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Kundenrezension

22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der beste Ring, der je geschmiedet wurde, 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen (7 DVDs) (DVD)
Hier haben wir es mit einem Jahrtausendring zu tun. Otto Schenk ist der beste Opernregisseur, den es je gegeben hatte. Warum. Er inzeniert Wagner an der MET in New York streng genau dem Libretto nach. Keine einzige moderne verfälschende Einlage wird hier verwendet.Diese Verfremdung ist in Deutschland von solchen linken Regiethaterjunkies oder besser sagt Regietheatervergewaltiger Religion. In den USA Gott sei Gedankt nicht. Es belegt, dass die Amerikaner das Erbe der heiligen deutschen Kunst viel besser verwalten als wir Deutschen, die sich zu einem kulturlosen Volk, dank dieses Regietheaters gewandelt haben. Hier in Amerkia müssen die Häuser von freiwilligen Spenden leben. Und somit ist die Gefahr klein, dass es dort Regietheater gibt.
Kommen wir zu dem Ring von Otto Schenk und der New Yorker MET

Es beginnt im Rheingold. Wir tauchen in die Fluten des Rheines hinab. Und in der Tiefe des Rheines befinden wir uns. nicht in einem Kurbad oder in einem Klärwerk. Dann sehen wir Rheintöcher elfengleiche Phantsiewesen, ein Zwerg Alberich kommt hervor, wirklich ein Zwerg und etwa nicht eine "Judenkarrikatur" in der Regietheaterhölle Deutschland gern gemacht. Ja angeblich ist Alberich ein Jude wer es glaubt wird selig. Dann nach dem Raube des Goldes werden wir in die Götterwelt emporgefahren. Dort steht eine Ritterbrg, die von zwei Risen gezimmert wurde. Die Götter unter ihnen Wotan der Göttervater James Morris sehen wirklich aus wie Götter Große starke Männer die aber von zwei Riesen Matti Salminen und Jan hendrik Rootering noch überragt werden. Freia ist ein blond gelockter Ebngel, Fricka eine wahrhft würdevolle Göttermutter. Loge ist ein listiger Feuergott, ich kann weiter und weiter erzählen. Immer sehen wir ein WAHRES Götter und Heldendrama. Die Walküren sind Walküren. Siegmund ein abgekämpfter Germane und kein Staubsaugervertrer. Otto Schenk führt hier meisterlich Regie. Die Szene einer Ehe von Wotan und Fricka (natürlich mit der Altistin der deutschen Spätromantik schlechthin Frau Ludwig) ist an Dramatik nicht zu überbieten.
Der feuerzauber wirklich ein Feuerzauber.
Im Siegfried ist alles so wie es Wagner wollte. Siegfried ist ein Kräftiger Halbstarker, voller Übermut, Mime wirklich ein widerlicher Zwerg.
Der Drache wirklich eine Fantasieungeheur, der Wald wirklich ein Wald. der Brünhildefelsen ein Felsengebirge.
In der Götterdämmerung steht die Gibichungenhalle am Rhein, die Alberichszene ist wirklich nach Wagners Angaben realisiert und nicht nach irgendwelchem Guisto eines Regietheatermuftis.
Der Schluss ist wirklich eine Götterdämmerung

Danke Otto Schenk Danke MET für diesen Jahrtausendring

Sängerisch ist der Ring überragend. Vor allem James Morris als Wotan und Matti Salminen als Hagen ragen in einem guten Ensemble heraus. Wagner hätte seine Freude gehabt wenn er sehen würde, wie Otto der Große Schenk und James Levine seinen Ring inzenieren. Das Publikum in New York dankt mit einem Applaus, den sich deutsche Theater gerne wünschen würden.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.09.2011 14:11:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.09.2011 14:22:23 GMT+02:00
Herr Neugrodda. Nehmen Sie mal bitte folgenden wissenschaftlich belegte Fakten zur Kenntnis. Richard Wagner war mit seinem ersten Versuch einer szenischen Realisierung des Rings absolut unzufrieden. Angesichts bevorstehender Generalproben notierte seine Gattin Cosima am 28.7.1876 in ihr Tagebuch. Zitat: " Immer tiefere Einsicht in die Unvollkommenheit der Darstellung! Vor allem an den vordergründig, realistischen Bühnenkostümen des Professors Doepler mit ihren Tierhörnern, Fellen und Eisenrüstungen ließ er(Wagner) kein gutes Haar." Zitat: "Die Kostüme erinnern durchweg an Indianer-Häuptlinge und haben neben dem ethnographischen Unsinn noch den Stempel der Kleinen Theater-Geschmacklosigkeit! Ich bin darüber trostlos."

Richard Wagner brachte das Resümee seines ersten Versuchs einer szenischen Realisierung des gesamten Rings auf die knappe Formel. Zitat Wagner: " Nächstes Jahr machen wir alles anders."
Dazu ist Wagner nie mehr gekommen. Die zweiten Bayreuther Festspiele fanden erst sechs Jahre später 1882 statt und drehten sich ausschließlich um den neuen Parsifal. Und im Jahr darauf starb Wagner.

Nehmen Sie bitte mal zur Kenntnis, daß es keine einzige szenische Umsetzung gab, die Wagner auch nur im Entferntesten zufriedenstellte. Folglich auch keine auf die man sich berufen kann.
Es gibt folglich auch keinen wissenschaflich belastbaren Beleg, daß Wagner es immer nur in einem "Stil" umgesetzt haben wollte. Vielmehr wird er in einer Formulierung, die er im Sommer 1874 gegenüber seinem schärfsten Kritiker Eduard Hanslick gebrauchte, wie folgt zitiert. "Zitat Wagner: Ein Kunstwerk existiert nur dadurch, daß es zur Erscheinung kommt. Dies Moment ist für das Drama die Aufführung auf der Bühne. Doch das -- Wie -- des zur Erscheinung Kommens, muß natürlich unterschiedlich ausfallen."

Veröffentlicht am 04.09.2011 15:15:02 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2012 20:44:18 GMT+02:00
Herr Neugrodda. Nehmen Sie bitte weiterhin folgendes zur Kenntnis, was wissenschaftliche Forschung belegt. Cosima Wagner mißverstand den eigentlichen Auftrag Wagners als Einbalsamierung der szenischen Konzeption mit der Richard Wagner selbst, nachweislich so unzufrieden war. Infolge des einsetzenden Wagner Kults wurden die Bayreuther Festspiele schnell zum gesellschaftlichen Ereignis. Bayreuth zog nun genau die modischen Publikumsmassen an, die Neureichen und den europäischen Hochadel, jene Klientel, die Wagner eigentlich ausschließen wollte. Die prophetischen Worte des Philosophen Friedrich Nietzsche hatten sich erfüllt. Zitat: " Die Deutschen haben sich einen Wagner zurecht gemacht, den sie verehren können".
Und das genau ist das generelle Problem aller Sichtweisen, die sie in Behauptungen und Beschimpfungen personifizieren. Sie haben sich eine Privatideologie gebastelt , die ihrer Seelenlage oder emotionalen Lage entspricht, die aber mit wissenschaftlichen Fakten nichts zu tun hat. Erst mit Wieland Wagner begann wieder eine Zeit, in der man Wagners Auftrag ernst nahm, sich verabschiedete von einer Tradition, die dem Wesen und Wollen Wagners absolut widersprachen.

Für alle, die sich wissenschaftlich mit Wagner befassen, sind Ihre Anwürfe einfach peinlich und von substantieller Unkenntnis getragen. Wenn Ihnen der Otto Schenk Ring am besten gefällt und sogar auch der Valencia Ring, dann ist das doch absolut legitim. Aber unterlassen Sie doch bitte Ihre Beschimpfungen von Regisseuren, die sie nicht mögen. Lesen Sie doch mal meine Rezension des Stuttgarter Rings. Sie werden sehen, daß ich nicht zu den Ideologen des Regietheaters gehöre, aber man kann doch nicht bar jeder wissenschaftlichen Erkenntnis Beschuldigungen in die Welt setzen.

Veröffentlicht am 19.09.2011 18:14:43 GMT+02:00
Sehr geehrter Herr Neugrodda. Lesen Sie doch mal - Bühendes Leid - Politik und Gesellschaft in Richard Wagners Musikdramen- von Prof. Udo Bermbach. Sehr nüchtern, präzise, wissenschaftlich fundiert, was man nicht von so vielen Werken über Wagner behaupten kann. Vielleicht schwant es Ihnen dann doch einmal, daß es ein intellektuelles Abstrusum ist, ausgerechnet dem politisch philosophischen Denker Wagner, der in seinen musiktheoretischen Schriften eine Sozialutopie der Kunst entwickelt hat, auf einen Märchenonkel zu reduzieren.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2014 12:29:49 GMT+02:00
Pedantisches Gerede
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