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Kundenrezension

99 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Software schlecht: VCD nicht vorhanden, Dateisystem beschädigt - Hardware sehr gut, 8. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WD My Passport Ultra externe Festplatte 2TB (6,4 cm (2,5 Zoll), USB 3.0) rot (Zubehör)
Stand 2013-07-31:
Die VCD (virtuelle CD-ROM), welche Treiber und SmartWare (Backup-Software) enthält, tauchte beim Anschluss der Platte an den PC nicht auf. Zudem war das NTFS beschädigt. Fehlerbild deutet daraufhin, dass beide Probleme zusammenhängen. Ein intensiver Scan der Platte zeigte jedoch keine Hardware-Defekte. Platte läuft leise. Kein kla­ckern. Vibrationen waren dennoch zu vernehmen, obwohl das Gehäuse sehr massiv ist. Daher vermutlich ein Fehler in der Produktion am letzten oder vorletzten Test-Stand in Thailand, welcher die Platte formatiert und Software (VCD, SES und SmartWare) aufspielt.
Also Platte neu mit NTFS formatiert, SES-Treiber und SmartWare von WD-Seite gezogen. Platte läuft bzgl. Datenübertragung, Übertragungsgeschwindigkeit und Datenhaltung unter Windows und Linux am USB 3.0 und USB 2.0 Port einwandfrei. Unter Windows konnte ich nach der Installation der SmartWare und der SES-Treiber keine Passwort-Verschlüsselung nutzen. Diese Funktion steht einfach nicht bereit. FAQ, SmartWare- und SES-Update halfen nicht. Firmware-Update funktioniert nicht. Es bricht nach längerer Zeit (ca. 10min) ab. Gerätemanager zeigt keine Auffälligkeiten. Im Windows-Event-Log (unter System) keine Einträge bzgl. der Platte gefunden.

Von anderen Usern habe ich erfahren, dass wenn sie die Platte komplett neu formatierten, sie die gleiche Probleme haben. Der "Factory-Default" lässt sich somit nicht mehr herstellen. Keine Passwort-Verschlüsselung mehr möglich.

Positiv:
Sieht man von der Passwort-Funktion ab, so ist die Platte zur Datensicherung sehr gut geeignet. My Passport Ultra läuft unter Linux mit NTFS-3G (FUSE) problemlos. Unter Windows lässt sich die SmartWare auf SmartWare Pro (V 2.1.0) upgraden. Dafür erhält man dann via E-Mail einen Key, so dass die Software auf insgesamt 3 Rechnern eingesetzt werden kann. SmartWare Pro sichert sehr effizient und automatisiert Daten. Das Gehäuse sieht sehr solide und hübsch aus. Zur Platte gibt es ein Säckchen, in dem man das Gerät sowie die USB3.0-Kabel verstauen kann.

Neutral:
Das sichere Entfernen der Platte über SmartWare (Module Quick View) unterscheidet sich vom nativem sicheren Entfernen im Windows. Beides kann je nach Einsatzgebiet von Vor- oder Nachteil sein. Das Quick-View-Auswerfen entfernt sicher das Volume und schaltet die Platte ab. Das Windows-Auswerfen entfernt nur das Volume. Die Platte bleibt weiterhin an. Ist Windows eine VM (Virtuelle Maschine) so kann dass Auswerfen via Windows genutzt werden, um die Platte im Host wieder einzubinden ohne das Kabel vom PC zu trennen. Oder eine weitere VM nutzt die Platte. Das Quick-View-Auswerfen ist sinnvoll, wenn die Platte endgültig vom Rechner getrennt werden soll. Mir scheint hier wird die Platte wohl definiert zum Stopp gebracht.

Fazit:
Verglichen mit dem Konkurrenz-Produkt Toshiba Stor.e Basic USB 3.0 1 TB/2TB (Thailand-Produktion, nicht China) ist die WD My Passport Ultra bzgl. Preis-Leistung ein schlechterer Kauf.

Update 2013-08-28:
Viele User finden diese Festplatte in punkto Geschwindigkeit beeindruckend, beschweren sich jedoch über die Länge des Kabels von ca. 30 - 50cm. Es muss bewusst sein, dass die Schirmung und die Länge des Kabels bei USB3.0 einen erheblichen Einfluss auf die Performance hat. Die Benchmark-Ergebnisse die hier gelegentlich von anderen Kunden publiziert werden, sind nur dann valide, wenn alle Platten mit dem gleichen USB3.0-Kabel betrieben wurden (wenn denn möglich). Zudem sollte der gleich USB-Port verwendet werden und das Dateisystem identisch und frisch angelegt sein (u.a. wegen Fragmentierung). Ansonsten sind diese Ergebnisse ungültig. Des Weiteren ist zu beachten, ob die Festplatte direkt am USB-Port des Mainboards betrieben wird, oder über den USB3.0-Front-Panel-Anschluss des PC-Gehäuses. Letzteres addiert noch einige Zentimeter zu dem USB3.0-Kabel hinzu bis zum Anschluss auf dem Mainboard. Das kann dann schon mal dazu führen, dass die USB3.0-Festplatten (egal welches Fabrikat) am Front-Panel nicht erkannt werden, jedoch bei einem direkten Anschluss am Mainboard kein Problem auftaucht. In diesem Fall sollte man die Kabelverbindung Mainboard<->Front-Panel kürzen, wenn es denn möglich ist.
Die WD My Passport Ultra wird mit einem sehr guten und kurzem USB3.0-Kabel ausgeliefert. Dieses Kabel scheint, wenn man den anderen Rezensionen glauben schenken kann, bei allen Lieferungen beigelegt zu sein. Viele andere USB3.0-Festplatten wie die bereits erwähnte Toshiba Stor.e Basic USB 3.0 1 TB/2TB haben nicht immer dass gleiche Kabel im Lieferumfang. So hatte ich ein geschirmtes Kabel bei der Toshiba Stor.e Basic aus der thailändischen Produktion und ein ungeschirmtes Kabel beim zweiten Kauf der Platte aus China-Produktion.

Ich habe nun die Festplatte seit fast 1 Monat regelmäßig im Einsatz. Bisher keine mechanischen Veränderungen (z.B. kein Klicken, keine lauter werdende Rotationsgeräusche) wahrnehmbar. Unter Dauerstress wird Platte bei mir 34-37°C Grad warm.
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Von 4 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.03.2014 01:31:14 GMT+01:00
Franky meint:
Da ich Ihre Rezension sehr aufschlussreich fand, wollte ich mir die äquivalente Rezension zur Toshiba Festplatte ansehen und habe gemerkt, dass sie diese überhaupt nicht bewertet haben? Wieso?
Bzw. wieso kommen Sie zu dem Fazit, dass die Toshiba der bessere Kauf wäre?
Für mich ist eine funktionierende Backup-Software wichtig - gibt es eine solche bei Toshiba überhaupt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2014 20:39:27 GMT+01:00
Shinji-san meint:
Hallo,

zur Ihrer ersten Frage:
Sie haben korrekt recherchiert. Ich habe die Toshiba-Festplatte nicht bewertet, weil ich diese nicht bei Amazon gekauft habe. Ich habe die Toshiba Stor.e Basic USB 3.0 1 2TB in einer Elektronik-Fachmarktkette erworben. (Nach dem Lesen der Datenblätter und den Erfahrungen anderer Kunden habe ich dann die Toshibas für je 59,-¤ erstanden.)

Natürlich wird es nun jemanden geben, der argumentiert, dass auch Produkte bewertet werden können, die nicht bei Amazon (und Market Place Partner) bestellt worden sind. Ich persönlich möchte nur Produkte bewerten, die ich über dieses Portal erstanden habe. Das in der Rezension gelegentlich Produkte zum Vergleich herangezogen werden, die ich hier nicht erworben habe, bleibt leider nicht immer aus.

Zur Ihrer zweiten Frage:
Die Toshiba hatte zum damaligen Zeitpunkt keine Sicherungssoftware im Lieferumfang.
Verlassen Sie sich bitte nicht auf die Backup-Software-Beigaben von Festplatten-Herstellern. Für die Hersteller ist nicht die PC-Software das Kerngeschäft, sondern die Festplatten. Meine Erfahrung: Häufig werden billige Programme zugekauft und OEM-isiert, d.h. Font-End-Design einschl. Logos ausgetauscht. Zudem gibt es noch Software-Komponenten von 3rd-Parties, die sich in die Programme einkaufen.
In diesem konkreten Fall habe ich nach dem letzten Software-Update von WD SmartWare Pro 2.3.0 eine Software installiert bekommen mit den Namen "Search Protect" (von der Firmwa conduit). An eine CheckBox, die mir beim Update die Wahl zu dieser Software lässt, kann ich mich nicht erinnern. Was die Software "Search Protect" genau macht, lässt sich ebenfalls nicht ganz genau erschliessen.
WD SmartWare Pro ist schon ein ordentliches Programm, dafür dass es eine kostenlose Dreingabe ist. Für die ersten schnellen Sicherungen bestimmt nicht verkehrt.
Auf lange Sicht: Für Backups sollten schon mindestens 2 Festplatten in regelmäßigen Einsatz kommen (abwechselnd). Für das Geld der WD bekomme ich schon 2 Toshibas. Zudem sollte das Geld in eine gute Backup-Software gesteckt werden (mit ordentlichem Maintanance-Programm), mit der auch Snap-Shots von Dateien, Partitionen etc. möglich ist. (Eine von vielen mögl. Empfehlungen: Acronis True Image f. 50,-¤)

Warum ich ursprünglich überhaupt die Festplatte gekauft habe?
Ich hatte einen erhöhten Sicherungsbedarf, den meine bisherigen Festplatten nicht mehr deckten. Also wollte ich weitere Platten selben Typs erwerben. Leider waren diese temporär nicht lieferbar. Ein Monat Wartezeit konnte ich nicht akzeptieren, deswegen habe ich auf Empfehlung eines Kollegen die WD gekauft.

Ich hoffe die Antworten stellen Sie zufrieden.

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2014 20:59:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2014 21:01:30 GMT+01:00
Franky meint:
erstmal herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Ich möchte ebenfalls meine Backups doppeln. Ich besitze bereits eine große Seagate Go Flex, welche eine hervorragende Backup-Software beinhaltete (Memeo Dashboard oder so). Man schließt die Platte am PC/Noteokk/... an und die Platte analysiert automatisch alle Ordner auf dem Gerät. Alle Einzeldateien, die neu hinzukamen oder geändert wurden, werden automatisch neu gesichert und ich habe immer ein exaktes Abbild meiner Daten. Was will man mehr und wieso sollte ich für eine andere Software bezahlen?

Entschuldigen Sie auch,wenn ich nochmal nachhake: "wieso kommen Sie zu dem Fazit, dass die Toshiba der bessere Kauf wäre?"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2014 21:35:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2014 21:41:31 GMT+01:00
Shinji-san meint:
Hallo nochmal,

leider kenne ich das Programm "Memeo Dashboard" nicht. Ich denke vielleicht müsste an dieser Stelle auch das Thema "Backup-Software" ausgeklammert werden, denn jeder Anwender scheint unterschiedliche Anforderungen an die Backup-Software zu stellen (z.B. Sicherung einfacher Dateien, die neu hinzukommen bzw. modifiziert werden; Sicherung geöffneter Dateien; Sicherung von Betriebssystemen im laufendem Betrieb; Sicherung Datenbanken im laufenden Betrieb; etc.). Das schliesst auch Wiederherstellungsoptionen mit ein.

Wie ich auch Ihrem Beitrag entnehme sind Sie mit "Memeo Dashboard" sehr zufrieden. Wenn die Software auch mit der WD funktioniert und Seagate keine Verbundelung vorgenommen hat, dann spielt die WD-Software keine Rolle. Wäre doch auch unsinnig auf den Rechnern mehrerer Backup-Programme zu installieren.

Zu meinem Fazit: Die Toshibas habe ich nun seit fast 2 Jahren in Betrieb kein Ausfall, kein klackern und keine Überhitzung. Die Benchmark Ergebnisse habe ich nicht mehr zur Hand. Ich glaube die WD war etwas besser. Für das Backup in solch Größenordnungen tut dies aber meiner Meinung nach nichts zur Sache.
Kurz: Die Hardware-Qualität der Toshibas stimmt und ist mit der WD vergleichbar. Nimmt man nun den Preis hinzu, betrachte ich persönlich den Kauf der Toshibas für die bessere Wahl (rein auf die Hardware gesehen). Ob mein Fazit immer aktuell Gültigkeit hat, kann ich nicht zusichern. Ich habe keine weiteren Toshibas gekauft, weil aktuell kein Bedarf vorliegt. Hersteller behalten sich ja das Recht vor, ihre Produkte zu "verbessern" (manchmal auch zum Nachteil des Kunden).
Zu meinem Gesamtfazit zählte ursprünglich auch das Thema Einrichtung/Setup. Und dies lief bei der WD nicht so ab wie sich das der Hersteller gedacht hatte. Da gab es noch einige Software-Bugs. Das SES-Feature hat somit nix gebracht. Dafür habe ich aber bezahlt, auch wenn ich das Feature nicht wollte. Die Toshibas haben nun kein Security-Feature. Das drückt den Preis der Platte. Lieber ein kein Feature als ein Halbes.

Ich hoffe meine schnell runtergeschriebenen Gedanken haben Ihnen geholfen.

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2014 22:29:47 GMT+01:00
Franky meint:
Ja, danke.
Ich werde mich selbst mal informieren, ob die Memeo Software auch bei anderen Platten funktioniert und vielleicht ist Ihr Gedanke da durchaus richtig.
Und dann kaufe ich schlichtweg die günstigste andere Platte - egal ob Toshiba oder WD.

Veröffentlicht am 23.08.2014 12:54:41 GMT+02:00
Andrea meint:
Ich möchte die Platte zwischen verschiedenen PCs verwenden und kan/möchte nicht auf jedem WD SmartWare installieren. Nun habe ich etwas Angst, dass wenn ich die Externe endgültig entferne und dazu nur per Windows trenne, Datenverlust entstehen kann (Bezug auf "Das Windows-Auswerfen entfernt nur das Volume. Die Platte bleibt weiterhin an.")
Wissen Sie dazu etwas? Ich finde per Google nichts.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.08.2014 21:51:58 GMT+02:00
Shinji-san meint:
Hallo,

Ihrem Kommentar entnehme ich folgende Frage:
"Muss auf jeden PC die WD-SmartWare-Software installieren werden, um die Platte sicher zu entfernen und somit Datenverlust vorzubeugen?"
Antwort: Nein, Sie müssen diese Software nicht auf allen PCs installieren. Beide Methoden sind für Sie äquivalent. Grundsätzlich gilt: Es ist wichtig, dass das Volume sauber getrennt wird, um Datenverlust vorzubeugen.
Denn wenn das Betriebssystem dem Benutzer meldet, dass der Kopiervorgang abgeschlossen ist, müssen die Daten nicht physisch auf der Festplatte gespeichert sein. Es können noch Fragment von Dateien im Cache liegen. Der Cache ist ein flüchtiger Speicher, der die Daten zwischenspeichert. In der Außenwirkung beschleunigt so ein Speicher den Schreib-/Lesezugriff auf eine Festplatte. Der Nachteil ist aber, dass dort nach einem erfolgreich abgeschlossenen Kopiervorgang noch Daten liegen können, die nicht permanent auf den Magnetplatten liegen. Trennt der Benutzer die Platte nun vom USB-Port, so gehen die Daten aus dem Cache verloren. Die Lösung des Problems ist das Auswerfen. Der Aufruf von "Auswerfen" schreibt alle ausstehenden Daten aus dem Cache auf die Platte. Erst nach erfolgreicher Rückmeldung kann die Festplatte vom System getrennt werden. In seiner einfachsten Form muss das Auswerfen immer das Volume trennen. Ganz vereinfacht gesprochen, enthält das Volume das "Laufwerk", welches Sie im Explorer sehen (z.B. H:\, X:\ etc.). Eine physische Festplatte kann auch mehrere Volumes ("virtuelle Laufwerke") haben. Je nach Ausführung kann Windows die Volumes einer USB-Festplatte einzeln oder nur im Gesamten entfernen.
Nach damaligen Software-/Firmware-Stand gehen die beiden Auswerfmethoden jeweils wie folgt vor:
1. Quick-View-Auswerfen: Volume trennen und Festplatte ausschalten. -> Volume erscheint nicht mehr als Laufwerk im Explorer, die Platte hört auf zu rotieren, wird geparkt und die LED leuchtet nicht mehr.
2. Windows-Auswerfen: Volume trennen. Festplatte wird erst durch trennen des USB-Kabels ausgeschaltet. -> Volume erscheint nicht mehr als Laufwerk im Explorer. Unter der Voraussetzung die Festplatte ist noch mit dem PC verbunden: Die Magnetplatten rotiert noch einige Zeit, bis das Management "erkennt" das keine Zugriffe mehr erfolgen. Die Magnetplatten werden dann geparkt. Die LED leuchtet permanent. Währen die Platte noch rotiert, aber das Volume bereits schon getrennt wurde, kann die Festplatte vom USB-Port des PC entfernt werden.

Sie sehen, dass bei beiden Methoden das Volume getrennt wird.

Ich hoffe die Frage richtig erkannt und beantwortet zu haben. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, so melden Sie sich einfach noch einmal.Ich habe versucht nicht zu technisch zu sein.

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.09.2014 02:59:34 GMT+02:00
Blacks68 meint:
@shinji-san

Vielen Dank für Ihre Mühe und ausführliche Antwort. Es stellte sich für mich die Frage nicht, aber Ihren Kommentar empfand ich trotzdem als sehr informativ. Und da es der konkrete Fragesteller scheinbar nicht als einen Akt der Höflichkeit empfand, sich wenigstens für die Mühe, die man sich schließlich privat macht, um Fragen wie solche ausführlich zu beantworten, zu bedanken, möchte ich das nun einfach tun.

Vielen Dank für Ihre Mühe und die bereichernde Antwort! :-)

Alles Gute.
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