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118 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine radikale Kritik, 2. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Warum ich kein Christ bin: Bericht und Argumentation (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist im ursprünglichen Sinn des Wortes eine radikale Kritik. Im Gegensatz zu anderen Kritikern wirft Kurt Flasch der Kirche nicht ihre gesammelten Untaten an den Kopf. Er zerlegt stattdessen als anerkannter Experte für das spätantike und frühmittelalterliche Denken die geistigen Grundlagen des Christlichen Glaubens. Seine Grundthese ist, dass es gar keinen historisch durchgehenden christlichen Glauben gibt. Dies sei am Beispiel des Seelenbegriffs erläutert:
"Heute überlagern sich im Seelenbegriff des Christentums drei archäologische Schichten:
Zuunterst die neutestamentliche Erwartung baldiger Auferstehung der Toten,
zweitens die Tröstung mit dem Übergang der Geistseele in die Ewigkeit,
drittens die mehr oder minder halbherzige Hume-Nachfolge, also Kritik am substanziellen Seelenbegriff. Natürlich will niemand die Wort 'Seele' verbieten oder auch nur entbehren; was in Frage steht, ist allein ihr Charakter als zeitüberlegene Substanz und damit der frühere philosophische Beweis ihrer Unsterblichkeit."

Der Autor analysiert sehr präzise und dennoch auch für einen Laien verständlich die zeitliche Bedingheit und den historischen Wandel des Christlichen Glaubens. Er zitiert zahlreiche Widersprüche in den Evangelien, die darauf zurückzuführen sind, dass sie jeweils in einem anderen historischen Kontext gemacht wurden. Es ist nicht das Ewige Wort Gottes sondern offensichtlich ein von Menschen in ihrer jeweiligen historischen Situation gemachtes Konstrukt. Flasch zeigt auch sehr schön, dass man moderne Theologie nicht mehr nach rationalen Kriterien betreiben kann. Es gibt zuviele historische Widersprüche, zuviel historischen Ballast, den man nicht mehr unter einem (rationalen) Hut bringt. Ein Beispiel dafür ist die Hl. Dreifaltigkeit und die logisch damit eng zusammenhängende jungfräuliche Geburt Mariens. Andere Konstrukte wie die Gnadenlehre des Augustinus sind in ihrer Menschenverachtung nur abstossend.
Der Autor ist in einer liberal-katholischen Umgebung aufgewachsen. Er beschreibt seine Abkehr vom Christentum als den Gewinn intellektueller Fröhlichkeit:
"Ich habe nichts weggeworfen außer Formeln; mir fehlt nichts was ich einmal hatte. Ich habe nur etwas genauer hingesehen, und dabei bröckelte die barocke Stuckherrlichkeit alter Beweispaläste ab. Ich habe an Inhalt nichts verloren: Ich kenne die Entwicklungsschritte Jahwehs; ich lehne seine Opfersucht und Blutrünstigkeit ab; ich beteilige mich nicht an der Lobhudelei, die er sich wünscht. Der himmlische Hofstaat ist schöne orientalische Poesie".

Ich bezweifle nicht, dass dies für den Autor zutrifft. Für die Menschheit allgemein bin ich jedoch skeptisch. Ich hatte in meiner Jugend die Hoffnung, dass sich die Weihrauchschwaden verziehen und damit der Blick der Menschheit etwas klarer wird. Das wäre besonders im vom dumpfen, gegenreformatorischen Katholizismus geprägten Österreich eine notwendige Aufgabe. Der Einfluss der Katholischen Kirche ist stärker und schneller zurück gegangen, als ich jemals zu hoffen wagte. Ich kann allerdings keinen entsprechenden Zuwachs an Aufklärung erkennen. Es hat sich stattdessen ein unglaublicher esoterischer Aberglaube und ein beliebiger Mix aus dem Religionssupermarkt breit gemacht. Aber das ist eine andere Geschichte, die mit dem Anliegen des Autors direkt nichts zu tun hat.

Wer eine geistreiche und fundierte Kritik des Christentums - aller Schattierungen - lesen möchte, sollte sich dieses Buch zulegen. Es ist keine oberflächliche Polemik. Man muss ein bisserl mit- und nachdenken um den Autor folgen zu können. Es tut aber wohl, dass inmitten des modernen Getöses noch derartige Bücher geschrieben werden.
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1-10 von 129 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.10.2013 00:19:14 GMT+02:00
flimnap meint:
Sehr geehrter Herr Dr. Donninger,

mit der Ansicht, Prof. Flaschs Buch sei eine fundierte Kritik aller Schattierungen des Christentums, liegen Sie meiner Ansicht nach nicht richtig. Flasch hat letztlich keinerlei Verständnis für moderne Spielarten des Christentums, die einen rigiden Trennungsstrich zwischen Vernunft und Glaube ziehen. Sein eigentliches Metier ist die Katholische Kirche, die - durch ihre spätantike und mittelalterliche Prägung - hartnäckig an der prinzipiellen Vereinbarkeit von biblischem Glauben und (antiker) philosophischer Vernunft festhält: "Die rechte Vernunft beweist die Grundlagen des Glaubens" (ratio fidei fundamenta demonstret - unfehlbare Lehre des ersten vatikanischen Konzils!).
Prof. Flaschs "bestia negra" ist nicht umsonst der emeritierte Papst, Seine Heiligkeit Benedikt der XVI!

Wenn Sie auf der Suche sind nach jemandem, der dem Katholizismus in Sachen philosophischer Vernunft an die Kehle gehen kann, ist Flasch mit das Beste, was Sie jemals in die Finger kriegen werden!
Ich habe mir die Freiheit genommen, ihre bisherigen Rezensionen zu überfliegen und festgestellt, dass Sie aus der "Ecke" Informatik, Statistik, Big Data kommen (hallo Kollege!). Ich empfehle ihnen dennoch die Lektüre von Prof. Flaschs Buch über den Hl. Augustinus. Es ist zwar philosophisch anspruchsvoll, doch so brillant geschrieben, dass auch Nicht-Philosophen wie wir uns durchbeissen können. Und es ist wirklich der Mühe wert!
Nehmen Sie dann noch Chestertons Biographien zum Hl. Thomas von Aquin und zum Hl. Franziskus dazu (gibt es mittlerweile sogar auf Deutsch in einem Band!), sehen Sie perfekt, wie das Christentum die antike Philosophie verbogen und verdreht hat.

Herzliche Grüße
Flimnap

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2013 16:03:19 GMT+02:00
Die Vermählung von Glaube und Vernunft (die aber nur die Funktion der Magd hatte) war die Stärke des (Katholischen) Christentums. Wenn man das abtrennt wird es ein beliebiger Aberglaube.
Danke für den Hinweis auf das Augustinus-Buch. Ich habe die Confessiones und die Gnadenlehre von Augustinus gelesen (beide Male in der Übersetzung und Kommentierung von K. Flasch). Damit ist mein laienhafter Augustinus Bedarf ziemlich gedeckt. Als Persönlichkeit empfinde ich Augustinus einen Misanthrophen, Philosophisch durch seine rhetorische Gebetsmühle eher ermüdend. Gegenüber Platon ist er eine matte Sache. Ich stelle mir in diesem Zusammenhang die Frage, ob das Abendland etwas freundlicher geworden wäre, wenn sich die wesentlich menschfreundlicher Ethik von Aristoteles durchgesetzt hätte. Im Buch über die Gnadenlehre ist auch der zentrale Kritikpunkt von K. Flasch, dass Augustinus damit einen großen Schritt hinter den Antiken Humanismus vollzogen hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2013 17:00:23 GMT+02:00
flimnap meint:
Sehr geehrter Herr Dr. Donninger!

Was die Persönlichkeit des Hl. Augustinus betrifft, sind wir einer Meinung. Ob er im Vergleich zu Platon tatsächlich "matt" war hängt m.E. davon ab, inwieweit man Denker bzw. Macher bevorzugt. Platon war Ersteres, der (späte) Hl. Augustinus Letzteres. Indem er einen grossen Schritt hinter den antiken Humanismus vollzog, begründete er die protestantisch-neuzeitliche Ethik, die letztendlich die Abschaffung der Sklaverei durchsetzte. Platons antiker Humanismus verschwendete auf solches Gesindel natürlich keine Gedanken, da sie ja keine "Weisen" waren. Der Hl. Augustin war im Vergleich mit Platon eben der wesentlich "modernere" Denker, nicht obwohl, sondern gerade weil er ein solcher Rüpel war - ebenso wie später Luther. (Das stellt Flasch in seinem Augustinus-Buch ganz hervorragend dar).

Was die wesentlich menschenfreundlichere Ethik von Aristoteles betrifft: Sie hat sich durchgesetzt. Dafür hat der Hl. Thomas von Aquin gesorgt. Ergebnis war die europäische Epoche des Lichtes: Das sogenannte "finstere" Mittelalter! (Deshalb empfahl ich Ihnen das Buch von Chesterton über den Hl. Thomas).

Zum Schluss noch etwas, das Ihnen vielleicht gar nicht gefallen wird:
"Die Vermählung von Glaube und Vernunft (die aber nur die Funktion der Magd hatte) war die Stärke des (Katholischen) Christentums. Wenn man das abtrennt wird es ein beliebiger Aberglaube".
Das ist so gut, dass ich es von Ihnen klauen werde! (Ich ersetze lediglich das Wörtchen "war" durch "ist").

Herzliche Grüße
Flimnap

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2013 20:09:35 GMT+02:00
Ja, die netten Sachen waren in der griechischen Antike nur für die (männlichen) freien Bürger reserviert. Selbst Aristoteles hatte in Athen Probleme, weil er kein Bürger war und in Verdacht stand ein Mazedonischer Agent zu sein.
Das Buch über den Hl.Thomas werd ich mir besorgen. Über den weiss ich nur sehr rudimentär was. Vielen Dank für den Hinweis.
Ich seh schon, ich muss in Hinkunft meine Sätze patentieren lassen, damit sie niemand klaut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2013 20:17:11 GMT+02:00
Frage zu Chesterton: In einer Rezension der Deutschen Ausgabe steht, dass die Übersetzung schrecklich ist. Haben sie die Deutsche Ausgabe oder das Englische Original?
Bei der Programmierei lese ich lieber englischesprachige Bücher. Bei der Philosophie wirds wahrscheinlich schwieriger. Am schwierigsten sind aber Kochbücher, weil mir die Cups und Spoons ... nix sagen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2013 21:10:25 GMT+02:00
flimnap meint:
Chesterton in schlechter Übersetzung? Das riecht so eindeutig nach Todsünde wie alkoholfreies Bier!

Ich habs auf Englisch gelesen und hatte keine wirklichen Probleme, weil Chesterton in diesem Buch deutlich weniger witzig ist als in "Ketzer" oder "Orthodoxie". Mein Niveau ist das übliche Informatik-Business-Meeting-Denglisch ("we hef to difein e nu päradigm to relonsch assets end optimeise käsch flo").

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2013 10:46:23 GMT+02:00
Klaus Zott meint:
Verehrter Herr Donninger,

ein hervorragender Kommentar zum Werk von Kurt Flasch. Das trifft den Kern. Flasch geht überzeugend sachlich vor und weist die Relativität, sprich Historizität des christlichen Glaubens auf. Mit dem Wegfallen seiner vermeintlichen Rationalität reiht sich das Christentum in den Reigen der Religionen ein und wird zu dem was es eigentlich immer war, ein spekulatives (vielleicht auch poetisches und bildpralles) Erlösungs- und Jenseitskonzept.
Die übliche Kritik an Flasch, dass er das moderne Christentum nicht genügend berücksichtige - auch wieder von flimnap geäußert - geht ins Leere. Denn auch die gegenwärtigen Spielarten basieren - ob sie das explizit nennen/wissen oder nicht - auf der Bibel bzw. den kanonisierten Glaubenssätzen. Im Unterschied zu dem oft bedrohlichen und kategorischen Unterton der alten Kirche, in der einfach die Sprache der Macht zutage trat, wird dem modernen Menschen mehr Seelenmassage geboten (Gott als Behüter, als die Liebe - Religion als Therapeutikum ala Drewermann).
Auch die neue Bamherzigkeits-Rhetorik von Franziskus wird an Flaschs grundsätzlicher Einschätzung nichts ändern.

Herzliche Grüße
Klaus Zott

Veröffentlicht am 07.10.2013 13:31:02 GMT+02:00
Die Ansichten des Herrn Dr. Donninger zum Buch sind insofern besonders zu würdigen, weil er seine eigenen Erfahrungen und Hoffnungen reflektiert. Und dies ist schon ein Grund das Buch von Prof. Kurt Flasch zu empfehlen, weil jeder seine eigenen Vergleiche ziehen kann.
Zur Diskussion um Platon, Augustinus und Luther sei nur angemerkt, dass sich deren Ansichten nur im Rahmen der gesellschaftlichen/historischen Bedingungen entwickelt haben. Zu Platons Zeiten war die Sklaverei nichts Verwerfliches, im Gegenteil die Sklaven waren in der Gesellschaft derart integriert, dass die Voraussetzungen für Forderung nach Abschaffung noch nicht gegeben waren.
Augustinus hatte ganz andere gesellschaftliche Bedingungen (ethisch/moralischer/ökonomischer Art) vorgefunden. Und hätte ein Martin Luther seine Reformation schon etwa 200 Jahre früher zum Erfolg geführt?
Letztendlich bleibt, dass in der heutigen Zeit das Christentum genauso keine Einheit (in Theorie und Praxis) war wie in seiner gesamten Geschichte. Und da kann sich jeder seine Gedanken machen, wo sein Platz ist und woran er glaubt oder glauben zu müssen.

Veröffentlicht am 19.10.2013 17:31:34 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 03.01.2014 16:30:39 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2013 09:03:16 GMT+02:00
Ich geb ihnen Recht: K. Flasch polemisiert im Buch manchmal. Sie haben eh ein "best of" geliefert. Mich hat das auch gewundert, weil er das in den anderen Büchern (nicht) so macht. Ich musste bei diesen Stellen aber schmunzeln. Nachdem ich in einer areligiösen Arbeiterfamilie aufgewachsen bin, tu ich mir mit dem Lachen natürlich leichter.
Sie führen Gründe für den Glauben an. Ich glaube, die Entscheidung ist nicht so geistig/theoretisch. Nach meinen Erfahrungen (meine Frau ist eine regelmässige Kirchgeherin) ist es primär Gewohnheit, Ritual.
Mir sind diese Rituale fremd, während für meine Frau diese Rituale einfach zum Leben dazu gehören.
Wir wohnen in einem Dorf und da hat der Kirchgang auch eine wichtige soziale Funktion. Diesen sozialen Aspekt finde ich auch sinn- und wertvoll.
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