Kundenrezension

176 von 194 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolles Spiel aber Origin ist unzumutbar, 28. Oktober 2011
Von 
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Battlefield 3 - Limited Edition (Computerspiel)
Erstmal das Spiel ist Klasse keine Frage. Sowohl Singleplayer wie auch Multiplayer sind das beste was der shooter Markt seit Jahren gesehen hat.
ABER EAs Origin ist unzumutbar. Nicht nur das Die AGB von Origin geltendes Recht in Deutschland brechen und man nur deshalb nichts dagegen tun kann weil EA keinen Rechtsstand in Deutschland unterhält.

Nein Origin ist auch noch eines schlecht gecoded. Es stürzt ab - nimmt den Java Client von Windows oder am besten gleich den Grafiktreiber mit ins Grab so das nach so manchem Origin Absturz nur noch ein kompleter Reboot hilft.

Die Web Oberfläche von Battlefield das ach so tolle Battlelog ist eine Katastrophe - aufgrund des aufgeblasen Java codes ist es langsam und unübersichtlich. Das zudem der Battlefield Game Client jedesmal beim Serverwechsel komplett neugeladen werden muss ist ein totaler Blödsinn. Ja Quakelive macht das auch so - aber Quakelive ist 900 MB Größ nicht 11 GB. Das warten zwischen den Server wechseln ist nervend und unnötig.

Herzlichen Glückwunsch EA für das ruinieren eines so tollen Spieles - DICE werdet euren Publisher los er Suckt.
Den einen Stern habt ihr euch wirklich verdient.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.10.2011 17:06:59 GMT+02:00
5hadow meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2011 17:10:45 GMT+02:00
Lonny meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2011 17:15:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.10.2011 17:15:26 GMT+02:00
Kumbao meint:
Das ist doch unsinn. Origins ist ein Teil des Produkts, und wenn dieser Teil einen solchen Unmut auslöst, dann darf man das auch mit niedrigen Punktwertungen ausdrücken. Ich darf daran erinnern das EA sich hier hart an der Grenze der Legalität bewegt (wenn sie diese nicht sogar überschritten haben).

Ich bin immer sehr verwundert über die Menschen, die fordern das man Kritik nur leise und unter Ausschluss der Öffentlichkeit formuliert. Leute, die Welt wird nicht einfach besser, bloß weil man sich bückt. Nicht wahr, Shadow?

Veröffentlicht am 28.10.2011 17:22:20 GMT+02:00
Jacek Krzon meint:
Inzwischen berichten alle Medien (zu recht) darüber. Die Rezensionen bei amazon.de sprechen auch Bände. Im GEgensatz zu steam wird DAS sicher nicht stillschweigend (bis auf etwas Gepolter seitens einiger Spieler) akzeptiert. Am Ende wird EA sich entschuldigen, Origin (für immer) entfernen und das Spiel ohne rausgeben. Man wird bestimmt von einem "Versehen" oder "Missverständnis" sprechen.

Das hier einige, teils mit extremen Beleidigungen, mit Unverständnis reagieren, ist sicherlich kein Kompliment für diejenigen. Darüber, was man denn nun bewerten soll, wird man sich hier sicher ohnehin nie einig. Nicht immer hat die Masse recht, aber diesmal schon. Und irgendwie macht es mich stolz, dass eine Gemeinde so rasant und itensiv einen so skrupellosen Konzern in die Schranken weisen kann. Dass die Herren da oben bei EA ohnehin meilenweit vom Spieler entfernt sind, ist ohnehin nichts Neues.

Man wird sehen, was passiert. Aber es ist jetzt schon abzusehen, dass EA damit nicht durch kommt. Und wenn Sie es nur so lernen (Einnahmeneinbußen), auch gut...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2011 17:22:28 GMT+02:00
T. Null meint:
@ Shadow:
Hast Du DAS auch den 500 anderen geschrieben, die das selbe schreiben - und so denken wie ICH.
Nein?
Dann fang an - Du hast ja jetzt langes Wochenende! ;)

Und Origin ...ist BESTANDTEIL des Produktes! Sieh es ein!...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2011 17:26:47 GMT+02:00
Martin Gronau meint:
Schön gekontert. ^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2011 17:27:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.10.2011 17:29:57 GMT+02:00
Swicinska meint:
@ Shadow
Wessen Geisteskind Sie sind, merkt man gleich im ersten Satz.
Ihre Rechtschreibung ist auch unter aller Kanone.
Und dann andere Menschen als H-söhne zu beschimpfen ist schon dreist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2011 17:56:39 GMT+02:00
Stimme dir vollkommen zu.. selten wahrere Worte gehört! Mich macht auch jede 1-Sterne Bewertung Stolz, da die Zeigt, dass es bei vielen Gamern Grenzen gibt! Ich hoffe der Wiederstand gegen Origin hört nie auf bis was geändert wird!

Veröffentlicht am 28.10.2011 18:23:08 GMT+02:00
C. Lenz meint:
Der Spielehersteller Electronic Arts (EA) ist um große Worte nicht verlegen: Der neue Titel "Battlefield 3" werde das Genre der "Gefechtssimulationen revolutionieren", steht auf der Website zum neuen Spiel. Der Titel dürfte ein Bestseller werden. Kriegs-Shooter gehören Jahr für Jahr zu den erfolgreichsten Titeln, 2010 verkaufte sich Acitivsions "Call of Duty: Black Ops" mehr als 25 Millionen Mal, in diesem Jahr will EA mit seinem massiv beworbenen Konkurrenztitel "Battlefield 3" einen Teil vom großen Kuchen.

Eine wichtige Information zu "Battlefield 3" posaunt der Anbieter allerdings nicht ganz so laut heraus. Ganz unten auf einer Informationsseite zu dem Spiel kann man lesen, für "Battlefield 3" auf dem PC brauche man die "aktuellste Version von Origin". Und was es mit diesem Zusatzprogramm tatsächlich auf sich hat, steht an einer anderen Stelle, im Lizenzvertrag für dieses Programm.

EA räumt sich damit weitreichende Rechte ein, die Computer seiner Kunden zu überwachen und diese Informationen zu verwerten. Die wesentlichen Punkte des Lizenzvertrags:

Per Installation der Origin-Software stimmt der Nutzer zu, dass die Anwendung "automatisch Lizenzrechte für einige oder alle EA-Produkte prüfen kann, ohne dich separat darüber zu benachrichtigen".
Außerdem sehen die Bedingungen vor, dass EA per Software Informationen über "Computer, Hardware, Medien, Software" die "Nutzung der Anwendung" verwenden kann, um "Lizenzrechte zu prüfen und die Anwendung zu aktualisieren".
EA erlaubt sich und "seinen Partnern" - wer das ist, wird nicht ausgeführt - das "Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen" von den überwachten Computern. Konkret sind das unter anderem: IP-Adressen, Nutzungsdaten, Software-Ausstattung, Software-Nutzung und vorhandene Hardware-Peripherie. Die Informationen darf EA laut Nutzungsbedingungen auch zu "Marketingzwecken" nutzen.

EA will personenbezogene Daten

Im Klartext heißt das: Wer "Battlefield 3" auf einem PC spielen will, muss ein Überwachungsprogramm installieren. Im Lizenzvertrag für dieses Programm steht, dass EA und nicht näher benannte Partner Informationen über die Computer-Nutzung und -Ausstattung des Kunden sammeln dürfen. Außerdem darf EA diese Daten zusammen mit nicht näher genannten "personenbezogenen" Daten für Marketing-Aktionen nutzen. Wer das nicht will, dem rät EA: "Installiere oder nutze die Anwendung bitte nicht".

Juristen sehen in diesen Bestimmungen Verstöße gegen deutsches Recht. Der Anwalt Thomas Schwenke kommt in einer umfassenden Analyse für das Magazin " Gamestar" zum Ergebnis:

"Die Nutzungsbedingungen und der Endbenutzer-Lizenzvertrag von Origin sowie die Datenschutz-Richtlinien von Electronic Arts enthalten umfangreiche Verstöße gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte. EA nimmt sich über die Nutzungsbedingungen das Recht heraus, einen umfangreichen Kopierschutz einzuführen, der in seiner Wirkung einer Spyware gleich kommt."

Thomas Hoeren, Richter und Professor für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht in Münster, teilt diese Einschätzung: "Diese Nutzungsbedingungen sind null und nichtig", sagt er SPIEGEL ONLINE. Es handele sich hier um eine Eins-zu-Eins-Übersetzung der entsprechenden Dokumente aus den Vereinigten Staaten. Hoeren: "Das ist eine Unverschämtheit."

Datenschützer alarmiert

Hoeren verblüfft der Versuch, per Lizenzvertrag deutsches Rechts außer Kraft zu setzen: "Ein Unternehmen kann nicht per Vertrag mit den Kunden Gesetze aushebeln, die in dem Staat gelten, in denen die Kunden leben."

Electronic Arts lehnte es ab, sich gegenüber SPIEGEL ONLINE zu dieser Sache zu äußern.

Doch das Unternehmen wird sich wohl bald mit diesen Details auseinandersetzen müssen. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich mit dem Fall. Seine Sprecherin Bettina Gayk teilt mit, man gehe von einer Zuständigkeit aus, da der deutsche Sitz von EA in Köln ist.

In der kommenden Woche werden die Datenschützer EA im ersten Schritt einen umfangreichen Fragenkatalog dazu vorlegen, welche Daten zu welchem Zweck wo verarbeitet werden. Denn, so die Sprecherin: "Diese Informationen sind selbst für uns als Spezialisten nicht aus den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung des Anbieters zu entnehmen."

Welche Daten über die Computernutzung der überwachten Kunden EA wo speichert, ist in der Tat unklar. In den Datenschutzrichtlinien erklärt EA, man sei ein weltweit tätiges Unternehmen. Die meisten der Computersysteme befänden sich in den Vereinigten Staaten. Unter Umständen erfasse und nutze man die Kundendaten aber auch "in Asien und/oder der Europäischen Union".

Was kann der Kunde gegen diese Bedingungen tun? Jurist Hoeren sagt: "Für Kunden sind die Sanktionsmöglichkeiten nicht groß." Der Jurist rät Betroffenen, Verbraucherzentralen auf diese Nutzungsbedingungen hinzuweisen. Diese mahnen bisweilen Unternehmen wegen eklatanter Verstöße ab.

Im " Gamestar"-Forum kritisiert die Mehrheit der Kommentatoren die Zwangskontrolle: " Und ich Idiot hab mir gestern BF3 gekauft", klagt ein Nutzer. Ein anderer scherzt: "Mit 50 Euro ist die Spyware, die man sich installiert, aber gar nicht so teuer." Über die Geringschätzung der Kunden zeigt sich ein Autor verwundert: "Seltsam, dass die Spielefirmen soviel in ein Spiel investieren, um es an den/die Mann/Frau zu bringen, dann allerdings den Zugang durch abschreckende Software wie Origin regulieren."

Laut vielen Nutzer-Kommentaren auf der Amazon-Seite zur PC-Version des Fußball-Spieles "Fifa 12" ist auch bei diesem EA-Titel eine Installation der Origin-Überwachungssoftware verpflichtend.

(Quelle: Spiegel)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2011 18:37:59 GMT+02:00
Ganz genau den Artikel habe ich auch gerade gelesen, also mal im Bezug auf den Rezensenten, EA hat einen Sitz in Deutschland, nämlich in Köln s.o. Demzufolge sind die AGB's wie so häufig rechtlich völlig belanglos. Deutsches Recht steht dem nunmal zuvor, das wäre übrigens auch so wenn sie keinen Sitz in Deutschland hätten! Ich würde zu gerne wissen wiviele Leute hier bei Facebook angemeldet sind, klar kann ich euch verstehen, ich hab auch keine Lust darauf dass die meinen PC überwachen wie sie lustig sind und meine Daten verkaufen, aber wacht mal auf! Das tun die schon lange. EA scheint nur dumm genug das nicht zu vertuschen. Wenn man so will kann jeder der halbwegs Ahnung hat euren PC durchleuchten wie er lustig ist und damit allen möglichen Blödsinn anstellen, wenn ihr Privatsphäre wollt, haltet euch vom Internet fern und schließt euch ein!
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