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31. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Pathology (DVD)
Der Film war spannend genug für mich, dass ich ihn weitersehen wollte und er beschäftigt mich selbst jetzt im Nachhinein noch so sehr, dass er es mir Wert scheint, dass ich ein paar Worte dazu schreibe. Ob zum Guten oder zum Schlechten da bin ich mir noch nicht so ganz sicher. (Gesehen im TV, cut oder uncut ist mir nicht sonderlich wichtig).
Weshalb ich darüber nachdenken muss ist die Tatsache, woher sich Menschen das Recht nehmen ohne auch nur den kleinsten Gewissenskonflikt andere Menschen ins Jenseits zu befördern. Als Hobby, zum eigenen Nervenkitzel oder um sich und dem Umfeld zu beweisen, dass man der beste Mediziner ist. Vielleicht sogar mit der Rechtfertigung, dass diese Menschen eh nicht vermisst werden.
Das Mag soweit noch okay sein, schließlich wollen genügend Zuseher in Filmen die untiefen der menschlichen Seele dargestellt bekommen. Auch ich möchte oft genug schockiert werden zu was Menschen fähig sind. Vielleicht ist es sogar eine Art Voyeurismus. Nur womit ich überhaupt nicht klarkomme ist die Tatsache, mit welcher Leichtigkeit plötzlich jeder zum Mörder wird, so als ob man als Pathologe die Wahrnehmen zwischen richtig und falsch verliert. Es erscheint mir zu unglaubwürdig, mit welcher Schnelligkeit und ohne sonderliche Bedenken Ted Grey die Fronten wechselt. Genauso unglaubwürdig ist der weitere Doktor, der mit dem letzten Mord das Ende besiegelt.
Fazit: Gute schauspielerische Leistung und auch der insgesamt aufwendig produzierte Film geben mir nicht das Gefühl, dass ich meine Zeit verschwendet habe. Aber trotzdem möchte ich nicht mehr als 3 (oder 2) Sterne vergeben. Eben aus oben genannten Gründen.
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