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Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Optionen/Volatility Buch in meiner Bibliothek, 15. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Volatility Trading: + Website (Wiley Trading Series) (Gebundene Ausgabe)
Viele Finance Bücher sind entweder bizarr übermathematisiert, der Autor wirft mit Masstheorie um sich, oder er geht davon aus, dass jede Formel den Absatz des Buches halbiert und vermeidet die Mathematik überhaupt bzw. er hat sie auch selbst nicht verstanden.
Dieses Buch gehört zu den seltenen Exemplaren mit einem - nach meinem Gefühl - vernünftigen Mittelweg.
Der Autor filtert aus der Sintflut von Finance-Papern den für die Praxis relevanten Teil heraus und stellt die Theorie verständlich dar. Z.B. gibt es hunderte papers über die Messung der Volatilität mit Hilfe von High-Frequency Daten. Die mathematischen Eigenschaften dieser Methoden sind sehr schön. Ich habe mich damit auch länger gespielt. Der Nutzen für das praktische Handeln war sehr bescheiden.
Im realen Handelsleben gibt es Microstructure, Overnight-Jumps und eine starke tägliche Saisonalität. Der Autor stellt auch nüchtern fest "So as a long-term forecasting tool, using high-frequency data is possibly the wrong approach". Das stimmt mit meinen eigenen Ergebnissen überein.
Der Autor stellt auch klar, dass es allgemein keine Wundermittel gibt und praktisch alle Finance Methoden und Modelle ihre Vor- und Nachteile haben. Er listet diese auch jeweils detailliert auf. Es ist kein "get rich in 21 days" Buch, sondern eine systematische Behandlung der Optionen- und Volatility Modellierung.
Klassischer Weise wird Volatility mit Optionen (bzw. OTC Variance Swaps) gehandelt. Durch die Einführung der VIX-Futures und darauf basierender ETNs hat sich ein eigenes und sehr interessantes Spiel entwickelt. Im 12. Kapitel geht der Autor auf VIX-Trading ein. Besonders gefallen hat mir dabei das Subkapitel über ETN-Trading. Es behandelt ein sehr interessantes Model von Ch. Donninger :-). Dieser Teil ist aber sicher noch aufbaufähig.
Das Buch ist für Anfänger eher nicht geeignet. Es ist auch nichts für Leute die mit Mathematik gänzlich auf Kriegsfuss stehen. Für den erfahrenen Trader oder Quant kenne ich aber kein besseres Buch. Es war ein Vergnügen dieses sehr gut durchdachte und sorgfältig gemachte Buch zu studieren.

Meine eigenen Arbeiten zur Volatilität findet sich auf godotfinance.com
Die homepage enthält eine Reihe von working-papers sowie interaktive charts insbesondere zum Thema VIX-Futures und ETN-Trading.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.05.2013 12:55:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.05.2013 13:13:23 GMT+02:00
Hallo, lieber Herr Dr. Donninger,
vielen Dank für Ihre aufschlussreichen Rezensionen der Quant-Literatur. Ich habe durch ihre Empfehlungen schon einige interessante Bücher (z.B. das schöne Buch von Gilli, Maringer und Schumann) gefunden, die nicht nur für Quants interessant sind sondern für jeden, der sich mit Optimierungsproblemen beschäftigt.
Aber mal Hand aufs Herz: Kann man mit "mathematical Finance" heute überhaupt noch einen Euro verdienen oder betreiben Sie die "Quant"-isiererei samt ihrer interessanten Seite godotfinance.com aus Spaß an der Freude? Mich interessiert das als Selbstständiger, der ebenfalls mathematisch vorbelastet ist. Lohnt es sich, in dieses Anwendungsfeld Zeit und Arbeit zu investieren?

Liebe Grüße ins Waldviertel!
J. Hofmann

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.05.2013 15:05:08 GMT+02:00
Lieber Herr Hofmann,
Wie man an godotfinance.com hoffentlich merkt macht es mir Spass und Freude. Es ist für einen Mathematiker und Programmier ein weites Feld auf dem man sich austoben kann.
Wir (Steffen Jakob und Chrilly) leben davon. Unser Auftraggeber ist ein Mitglied der Königl. Familie in Abu-Dhabi.
Ich habe für ihn das - für Menschen - unschlagbare Schachprogramm Hydra gemacht. Nachdem es nichts faderes als ein unschlagbares Schachprogramm gibt, haben wir nach einem neuen Betätigungsfeld gesucht. Persönlich hätte mich Poker sehr interessiert, das geht aber aus relig. Gründen nicht. Also wurde es die Börse.
Ansonsten dürfte es aber schwer sein in den Quant Markt hinein zu kommen. Ich hatte bisher Anfragen aus den USA, ob ich nicht nach New York gehen möchte. Will ich nicht. Es gab ein Gespräch für einen Hedgefond in Genf. Genf wäre super, das Angebot war aber keine Verbesserung gegenüber meinen jetzigen Job. Soweit ich das von befreundeten Quants weiss, werden in ihren Abteilungen eher Posten reduziert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.05.2013 21:03:25 GMT+02:00
CorMag meint:
Wenn ich das kommentieren darf:
Der Herr Dr. hat hier wie so oft recht. Das Feld wird (mancher sagt vielleicht "endlich") massiv "gesund" geschrumpft. Es gibt sicher noch "Quants" in der Hedge Fund/Prop Shop Welt, die erfolgreich sind und vernünftig Geld verdienen und dabei Mehrwert für ihren Arbeitgeber generieren. Aber dieStellen die frei werden, werden von den Frei gewordenen Radikalen besetzt:).

Sollte die Frage darauf abzielen, daß Sie sich mit QuantFin auseinandersetzen wollen um auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten zu agieren, würde ich davon abraten. Nicht das es nicht möglich ist profitabel zu werden:
- aber wenn man es schafft unter diesen Bedingungen profitabel zu agieren, verfügt man über ein Skill Set, daß sich in einem Angestellten Verhältniss zu mehr Geld machen lässt.....mit weniger Risiko:)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2013 15:39:59 GMT+02:00
Der Herr Dr. möchte gar nicht so oft recht haben. Man bekommt nur den Ruf als Kassandra.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 12:23:38 GMT+02:00
Hallo,
mir ging es ja eigentlich nicht darum, irgendwelchen Quants irgendwelche Jobs wegzunehmen. Daran habe ich ehrlich gesagt kein Interesse. Ich war eigentlich eher daran interessiert, wie der Herr Dr. ;-) mit Quantitative Finance (QF) Geld verdient und das hat er beantwortet (er hat halt einen Scheich, für den er schon eine Hydra programmiert hat, und der ihm nun zutraut, eine Finanz-Hydra zustande zu bringen). Eigentlich interessiert mich der Problemlösungsansatz und die programmiertechnische Umsetzung. Lieber Herr Donninger, können Sie dazu a bisserl mehr sagen. Auf den Schachseiten liest man immer nur was über den Scheich und sein Interesse am Schach. Infos über die Umsetzung (Hardware und Software, Windows oder Linux, Entwicklungsumgebung usw.) kommt dabei zu kurz. Vielleicht könnten Sie dazu noch was sagen (sowohl was Hydra betrifft, als auch über die Umsetzung der für QF verwendeten Algorithmen) oder gibt es dazu schon irgendwas?
Vielen Dank und liebe Grüsse
J. Hofmann

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 13:19:22 GMT+02:00
Wir haben einen Standard-Linux Server bei Hetzner gemietet und betreiben damit unsere godotfinance.com Seite. Programmiert ist das in Java-EE. Das hat nichts mit der Hydra-Hardware zu tun. Unsere Strategien sind alle mittel- bis langfristig angelegt. Die Order werden von den Tradern in Abu-Dhabi per Hand eingeben. Es ist keine aufregende Hardware oder Software dabei. Aber immerhin verwenden wir keine Excel-Sheets.
Persönlich würde mich High-Frequency-Trading sehr interessieren. Es werden in diesem Bereich jetzt auch FPGA-Karten eingesetzt. Die sind bereits bei Hydra drinnen gewesen. Eigentlich wäre ich der Experte für dieses Gebiet, weil ich beide Seiten - die Statistik und die FPGA-Programmierung - kann. Aber es gibt keine Pläne aus Abu-Dhabi das aufzuziehen. Ich bin als Quant auch (noch) nicht berühmt genug, damit einfach wer anruft (bei Hydra war das so, da hat mich der Scheich angerufen, ob ich nicht für ihn arbeiten will).
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