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Ein typisches Peter Pohl Buch - Super!, 18. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Jan, mein Freund (Taschenbuch)
<<„K wie Krister, wie König, wie Kraft, wie Kamerad." „J wie Jan, wie Jubel wie..." ich fand nichts Geeignetes.>> Überhaupt weiß der Ich-Erzähler Krister, genannt Krille, wenig über seinen Freund Jan, obwohl der Leser an dieser Stelle schon fast am Ende des Buches angekommen ist. Niemand kennt Jans Nachnamen und seine Adresse. Ebenso kann weder Krille noch einer der anderen Jungen der Bande sagen, ob der auffällige Jan zur Schule geht. Rothaarig, schmächtig, grüne Augen, Sommersprossen. Auf den ersten Blick könnte man ihn sogar für ein Mädchen halten. Wer ihm jedoch deswegen blöde kommt, der erlebt sein blaues Wunder, denn dann schlägt Jan erstaunlich feste, vor allem aber schnell zu. Mit seinem einzigartigen Fahrrad vollbringt er geradezu artistische Kunststücke, bei denen unsereins bestenfalls auf der Intensivstation des nächsten Krankenhauses landen würde. Eines Tages taucht dieser geheimnisvolle Junge auf und seit dem Tag kommt und geht er, wie es ihm gefällt. Schnell gewinnt er an Ansehen in der Bande, und zwischen Krille und Jan entwickelt sich eine intensive Freundschaft, gestört einzig und allein von den Geheimnissen um Jan: wo wohnt er, warum verschwindet er zwischendurch für einige Wochen? Auf diese und viele andere Fragen findet Krille Katalog, wie ihn seine Freunde nennen, keine Antworten. Seinen Spitznamen hat Krille seiner Vorliebe für zahlen und Fakten zu verdanken, doch bei Jan helfen die kompliziertesten Statistiken nicht weiter. Das Buch „Jan, mein Freund" von Peter Pohl wird auf zwei Ebenen erzählt, den Erinnerungen Krilles an seine Erlebnisse mit Jan und auf der Eben der Gegenwart, in der Krille von einem Polizisten verhört wird, weil Jan verschwunden ist. Das teilweise in Umgangssprache geschriebene Buch handelt von den verschiedenen Welten eines heranwachsenden Jungen, der Schule, der Familie und den Freunden, von Freundschaft, vom Erwachsenwerden. Ein Buch für Jugendliche mit Leseerfahrung ab 13 Jahren, die Lust haben, sich mit einem gelesenen Buch auseinander zu setzten, darüber nachzudenken. Peter Pohl serviert kein fertiges Ende, er lässt vieles offen, und teilweise können die Hinweise verschieden gedeutet werden. Peter Pohl-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!!!
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Jan, mein Freund 347358018X
Peter Pohl
Ravensburger Buchverlag
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Ein typisches Peter Pohl Buch - Super!
<<„K wie Krister, wie König, wie Kraft, wie Kamerad." „J wie Jan, wie Jubel wie..." ich fand nichts Geeignetes.>>
Überhaupt weiß der Ich-Erzähler Krister, genannt Krille, wenig über seinen Freund Jan, obwohl der Leser an dieser Stelle schon fast am Ende des Buches angekommen ist. Niemand kennt Jans Nachnamen und seine Adresse. Ebenso kann weder Krille noch einer der anderen Jungen der Bande sagen, ob der auffällige Jan zur Schule geht. Rothaarig, schmächtig, grüne Augen, Sommersprossen. Auf den ersten Blick könnte man ihn sogar für ein Mädchen halten. Wer ihm jedoch deswegen blöde kommt, der erlebt sein blaues Wunder, denn dann schlägt Jan erstaunlich feste, vor allem aber schnell zu. Mit seinem einzigartigen Fahrrad vollbringt er geradezu artistische Kunststücke, bei denen unsereins bestenfalls auf der Intensivstation des nächsten Krankenhauses landen würde. Eines Tages taucht dieser geheimnisvolle Junge auf und seit dem Tag kommt und geht er, wie es ihm gefällt. Schnell gewinnt er an Ansehen in der Bande, und zwischen Krille und Jan entwickelt sich eine intensive Freundschaft, gestört einzig und allein von den Geheimnissen um Jan: wo wohnt er, warum verschwindet er zwischendurch für einige Wochen? Auf diese und viele andere Fragen findet Krille Katalog, wie ihn seine Freunde nennen, keine Antworten. Seinen Spitznamen hat Krille seiner Vorliebe für zahlen und Fakten zu verdanken, doch bei Jan helfen die kompliziertesten Statistiken nicht weiter.
Das Buch „Jan, mein Freund" von Peter Pohl wird auf zwei Ebenen erzählt, den Erinnerungen Krilles an seine Erlebnisse mit Jan und auf der Eben der Gegenwart, in der Krille von einem Polizisten verhört wird, weil Jan verschwunden ist. Das teilweise in Umgangssprache geschriebene Buch handelt von den verschiedenen Welten eines heranwachsenden Jungen, der Schule, der Familie und den Freunden, von Freundschaft, vom Erwachsenwerden.
Ein Buch für Jugendliche mit Leseerfahrung ab 13 Jahren, die Lust haben, sich mit einem gelesenen Buch auseinander zu setzten, darüber nachzudenken. Peter Pohl serviert kein fertiges Ende, er lässt vieles offen, und teilweise können die Hinweise verschieden gedeutet werden. Peter Pohl-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!!!
"allicha"
18. April 2004
- Insgesamt:
5

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