Kundenrezension

248 von 255 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS ist ein vernünftiges Kabel, 19. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: HiFi Lautsprecherkabel transparent - 2x4mm² - 10m Ring - OFC - Vollkupfer - Made in Germany - incl. 2 Klett Kabelbinder - 2,18/m (Elektronik)
Hallo,
man, wird bei Amazon viel Mist an Lautsprecherkabeln angeboten und wer sich da nicht auskennt hat schnell Geld zum Fenster rausgeschmissen.
Ich sorge mal ein bißchen für Aufklärung:

Finger weg von sog. CCA-Kabeln!
CCA (englisch) = Copper Clad Aluminum -> verkupfertes Aluminium
Aluminium hat im HIFI-Bereich nix - aber auch gar nix - verloren! (höchstens bei schön gemachten Gerätefronten :-)
Die Verkupferung gaukelt einem schlicht nur vor, das es sich angeblich um ein hochwertiges Kabel handelt. Kein Hersteller, der im HIFI-Bereich was auf sich hält, bietet solche Kabel an, um Lautsprecher anzuschliessen. Aluminium leitet Strom und damit auch die Musiksignale deutlich schlechter als Kupfer und ist zudem brüchig. Isoliert man das Kabel ab und verdrillt es, fangen die feinen Äderchen bereits an zu brechen.

Absoluter Standard sind sog. OFC-Kabel, wie dieses hier:
OFC (englisch) = Oxygen Free Copper -> sauerstofffreies Kupfer
bedeutet nix anderes, als dass es sich um (fast) reines Kupfer handelt, dass so verarbeitet wurde, dass eben kein (kaum) Sauerstoff ans Material kam und das Kupfer eben nicht (oder nur ganz wenig) oxidiert ist. Die Reinheitsgrade liegen also bei 99% und besser.
Es gibt meist bei teuren Kabeln auch noch Bezeichnungen wie PC-OCC (pure copper) oder HP-OCC (high-pure) oder gar UP-OCC (ultra-pure), oder die Reinheit ist mit z.B. "6N" angegeben (bedeutet: 6 Neunen, nach der zweiten Stelle das Komma, in Prozent also: 6N = 99,9999%) -> alles also eine Frage der Reinheit und damit des Geldbeutels. Ob's schlussendlich besser klingt - die Diskussion gibt's schon seit vielen Jahrzehnten mit Fans auf beiden Seiten. OCC ist übrigens ein bestimmtes Herstellungsverfahren für Kupferdrähte. Also: viel Geld für Kabel gibt man nur dort aus, wo auch das Equipment entsprechend teuer ist -> und teuer heißt bei mir 5-stellig für CD, Verstärker plus Lautsprecher.

Dieses Kabel ist ein OFC-Kupferkabel, 2x 4mm² im Querschnitt und ist für mich absolut ausreichend, nätürlich mit +/- Kennung (roter Streifen = plus). Direkt vom Kabelhersteller (fragen Sie sich mal, ob z.B. HAMA die Kabel wirklich selber herstellt...) Made in Germany - was will man mehr? Bei mir findet 2x 4mm² Verwendung bis zu einer Länge von 5-6 Metern pro Seite.

Wer wirklich sparen muss dem kann ich im Zweifel nur folgendes empfehlen: Kupferkabel und dann halt dünnerer Querschnitt. Nochmal: Finger weg von dem CCA-Mist, egal wieviel Meter man braucht und wie groß der Querschnitt im Vergleich zum Kupferkabel etc. etc. Wer eine 5.1 oder 7.1 Surround-Anlage hat und sich 50m Kabel für 100 Euronen nicht leisten mag, spart am falschen Ende. Wer mehr ausgeben will kann ein versilbertes Kupferkabel verwenden, Reinsilberkabel sind eh kaum zu bekommen und wenn dann sau-teuer.

Dieses Kabel ist absolut vernünftig, kann man nix verkehrt machen, ist preiswert und passt aufgrund des Querschnitts gut in Bananas (Lautsprecherkabel-Stecker) oder Kabelschuhstecker, also sehr universell einsetzbar und läßt sich zudem mit normalem Equipment noch gut löten, wer's braucht (ab 6mm² gibt's oft Probleme, da die Wärmeableitung zu gut ist :-).

Ich nutze das Kabel übrigens an großen T+A Lautsprecher für viele, viele Euros pro Stück - mir reicht das.

Gruß, Rounder6
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 39 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.08.2012 20:06:34 GMT+02:00
Rocco meint:
T + A Boxen? Top Herforder Boxen. Die Rezension ist top und ist nix hinzu zu fügen. Werde mir die kabel für die Vento 890 auch bestellen.

Lieben Gruß aus Herford

Rocco

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.08.2012 22:50:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.08.2012 22:54:38 GMT+02:00
Rounder6 meint:
Und wie kommt ein Herforder dann zu einem Paar Lautsprecher aus Weilrod :-) ?
Kann mich nur wiederholen: Bevor ich 10m sündhaft teure Kabel kaufe um z.B. aus einer Vento 870 das letzte Quentchen mehr an Kontur im Bass oder den Ticken mehr an Hochtonauflösung rauszuholen, würde ich es lieber anders rum machen: Vento 890 und dieses Kabel hier kaufen.
Ich garantiere: Die Klangunterschiede und der Mehrgewinn für's gleiche Geld ist absolut überzeugend - und jegliche Kabeldiskussion wird an dieser Stelle unterm Strich absolut zur Makulatur.
Ich kenne Klangunterschiede bei Kabeln, gar keine Frage - je höherwertiger die Kette desto schlimmer wird's. Warum? Weil man durch die Klasse der entsprechenden Hardware eher erkennt, was durch preiswerte Kabel der Anlage plötzlich abgeht. Nur wird oben - im echten High End - die Luft verdammt dünn, will sagen: ein Quentchen mehr an Klanggewinn muss mit verdammt viel Geld zusätzlich für die Hardware bezahlt werden und da können ein paar hundert Euro für Kabel zum Absichern des Status Quo durchaus die lohnenswertere Investition sein.
Und selbst wenn man dann mit dem Klang des Kabels nicht zufrieden wäre (wie immer das Resultat auch ermittelt wird), sind 20 ¤ für 10m kein Verlust.
Gruß, r6

Veröffentlicht am 01.12.2012 13:57:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.12.2012 14:47:08 GMT+01:00
Schlicht und einfach muss ich sagen: ich habe erst mal geglaubt, das mit dem neuen Receiver .... Das wärs schon !
Nein, erst jetzt, nachdem ich Deine Bewertung gelesen und meine beiden HECO Boxen mit diesem Kabel angeschlossen habe , eröffnet sich die ganze Bandbreite / Receiver Harman - Kardon !
Ich danke für die ausführliche Produktbewertung und habe sie - Gott sei Dank - als Grundlage für meine Bestellung genommen.
2 x 10 Meter - und ich bin wirklich überrascht, wie sich das ganze Spektrum verändert hat !
und das beim TV und ebenso beim Radio-Empfang via Panasonic und Parabol
Schon jetzt: eine geruhsame Adventszeit, fröhliche Weihnachten und eine guten Start ins Neue Jahr.
Liebe Grüße aus Frankfurt am Main.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2012 13:57:20 GMT+01:00
Rounder6 meint:
freut mich, geholfen zu haben. Schöne Zeit. Gruß r6

Veröffentlicht am 21.12.2012 17:48:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.12.2012 18:00:43 GMT+01:00
babonsai meint:
Ich finds immer wieder lustig, dass in jungen Jahren vielleicht wirklich hörbare Klangunterschiede, in späteren nur noch messtechnisch zu erfassen sind, aber ergreifend von "Puristen" diskutiert werden.
Das menschliche Gehör lässt im Laufe der Zeit leider mehr nach, als es "Kabel-Toleranzen" ausgleichen können.

Zudem zum "perfekten" Klanggenuss die Kette, bestehend aus: Gute Aufnahme (Klangquelle), Anlage, Standort der Boxen etc. und auch das subjektive Hörempfinden berücksichtigt werden muss.

Nun sagt selbst... welches Gewicht hat das Kabel dabei, wenn ich die 40 überschreite, endlich genug Geld für Alles habe, aber mein Gehör nicht mehr empfindlich genug ist?

*zwinker* --- (nicht bös gemeint)....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2012 12:50:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.12.2012 12:54:31 GMT+01:00
Probieren Sie's doch aus - wenn Sie denn mal in diesem Alter sind ;)

Ein gutes Kabel hat auf jeden Fall zur Klangqualität so einiges beizutragen. Ich hatte es selbst so betrachtet wie Sie. Es ist aber doch erstaunlich, welchen Unterschied ein gutes Kupferkabel gegenüber einem Billig-Alu-Kabel ergibt. An "Kabelklang" und so glaube ich genauso wenig wie an die Homöopathie, aber in dem beschriebenen Fall reichen doch Schulkenntnisse in der Physik, um es zu verifizieren. Je nach Kabellänge ist die Qualität des Signals am Ende bei billigem Alukabel mit unerwünschten elektrischen Eigenschaften ganz einfach schlechter als bei einem hochreinen Kupfer-Kabel. Trotzdem habe ich das Thema für akademisch gehalten - bis ich selbst den Unterschied heraushörte, und zwar eher wider Willen.

Das höre ich durchaus, und bin schon eine Ecke über 40 :) Im Übrigen hören ausgerechnet Menschen über 40 deutlich z.B. die Qualitätsunterschiede zwischen komprimierter MP3-Mugge gegenüber 16 Bit FLAC bzw. AAC und ähnliche Randerscheinungen. Ein sehr interessantes Phänomen und, sofern ich weiß, noch nicht abschließend untersucht.

Veröffentlicht am 19.02.2013 21:30:06 GMT+01:00
Hundeleine meint:
Das spielt sich doch nur alles im Kopf ab. Kupfer-Lautsprecherkabel aus dem Baumarkt mit ausreichendem Querschnitt (4mm2) und so kurz wie möglich sind meistens ausreichend. Für einen normalen Wohnraum braucht man relativ wenig elektrische Leistung zum Lautsprecher zu übertragen. Wenn jemand schreibt "das Kabel klingt besser", dann hat er wohl etwas falsch gemacht. Bei mir klingen die Lautsprecher. Man kann auch Alu-Leitung verwenden. Wenn erforderlich, nimmt man einen größeren Querschnitt. Den Faktor Alu/Kupfer für gleichen Leitungswiderstand kann man leicht ausrechnen, wenn man es denn kann. Und versilberte Drähte im NF-Bereich sind absoluter Schwachsinn. Versilberte Drähte verwendet man im Hochfrequenzbereich wegen des Skin-Effektes. Aber mit der Unwissenheit (oft auch Dummheit) der Menschen hat man schon immer gute Geschäfte gemacht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2013 01:18:47 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.01.2014 23:34:08 GMT+01:00
Rounder6 meint:
Da geb' ich mal ein kleines "Contra" wenn erlaubt:
Die Aussage schwankt.
Also was nun - Kupferkabel aus dem Baumarkt oder doch nur die Alu-Leitung - was soll's denn nun sein?
Einerseits kann man einen Faktor anscheinend "leicht ausrechnen" aber nur dann "wenn man es denn kann".
Also ist es nun leicht für jeden auszurechnen oder sind die meisten Leser Deiner Meinung dann doch nicht in der Lage dazu?

Ich habe vor langer Zeit mal in einer Highend-Schmiede für Hochfrequenz- und Messtechnik gearbeitet (ein Tuner zum Abhören des Funks kostete damals vor 25 Jahren so um die 100.000 Mark, die aktive Antenne dazu ca. 250.000 Mark) - da werden im Hochfrequenzbereich nur reine Silberdrähte und eben keine versilberten Kupferdrähte verwendet, sofern in irgendeiner Art und Weise auch nur das Wort "Skin-Effekt" in Erscheinung treten könnte.
Für diejenigen, die in der Elektrotechnik nicht so bewandert sind sei folgendes erklärt: Der oben angesprochene Skin-Effekt sagt aus:
Je höher die Frequenz, die in einem Draht übertragen wird, desto eher fließt der Strom am Rand des Drahtes und damit nicht in der Mitte. Der Skin-Effekt ist weder theoretisch/mathematisch noch irgendwie "klanglich" relevant. Der Effekt tritt im Audiobereich (= "NF" = Niederfrequenz-Bereich), also bei der Übertragung von Musik oder Sprache, nicht in Erscheinung. Der Aussage mit den versilberten Kabeln könnte ich wenn überhaupt also nur dann uneingeschränkt zustimmen, wenn jede einzelne Litze des gesamten Kabels isoliert wäre, es also KEINE Signalübertragung auf die jeweils benachbarte Litze gäbe. Richtig ist sicherlich, dass die Versilberung bei Kupferkabel in etwa den gleichen marketingtechnischen Effekt hat wie die Verkupferung bei Alukabeln.

Wenn einer also sagt ein Kabel klingt besser als ein anderes möchte ich gerne wissen, was er wohl "falsch gemacht" hat. So wie es oben steht, klingt das wie eine Unterstellung - genauso wie die Unterstellung, dass manche Unwissenden gar dumm sein könnten. Nichts über denn Skin-Effekt zu wissen hat aber nix mit Dummheit zu tun.

Was bleibt?
Ein Kabel ist und bleibt EINE (!) Komponente im gesamten Audiosignalweg also von einer z.B. CD, über den Player, das Verbindungskabel zum Verstärker incl. aller Stecker, dem Verstärker als solches über das Lautsprecherkabel/Stecker bis hin über die Frequenzweiche zum Lautsprecher(-chassis). Jede Komponente / jedes Bauteil im Signalweg beeinflußt/verfälscht den Klang. Das gilt sogar für die Platine, auf der die eigentlichen Bauteile (Chips oder Widerstände/Kondensatoren) aufgelötet sind.
Der Kunde kann aber nur die Komponenten Kabel/Stecker "austauschen" und damit beeinflussen, schliesslich will/soll/kann er nicht im Gerät selbst die Teile austauschen. Er will - so meine ich - das Maximum rausholen aber nicht um jeden Preis. Das wäre nicht nur unwirtschaftlich, sondern das ggf. vorhandene Geld sollte dann - und dafür plädiere ich - in bessere (=weniger klangverfälschende) Hardware (=Verstärker/CD-Player etc) investiert werden und nicht ins Kabel.

Bei aller Kabeldiskussion gibt es aus meiner Sicht zwei "Unsitten":
1) Alukabel, da mit Kupferkabel kostengünstig deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden können
2) relativ "schwache" Hardware mit im Vergleich sündhaft teuren Kabel/Stecker verbinden.

Ansonsten bleibt die Frage offen, warum nicht gleich nur Eisen nehmen? Eisen leitet Strom - das weiß hoffentlich jeder - und ist noch kostengünstiger als Alu. Du schreibst ja, dass eh nur "relativ wenig elektrische Leistung zum Lautsprecher zu übertragen" ist - was im übrigen erst recht für die Verbindung CD-Player / Verstärker gilt. Hier wird bekanntlich fast gar keine Leistung übertragen, die Power entsteht ja erst im Verstärker. Ok, dann eben nur ein Alu-/Eisenkabel vom CD-Player zum Verstärker. Mach' eine Firma auf, produzier das ganze und versuche Dein Glück, Deine produzierte Ware an den Mann/die Frau zu bringen. Falls Du recht hast, bist Du erfolgreich, falls nicht ...

Nicht böse sein, das wäre der Unterschied zwischen Theorie und tatsächlich auch erfolgreicher Praxis. Da hilft in der Erklärung weder ein "Skin-Effekt" noch der Hinweis, dass man was falsch macht solange man nicht erklärt was falsch gemacht wird - sonst wir es nicht verstanden. Und wenn's dieses hier angebotene und rezensierte Kabel im Baumarkt geben würde, dann spricht nix dagegen, es auch dort zu kaufen - es ändert ja die Eigenschaften des Kabels nicht.

Bei aller Theorie (und auch ich habe den Skin-Effekt an der Uni im Fach "Theoretische Elektrotechnik" bis zum Erbrechen ausgerechnet) sei hier auch ganz deutlich folgendes gesagt:
Ich kenne sehr wohl den "Kabeleffekt" aber vor allem anders rum. Also: man nehme eine sündhaft teure Stereoanlage in der Preisklasse eines neuen BMW und klemme billige Kabel und Stecker dran ... was glaubst Du wohl, was ich nun falsch gemacht habe? Da wäre ich jetzt mal auf die Antwort gespannt :-)

Nix für ungut.

Gruß, r6

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.08.2013 19:52:44 GMT+02:00
BBoyMike meint:
Touché lieber r6,

habe selten einen so hilfreichen und entgegenkommenden Kommentar gelesen, da musste ich einfach schriftlich "applaudieren".

Gruß
Mike

Veröffentlicht am 28.08.2013 18:47:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.08.2013 18:59:22 GMT+02:00
babonsai meint:
Hihi, ungeahnte Dimensionen nimmt das hier nun an.
Sicherlich lehrreich, aber in meinen "Augen" (wie paradox), kommt es doch wohl eher auf die Ohren an?
Wie schon erwähnt, halte ich diese für die schwächste Stelle in der Kette zum optimalen Klanggenuss.

So.., Schande über mich, aber mir reicht ein 2,5 mm² Kupferkabel in Verbindung mit gutem Equipment, in meiner recht kleinen Wohnung....
Übrigens, die "Kette" stimmt auch, gute Signalquelle, annehmbarer Reciever und eine kleine Canton-5.1 Boxenanlage älteren Datums, alles kein "High-End", aber für meine Ohren absolut ausreichend.

Und WEHE, wer hier nun mit Messergebnissen und/oder Theorie dagegen spricht! *zwinker*
Es gleicht den "Spitzen-Köchen".welche unheimlich Wert auf gewisse Zutaten legen, aber fremd-gekocht, jene nicht heraus schmecken können ;-)
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Rezensentin / Rezensent

Rounder6
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   

Ort: Alpenrand, Bayern

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