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Kundenrezension

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Potential, viel verschenkt - dennoch gelungen, 29. Mai 2011
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed Brotherhood - D1 Version (uncut) (Computerspiel)
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich auf Erfahrung in verschiedenen Spielen seit über 10 Jahren zurückblicken kann. Primär war ich schon immer begeistert und angetan von RPG's / Taktikshootern / Strategie. Asassins Creed Brotherhood hätte vieles davon vereinen können.
Was mir aufgefallen ist:

+ gute Grafikengine
+ liebevoll gestaltete Spielwelt / Detailfülle
+ vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten (Haupterinnerung, Nebenaufgaben, Auftragsattentate etc.)
+ fesselnde Story

- wenig Rollenspielelemente
- linearer Story-Verlauf
- meist gleicher Ablauf
- Schwierigkeitsgrad/Realismus = null

Grafik/Spielwelt:
Die Grafik von Assassins Creed Brotherhood wirkt realistisch und glaubwürdig. Die Detailfülle der Spielwelt ist bemerkenswert. Springt man von einem Dach aufs Nächste, schrecken einige Tauben auf, die dort von oben die Straßen beobachteten und fliegen davon. Überall in Rom finden sich Stadtschreier bzw. sogenannte "Herolde" in Mönchsrobe, die von einem Podest aus die neuesten Ereignisse der Bevölkerung kundtun. Wendet sich Ezio der "dunklen Seite" zu und mordet, stiehlt und treibt allgemein sein Unwesen in Rom, ist auch die ein oder andere Hasspredigt drin (mit jeder Menge Übertreibung des Herolds *schmoll*)

Beschäftigungsmöglichkeiten/Storyverlauf:
Man kann von Anfang an der Haupterinnerung folgen und schaltet nach und nach neue Gegenstände bei Schmieden, Kunsthändlern, Schneidern etc. frei, lernt die Spielmechanik mehr dabei kennen und kann sich auf abwechslungsreich gestaltete Missionen freuen. Jedoch - und hier liegt meines Erachtens nach das Hauptaugenmerk eines solchen Spiels - gibt es wenig Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des eigenen Spielerlebnisses. So ist es z.B. nicht möglich Entscheidungen zu treffen um den Storyverlauf zu beeinflussen. Ebenso gibt es zwar sehr viel zu tun in Rom, jedoch immer nach dem selben Muster ("töte x bei xy und benutze dabei versteckte Klinge"). So in der Art laufen viele Nebenmissionen ab und langweilen nach einiger Zeit etwas. Oblivion zeigt da wie es richtig geht in Sachen Quests.

Schwierigkeitsgrad/Realismus:
Nun einer der wichtigsten Punkte: Wie realistisch ist das Spiel? Es bedarf keiner Worte wenn man schon von Anfang an feststellt, dass es ein Leichtes ist, mit etwas Beherrschung der Steuerung ganze GegnerSCHAREN niederzumetzeln. Ja richtig gelesen: GegnerSCHAREN! Nun sind das nicht nur irgendwelche Gegner, sondern teilweise gut ausgerüstete Legionäre mit Lanzen, Breit -und Langschwertern, Harnischen etc. Junge Junge.. Wäre ich Ezio würde ich mir ziemlich unbesiegbar vorkommen. Und genau das ist das Problem! Tatsächlich ist es mir bisher (ich bin zu etwa 50% durch) noch NIE passiert, dass ich in einem Kampf gestorben bin! Zwar lädt die Spielkulisse und der allgemeine Gedanke daran, dass man ein Assassine ist regelrecht dazu ein, sich auf Gebäude zu schleichen und ein heimliches Attentat auf einen Borgia-Hauptmann durchzuführen - aber wenn man sichs genauer überlegt: wozu eigentlich? Man ist ja ohnehin so übermächtig veranlagt, dass man einfach durch die Vordertür marschieren und alle Wachen abmurksen kann. Von gefährlich wirkenden Lanzenträgern, Streitaxtträgern und anderen Gestalten übersäät kommt eine Wolke an Gegnern auf Ezio zu - 5 Minuten später liegen überall verteilt die Leichen und Ezio kann stolz davonmarschieren, während die Bürger oft einen Kreis gebildet haben und Kommentare geben wie: "Als nächstes bin wohl ich dran.. " oder "ist denn hier Keiner mehr sicher?". Sorry aber das hat mit Realismus überhaupt nichts mehr zu tun! Leute, was habt ihr euch dabei gedacht?? Großer Minuspunkt meiner Meinung nach..

Verbesserungsvorschläge:
Was ich ändern würde, wenn ich es könnte? Zuerst würde ich eine spielbare Egoperspektive einbaun, dann gewinnt das Spiel auch an Atmosphäre, da man denkt, man wäre wirklich dabei (siehe Thief). Ich würde die Interaktion der Wachen miteinander vielseitiger machen. Sie könnten in einer Festung beispielsweise umhergehen, Gespräche führen etc. Sie Sollten aber vor allen Dingen STÄRKER werden! Es ist unrealistisch, dass ein Ezio mit seiner Stoff-"Rüstung" anscheinend dutzende eigentlich tödlicher Axthiebe überlebt und einfach so wegsteckt (Heiltränke ohne Abklingzeit machens möglich).

Zu den RPG-Elementen:
Zwar gibt es im weiteren Spielverlauf die Möglichkeit eine eigene Assassinengilde zu führen und Rekruten anzuheuern / auszubilden, sie auf Missionen zu schicken und im Kampf zur Hilfe zu rufen. Leider wars das auch schon. Schade, dass es hier keinen Begleitermodus gibt und man keinerlei persönliche Bindung (wie bspw. Knights of the old Republic 2 oder Mass Effect 2) zu Ihnen aufbaut! Auch ist es nur sehr eingeschränkt möglich, sie auszustatten bzw. sie allgemein individuell auszurüsten. Schade! hier wäre viel Potential vorhanden gewesen.

Fazit:
Dennoch möchte ich nun zu einem positiven Fazit kommen. Ich gebe 4 Punkte deshalb, weil ich wie gesagt denke, dass es sehr sehr viel gibt, was man hätte besser machen können. Jedoch keine drei Punkte, da ich das Spiel trotzdem sehr gut finde. Tatsächlich fesselt es einen regelrecht an den Monitor und man taucht zu einem gewissen Grad in Rom ein. Ich wäre für 3,8 von 5 und gebe deshalb 4 Sterne.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.06.2011 14:18:15 GMT+02:00
Eigene Entscheidungen treffen und das Geschehen verändern? Man spielt Erinnerungen nach, wie soll das gehen???

Ego-Perspektive? Super-Idee, wenn man grade in voller Eile über die Dächer flüchten muss. Hat man ja auch super Übersicht. Btw passt das auch überhaupt nicht ins Spielkonzept.

ACB hat übrigens keine RPG-Elemente, weil es sie nicht haben soll. Darum geht es in diesem Spiel nicht. Man kann zu Personen auch keine Beziehung aufbbauen, weil man nur Erlebtes nachspielt. Was Du dir wünscht, ist auf ACB bezogen total blödsinnig und passt wie die Ego-Perspektive nicht ins Konzept.

Was Du möchtest ist keine VErbesserung an dem Spiel, sondern ein anderes Game.

Veröffentlicht am 11.10.2011 15:04:39 GMT+02:00
Benny meint:
@Superbär: Wenn du meinst, dass man die Erinnerungen 100% linear nachspielen sollte, meinst du wohl eher einen Film als ein Spiel. Es ist sehr wohl möglich, eigene Entscheidungsmöglichkeiten in das Spiel einzubauen, auch wenn es nicht den Umfang eines Bioware-Spiels haben muss. Und warum soll man keine Beziehung zu Personen aufbauen können, nur weil man Erlebtes nachspielt? Es ist ja nicht gesagt, dass Ezio keine Beziehungen zu anderen Menschen hatte, außerdem muss das Spielprinzip "Erinnerungen nachspielen" ja nicht zwangsweise heißen, dass die Story 100% linear verlaufen muss. Klar, man kann nicht zu den Templern überlaufen, aber wer sagt denn, dass alle Spieler genau den gleichen Weg gehen müssen, um ans Ziel zu gelangen?

Die Ego-Perspektive finde ich auch nicht sinnvoll, aber das kann man auch anders äußern - außerdem gibt es bereits ein Spiel, welches Free-Running aus der Ego-Perspektive umsetzt (Mirror's Edge), und die Übersicht ist akzeptabel. In den Kämpfen wäre sie allerdings sehr hinderlich, da man ja durchaus öfter Gegner im Rücken hat.

@Nova87: Ich finde die Rezension gelungen, und auch wenn ich die Ego-Perspektive in diesem Spiel nicht vermisse (und auch nicht als sinnvoll erachte), können ja nicht alle die gleiche Meinung haben. Die meisten Schwächen des Spiels werden angesprochen, wobei die Stärken (für ein 4-Sterne-Urteil) ein wenig kurz kommen. Trotzdem ein hilfreiches Review, da zumindest ich vor einem Spielkauf vor allem potentielle Schwächen kennen möchte, um no-gos zu vermeiden.
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