Kundenrezension

215 von 227 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Kombination aus Foto- und Videokamera, 15. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 550D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, LiveView) Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II Objektiv (bildstabilisiert) (Elektronik)
Da bereits viele Andere über den Fotomodus der EOS 550D geschrieben haben und es gleichzeitig viele Personen gibt, die sich für die Videos der 550D interessieren, möchte ich in meinem Review vor allem den Videomodus behandeln.

Also nur kurz etwas zu den Fotos: Wie von allen DSLRs gewohnt bieten die Fotos eine sehr gute Bildqualität. Bis ISO 1.600 und etwas Entrauschen kann man sie ohne Einschränkungen nutzen. Selbst ISO 6.400 sind als RAW + etwas Handarbeit beim Entrauschen mindestens noch für 13 x 18 cm Bilder zu gebrauchen. Natürlich nimmt die Bildqualität ab ISO 1.600 stark ab, allerdings muss man dabei eines bedenken: Besser ein verrauschtes als ein unscharfes Bild. Das Rauschen bekommt man zum Teil wieder raus, eine extreme Unschärfe nicht. Die 550D schafft ~ 3,7 Bilder pro Sekunde - JPEG wie auch RAW. Leider schafft sie nur 6 RAWs bzw. 3 RAW+JPEG Bilder in Folge. Wer mehr Bilder in Folge braucht, muss sich mit JPEGs (die aber meistens völlig ausreichend sind) begnügen.
Das Display ist der Hammer. Die Kombination aus Größe und Auflösung möchte man bereits nach kurzer Zeit nicht mehr missen. Die Bedienung läuft gewohnt rund, auch wenn die besten Lösungen (verständlicherweise) immer noch den höherklassigen Modellen vorbehalten sind.
Warum der Button für die Messmethode der Belichtung am Drehkreuz durch den Button für den Weißabgleich ersetzt wurde (wie auch schon bei der 500D) ist mir ein Rätsel. Die Messmethode kommt bei mir wesentlich häufiger zum Einsatz als der Weißabgleich, den ich auch wegen RAW fast nie benutze.
Der Autofokus arbeitet sehr genau. Nur bei fast absoluter Dunkelheit, bei der man sowieso kaum mehr ein Bild machen kann, trifft er nur noch selten. (Da ich nur den mittleren Kreuzsensor benutze, gilt mein Ergebnis nur für diesen).
Der Livebild/Kontrast-AF ist so langsam wie bei den Vorgängermodellen, also außer bei statischen Motiven nicht brauchbar. Zum Glück gibt es den schnellen Quick-Modus bei dem der Spiegel kurz heruntergeklappt wird.
Ob man die 18 Megapixel des Sensors braucht sei dahin gestellt. Vermutlich eher nicht. Bei einem Vergleich mit meiner "alten" EOS 1000D mit 10 MP konnte ich auf einem Vergleichsbild noch deutlich mehr Details erkennen. Die 18 Megapixel haben natürlich auch ihre Nachteile. Das Bildrauschen wird durch eine derart hohe Pixelzahl nicht gerade besser, auch wenn die 550D hier keine schlechten Werte abliefert. 12 bis 15 Megapixel hätten ein besseres Rauschverhalten ermöglicht. Der zweite Nachteil: die großen Bilddateien. In Zeiten großer und günstiger Speicherkarten ist dies sicherlich kein allzu großer Nachteil, aber man muss diesen trotzdem erwähnen. JPEGs sind je nach Bildinhalt und ISO-Wert zwischen 6 und 10 Megabyte groß. RAWs benötigen fast schon unglaubliche 20 bis 30 Megabyte. Fotografiert man JPEG+RAW ist selbst eine mittelgroße Speicherkarte mit 8 GByte nach rund 200 Bildern voll.

Der Videomodus ist das Alleinstellungsmerkmal der 550D in dieser Preisklasse. Auch wenn es andere DSLRs (Canon EOS 500D, Pentax K-x, Nikon D5000, Nikon D90) mit Videomodus für diesen Preis gibt, bietet keine andere Kamera eine derart lange Featureliste wie die 550D: (1080p, Mikrofoneingang, manuelle Kontrolle, ...). Nur die wesentlich teureren Oberklasse-Modelle von Canon (7D, 5D Mark II und 1D Mark IV) sind besser ausgestattet.

Die Vorteile der 550D: (gilt nur für den Videomodus)
- der Film-Look: Der große Sensor ermöglicht das gezielte Setzen von Schärfe und Unschärfe. Das Bild ist nicht komplett scharf sondern das Auge des Betrachters kann durch die Schärfe gelenkt werden.
- hervorragende Low-Light Fähigkeiten: In Kombination mit einer lichtstarken Optik sind selbst Videos in der Dämmerung kein Problem. Wer den kompletten ISO-Bereich (bis 6.400) ausschöpfen will, muss natürlich mit stärkerem Bildrauschen rechnen.
- volle manuelle Kontrolle (Bild, nicht Ton): Bei manuell eingestellter Belichtung können alle relevanten Parameter (Shutter, Blende, ISO) eingestellt werden. Natürlich kann auch der Fokus manuell über das Objektiv verändert werden.
- freie Objektivwahl: Die große Objektivauswahl ermöglicht viele neue Perspektiven. Neben einem großen Weitwinkel - der bei vielen aktuellen Camcordern völlig fehlt - können auch Makro- oder Fish-Eye-Objektive eingesetzt werden.
- viele Videoeinstellungen: Neben 1080p mit 24, 25 und 30 Bildern pro Sekunde, bietet die 550D auch 720p/480p mit 50 und 60 Bildern pro Sekunde.
- kein Smear-Effekt: Wegen des CMOS-Sensor der 550D können keine Smear-Effekte entstehen. (= Helle Streifen durch das komplette Bild bei hellen Lichtquellen)

Die Nachteile der 550D: (gilt nur für den Videomodus)
- kein nutzbarer Autofokus während dem Filmen: Während dem Filmen ist nur der sehr langsame Liveview-Autofokus (basierend auf der Kontrastmessung) aktiv. Dieser kann technisch bedingt auch nie sofort die volle Schärfe erreichen kann, sondern nähert sich schrittweise dem Ziel.
Lösung: manuell Fokussieren
Dank der hohen Auflösung des Displays ist das manuelle Fokussieren kein unlösbares Problem. Bei statischen, wie auch bewegten Szenen, kann man zum Vorfokussieren den Quick-AF-Modus nutzen. Dabei klappt der Spiegel kurz hoch, das Fokussieren ist allerdings im Gegensatz zum Liveview-AF innerhalb kürzester Zeit erledigt. Im "Reportage-Einsatz" (= Bewegung, Schwenks usw.) sollte man ein paar Grundregeln beachten, um eine hohe "Trefferquote" des Fokus zu erreichen. Höhere Brennweiten machen die Schärfeebene sehr klein. Über 50 Millimeter (umgerechnet auf Kleinbild-Brennweite) sind meiner Ansicht nach nur noch schwer zu Fokussieren. Abblenden hilft, denn damit steigt die Schärfentiefe. Blende F5.6 oder mehr erleichtern das Scharfstellen ungemein. Natürlich geht damit der Film-Look etwas zurück, allerdings sollte man im "Reportage-Einsatz" auch eine akzeptable Schärfe nicht vernachlässigen. Bei statischen Szenen kann die Schärfentiefe natürlich problemlos klein gehalten werden.

- mangelhafte Belichtungsautomatik/ keine Halbautomatiken: Leider kann man sich nur zwischen manueller und automatischer Belichtung entscheiden. Eine einzelne manuelle Anwahl (z.B. Blende fest, Rest Automatik), wie es im Fotomodus möglich ist, ist nicht vorhanden. Da die Belichtungsautomatik alle Parameter oft wild umher springen lässt, kann man diese Einstellung nicht empfehlen.
Lösung: manuelle Einstellungen
Da die Belichtungszeit immer der folgenden Regel entsprechen sollte (1/ Bilder pro Sekunde mal 2; Rechnung: bei 25 Bildern pro Sekunde = 1/50 Sekunde), sollte man die Belichtung über die Belichtungszeit nicht verändern. Diese Regel muss nicht zwanghaft eingehalten werden, allerdings führen kürzere Belichtungszeiten zu einem nicht so flüssigen Filmeindruck. Bei schnellen Bewegungen und 25 Bildern pro Sekunden ist auch 1/100 noch akzeptabel. Der nächste Parameter ist die Blende. Während dem Filmen kann man auch die Blende nur schlecht verändern. Erstens sind durch die Änderung der Blende Helligkeitssprünge im Bild zu sehen und zweitens hört man das Drehen am Einstellrad auch mit externem Mikro (auf der DSLR montiert) sehr deutlich. Bleibt noch der ISO-Wert. Dieser lässt sich über das Einstellrad oder über das Steuerkreuz auf der Rückseite verändern. Während man logischer weise ersteres genauso gut hören kann, ist die Bedienung über das Steuerkreuz deutlich leiser. Mit dem Nachteil, dass die Kamera zu mindestens bei mir etwas "wackelt". (wenn aus der Hand gefilmt wird)
Wer während dem Filmen keine Einstellungen verändern will, muss die passende Belichtung vor jeder Szene einstellen. Gerade im "Reportage-Einsatz" ist das allerdings nur selten möglich. Natürlich kann auch eine Blende unter- und überbelichten werden, viel mehr ist allerdings nur selten schön. Meine Lösung für diese Situation: Auto-ISO. Was für viele, wie auch für mich, im ersten Moment wie ein Automatik-Monster klingt, stellt sich in der Praxis als durchaus hilfreich dar. Damit kann man ohne ablenkende Einstellungen und ohne störende Geräusche die Helligkeit gut regeln. Die Helligkeitsveränderung verläuft recht smooth, Sprünge sind kaum erkennbar. Leider kann man weder den Rahmen der erlaubten Helligkeitsveränderung noch einen maximalen ISO-Wert einstellen.
Mit etwas Planung kann man zu mindestens den ISO-Wert etwas begrenzen, indem man die dunkelste Stelle in z.B. einem Schwenk vorher "ausmisst" und über die Blende diese Stelle auf maximal ISO 1.600 regelt. Um bei den ISO-Werten etwas Raum nach oben und unten zu haben, würde ich vor einer Szene den Auto-ISO-Wert auf ISO 200 bis ISO 400 "einstellen". Dadurch hat die Kamera (z.B. bei ISO 400) jeweils zwei Blenden Spielraum (ISO 100 und ISO 1.600) nach oben und unten.

- Aliasing: Technisch bedingt wird bei der EOS 550D und 1080p nur jede 3 Zeile ausgelesen.
Bei 720p ist es sogar nur jede 5 Bildzeile. Dadurch kommt es zum sog. Aliasing mit zwei Effekten. Sehr dünne und nicht genau horizontal oder vertikal verlaufende Linien "bilden" Treppchen. Feine Muster wie Dächer mit Dachziegeln führen zu "pulsierenden" Farbmustern.
Lösung: Da diese Effekte nur bei Schärfe auftreten, sollte man - natürlich nur sofern wie möglich - diesen Bereich durch Verlagerung der Schärfe "unscharf machen". Des weiteren kann man den Bildausschnitt durch ein- oder auszoomen verändern, was dieses Problem auch lösen kann.
Auch wenn diese Lösungen oft nicht wirklich akzeptabel sind, sollte man deren Anwendung trotzdem immer im Hinterkopf behalten.

- Rolling-Shutter: Die Technik des CMOS-Sensors ist für diesen Effekt verantwortlich. Bei schnellen Bewegungen wie z.B. Schwenks stürzen gerade Linien. Extrem wird dieser Effekt bei sehr schnell rotierenden Teilen ("Rolling Shutter Propeller" einfach mal bei Google eingeben).
Lösung: schnelle Schwenks vermeiden

- Automatic Gain Control: Die Kamera pegelt das Signal des Mikrofons automatisch. Leider gibt es keine manuellen Einstellungen. Dadurch werden sehr leise Geräusche (z.B. "Stille" zwischen zwei Sätzen) sehr stark verstärkt, was zu einem starken Rauschen führt.
Lösung: auf ein baldiges Firmware-Update oder einen inoffiziellen "Hack" warten

Bildqualität der ISO-Stufen: (persönlicher Eindruck)
ISO 100, ISO 200, ISO 400: kein Rauschen vorhanden
ISO 800: minimales Rauschen vorhanden
ISO 1.600: Rauschen sichtbar, aber noch nicht störend
ISO 3.200: deutliches Rauschen sichtbar, störend
ISO 6.400: extremes Rauschen sichtbar, sehr störend

Bis ISO 400 ist das Bild makellos; "Broadcasting tauglich".
ISO 800 und ISO 1.600 sind ohne Probleme immer nutzbar.
Ab ISO 3.200 fällt das Rauschen sehr stark auf, ISO 6.400 sind kaum mehr brauchbar.
Beide ISO-Stufen sollte man nur wenn es nicht anders geht einsetzen.

sinnvolles Zubehör:
- externes Mikrofon: Da das interne Mikrofon nicht die beste Tonqualität liefert, ist ein externes Mikrofon das sinnvollste Zubehör.
Mögliche Kandidaten: Rhode StereoVideoMic (Stereo) und Sennheiser MKE 400 (Mono-Richtmikrofon)
- variabler ND-Filter: Wer in allen Situationen eine Belichtungszeit von 1/50 Sek nutzen will, kommt um einen ND-Filter nicht herum. Bei starkem Sonnenschein muss man sonst bis über Blende 20 abblenden, um diese Belichtungszeit zu erreichen.
- zusätzlicher Akku: Der Stromverbrauch der 550D ist wegen des permanent aktiven Bildstabilisators (sofern das Objektiv einen besitzt) und des Displays sehr hoch. Wer längere Zeit (> 1 Stunde) filmen will, sollte einen Ersatzakku dabei haben.

Meine abschließende Bewertung:
Die 550D kann auf nahezu ganzer Linie überzeugen. Die Bildqualität ist sehr gut, das Display hervorragend. Der Videomodus ist mit Einschränkungen sehr toll. Man darf einfach nicht vergessen, dass es sich hierbei um keinen Camcorder handelt. Wer bis jetzt nur den Automatikmodus seines Camcorders benutzt hat, wird mit der 550D natürlich nicht glücklich werden. Hier ist Erfahrung, Übung und Handarbeit gefragt.
Zusammengefasst:
Die 550D ist aktuell die perfekte Kombination aus Foto- und Videokamera.
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Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 18 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.06.2010 22:40:32 GMT+02:00
Fachlich hochkompetenter Kommentar, umfassend, ohne "Expertengeschwafel"!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.07.2010 18:24:51 GMT+02:00
Ronaldinho meint:
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Welche Speicherkarte (Hersteller, Typ, Größe) wurde verwendet? Klappt das Speichern hierauf zuverlässig und wieviel Speicherplatz braucht man bei welchen Auflösungen pro Minute Film? Gruß Ronaldinho

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.07.2010 10:52:22 GMT+02:00
Leider unendlich viel! Keine 50 Minuten auf einer Speicherkarte mit 16 GB. Habe das Schlüpfen einer Libelle an meinem Gartenteich gefilmt, mit manueller Fokussierung bei 10facher Vergrößerung des Live-View. War extrem schwer scharfzusellen, da die Vergrößerung an meinem EF 70-300er -Objektiv eine Brennweite von 5000 mm am Vollformat ergab, was selbt auf den Stativ tierisch wackelte. Irgendwie ging es doch. Ich habe eine Class 6-Speicherkarte verwendet, preiswert, funktioniert bisher problemlos.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.07.2010 09:40:05 GMT+02:00
KMG meint:
Die Datenrate bei 1080p/720p liegt bei 44 MBit. Das macht 330 MB/min oder 5,5 MB/s = Class 6. Ich verwende SD-Karten vom Typ SanDisk Ultra II. Sind sehr schnell (~10MB/s schreibend) und kosten nur wenige Euro mehr wie Class 6 Karten. Gerade bei RAW-Bildern zahlt sich das aus. Beim Filmen kann man mit Class 6 leben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.07.2010 20:50:48 GMT+02:00
Ronaldinho meint:
Hm, nun bin ich etwas verwirrt - die Ultra II ist mit ihren 15 MB/s doch eine "langsame" Class 4. Ich habe nun die Extreme mit 20 MB/s, also Class 6 bestellt. Obwohl eine Rezension dabei ist, die aussagt, dass Filmen damit manchmal schiefgeht... Die Ultra II mit 8 GB kostet hier aktuell 17,89 Euro, die Extreme mit 8 GB so um die 30 Euro.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.07.2010 19:37:50 GMT+02:00
Ronaldinho meint:
Jetzt, wo ich sie seit vorgestern in Händen halte, habe ich noch eine weitere Frage:

Wenn ich mir Filme auf dem Kameradisplay anschaue, laufen sie flüssig. Wenn ich sie von der Karte auf den PC kopiere und dort anschaue, stocken sie in regelmäßigen Abständen. Woran liegt das und wie kann ich das ändern?

Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: Natürlich fotografiere ich zu 90 % mit der 550. Da ich aber bisher eine 350 hatte und die Fotofunktionen nichts neues für mich sind, habe ich nun lediglich Fragen zur Videofunktion...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.07.2010 22:22:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.07.2010 22:24:32 GMT+02:00
KMG meint:
Die Class 4-Einstufung ist mir rätselhaft. Die SanDisk heißt ja Ultra da sie schneller als normale Karten sind. SanDisk nimmt die Class-Einstufung wohl nicht so ernst. Die Ultra II schreibt 10 MB/s deine Extreme 20 MB/s. Beide Karten schaffen alle Videos ohne Probleme.
-> Am PC ruckeln die Videos da dein Rechner vermutlich zu "schlecht" ist. Für die Videos der 550D braucht man einen aktuellen Rechner oder zu mindestens eine gute Grafikkarte. Welche Hardware steckt in deinem Rechner, mit welchem Player spielst du die Videos ab?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2010 21:00:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.07.2010 21:06:56 GMT+02:00
Ronaldinho meint:
na ja, die ultra ist eine mittlere Karte (class 4), schneller als die standardkarte (class 2), langsamer als die extreme (class 6). und dann gibt's noch class 10...

ich habe einen älteren pc und ein einsteiger-notebook, ich habe die videos mit dem real player und mit dem quick time player abgespielt. der windows media player 11 lehnt die mov-datei schon gleich ab.

es ist kein unregelmäßiges ruckeln, sondern ein ganz gleichmäßiges stocken/überspringen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2010 23:16:53 GMT+02:00
KMG meint:
Ich sagte doch schon, dass der Name Class 4 völlig fehlt am Platz ist. Die Ultra II schlägt jede! Class 6 Karte. Wenn sie Class 4 wäre, würde sie die Videos der 550D kaum schaffen. Die Ultra II kann man mit einer Class 10 gleichsetzen = sie ist richtig schnell. Ja das ruckeln liegt am Rechner. Man kann eventuell den KM-Player testen, der benötigt weniger Leistung. Wenn der Rechner zu alt ist, wird das aber trotzdem nichts.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2010 22:58:07 GMT+02:00
Das liegt am PC, neuere Prozessoren sollten die Datenmenge problemlos schaffen.
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