12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
lesenswerte Thematik, 14. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. (Gebundene Ausgabe)
Der Soziologe, Psychologe und Philosoph Erich Fromm behandelt in seinem Werk die zentrale Frage nach Haben oder Sein in vielen Bereichen der modernen Gesellschaft unter Berücksichtigung von z.B. historischern und religiösen Entwicklungen. Er geht dabei auf das Wesen des menschlichen Charakters und seine Entwicklung ein. In Fromms Darstellung steht die Existenzweise des Habens für die Übel der gegenwärtigen Zivilisation, die des Seins für die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens. Dabei beschreibt er die heutige Gesellschaft, als vom Modus des Haben oder Habenwollens bestimmt, deren Verhalten durch den Charakter des Privateigentums geprägt ist. Demgegenüber erklärt er Unabhängigkeit, Freiheit und kritische Vernunft zu den Vorraussetzungen für den Modus des Seins. Der Mensch, der vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet seine innere Aktivität und kann seine menschlichen Fähigkeiten ernsthaft produktiv einsetzen. Das Buch ist sehr anschaulich geschrieben und verzichtet auf komplizierte wissenschaftliche Ausdrucksweisen, was das Verständnis ungemein erleichtert. Die Themen sind inhaltlich gut strukturiert und an Beispielen vereinfacht erklärt. Insgesamt eine lesenswerte Thematik. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. 3421017344
Erich Fromm
Dva
Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft.
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lesenswerte Thematik
Der Soziologe, Psychologe und Philosoph Erich Fromm behandelt in seinem Werk die zentrale Frage nach Haben oder Sein in vielen Bereichen der modernen Gesellschaft unter Berücksichtigung von z.B. historischern und religiösen Entwicklungen. Er geht dabei auf das Wesen des menschlichen Charakters und seine Entwicklung ein. In Fromms Darstellung steht die Existenzweise des Habens für die Übel der gegenwärtigen Zivilisation, die des Seins für die Möglichkeit eines erfüllten, nicht entfremdeten Lebens. Dabei beschreibt er die heutige Gesellschaft, als vom Modus des Haben oder Habenwollens bestimmt, deren Verhalten durch den Charakter des Privateigentums geprägt ist. Demgegenüber erklärt er Unabhängigkeit, Freiheit und kritische Vernunft zu den Vorraussetzungen für den Modus des Seins. Der Mensch, der vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet seine innere Aktivität und kann seine menschlichen Fähigkeiten ernsthaft produktiv einsetzen. Das Buch ist sehr anschaulich geschrieben und verzichtet auf komplizierte wissenschaftliche Ausdrucksweisen, was das Verständnis ungemein erleichtert. Die Themen sind inhaltlich gut strukturiert und an Beispielen vereinfacht erklärt. Insgesamt eine lesenswerte Thematik. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
anonymous
14. September 1999
Insgesamt: 5
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