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Kundenrezension

44 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein echter Tarantino - kein echter Western!, 30. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained (DVD)
Quentin Tarantinos's "Django Unchained", mag ein genialer Film für Quentin Tarantino - Fans sein, aber deshalb ist es noch kein großartiger Western! Das Einzige, was dem Film wirklich in einem guten Licht erscheinen lässt, ist seine hemmungslose Kritik am Rassismus und an der Sklaverei. Dazu später mehr.

Er hat weder einen kühlen, schweigsamen Clint Eastwood oder Yul Brynner, noch beeindruckt der Film durch die Kameraführung wie es die Leone-Filme taten. Er ist nicht so episch angelegt wie "Open Range" von Kevin Costner und nicht so spannend wie "Todeszug nach Yuma" mit Christian Bale. Statt einer packenden Filmmusik, sind 70iger Jahre (angelehnte) Schlager zu hören. DIe Brutalität war schon in Eastwoods "Erbarmungslos" heftig, doch das diente in dem Streifen als Kritik, als Aufruf, Brutalität als das zu sehen, was sie ist statt sie zu vergöttern oder zu verharmlosen.

Tarantino wendet sich an ein Publikum, welches den Überreiz benötigt, um etwas zu empfinden. Spätestens, wenn ein kämpfender Sklave dem anderen die Augen aussticht und seinen Arm bricht, um die noble Gesellschaft zu unterhalten, hört der Spaß auf. Es mutet an, dass der Gebrauch des Themas "Sklaverei" lediglich die heuchlerische Entschuldigung dafür ist, hemmungslose Gewalt zu zeigen, ohne sie erklären zu müssen.

Meiner Ansicht nach ist dies absolut kein sehenswerter WESTERN. Abgesehen davon, dass mich die Brutalität angewidert hat, hat mich der Film größtenteils gelangweilt. Tatsächlich war nur der Kopfgeldjäger, welcher Django befreit, von einem gewissen Wortwitz..

Wer auf Tarantino-FIlme steht, wird ihn mögen. Ich tue es nicht.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.08.2014 13:26:13 GMT+02:00
M. Wagner meint:
So sind die Geschmäcker verschieden und ich kann die Kritik an sich schon gelten lassen, auch wenn ich (als Tarantino-Fan) den Film großartig finde. Allerdings durch die Aussage "Tarantino wendet sich an ein Publikum, welches den Überreiz benötigt, um etwas zu empfinden" fühle ich mich scharf provoziert. Der Film ist stark überzeichnet, wie es Tarantino gerne macht, es ist das, was seine Filme in Teilen ausmacht.
Aber in dieser Aussage steckt eine Kritik an einer (vermutlich jüngeren) Gesellschaftsschicht, die abgestupmft und von zu viel Medienkonsum durchgespült ist und scheinbar nur noch durch knallige, spritzende Actionspektakel zu beeindrucken ist. Und genau da zielt der Film überhaupt nicht hin. Trotzdem er dort vermutlich auch hintrifft - aber was solls.

Die explizite Brutalität ist nichts neues im Film an sich, das machen zahllose Filme durch alle Genres und wer es nicht mag, muss es sich nicht ansehen, keine Frage. Den Film aber deshalb als heuchlerisch und fehlambitioniert abzustempeln drückt für mich die Enttäuschung darüber aus, dass etwas anderes erwartet wurde, als sich dann bot. Das tut dem Werk unrecht, zumal Christoph Waltz mal wieder eine faszinierende Rolle irgendwie zwischen Übertreibung und Understatement abliefert, die die Tarantino-Machart exzellent abrundet - wodurch der Film alleine sehenswert ist. Western hin oder her.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2014 17:26:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.08.2014 17:31:00 GMT+02:00
David Balfour meint:
Jedem seine Meinung. ;) Ich bin kein Tarantino-Fan und kein Kenner seiner Werke. Ich bin nur Fan großer Western und war sehr gespannt. Ich glaube, dass die von Ihnen genannte "vermutlich jüngere" Gesellschaftsschicht den Großteil der Fans von Tarantino ausmacht und zwar genau deshalb, weil er so brutal ist und das "cool" ist heutzutage.

Wenn Sie, als Kenner und - wie ich vermute - Cineast, sich dem Film aus einer anderen Perspektive genähert haben, dann haben Sie ihn sicher ganz anders erlebt als jenes jüngere Publikum, aber auch anders als ich. Ich respektiere Ihre Meinung, auch, wenn es nicht meine ist, denn Sie wissen anscheinend, wovon Sie sprechen.

Ich wüsste gern von Ihnen, ob Sie die Brutalität in dem Film für richtig oder sogar wichtig halten und warum?!

Veröffentlicht am 21.09.2014 09:01:18 GMT+02:00
finde ich lustig.... ihre Rezension hat mir aufgezeigt, warum ich Western nicht mag und diesen Film liebe ;-)

Veröffentlicht am 03.10.2014 23:05:23 GMT+02:00
Ben meint:
Was ich an solchen Rezensionen nicht verstehe ist: Warum bewerten die Leute an einem Film immer das, was zu bewerten der Film nicht vorgesehen hat?
Ich erinnere mich noch gut als ich nach dem Film "2012" aus dem Kino lief und hinter mir eine Person maulte "Was für ne blöde Story". Da hab ich mir nur gedacht: Warum (zum Henker) geht so einer in einen Film bei dem der Hauptaugenmerk doch auf die gewaltigen Effekte um eine ganze Welt untergehen zu lassen gelegt wurde, um eine gute Story zu sehen?
Und das selbe Frage ich mich hier: Warum kommt jemand an und versucht einen Quentin Tarrantino Film mit dem Maß eines Westerns zu messen? Denn ich bin mir sicher, das es Quentin Tarrantino nicht darum ging einen "Western" zu drehen, sondern einen Tarrantino, was, mit verlaub, inzwischen in meinen Augen schon ein eigener Film-Stil ist. Da kann ich auch hergehen und einen Film wie "Twilight" mit dem Maßstab einer Wissenschafts-Doku angehen und enttäuscht darüber sein wie blöd doch Alles ist.

Ich kenne mich mit Western nicht aus, wenn du sagst, dieser Film ist kein Western, gut, glaube ich dir. Aber wenn du deswegen sagst der Film ist Mist, dann ist das vielleicht deine persönliche Meinung, aber keine sachliche Einschätzung der Tatsachen. Als ich Django im Kino sah, hat das Publikum gegröhlt, gejubelt und an den brutalen Stellen sogar teilweise geweint. Und in diesem Publikum saßen nicht nur abgestumpfte gewaltliebende Jugendliche die überreize benötigen um etwas zu empfinden, sondern ein bunter Mix aus Jugendlichen und Erwachsenen. Ich für meinen Teil, habe schon lange keinen Film mehr im Kino erlebt, der das Publikum so gepackt und mitgerissen hat. So schlecht, kann es also gar nicht gewesen sein.

Daher bitte ich höflich drum, mal die eigenen Vorurteile beiseite zu lassen, wenn man eine sachliche Rezension schreiben will und sich vorher zu überlegen: War der Film überhaupt so gemeint wie ich ihn erwartet habe? Oder bin ich einfach mit der falschen Erwartung in den Film gegangen.

Veröffentlicht am 01.03.2015 14:38:04 GMT+01:00
scharferfilm meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 29.03.2015 14:44:27 GMT+02:00
MC2BAND meint:
@David Balfour
So falsch liegen Sie gar nicht - wie auch bei "Inglourious Basterds" beschlich mich auch hier das Gefühl,
dass Q.T. in erster Linie dankbar für Handlungsrahmen ist, die den Vorwand für explizite Gewaltdarstellungen liefern.
Diese erfolgen meist in hohem Maße unreflektiert, so dass man sich des Eindrucks der "Brutalität um der Brutalität willen" nicht ganz erwehren kann. Nun bin ich kein zartbesaiteter Filmrezipient, der generell ein Problem mit Gewaltszenen hat.
Jedoch hier wie dort stieß mir dieser Effekt sauer auf, was mir den Filmgenuss nachhaltig trübte und im Falle von "I.B." zu einer negativen Rezension führte.

@Ben
Ein Film, wie auch die bildende Kunst generell, liefert sich IMMER jedweder Bewertung aus. Dass dies sich nicht
vermeiden lässt, liegt in der Natur der Sache und hängt mit der höchst subjektiven Wahrnehmung durch
jeden Einzelnen zusammen.
Beim Anblick einer wunderschönen Sommerwiese mag der Eine denken, wie herrlich sie doch aussieht.
Der Landschaftsgärtner jedoch erkennt lediglich, dass er sie demnächst mal wieder wird mähen müssen.

Dieser unterschiedlichen Sichtweise setzt sich somit auch jeder Filmemacher aus. Und er weiß darum, sonst
müsste er den Beruf wechseln.
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