandafilm, und er fällt damit durch.
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1-10 von 23 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.04.2014 13:11:35 GMT+02:00
thomas meint:
"Abgesehen davon besteht der Film nach gut einer halben Stunde nur noch aus Rumgeballere, in dem die coolen Amis diverse Verletzungen aushalten (Merke: Taliban kriegt Kugel in's Bein, fällt. Ami kriegt Kugel in's Bein, läuft heroisch weiter und stellt danach irgendwann fest, dass er wohl noch eine in den Kopf gekriegt hat. Wow, da ist der wert(e)lose Taliban schon zweimal hin!) und massenweise Taliban killen."

Das ist richtig, aber wer geht heutzutage denn noch in einem Film rein und erwartet, dass alles 100%ig realistisch ist? Soll man die Protagonisten direkt sterben lassen? Dann wäre der Film nach einer halben Stunde zu Ende. Und Ihr Vergleich mit "The Expendables" ist auch nicht wirklich treffend.

Da nicht jeder ein professioneller Film-Kritiker ist wie Sie es sind, kann man den Film durchaus für den "Durchschnitts-Zuschauer" empfehlen. ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2014 20:06:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.04.2014 20:07:19 GMT+02:00
MacPaul meint:
Komische Frage. Wie wär's damit: weil der Film auf einer wahren Begebenheit basiert und deshalb - ähnlich wie der erwähnte "Captain Phillips" realistischer sein sollte. Ist er aber nicht, und deshalb zusammengenommen mit der Heroisierung der US Soldaten abzulehnen. Deshalb ist der Vergleich mit Filmen wie "The Expendables" durchaus angebracht.
Den Kommentar zum "Durchschnitts-Zuschauer" spare ich mir hier…

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.04.2014 12:22:37 GMT+02:00
Al3x meint:
Ich frag mich gerade wieso jemand wie du in so einen Film geht und offenbar nicht weiss worum es geht oder was ihn erwartet.
Derjenige der Mike Murphy's Anruf am Satellitentelefon entgegen nahm ist ein Freund von mir und ich kann dir leider sagen dass es in Wirklichkeit noch um Einiges schlimmer war.
Die Verletztungen der 4 SEALs sind im Film ZU WENIG, die hatten allesamt bei den Stürzen und durch Schusswunden um Einiges mehr abbekommen und ihre Leichen waren fast unkenntlich als man sie Tage danach fand.
Was ich am Film vermisse sind die 7 (!!) Tage die Luttrell im Dorf war und wo er mit den Dorfbewohnern mehrmals, nicht nur einmal wie im Film, einen Angriff der Mountain Tiger abwehren musste. Auch ist er nicht mehr wie im Film selber gegangen, sondern wegen den Brüchen in den Beinen 7 Stunden gekrochen bis ihn Mohammed an einem Wasserfall fand.
Das wäre dramaturgisch eben zu "langweilig" - deshalb sollte man eventuell auch das Buch lesen, sich ein paar YT Vids reinziehen, dann versteht man den Film auch besser.
Eventuell ist Peter Berg auch nicht die Idealbesetzung als Regisseur für uns als Kinogänger, aber es dauerte 4 Jahre bis er Luttrell soweit hatte den Film machen zu können, also wird er für Marcus schon der Richtige sein.

Was ich an deinen Aussagen aber absolut nicht ab kann, ist die proletarische Art eine ganze Nation bzw. deren Soldaten mit "einen an der Waffel" mies zu machen.
Deinen Aussagen nach warst ja beim Bund, deswegen denke ich dass da bei dir wohl etwas schiefgelaufen sein wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2014 22:58:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.05.2014 22:01:37 GMT+02:00
MacPaul meint:
Ein Freund von dir hat den Anruf entgegen genommen, ja?!
Alter, es gibt wirklich viele Durchgeknallte im Netz, aber so was toppt dann echt alles. Da muss man nix mehr zu sagen.

Veröffentlicht am 04.05.2014 03:34:56 GMT+02:00
Tommy B. meint:
Dein Verständnis zu den Film ist bei dir vorbei geflogen.
Der Film handelt von der Operation Red Wings und deren 4 Seals die den Auftrag hatten Ohmad Shah auszuschalten.
Im Film siehst du bis auf wenige Ausnahmen so wie es abgelaufen ist!
Du kannst Captain Phillips nicht mit Lone Survivor vergleichen. Den das sind 2 verschiedenen Storys. Bei den einem ging es um eine gelungene Geiselbefreiung die von einem SEAL Team ausgeführt wurde und bei dem anderem um eine gescheiterte Mission wobei meherer Soldaten ihr Leben gaben.
Dank deiner Rezension und Meinung zeigt es das kein Verständnis im allgemeinen hast. Ich sag nicht hey du sollst es gut finden aber das tue ich nicht. Du musst es auch nicht akzeptieren aber etwas Verständnis solltest schon zeigen.
Der Film zeigt Bruderschaft und kein Patriotismus!
Würdest du wenn deine Freunde in Schwierigkeiten sind hängen lassen? Ist zwar kein genauer Vergleich aber ähnlich denn laut deiner Rezension lautet die Antwort ja.
Bist anscheinend noch in der Vergangenheit stecken geblieben aber die Zeit ändert sich. Seitdem sich Til Schweiger vermehrt um die Anerkennung deutscher Soldaten zu kämpfen, beweist den "Disrepect" von dem es noch zuviel gibt.

@ Al3x:
Ich bezweifel das ein Freund von dir den Anruf entgegen nahm.
Ich gebe dir Recht das die SEALs alle mehrere Verletzungen haben usw. Auch kann ich dir nicht ganz recht geben was das mit den Leichen betrifft die fast unkenntlich sind. Ich gebe dir was die Leichen betrifft recht bei denen die in der Chinook umkamen aber nicht bei den 3 SEAls

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.05.2014 15:39:58 GMT+02:00
MacPaul meint:
"Dein Verständnis zu den Film ist bei dir vorbei geflogen."
Schöne, sinnentleerte Aussage. Meine Aussage fliegt an mir selbst vorbei. Wow, du hast geradezu herausragendes philosophisches Talent!

Der Vergleich mit "Captain Phillips" war ein prinzipieller, falls du weißt, was das heißt. Oder ist dein Verständnis (also die Fähigkeit zu verstehen) gerade bei dir vorbei geflogen? Das heißt also, das es um die möglichst realistische Darstellung von Ereignissen geht. Das kann man hier nicht behaupten, und zwar bei weitem nicht. Dass der Chinook wohl kaum so von einer RPG abgeschossen wurde, sondern wohl eher seitlich und tiefer, lasse ich durchgehen, sonst wäre so eine Szene evtl. zu langweilig.
Aber nur die Verletzungen der Seals und vor allem wie sie dargestellt und von den Seals verkraftet wurden - also american hero style - sind schon zu viel des guten. Wobei sowieso zu klären wäre, wie viele davon post mortem waren. Von der Szene auf dem Felsvorsprung rede ich mal gar nicht. Wer da immer noch nicht schnallt, worum es in diesem Film tatsächlich geht, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

Ein weiterer Punkt wäre der Apache, der zum Schluss die Taliban beschießt. Sollte das etwa so gewesen sein, dann bitte auch zeigen, wie 30 mm-Geschosse Menschen zerfetzen, und nicht die Einschläge von MG-Feuer zeigen. Die Amis machen das nämlich sehr gerne in solch unzivilisierten Regionen wie Afghanistan, auch die AC-130 mischt da mit Direktfeuer mit. Aber dann würde man ja sehen, wie es dort tatsächlich aussieht, wenn die Amis am Werke sind; dann doch lieber als "Kameradschaft" getarnter US Patriotismus im "Platoon"-Stil.

P.S.: ach ja, ich bin in diesem Fall dann sogar gerne in der Vergangenheit stecken geblieben, auch wenn das erneut einer der heute gerne verwendeten, simple Quasi-Euphemismen ist; die Vergangenheit, in der auch unsere Jungs ihren Auftrag GG getreu ausgeführt haben, indem sie zuhause geblieben sind. Aber heute verteidigen sie lieber unsere Freiheit am Hindukusch, und wer das nicht akzeptiert, der ist dann halt irgendwie "strange", wie auch immer. Um das zu transportieren, braucht es dann schon einen Til Schweiger, weil es die primitiven Proleten auch von eben solchen gesagt brauchen, was heutzutage Sache ist.
Und "Disrespect" ist auch vollkommen angebracht, wenn deutsche Soldaten gegen den im GG festgeschriebenen Verteidigungsauftrag verstoßen, da gibt es nichts zu respektieren. Aber Leute wie du jubeln wohl eher darüber, dass "unsere Jungs" jetzt wieder international tätig sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2014 03:47:34 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.05.2014 01:20:59 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2014 13:58:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.05.2014 22:05:23 GMT+02:00
MacPaul meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2014 23:05:17 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.05.2014 01:20:50 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.05.2014 00:36:21 GMT+02:00
Katana meint:
Jemand, der andere Kunden hier als durchgeknallt oder Prol bezeichnet , gehört permanent bei Amazon gesperrt. So was ist allerunterste Schublade.
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