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Kundenrezension

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Into the Wild von Uriah Heep, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Into the Wild (Audio CD)
Eigentlich hätte es ein ganz normaler Tag werden können doch die Wende kam in Form meiner netten Nachbarin die freundlicherweise mein Päckchen von Weltbild(sorry Amazon :-) ) angenommen hatte.
Neben einem Buch befand sich auch"Into the Wild" von Uriah Heep in der Lieferung und ich beschloss mit "Nail on the Head"(ein eingängiger im Mid Tempo gehaltener Rocksong )wenigstens das erste Lied der CD im Player rotieren zu lassen das ich bereits von Youtube her kannte und liebte.
Erst dann wollte ich mich auf den Weg zum Supermarkt machen um meine Lebensmittelvorräte aufzufüllen.
Auf der Stereo Anlage kam der sehr gute Sound erst richtig zur Geltung und ließ den Wunsch in mir reifen diesen genialen Opener nochmals zu hören bevor ich dann aber wirklich den nächsten Discounter ansteuern mußte um meinen Kühlschrank zu füllen in dem rein garnichts essbares mehr zu finden war.
Ich griff zur Fernbedienung um die Return Taste zu betätigen-doch "I can see it",das zweite Lied, war schneller.
Was jetzt aus den Boxen schallte war nicht weniger als eine geniale Uriah Heep Heavy Abgehnummer der allerbesten Sorte und spätestens bei dem erstklassigen Titelstück das in etwa in die gleiche Kerbe schägt aber etwas rockiger rüberkommt lege ich die Einkaufstasche wieder aus der Hand und parke meine Jacke nochmal auf der Lehne des Küchenstuhls.
Ich stehe vor der Anlage und bin fassungslos.Was für eine geile Scheibe!!!
Auch "Money Talk" ,das auch auf jeder Deep Purple Scheibe eine gute Figur abgegeben hätte,ist eine tolle Nummer bei der ab etwa 3.10 Min.eine tonnenschwere Keyboard Walze alles platt macht was sich ihr in den Weg stellt.
Der mächtige brachiale Hammond Sound gemischt mit sakralen Tönen läßt mir einen eiskalten Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen und auf meiner Stirn bilden sich die ersten Schweißtropfen.
Als Fundament für dieses Inferno dient das absolut wahnsinnige Drumming von Russell Gilbrook bei dem einem beim zuhören
unweigerlich Gedanken an das "Tier" aus der Muppet Show in den Sinn kommen.Genial!!!
Mittlerweile knie ich andächtig vor meinen Boxen wie ein Meßdiener vor dem Altar und erwarte gespannt das nächste Sound Gewitter.Das kommt dann auch prompt.Der flotte Rocker "I'am Ready" dröhnt zu mir rüber und ich bin mir sicher gerade den idealen Opener für zukünftige Live Shows gehört zu haben.
Ich springe auf,schnappe mir den in der Ecke stehenden Besen und spiele auf meiner imaginären Gitarre jedes Riff und jedes Solo so hingebungsvoll mit das ich nur am Rande mitbekomme wie ich in meiner Extase mit dem Besenstiel fast das Bild von der Wand fege.
Das Kehrutensil lege ich erst aus der Hand als das geniale Epos "Trail of Diamonds" akkustisch beginnt,nach zwei Minuten dann aber mit Thin Lizzy ähnlichen Gitarren wieder Besenstieltauglich wird und schließlich im epischen dritten Teil mit einem dominanten Basslauf und Heep typischen Chorgesängen sein Ende findet.
Spätestens jetzt liege ich flach auf dem Bauch,die Hände ausgestreckt, das Gesicht demütig zu Boden gewand und in dieser devoten Stellung huldige ich nun den Klängen von " Southern Star"einem erstklassigen Melodic Rocker der dem mit einer umwerfenden Hookline ausgestatteten "Believe" in nichts nachsteht.Das hypnotisch wirkende Zusammenspiel von Bass und Keyboard beim Liedende von "Believe" ist schon fast magisch.Bei dem folgenden "Lost" das von dem mittlerweile leider verstorbenen Bassisten Trevor Bolder gesungen wird,wird das Tempo dann wieder gedrosselt um einer unhemlichen und orientalischen Athmospäre Platz zu schaffen.
Wären Led Zeppelins" Kashmir" und Deep Purples" Perfect Strangers" verheiratet und hätten ein Kind würde es sich wie Uriah Heeps "Lost" anhören :-D
Beim anschließenden " T-Bird Angel" muß man einfach ausflippen und beim fröhlichen Ausrasten schnappe ich mir mein Plüsch Wildschwein,das auf meinem Regal steht,brülle es an und werfe es durchs Zimmer.Gestoppt wird sein Flug schließlich durch den Küchenstuhl der dadurch prompt ins Wanken gerät und schlußendlich der Anziehungskraft nichts mehr entgegenzusetzen hat.
Er fällt um und landet samt der darauf befindlichen Jacke in einer Pfütze aus Sprudel .Die dazugehörige Flasche liegt daneben welche ebenfalls Opfer meiner Zwangsjacken kombatiblen Eskapaden wurde.
Erschöpft räume ich ein paar Möbeltrümmer von der Couch um mich etwas auszuruhen da die ersten Töne von "Kiss of Freedom",das letzte Stück der CD, unmissverständlich auf eine Ballade hindeuten.
Aber was für eine!!!
Der Refrain geht sofort unter die Haut und die Power,Anmut und Grazie dieser Komposition drücken mich immer tiefer in die Sofa Polster und wohliger Schauer und Gänsehaut wechseln sich bei mir mit Heulattacken und gnadenloser Freude ab bevor das Lied mit einem abschließenden Instrumentalteil ausklingt und Uriah Heep mich in meiner verwüsteten Wohnung wieder allein lassen.
"Kiss of Freedom"ist die beste Powerballade die ich seit langem gehört habe und setzt der ohnehin grandiosen Scheibe noch die Krone auf.
Unglaublich!!!
Etwa 5 Minuten nach Ende der Scheibe komme ich wieder zu mir,atme tief durch,wische ein paar Tränen aus meinen Augen,betrachte mich im Spiegel und sehe darin mein schweißnasses T-Shirt und die zerzausten Haare.
Nichts deutet mehr darauf hin das ich vor ca.2 Stunden noch geduscht habe.
In der Wohnng selbst herrscht absolutes Chaos.Zwischen umgekippten Stühlen,Sprudelpfützen,einem Plüsch Wildschwein und diversen anderen herumliegenden Gegenständen bahne ich mir einen Weg zum Kühlschrank und stelle fest das er immer noch leer ist.Die Geschäfte haben längst geschlossen was aber nicht weiter tragisch ist denn heute abend gibts bei mir zum Abendbrot Into the Wild von Uriah Heep :-D .

Genau so muß meiner Meinung nach eine Band aus den 70ern heute klingen.
Uriah Heep sind immer noch fest in den alten Zeiten verwurzelt und sind dennoch offen für eue Einflüße.
Ganz großes Kino!!!
Wer Into the Wild nicht gut findet ist entweder taub oder tot!!!
Basta!!!
Gesamtwertung:500 Sterne!!!
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.06.2014 16:54:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.06.2014 16:56:13 GMT+02:00
Welch treffende und leidenschaftliche Beschreibung eines wirklich tollen Albums, das bereits drei Jahre auf dem Markt ist.

Damals, im Frühjahr 2011, ging es mir ähnlich beim ersten Hören. Nur dass (Gott sei Dank) meine Frau den Kühlschrank bereits aufgefüllt hatte :-)

Anno 2014 bläst mich nun "Outsider" um...

Gruß
Martin Böhmer

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.07.2014 21:07:27 GMT+02:00
Outsider wurde natürlich gleich am Erstverkaufstag verhaftet :-) .Sobald ich Zeit finde werde ich auch zu dieser Scheibe eine Rezi schreiben.Sie ist zwar anders als "Into the Wild" aber trotzdem ne Hammerscheibe.
p.s.:Danke fürs Kompliment :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2015 16:42:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.02.2015 16:45:57 GMT+01:00
Hallo !

Nun gut... Outsider ist etwas anders ausgerichtet. Aber im Grunde setzen sie die Marschroute fort. Mit dem Unterschied, dass "Outsider" tendenziell die harte Seite zeigt. Aber auch Melodien nicht vergisst. Was fehlt, sind epische Songs wie "Trail Of Diamonds". Aber gemessen an der Gesamtheit der Songs auf Outsider ist jeder für sich gut. Ich hätte mir nach "Sweet Freedom" in den mittleren und späten 70ern oft so ein Album gewünscht. Insofern haben sie mit Outsider nicht nur alles richtig gemacht, sondern noch ein Brikett draufgelegt :-) :-)

Es finden sich auch eine Menge Zitate aus der alten Heep-Zeit. So die stetige Orgel-Präsenz, die Chöre und so Stücke wie "Kiss The Rainbow", das an Hensley-Zeiten erinnert.
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