Kundenrezension

81 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterklasse in der Mittelklasse, 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 600D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) schwenkbares Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorwort:
Die Canon EOS 600D ist mittlerweile meine dritte DSLR. Meine Einstiegskamera war die Olympus E-420, die mir hervorragend gefallen hat. Danach kam eine Systemkerama, die Samsung NX 5. Auch sehr gut, aber der elektronische Sucher hat mir dann doch nicht so sehr gefallen und auch die sehr, sehr kleine Objektivauswahl war suboptimal. Alles in allem würde ich mich nach wie vor als Anfänger mit relativ wenig Erfahrung aber viel interesse einordnen. Insbesondere Nacht- und HDR aufnahmen haben es mir angetan, ebenso wie das Spiel mit der Tiefenunschärfe. Daher ist meine Rezension nicht als abschließende professinelle Beurteilung zu sehen, sondern viel mehr als Usabilty-Eindruck von jemanden der wohl ziemlich genau in die Zielgruppe der Kamera fallen dürfte.

Allgemeines:
Und somit bin ich nun bei der Canon EOS 600D angelangt. Das Problem mit den Objektiven stellt sich hier nicht, neben Canon gibt es noch zahlreiche Fremdanbieter die Objektive für das Bajonett der Kamera herstellen. Die 600D ist keine reine Amateurkamera, dafür hat Canon die vierstelligen Serien im Programm, die auch nur knapp die Hälfte kosten; aber sie richtet sich dennoch klar an Anfänger. Die meisten Menuepunkte werden durch einen kurzen Hilfetext erklärt. Eine Funktion die für Anfänger anfangs sicher ganz nützlich sein mag, für Fortgeschrittene Anwender ist sie eher nervig - zum Glück lässt sie sich abschalten.

Body:
Der Body ist erstaunlich leicht und handlich. Gerade mal 500g bringt er ohne Objektiv auf die Waage, für eine DSLR ist das fast schon ein Leichtgewicht. Auch die Ausmaße sind eher als kompakt (für eine DSLR) einzustufen. Bei genau zwei Meter Körpergröße habe ich naturgemäß ziemlich große Hände, was aber bei der EOS 600D kein Problem darstellt. Die Finger wissen immer genau wo sie hin müssen. Ich hatte noch nie das Gefühl meine Finger seine zu groß oder die Kamera an sich zu klein.
Was am positivsten am Body auffällt ist der schwenkbare Display. Das war das was ich an meiner Samsung nach der Olympus am meisten vermisst habe. Gerade beim Arbeiten mit dem Stativ ist so eine Hilfe nicht zu unterschätzen. Man möchte die Kamera ja nicht immer zwingend auf Augenhöhe positionieren sondern auch mal in Winkeln in denen es einem nicht möglich ist direkt durch den Sucher sehen zu können ohne sich zu verrenken oder die Knochen zu brechen. Schön, das Canon dieses Feature nun auch in dieser Preisklasse verbaut hat. Das Display löst mit 1.040.000 Pixeln auf und ist somit sehr fein scharf und kontrastreich.

Nette Kleinigkeiten:
Bei Langzeitbelichtungen kann es bei Spiegelreflexkameras passieren, das Licht durch den Sucher auf den Sensor fällt und dadurch das Ergebnis der Belichtung negativ beeinflusst. Hier hat sich Canon etwas geschicktes einfallen lassen: Am Trageriemen gibt es eine kleine Abdeckung aus Gummi. Man kann die Augenmuschel am Body abnehmen und diese Abdeckung an ihre Stelle klemmen, so das durch den Sucher kein Licht einfallen kann und man eine optimale Aufnahme erhält. Auch wenn man dieses Feature sicher eher selten nutzen wird, ist es dennoch ein nettes kleines Feature.

Videofunktion:
Dieses Feature nutze ich so gut wie nie, daher hier nur ein kleiner Abriss über die Möglichkeiten der EOS 600D in diesem Bereich. Full HD gehört hier zum Programm, an sich ist der Funktionsumfang ähnlich hoch wie bei der teureren EOS 60D. Alles mögliche lässt sich von Hand einstellen, auch das Zoomen beim Filmen funktioniert - das automatische Nachschärfen dabei leider nicht. Die integrierte Videosnapshot Funktion, bei der man direkt mittels der Kamera einen Clips mit 2, 4 oder 8 Sekunden aufnehmen und zu einem Film zusammenstellen kann ist eher eine Spielerei.

HDR Fotografie:
HDR Aufnahmen werden aus Belichtungsreihen erstellt, innerhalb derer das gleiche Motiv mit unterschiedlichen Belichtungsstufen abgelichtet wird. Wichtig ist hierbei das sämtliche Einstellungen abgesehen von der Belichtungszeit gleich bleiben, also sowohl der exaktibe Bildausschnitt, als auch die Blende, der ISO-Wert, der Weißabgleich und auch der Fokus. Im Idealfall kann man genau einstellen wieviele Aufnahmen man erstellen möchte und mit welchen Belichtungsabständen. Hier schwächelt die Canon leider etwas. Man ist auf drei Aufnahmen mit einer Auslösung limitiert und kann maximal 2EV über- und unterbelichten. Mindestens 3EV sind heute eigentlich Standard, mehr würden ebenfalls nicht schaden. Hier bessert Canon hoffentlich nicht erst im nächsten Modell sondern schon beim nächsten Firmwareupdate nach.
Zwar gibt es die Möglichkeit die Kamera via Laptop/PC über die Software EOS Utility Fernzusteuern und somit alle notwendigen Einstellungen vornehmen zu können ohne an der Kamera selbst zu hantieren und damit eventuell den Bildausschnitt zu verändern, aber das ist viel zu viel Aufwand für etwas was man auch durchaus leichter hätte realisieren können. Zumal die HDR Fotografie immer mehr Freunde findet und immer populärer wird.

Crop Faktor: Die Kamera hat einen Cropfaktor von 1.6. Wem das nichts sagt möchte ich das technische Brimborium dahinter ersparen, letztlich heißt es nichts weiter das man die Brennweiten mit denen man fotografiert mit 1.6 malnehmen muss, um auf die tatsächliche Brennweite zu kommen. Fotografiert man mit einem 50mm Objektiv entspricht das tatsächlich 80mm, ein Tele 55-200mm entspricht 88-320mm und das 18-55mm fotografiert im Grunde mit 28.8-88mm. Das hat technische Gründe und ist bedingt durch den Sensor der kein Vollformat Sensor ist. Letztlich nichts weltbewegendes, ich wollte es nur erwähnt haben :)

Bildqualität:
Wie die Test diverser Fachzeitschriften zeigen gibt sich Canon hier keine Blöße. Die 600D liefert hervorragende Fotos ab. Selbst höhere ISO Werte liefern immer noch gute Fotos und sind meiner eigenen Praxiserfahrung nach sehr gut zu gebrauchen.

Negatives:
Leider gibt es auch einige Funktionen die ich bei anderen Kameraherstellern in einer günstigeren Preisklasse kennengelernt haben, die mir bei der Canon EOS 600D fehlen. Da wäre als allererstes die Löschfunktion. Bei der Canon muss man für jedes Bild mühselig auf löschen drücken und das ganze dann bestätigen. Gerade wenn man mehrere Bilder einer Serienbildaufnahme löschen will ein nerviges unterfangen. Bei Samsung z.B. muss man bei jedem Bild einmal mit OK einen Haken setzen wenn man es löschen will und bestätigt am Ende des Auswahlvorgangs das Löschen aller ausgewählten Bilder.
Sehr schade finde ich ebenfalls das die Kamera, wie scheinbar bei Canon üblich, ohne Blitzschuh daherkommt. Oben auf der Kamera gibt es eine kleine Schiene, wo allerlei Zubehör aufgesteckt werden kann - meistens Blitze, daher Blitschuh genannt. Bei meinen letzten beiden DSLR (Samsung / Olympus) wurde hier direkt eine Abdeckung mitgeliefert welche die Kontakte schützt. Schade das Canon hier spart, so ein Teil würde kaum mehr als sein paar Cent kosten.

Schade finde ich auch das kein GPS Empfänger verbaut wurde. Sony hat so etwas in dieser Preisklasse bereits eingeführt, bei Canon scheint man sich mit Neuerungen Zeit zu lassen.
Ein weiterer großer Kritikpunkt ist die Geschwindigkeit des Autofokus im LiveView. Hier arbeitet der AF so langsam das es je nach Situation ca. 3 Sekunden vom Drücken des Auslösers bis zum Foto an sich dauert. Das ist für alles was in Richtung Schnappschuss gehen soll absolut unbrauchbar. Selbst im LiveView-Quickmodus dauert das ganze über eine Sekunde. Zwar guckt der 'richtige' DSLR Fotograph eh meistens durch den Sucher, aber gerade Umsteiger benutzen doch sehr oft noch das Display, wie man es von den Kompakten her gewöhnt ist. Na ja vielleicht hilft Canon somit dem traditionellen Blick durch den Sucher wieder etwas unter die Arme.

Fazit:
Wer die Rezension gelesen hat und nicht erst beim Fazit anfängt wird jetzt evtl. denken mir würde die Kamera nicht gefallen da ich doch relativ viel zu meckern hatte. Das Gegenteil ist der Fall. Zwar gibt es zahlreiche Dinge die man verbessern könnte, aber das sind im Grunde nur Kleinigkeiten. Wenn es um das Foto an sich geht liefert die EOS 600D hervorragende Ergebnisse. Die Bilder sind klasse, scharf, farbtreu, kontrastreich und rauscharm. Mit besseren Objektiven als dem Kitobjektiv kann man noch viel mehr aus der Kamera herausholen. Ich kann jedem nur empfehlen die 50mm Festbrennweite mit einer Lichtstärke von 1.8 auszuprobieren. Wenn man sich daran gewöhnt hat das man zum Zoomen die Füße benutzen muss ist das Teil einfach ein Traum. Ich denke für die Zielgruppe ist die Kamera absolut ideal. Wer vom Einsteiger zum ambitionierten Fotographen aufsteigt wird eh früher oder später den Body wechseln, aber das ist wirklich nur Notwendig wenn man selbst die Kamera an ihre Grenzen führt. Bis das beim Einsteiger der Fall ist wird es sicher sehr lange dauern. Von meiner Seite her bekommt die Kamera somit eine klare Empfehlung.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 24 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.05.2011 10:20:47 GMT+02:00
ceegee meint:
Eine wirklich gute Rezension :-)
Zwei kleine Anmerkungen zu Ihren negativen Punkten:
Ich finde die Löschfunktion, so wie sie jetzt ist, sehr gut. Beim "Serienlöschen mit Häkchen" läuft man zu schnell Gefahr, auch gute Aufnahmen zu löschen. Löschen an der Kamera sollte man sowieso nur dann vornehmen, wenn man sich wirklich sicher ist. Gerade bei RAW Aufnahmen sieht man das Ergebnis erst am Rechner. Auf dem Display bekommt man nur eine jpg Miniatur angezeigt, die nicht unbedingt das eigentliche Foto exakt darstellt.
Ein GPS Empfänger ist eine (nette) Spielerei, die aber auch enorm viel Akkuleistung fordert. Darum verzichte ich lieber darauf.
Aber das ist natürlich alles reine Geschmacksfrage ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.05.2011 20:26:02 GMT+02:00
Benjamin T. meint:
vielen dank für das lob.
Klar sind die erwähnten "mängel" nur kleinigkeiten, daher hat die Kamera von mir auch fünf von fünf Sternen bekommen =).

Veröffentlicht am 05.05.2011 00:12:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.06.2011 09:05:23 GMT+02:00
Stefan Tasler meint:
Ist natürlich alles Geschmackssache,aber "Meisterklasse in der Mittelklasse" halte ich für etwas übertrieben.
Eine Freundin hat die Eos 600D und ich muss sagen,dass die Kamera mich nicht vom Hocker reißt,nicht weil ich eine Sony habe und diese richtig klasse finde,sondern allgemein.Im Serienbildmodus ist sie langsam,im LV mit AF vergehen Sekunden.Wenn sie in der Froschperspektive geknipst hat,wozu der klappbare Bildschirm ja taugen soll,was er wunderbar macht,ist sie manchmal halb umgefallen,weil sie sich nicht mehr halten konnte.Teilweise vergingen locker bis zu 4 Sekunden,manchmal auch "nur" 2. Meine Alpha 580 löst extrem flott,nämlich in weniger als einer halben Sekunde im LV inkl. AF aus.Und auch die Bilder sind,vor allem bei hohen ISO's,schlechter,als die meiner Alpha,nicht nur von den Details und dem Rauschverhalten,sondern auch von der Farbtreue her.
Habe rein garnichts gegen Canon,aber für den Preis finde ich die nicht gerade fortschrittlichen oder nicht wirklich neuen Features unverschämt.Da sollte etwas mehr kommen.
Habe wie gesagt den direkten Vergleich und wir haben schon viel getestet.
Sony ist hier deutlich fortschrittlicher.Allein Ihre Mängelliste deckt die Sony ab und darüber hinaus beherrscht sie noch einige Dinge besser,wie den integrierten HDR-Modus mit bis zu 6 Blendenstufen,zusätzlich zur Belichtungsreihe oder die Akkuanzeige in Prozent und nicht nur in 3 Balken (liegt ja eher am Akku,weiß aber nicht,ob es so ein Akku auch für die 600d gibt,bei Sony ist er auf jeden Fall gleich mit dabei) oder der Panoramamodus,normal oder 3D oder auch die Bilderserie mit wahlweise 3 oder 5 Fotos pro Sekunde mit Nachbelichtung und bis zu rasanten 7 B/s ohne Nachbelichtung (welche ich bei einer Greifvogelschau als extrem hilfreich empfand) und und und...
Auch die so als neu geltenden Hilfetexte im Menü sind nichts neues. Auch das hat Sony und bestimmt auch andere Hersteller schon früher gehabt.

Jetzt werden viele denken."Der macht die doch nur schlecht,weil er ne Alpha hat."
Das ist völliger Blödsinn, da ich kein kleines Kind bin,sondern einfach meine eigene Meinung schreibe.

Gruß
Stefan

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2011 15:31:44 GMT+02:00
Benjamin T. meint:
Hallo,
vielen Dank für deine Anmerkungen. Sie spiegel letztlich nur ein grundsätzliches Problem der Amazon Kundenrezensionen wieder: Hier sind keine Profis am Werk die eine Übersicht über den gesamten Markt haben und die Vergleichsmodelle kennen, sondern oftmals Amateuere oder Menschen mit weniger Erfahrungen die diese Vergleiche nicht ziehen können. Das erklärt auch warum z.B. viele wirklich schlechte Stative, um mal im Fotobereich zu bleiben, hier so eine gute Bewertung bekommen. Würde ich andere Kameras aus dem Preissegment kennen, z.b. die von dir erwähnte Sony oder die Nikkon D5100 würde mein Urteil eventuell auch anders ausfallen, aber diese Vergleiche fehlen mir. Ich kann die Kamera nur mit preiswerteren Kameras vergleichen und die übertrumpft sie allemale.

Grüße

Benjamin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2011 21:51:05 GMT+02:00
molesman meint:
Sie brechen die Lanze für Ihre Sony sehr gut, kein Thema. Allerdings hat auch Ihr Modell Schwachstellen wie die Tests zeigen. Man kann alles so oder so beleuchten. Nur verständlich dass Sie die Vorteiler Ihrer Kamera gegenüber der Canon in den Focus geschoben haben. Spricht nichts dagegen. Nur lesen Sie besser keine aktuellen Testberichte/Vergleiche, da kommt auch die Sony nicht immer gradios weg.Erfreulicherweise entscheidet ja auch noch wer hinter der Kamera steht. Alles Liebe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.05.2011 13:52:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.06.2011 09:06:53 GMT+02:00
Stefan Tasler meint:
Lieber molesman,

natürlich hat sicher auch mein Modell Schwachstellen,nennen Sie mir ein Produkt,egal ob aus der Fotografie oder sonst wo her,dass keine Schwächen hat?! ;)
Auch beziehe ich meine Erfahrung nicht nur aus Testberichten,da man weiß,dass die oft nicht das widerspiegeln,wie ein Produkt wirklich ist,sondern aus der Praxis und da schnitt die Eos 600D insgesamt doch schlechter ab,verglichen mit der Sony,ist nunmal so.
Ich habe wie gesagt mit einer Freundin sehr viel getestet,bei Tag,bei Nacht,alle möglichen Einstellungen und selbst sie war am Ende der Meinung,dass die Sony-Bilder,gerade bei Nacht,High-ISO um einiges besser aussehen und die Sony auch die besseren,nützlichen Features hat.Nichts für ungut.Natürlich entscheidet auch der Fotograf,aber z.B. High-Iso-Bilder kann auch der beste Fotograf nur so gut hinbekommen,wie es die Kamera zulässt,gerade wenn man nicht unbedingt nachbearbeiten möchte oder man gerade,je nach Situation,keine weiteren Hilfsmittel zur Verfügung hat und man High-Iso nutzen muss. ;)
Ich möchte Canon nicht kritisieren und die Eos 600D mag keine schlechte Kamera sein,aber fortschrittlich finde ich die bei der Eos 600D "neuen Features" für die Zeit dennoch nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.05.2011 13:56:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.05.2011 18:32:37 GMT+02:00
Stefan Tasler meint:
Hallo Benjamin,

das ist natürlich ein Wort und aus dieser Perspektive gesehen verständlich.Das ist ja auch meine Meinung und wenn man da nicht so den Überblick hat,kann man natürlich keine Vergleiche ziehen.
Ich wollte damit auch nicht deine persönliche Meinung kritisieren,sondern eher zeigen,dass es in der Preisklasse doch nochmal um einiges besser und fortschrittlicher geht,insofern ist auch deine Überschrift etwas übertrieben,denn genau das meine ich.Auch möchte ich damit nicht bezwecken,dass jetzt jeder eine Sony kauft,weil davon habe ich eh nichts.Hauptsache,jeder einzelne ist für sich zufrieden.
Bloß da die Eos in derselben Preisklasse spielt,wie die Sony,ist ein Vergleich dennoch gerechtfertigt.

Gruß
Stefan

Veröffentlicht am 23.05.2011 10:45:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.05.2011 10:49:10 GMT+02:00
Andrée meint:
kleine Anmerkung:

Mit der Canon kann man Bilder auch erst markieren und dann alle markierten löschen(S.224 im Handbuch) und dabei die Ansicht auf drei Bilder gleichzeitig umstellen.
Dazu muss man erst ins Menü(Dreieckssymbol mit einem Punkt) auf Bilder löschen.

Außerdem kann man noch alle Bilder in einem Ordner löschen.

Gruß.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.06.2011 23:36:49 GMT+02:00
Hey,
ich selber habe mir auch die Eos 600D gekauft. Jedoch muss ich Dir recht geben, dass jede Kamera ihre Vor- und Nachteile hat. Es sollte immer geschaut werden, welche Features und Eigenschaften einen selber wichtig sind.

Wichtig ist auch, welche Objektive angeboten werden. Selbst die beste Kamera bringt nichts mit einem schlechten Objektiv.

Hingegen auf Testberichte würde ich nichts geben. Nehmen wir einmal die Alpha 55 von Sony. Die wurde so hoch gelobt, obwohl dass Modell viele Fehler aufzeigt. Komischer Weise, werden viele Probleme erst gar nicht in den Testberichten erwähnt, sondern immer nur bei Kundenrezensionen und in den Foren. Oft bleibt auch die Frage offen, ob die Tester das Gerät wirklich richtig getestet haben oder einfach nur die Datenblätter verglichen haben. Anders kann ich mir viele Testberichte gar nicht erklären. Das gleiche Phänomen sieht man auch oft bei Handytests.

Desweiteren merke ich selber, das die subjektive Meinung bei jeder Kamera Betrachtung eine große Rolle spielt. So viel zu dem Problem der Testberichte.

Denke aber, dass die meisten Kameras richtig gut ausgestattet sind und eigentlich keine Wünsche offen lassen, obwohl alle ihre stärken und schwächen haben. Somit liegt die heutige Kunst des Fotografieren's, für mich weniger in der Technik sondern beim Fotografen selber. Die Kunst ist es ein gutes Motiv zu finden und es gut umsetzen zu können.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2011 09:51:39 GMT+02:00
Sven Herbrich meint:
@Stefan

Also die Qualität von Fotos entscheidet zu einem sehr großen Teil auch das Objektiv. Das Du eine Sony zu haben scheinst, fällt einem hier besonders auf, denn in der Tat hat man hier nicht viel Auswahl. Also wird Sony mangels Auswahl auch eine entsprechende Optik maximiert haben. Das Kitobjektiv der Canon ist ein Gutes, aber auch mit vielen Schwächen. Die besten Bilder macht es bei Nacht und als Makro. Für Einsteiger ein gutes Objektiv. Es kostet frei im Handel aber auch nicht die Welt. Wenn wir also von Bildqualität reden, dann sprechen wir schon von Preisbereichen ab 300¤.

Ansonsten merkt man ebenfalls, die subjektive Betrachtung. Mit Deinem Vergleich kann ich nicht viel anfangen, es fehlen soviele Daten. Nur zu meinen, sie mache bessere Bilder, trifft es nicht. Dabei sind auch immer die Daten entscheidend, unter welchen Aspekten die Aufnahmen gemacht worden sind.
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Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent

Benjamin T.
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   

Ort: Göttingen, Niedersachsen

Top-Rezensenten Rang: 2