Kundenrezension

1.885 von 1.924 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kindle für Anfänger, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Es gibt ja durchaus genug Rezensionen zum Kindle. Die Rezension "Was NICHT in der Amazon-Werbung steht" von Stefan Stossberger ist die mit Sicherheit hilfreichste Rezension, zumal dort in den Kommentaren auch zahlreiche Infos zu finden sind. Die Rezension "Rezension für alle Angsthasen" von BaluForKanzler ist amüsant und schildert die Dinge aus einer anderen Sicht. Aber dann gibt es ja noch einige andere Rezensionen die mehr oder weniger ins Detail gehen. Auf youtube findet man außerdem noch einige Videos, welche einem einen Kindle vorführen. Zu guter Letzt findet man hier auf Amazon.de die FAQs, Handbücher usw.
Diese ganzen Infos findet man im Netz, man muss nur suchen. Ich hatte mich damals auch lange mit der Thematik eBook-Reader befasst, und bin auch immer wieder beim Kindle gelandet. Da ich vermehrt in letzter Zeit Kommentare von Rezensionen gelesen und teilweise beantwortet habe, bin ich immer mehr ins Kindle-Thema eingestiegen. Allerdings treten in den Kommentaren zu anderen Rezensionen immer wieder dieselben Fragen auf.

Hier mal eine kleine Zusammenstellung der Themen, welche immer mal wieder in den Kommentaren zu anderen Rezensionen auftauchen...

1. Im Kindle wird ein eInk-Display verwendet:
Es bildet nur Graustufen ab und hat KEINE Hintergrundbeleuchtung. Dies empfinden einige wenige Zeitgenossen als Nachteil, allerdings soll ein eInk-Display Papier und dessen Leseeigenschaften imitieren. Papier ist deshalb stundenlang angenehm zu lesen, weil es nun mal nicht leuchtet, flimmerfrei und blickwinkelunabhängig ist. Dies alles ist beim eInk-Display auch der Fall. Zusätzlich kann man am Kindle die Schriftgröße ändern, was bei Papier natürlich nicht möglich ist.
Papierbücher kann man außerdem mehr oder weniger gut in der Sonne lesen, da Papier nicht spiegelt... aber allerdings (je nach Papier) kann es in der Sonne auch so stark reflektieren, das es unangenehm wird. Auch hier bietet der Kindle einen Vorteil gegenüber dem klassischen Buch, da er problemlos jedem Sonnenstrahl trotzt. Am Sandstrand würde ich mir trotzdem gut überlegen, ob ich einen Kindle mitnehme... Sand und Wasser in einem normalen Buch sind weitaus weniger tragisch, als im Kindle ;-)

2. Vergleich Kindle und Tablets:
Gerne vergleichen einige Menschen Äpfel mit Birnen.
Man kann nicht allgemeingültig sagen, ob ein Tablet oder Kindle besser ist. Es kommt schlichtweg auf den Anwendungszweck an. Wenn ich viel mit PDF-Dateien zu tun habe, würde ich diese eher mit einem 10 Zoll-Tablet betrachten. Das Display von Kindle ist für die meistens PDFs zu klein, sodass man viel scrollen muss, was ohne Touch-Funktion doch schon sehr mühsam ist. Die Inhalte der PDF-Dateien sind fixiert, also man kann die Schriftgröße nicht ändern, und es wird auch kein automatischer Zeilenumbruch durchgeführt. Das ist bei richtigen eBooks (AZW, MoBI, ePub) schon der Fall und deren entscheidender Vorteil.
Wenn ich jetzt hauptsächlich eBooks lese und nur ab und zu mal eine PDF-Datei betrachten möchte, greife ich natürlich besser zum Kindle.

Jetzt gehe ich mal ein wenig ins Detail. EInk-Displays sollte man nicht mit bunten LC-Displays von Tablet-PCs (iPad, Galaxy Tab usw.) vergleichen. Tablets sind mehr für multimediale Anwendungen gedacht. Jedes Display, welches eine permanente Hintergrundbeleuchtung besitzt, ist nicht gerade optimal zum stundenlangen Lesen. Diese Displays ermüden wesentlich schneller die Augen, als eInk-Displays. EInk-Displays verbrauchen sehr wenig Energie, da sie nur beim ändern des Bildschirminhaltes kurz Strom benötigen. Ist das Bild neu aufgebaut, wird erst beim nächsten Seitenwechsel das Akku belastet. Da keine Hintergrundbeleuchtung existiert, wird dadurch kein permanenter Strom aus dem Akku verbraucht. Deswegen hält der Akku vom Kindle im Vergleich zu den Tablet-PCs auch solange durch. Das "Fehlen" der Hintergrundbeleuchtung stellt für mich gerade abends im Bett einen Vorteil dar. Dadurch dass ich nicht wie ein Musiker auf der Bühne angestrahlt werde, leiden einerseits meine Augen nicht so sehr und andererseits werde ich nicht künstlich wach gehalten. Ich selber habe mit einem Tablet im Bett das Gefühl, dass ich nicht so schnell einschlafen kann... aber das mag rein subjektiv so sein.
Wer allerdings ein paar Euro zusätzlich in eine ansteckbare Leselampe, oder sogar in die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe investiert, kann auch im Dunkeln mit dem Kindle lesen. Die Kindle-Hülle mit integrierter Leselampe bietet außerdem den Vorteil, dass die Leselampe den Strom aus dem Kindle-Akku bezieht, und nicht auf zusätzliche Batterien angewiesen ist. Da diese Leselampen nur aus ein paar LEDs bestehen, verbrauchen diese nicht annähernd den Strom eines LC-Displays. Also hält der Kindle mit einer Akku-Ladung dann trotzdem noch um ein vielfaches länger durch als ein Tablet-PC.
Alternativ kann man natürlich die gute alte Nachttischlampe verwenden, insofern der Bettnachbar nicht dadurch gestört wird :-)
In der Sonne spielt der Kindle natürlich seinen klaren Vorteil aus... er spiegelt nicht und ist angenehm zu lesen. Ein Tablet im Sonnenschein ist meistens nur als Spiegel zu gebrauchen.

Die Nachteile von eInk sind mit Sicherheit die fehlende Farbe und der "langsame" Bildaufbau. Zum Lesen von Büchern ist der "langsame" Bildaufbau überhaupt nicht störend, allerdings durchaus bei Animationen (Videos). Der Kindle ist aber nun mal ein ebook-Reader, also ein Lesegerät für elektronische Bücher, und dadurch kann man die Trägheit des Displays sicherlich vernachlässigen. Der Seitenwechsel ist hierbei auf jeden Fall immer noch um einiges schneller als bei einem gewöhnlichen Buch.
Die fehlende Farbe bei eInk ist sicherlich der größte Kritikpunkt. Es gibt einige Fachliteratur und Kinderbücher, die in Graustufen entweder schlecht oder gar nicht zu gebrauchen sind. Auch Magazine und Comics wirken in Farbe besser. Da sind momentan die Tablets natürlich im Vorteil.
Allerdings sind die Tablet auch in der Regel um einiges schwerer als ein Kindle, und der Akku hält nur ein paar Stunden. Im Bett kann man den Kindle bequem mit einer Hand halten. Dies ist bei vielen Tablets problematisch.
Wenn ich allerdings vielleicht nur 20-30 Minuten am Tag lese, vermehrt Multimedia-Inhalte anschaue, viele PDF-Dateien betrachte und/oder auf ein Farb-Display angewiesen bin, kann man auf einen Kindle verzichten. Wenn ich allerdings mehr als eine halbe Stunde am Tag Bücher lesen möchte, ist ein Kindle lohnenswert. Im Zweifelsfall greift man zu Tablet und Kindle :-)

3. Kindle gegen günstige Tablets (Weltbild Trekstor Reader / Archos 70b)
Manch einer propagiert gerne, dass es ja für 60€ einen bunten "eBook-Reader" von der Konkurrenz gibt. Abgesehen davon, dass diese Geräte meiner Meinung nach keine "richtigen" ebook-Reader sind, sondern eher enorm abgespeckte Tablet-PCs, stimmt diese Aussage allerdings. Aber es ist auch Fakt, dass z.B. dieser Weltbild-Reader ein LC-Display mit einer schlechten (grobkörnigen) Auflösung verbaut hat, welches auch noch zum Flackern neigt. Zumal die Touchbedienung nicht immer zuverlässig reagiert und das Gerät kein W-LAN bietet. Alle Bücher müssen über den PC auf das Gerät kopiert werden. Das Gerät hält im Optimalfall drei bis vier Stunden mit einer Akkuladung durch. Beim Archos 70b sieht das auch nicht viel besser aus.
Also wenn man aus irgendeinem Grund lieber ein Farbdisplay nutzen möchte, sollte man besser zu einem höherwertigen (teureren) Tablet greifen, anstatt zu diesen billigen "ebook-Readern". Bei häufiger PDF-Nutzung sollte es auch ein 10 Zoll Gerät sein.

4. eInk hat nicht denselben Kontrast wie Papier:
Stimmt... der hellgraue Hintergrund vom Kindle-Display, bietet nicht denselben Kontrast, wie eine gedruckte Papierseite. Ich benötige für den Kindle schneller eine zusätzliche Lichtquelle, als beim gedruckten Buch. Bei normalem Tageslicht kann man allerdings sehr gut auf dem Display lesen. In der Sonne sogar besser als auf Papier. Für mich persönlich spielt das allerdings keine große Rolle, da ich eh meistens abends lese, und somit immer schon (wie bei gedruckten Büchern) auf Lampen angewiesen war.

5. Amazon nutzt ein eigenes Format für eBooks:
Ja auch das stimmt. In deutschen Online-Shops sind eBooks im "ePub"-Format Standard. Nur Amazon nutzt ein eigenes Format namens AZW. Zusätzlich kann ich ebooks im ungeschützten MOBI-Format auf dem Kindle nutzen. Ich kann also keine Bücher aus anderen Online-Shops auf dem Kindle öffnen. Bei Amazon gekaufte Bücher kann ich allerdings mit Apps auf jedem richtigen Tablet-PC (Android/iOS) oder normalem PC/Mac lesen. Nur auf anderen eBook-Readern (Sony PRS-T1, Thalia OYO) können keine Amazon Kindle-Bücher geöffnet werden. Das ist momentan leider der Stand der Dinge. Durch die Buchpreisbindung in Deutschland ist es mir erst mal egal, da alle eBooks überall dasselbe kosten.

6. Kann ich ein Amazon-Konto permanent auf zwei Kindle betreiben:
Ja das geht. Wenn man keine Geheimnisse voreinander hat ;-)
Wenn sie also zu zweit hauptsächlich dieselben Bücher lesen, kann man diese über ein gemeinsames Konto kaufen, welches bei beiden Kindle hinterlegt ist. Dann können beide Kindle auf dieselben gekauften Bücher zugreifen. Sie können aber den Kindle auch später bei Bedarf auf ein anderes Konto problemlos ummelden. Allerdings haben sie dann keinen Zugriff mehr auf die Bücher vom gemeinsamen Konto, welche noch nicht auf den betroffenen Kindle heruntergeladen wurden. Die Bücher vom gemeinsamen Konto, welche schon auf dem Kindle gespeichert wurden, sind aber dort nach dem Ummelden auf ein anderes Amazon-Konto, weiterhin verfügbar und können gelesen werden.
Man kann aber jederzeit und so oft Sie möchten ein beliebiges Konto am Kindle anmelden, also beliebig hin und her wechseln. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.

7. Kann ich selber eBooks schreiben und veröffentlichen:
Ja bei Amazon geht das recht einfach. Zu diesem Thema gibt es wiederum einige eBooks und Internetseiten. Insgesamt gesehen ist das bei Amazon schon recht einfach. Also man benötigt nicht unbedingt einen Verlag um ein eBook zu veröffentlichen. Dazu würde ich aber die diversen Ratgeber zurate ziehen.

8. PDF auf dem Kindle ist ein Graus:
Wer viele PDF-Dateien lesen muss, sollte eher zu einem 10-Zoll Tablet greifen. Der Kindle ist dafür meiner Meinung nach zu klein. PDF-Dateien können an sich an jedem Endgerät (PC, Tablet, Reader) nur vergrößert, verkleinert und gescrollt werden. PDF-Dateien, welche aus einfachem Fließtext bestehen, kann man mithilfe der kostenlosen Software "Calibre" relativ einfach in ein eBook umwandeln. Dieses eBook kann dann über USB auf den Kindle kopiert werden bietet dann wiederum die üblichen Vorteile, z.B. Schriftgröße anpassen, Zeilenumbruch am Display-Rand usw..
Alternativ kann man natürlich auch den Amazon Konvertierungsservice nutzen. Dazu schickt man eine E-Mail mit der zu konvertierenden PDF an "Name@free.kindle.com" (kostenfrei, Zustellung auf das Gerät nur über W-LAN) oder an "Name@kindle.com" (kostenpflichtig, Zustellung über W-LAN oder USB). Der Betreff muss nur "convert" lauten. Damit kann man auch weitere Dateiformate, wie z.B. Word-Dokumente konvertieren lassen.
Die persönliche Kindle-Mail-Adresse kann man z.B. über folgende Schritte finden und ändern:
Amazon-Seite --> Mein Konto --> Mein Kindle (bei Einstellungen) --> Persönliche Dokumente-Einstellungen

Weitere Infos unter dazu findet man hier:
http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=kinw_myk_pd_ln?ie=UTF8&nodeId=200767380

9. Kindle Speicher erweitern:
Den Speicherplatz im Kindle kann man nicht erweitern. Es gibt keinen SD-Slot oder dergleichen. Dadurch dass man aber die Bücher bei Amazon kauft, hat man auch den Vorteil, dass diese Bücher bei Amazon gespeichert werden. Geht der Kindle verloren oder geht defekt, kann man sich alle Bücher auf einen neuen Kindle (oder Tablet,PC,Mac,Smartphone) laden. Wenn man ein Buch vom Kindle löscht, bleibt es auch noch bei Amazon gespeichert, und man kann es jederzeit wieder auf den Kindle laden. Dazu gibt es im Kindle den Ordner "Archiv", welcher alle gekauften, aber noch nicht auf dem aktuellen Kindle heruntergeladenen Inhalte anzeigt.
Deswegen ist eine Speichererweiterung beim Kindle normalerweise gar nicht notwendig.

10. Wie füttere ich den Kindle:
Entweder per W-LAN (oder auch "Wi-Fi" genannt) oder UMTS (nur beim "Kindle Keyboard 3G"). Zur Not geht es aber auch über USB, falls man kein W-LAN besitzt und nicht 160€ für den Kindle Keyboard 3G ausgeben möchte. Allerdings lohnt sich die zusätzliche Investition von max. 60€ für manche Leute ohne W-LAN durchaus. Man muss sich selber nicht mit der Thematik W-LAN rumschlagen und dort womöglich Zeit und Geld investieren, wenn es nicht für andere Geräte benötigt wird. Es gibt außerdem durchaus auch Standorte in Deutschland wo kein DSL zur Verfügung steht und UMTS die einzige Alternative darstellt.
Aber das ist sehr individuell und sprengt hier den Rahmen.
Mehr zum Thema W-LAN (= Wi-Fi) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)
Mehr zum Thema UMTS (= 3G) findet man im Internet... einfach mal danach suchen. (Ich darf hier keine Links auf fremde Internetseiten einfügen)

11. eBooks verschenken:
EBooks kann man momentan noch nicht bei Amazon verschenken. Dafür gibt es aber Amazon Gutscheine, die man stattdessen seinen Liebsten zukommen lassen kann. Diese Gutscheine können auch für eBooks verwendet werden. Dazu muss der Empfänger zuerst den Gutschein einlösen und danach die Bücher kaufen. Beim Einlösen des Gutscheins wird der Betrag dem Amazon-Konto gutgeschrieben und man kann davon eBooks oder andere nette Dinge kaufen.

12. Der Kindle ist in USA viel billiger:
Das ist so nicht richtig. Es gibt den Kindle in USA auch mit Werbefinanzierung für $79. Ohne Werbung kostet er dort $109. Außerdem zahlt man in USA für den Kindle keine Steuern, welche hier in Deutschland dazu kommen. Rechnet einfach selber nach.

13. Die Preise von eBooks sind zum Teil unverschämt:
Die Preise von eBooks bestimmt der Verlag nicht Amazon. Diese Preise sind dann durch die Buchpreisbindung auch in allen Online-Shops gleich. Meistens sind die eBooks ein wenig günstiger als die gedruckte Ausgabe. Da natürlich die Papierverarbeitung, Druck und Transport wegfällt, werden hier Kosten gespart. Die anderen Kosten für Marketing, Lektorat, Personal, Buchhaltung, Firmenautos, Weihnachtsfeier usw. bleiben natürlich bestehen.

14. Kinde, Kindle Keyboard, Kindle Touch - Welcher soll es werden:
Der kleinste Kindle (oder auch "Kindle 4") hat keine Tastatur. Zum Lesen benötigt man natürlich diese nicht. Wenn man nur ab und zu mal einen Suchbegriff oder das W-LAN Passwort eingibt, kann auf eine physische Tastatur oder einen Touchscreen verzichten. Wenn man aber auch häufiger Anmerkungen schreiben möchte ist der Kindle Keyboard oder Kindle Touch die bessere Wahl. Allerdings fehlen beim Kindle Keyboard die Umlaute, da er nur eine englische Tastatur hat. Der größere Speicherplatz beim Touch- und Keyboard-Modell ist normalerweise kein entscheidendes Kriterium, da ja alle gekauften Bücher bei Amazon gespeichert werden. Allerdings ist der Akku beim Kindle Touch und Keyboard doppelt so leistungsfähig, als beim Kindle 4. Die Touch sowie Keyboard-Modelle können noch zusätzlich MP3-Dateien abspielen und englische Texte mit einer Roboter-Stimme vorlesen, insofern dies für die expliziten Bücher vom Verlag erlaubt wurde. Wenn der Verlag dieser Funktion nicht zustimmt, wird die Vorlesefunktion unterbunden. Allerdings macht das natürlich auch nicht sonderlich Spaß einer Roboter-Stimme zuzuhören, aber für manche Menschen mag diese Funktion wichtig sein. Der Keyboard hat übrigens nur ein englisches Menü. Alle anderen Kindle haben auch ein deutsches Menü. Durch die Tastatur ist der Kindle Keyboard natürlich größer und ein wenig schwerer. Ich habe den Kindle 4 und den Kindle Keyboard und muss schon sagen, dass ich in den meisten Fällen den Kindle 4 nutze. So viele Anmerkungen schreibe ich nicht, aber das ist auch wiederum sehr individuell. Und die Akkuleistung vom Kindle 4 reicht vollkommen für meine Zwecke. Die ist immer noch nicht mit Smartphones, Tablets oder Notebooks zu vergleichen. Die Kindle "3G"-Modelle sind für Leute interessant, welche entweder viel unterwegs sind, oder aber kein W-LAN ihr Eigen nennen und keines einrichten möchten... oder natürlich wenn Sie überhaupt keinen Internetanschluss besitzen. Bei den 3G-Modellen werden die eBooks entweder über W-LAN oder über das Mobilfunknetz auf den Kindle geladen. Dabei entstehen aber KEINE Mobilfunkkosten, da diese beim Kauf abgegolten worden sind. Sie bezahlen also nur den Kaufpreis und es entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Mobilfunknutzung. Allerdings ist der Zugriff über UMTS auf den Amazon Kindle Shop und die Internetseite "Wikipedia" begrenzt. Da ich leider den Touch noch nicht in den Fingern hatte, kann ich dazu leider keine Erfahrungen berichten. Auf den ersten Blick (im Internet) vermisse ich persönlich aber die Blätter-Tasten links und rechts am Gerät... ich kann den Kindle 4 mit einer Hand halten und trotzdem weiterblättern... das wird beim Touch bestimmt schwierig. Dafür hat er natürlich die Bessere eingabemöglichkeit für Anmerkungen und kann im Gegensatz zum Keyboard-Modell auch Umlaute eingeben, sowie besser Markierungen setzen und im Menü navigieren. Da hat sicherlich jeder seine persönlichen Vorlieben und Anwendungszwecke... eine pauschale Empfehlung möchte ich mir deshalb sparen und wäre nicht sinnvoll. Man kann ja die Geräte testen und auch wieder zurückschicken!

15. Der Kindle fesselt mich an Amazon:
Man ist bezüglich der kommerziellen Bücher an Amazon gefesselt. Kostenfreie Bücher können entweder auch über den Kindle-Shop bezogen oder aber per USB auf den Kindle kopiert werden. Wenn man also von irgendeiner anderen (legalen) Quelle DRM-freie Bücher heruntergeladen hat (z.B. [...]) kann man diese Bücher auf den Kindle kopieren. Liegen diese kostenfreien (ungeschützten) Bücher als ePub-Datei vor, können diese relativ einfach mithilfe der kostenfreien Software "Calibre" in das MOBI-Format umgewandelt werden, welche der Kindle öffnen kann.
Der Vorteil von der Bindung an Amazon ist, dass man sich nicht um die Datensicherung der gekauften Bücher sorgen machen muss, weil sich Amazon komplett darum kümmert. Wenn ihr Kindle den Geist aufgibt, sind alle Bücher, welche über Amazon bezogen wurden, auf einen neuen Kindle verfügbar. Man benötigt dann einen neuen Kindle (oder Tablet, PC, Mac mit der entsprechenden Kindle-App) und kann über das Archiv auf die gekauften Bücher zurückgreifen. Sie können auch Bücher auf mehreren Kindle, Tablet, PCs gleichzeitig lesen. Bei allen anderen Anbieter von eBooks müssen Sie sich um die Datensicherung der Bücher übrigens selber kümmern. Diese Anbieter halten allerdings auch die gekauften Bücher vor, man muss halt nur von jedem einzelnen Anbieter die Bücher herunterladen, falls Sie keine Datensicherung durchgeführt haben. Der Aufwand reduziert sich allerdings, wenn man auch nur bei ein oder zwei Händlern kauft. Da diese Anbieter auf das DRM von Adobe setzen, kann man in der Regel ohne PC überhaupt keine Bücher kaufen. Diese müssen erstmal am heimischen PC über eine Adobe-Software ihrem Adobe-Konto und dann dem autorisiertem Lesegerät zugeordnet werden. Also man kauft effektiv bei einem Händler das Buch und muss es dann noch mit der Adobe-Software autorisieren, damit es dann auf das Lesegerät kopiert werden kann. Meiner Meinung nach umständlicher als bei Amazon, wo das Buch über USB, WLAN oder (bei 3G-Mobellen) über Mobilfunk automatisch auf dem Kindle landen. Dies ist bei Amazon definitiv besser gelöst. Es gibt bisher keinen Anbieter, der eine vergleichbare Lösung bieten kann. Beim Kindle braucht man definitiv keinen PC um Bücher zu kaufen... das funktioniert auch direkt vom Kindle problemlos. Mein Vater (über 70) hat z.B. keinen PC, keinen Internetanschluss und auch überhaupt kein Interesse an dem ganzen "Gedöns". Aber mit seinem "Kindle Keyboard 3G" kann er trotzdem Bücher oder Leseproben herunterladen und muss sich nicht mit dem ganzen Kram auseinandersetzen. Er hatte natürlich den Vorteil, dass sein Sohn ihm alles genau erklärt hat :-)

16. DRM = Kopierschutz:
Alle kommerziellen Bücher sind mit einem Kopierschutz versehen. Dieser soll sicherstellen, dass die Rechte der Verlage und Autoren geschützt werden.
Allerdings weiß ich nicht, wie das in 30 Jahren mit meinen Kindle-Büchern aussieht. Kann ich diese dann noch öffnen? Dieselbe Frage stellt sich allerdings bei allen anderen DRM-geschützten (kopiergeschützten) ebooks auch. Also auch bei kommerziellen ePub-ebooks gibt es einen Kopierschutz, welcher von der Firma Adobe entwickelt und verwaltet wird. Wenn man übrigens Bücher in Bibliotheken ausleihen möchte, muss der eBook-Reader ePub unterstützen, also kann man den Kindle dafür vergessen.
Abschließend kann man dazu sagen, dass nur eBooks OHNE DRM (Kopierschutz) und in einem OFFENEN Format (ePub) garantiert in 40, 50, 60 Jahren noch problemlos gelesen werden können. Ein digitales Wasserzeichen wäre vielleicht die bessere Lösung, welches den harten Kopierschutz (DRM) überflüssig machen würde. Zumindest bei gekauften Büchern, bei Bibliotheken müssten man natürlich DRM weiterhin verwenden um ein Buch nur für eine gewisse Zeit zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe ja, dass sich in ein paar Jahren die Verlage und Händler darauf einigen können, auf DRM komplett zu verzichten... pro Buch würden die Händler ca. um die 0,20 € Lizenzkosten sparen!
Bis dahin kann man sich das kleinere (passendere) Übel aussuchen. Da Amazon zusätzlich zu der mittlerweile guten deutschen Auswahl, auch sehr viele englische Bücher im Angebot führen, habe ich mich hierfür entschieden. Aber das muss jeder für sich selber ausmachen.
Mehr zum Thema DRM findet man im Internet... einfach mal danach suchen.

17. Amazon stellt keine Rechnungen aus:
Für eBooks stellt Amazon keine Rechnungen aus. Wie ich inzwischen gelernt habe, muss man wohl nicht zwingend beim Finanzamt die Rechnungen für gekaufte Bücher vorlegen, wenn man diese Steuerlich geltend machen möchte. Es reicht wohl einen "Beleg" einzureichen, wie z.B. eine glaubhafte Übersicht der gekauften Bücher. Diese Übersicht kann man über Amazon ausdrucken lassen. Dazu muss man eventuell dann noch einen entsprechenden Konto-Auszug beim Finanzamt zusätzlich vorlegen, um dies zu bestätigen. Leider etwas umständlich, aber wie ich gelernt habe, wohl an sich kein Problem. Einfacher wäre es allerdings, wenn Amazon einfach Rechnungen für eBooks ausstellen würde. Vielleicht kommt das ja noch mal in Zukunft...

Beste Grüße
Mark
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Kommentare

Von 6 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 24 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.01.2012 19:04:02 GMT+01:00
Rudi Rendite meint:
Klasse Zusammenfassung Mark. Herzlichen Dank für die Mühe.

Veröffentlicht am 02.01.2012 21:00:51 GMT+01:00
Hallo Mark,

ich bin so was von glücklich dass Sie diese Rezension nach mir eingestellt haben, sonst hätten Sie jetzt meine ganzen positiven Feedbacks :-)

Kein Scherz. Meine Rezension basiert auf nichts anderem als den Fragen aus meinem Freundeskreis die mir die letzten zwei Jahren gestellt wurden, sowie meinen Erklärungen zum Kindle welche positiv aufgenommen wurden. Genau dasselbe haben Sie jetzt auch gemacht. Wirklich hervorragende Rezension. Echt schade dass das System der Feedbacks die Rezensionen belohnt, die möglichst gleich am Tag der Veröffentlichung verfasst werden, und meiner Meinung nach inhaltlich gar nicht interessant sein können. Und wie oft musste ich in der letzten Zeit Rezensionen lesen in denen die von Ihnen angesprochenen Punkte irgendwie verdreht dargestellt wurden. Und genauso oft habe ich Ihre Geduld sowie die vieler anderer Kommentatoren bewundert, die sich immer und immer wieder bemüht haben diese Punkte klar zu stellen.

Und damit die Leute nicht glauben wir würden uns nur gegenseitig mit Lob überschütten, hier zwei Anmerkungen:

- Punkt 1: Ich finde das Lesen von Papierbüchern in der Sonne unangenehm weil sie mich blenden. Mit dem Kindle kann ich problemlos im Sonnenlicht lesen.
- Punkt 6: Sie schreiben dass man nach dem Ummelden "keinen Zugriff mehr auf die Bücher vom gemeinsamen Konto" hat. Das ist so teilweise korrekt. Sie meinen wahrscheinlich die Bücher im Archiv welche sich nicht auf dem Kindle befinden und die man nicht mehr herunterladen kann. Alle bereits auf dem Kindle vorhandenen Bücher bleiben aber dort und können auch weiter gelesen werden.

Ich bin und bleibe begeistert über Ihr Engagement zu diesem Thema. Schade dass Amazon keine Provisionen zahlt :-)

Viele liebe Grüße
Stefan

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.01.2012 12:13:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.01.2012 12:13:56 GMT+01:00
Mark Renton meint:
@Rudi Rendite
Vielen Dank für das Feedback.

@Stefan
nur keine falsche Bescheidenheit... Ihre Rezi ist schon sehr ausführlich, und Sie haben da wesentlich mehr Erfahrung als ich. Hier das ist quasi nur eine Ergänzung.
Ja die Rezensionen, welche man direkt nach dem Erhalt der Produkte rein setzt, sind in vielen Fällen nicht aussagekräftig, da die Erfahrungen zu den Produkten fehlen und meistens nur der erste Eindruck beschrieben wird, ohne in die Tiefe zu gehen.
Vielen Dank nochmal für Ihr Lob. Wenn man irgendwie damit anfängt Rezensionen und Kommentare zu lesen, kann man nicht so schnell damit aufhören... geht mir zumindest so... warum weiß ich allerdings auch nicht. Da kommt die Provision von Amazon wieder ins Spiel ;-)
Wäre eine feine Sache... aber ich mache das auch einfach so.

Kritik nehme ich immer gerne an und habe mir die Freiheit genommen, die Rezension dahingehend anzupassen. Es waren dort eh noch viele Rechtschreibfehler und verdrehte Sätze enthalten, welche beim schnellen runterschreiben sich so einschleichen können. Spätestens in 48 Stunden sollte die Änderung online sein. Danke nochmal für die Hinweise.

Die allerbesten Grüße
Mark

Veröffentlicht am 05.01.2012 10:02:31 GMT+01:00
Dirk Kunze meint:
Hallo Mark,

mit Interesse habe ich Ihre Rezension gelesen. Zum Thema PDF-Dokumente:

mit Erwerb des Kindle (in meinem Fall Kindle Keyboard) erhalten sie zwei Email-Adressen:

i.d.R.
Vorname.Nachname@kindle.com (kostenpflichtig, Zustellung auf das Gerät jederzeit)

und

Vorname.Nachname@free.kindle.com (kostenfrei, Zustellung auf das Gerät nur bei WLan-Verbindung)

Wenn Sie jetzt ein textfähiges pdf-Dokument (kein ganzes Bild, aber sehr wohl mit Bildern), ein Word-Dokument oder auch eine Powerpoint-Präsentation mit dem

Betreff: convert

an eine dieser Mailadressen schicken werden die Dateien von Amazon in das Kindle-Format umgewandelt und auf den Kindle geliefert. Für den Kindle eReader WiFi (ohne 3G) muss dafür die Adresse free.kindle.com benutzt werden. So kann man dann alle Funktionen des Kindle nutzen, wie z.B. auch die Schriftgröße ändern etc.

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2012 10:19:34 GMT+01:00
Mark Renton meint:
Hallo Dirk,

danke für Ihre Ergänzung. Ich werde es in die Rezension mit einfließen lassen.

Besten Gruß
Mark

Veröffentlicht am 05.01.2012 12:01:16 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 05.01.2012 12:02:55 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 05.01.2012 12:20:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2012 12:21:35 GMT+01:00
Lieber Herr Renton,
Meinen Glückwunsch zu dieser tollen Rezension. Bisher sind Sie ja "nur" überall durch Ihre guten Kommentare in Erscheinung getreten. Warum haben Sie nicht längst wenigstens eine eigene Rezension geschrieben, wenn nicht sogar ein richtiges eBook über den Kindle ? Das Zeug dazu hätten Sie doch...

Also werde ich nun meinen Mantel fester um mich zurren und wenn demnächst ein Kondensstreifen an mir vorbei zischt, dann weiß ich, das war der Herr Renton!! ;-))
Alles Gute für Sie und viel Erfolg.
Viele Grüsse.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2012 13:32:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2012 13:40:24 GMT+01:00
Mark Renton meint:
Liebe BaluForKanzler,

vielen herzlichen Dank für Ihre schönen Worte. Ich habe allerdings nur das zusammengetragen, was ich sowieso immer wieder in Kommentare schreibe oder lese. Ich würde mich jetzt nicht als Experte sehen, der in der Lage wäre ein Buch über den Kindle zu schreiben. Das können andere besser :-)

Ich möchte hier auch niemanden den Rang ablaufen oder überholen ;-)
Das ist ja nichts anderes als eine kleine Sammlung von Infos (FAQs). Ich habe übringens noch Änderungen an der Rezension vorgenommen, da doch einige Infos fehlten, und zudem einige Rechtschreibfehler zu finden sind. Aber ich glaube Amazon benötigt noch etwas Zeit um diese Änderungen auch freizuschalten.

Wünsche Ihnen auch alles Gute und ein erfolgreiches Jahr 2012.

Mit besten Grüßen
Mark

Veröffentlicht am 06.02.2012 14:59:57 GMT+01:00
Altschneider meint:
Sehr gute Rezi. Nur zum Punkt 15 eine Anmerkung. Natürlich halten auch die anderen Anbieter, die EPUB Bücher anbieten, die gekauften Titel nach - nur ist dann eben die Bibliothek auf mehrere Händler verteilt (aber das will man ja auch, wenn man nicht auf einen Anbieter setzt). Adobe vergibt standardmäßig 6 Lizenzen, die man aber auf Anfrage erweitern kann, man kann also auch Bücher auf mehreren Geräten lesen. Und auf W-Lan fähige Reader kann man natürlich auch direkt EPUBs herunterladen, wenn der Reader bei Adobe einmal lizensiert wurde. Alles in allem also nicht viel unsicherer als beim Kindle, allerdings mit einem etwas höherem Aufwand verbunden. Amazons System ist da schon komfortabler, muss halt jeder für sich selbst entscheiden, was er möchte.
Wenn man ohnehin Calibre zu konvertieren verwendet, kann man damit auch seine Bücher sichern und verwalten, eine offlinefähige Verwaltung seiner E-books würde ich ohnehin jedem empfehlen.
Ich fand es wirklich schade, dass der Kindle nicht EPUB fähig ist - sonst wäre er der Reader meiner Wahl gewesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 11:07:05 GMT+01:00
Mark Renton meint:
Danke für den Kommentar... ja Sie haben Recht. Man kann natürlich auch im Nachhinein Bücher anderer Anbieter herunterladen. Das Problem ist und bleibt aber bei allen Shops noch das DRM. Wenn alle darauf verzichten würden, würde kein Kunde in Ketten liegen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Es gibt halt leider nicht das Gelbe vom Ei.
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