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Kundenrezension

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend - bis auf das Ende, 12. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: The Hunger Games 03. Mockingjay (Hunger Games Trilogy) (Taschenbuch)
Katniss Everdeen hat die zweiten Hungerspiele gegen alle Wahrscheinlichkeit überlebt und findet sich in Teil 3 in Distrikt 13 bei den Rebellen wieder, die sie als Mockingjay (zu deutsch glaube ich Spotttölpel), als Symbol ihres Kampfes benutzen wollen. An ihrer Seite sind weiterhin Gale und Haymitch, Peeta ist in den Händen des Kapitols. Bekannte Charaktere wie Finnick, Johanna und Katniss' Familie rücken weiter in den Vordergrund, hinzu kommen sehr interessante neue Charaktere wie die Rebellenführerin Coin oder der Soldat Boggs.

Der dritte Band der Hungergames-Reihe hat mich sehr gefesselt und die vielen Schockmomente haben wirklich ein eigenes Flair. Die Autorin schafft es wie in den Bänden zuvor durch ihre Darstellung der Grausamkeit, ihren sehr eigenen Humor und durch eine sehr lebendige Handlung, den Leser in seinen Bann zu ziehen. So weit nichts Neues. Allerdings offenbahrt der dritte Band auch ein paar Schwächen.
so hatte ich mich persönlich mit der Liebesgeschichte in dieser Reihe angefreundet, weil ich gehofft hatte, dass es kein Wähle-ich-jetzt-den-oder-den wird. In dieser Hinsicht ist der dritte Teil sowohl überraschend als auch nervig. Mehr als einmal habe ich mich an Twilight und die ätzenden Diskussionen über Edward und Jacob erinnert gefühlt.
Der größte Minuspunkt beginnt allerdings schon ziemlich am (recht laaaangsamen) Anfang: Cinnas Tod wird auf den ersten Seiten einmal kurz erwähnt. Die Länge der Darstellung ist nicht unbedingt zu kritisieren, aber es ist irgendwann nicht mehr schön, wie viele Hauptpersonen die Autorin verrecken lässt, auch, wenn es vielleicht zur Story passt. Das wirkt sich auch auf das Ende aus: Ohne zu sagen, ob "Happy End" oder nicht - es ist ja kaum noch jemand da, der das mitbekommt. Abgesehen davon erahnt man den Ausgang schon Seiten vorher, ist kaum überrascht über Katniss' Handlung und den Epilog kann man auch ins Klo spülen. Vergleich Harry Potter: 20 Jahre später, blablabla. Es wird zum Ausgang des Krieges beziehungsweise zu dem "wie es jetzt weitergeht" kaum etwas gesagt, das Ende wirkt wirklich nur lieblos hingeklatscht.
Außerdem hat die Autorin es zwar wie immer geschafft, die Spannung immer und immer weiter aufzubauen, um sie aber dann, statt in einem beeindruckenden Showdown eskalieren zu lassen, einfach verpuffen zu lassen. Das hat mich doch etwas sauer gemacht.

Insgesamt... die ersten beiden Drittel des Buches sind abgesehen von den vielen sterbenden Hauptpersonen absolut fesselnd. Die charakteristischen dramatischen Enden der Kapitel machen es dem Leser unmöglich, ein Kapitel "schnell mal zuende zu lesen und das Buch wegzulegen"; man MUSS weiterlesen. Das letzte Drittel haut das Buch allerdings ziemlich nach unten. Anstatt der sonst typischen langen Ausführungen kommt hier jede Erklärung ein wenig zu kurz.

Ich bin nach wie vor ein Fan von der Reihe und kann sie jedem empfehlen, aber das Ende des dritten Bandes versuche ich einfach mal zu vergessen. Es hat mich ziemlich unzufrieden zurückgelassen.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.01.2012 19:41:28 GMT+01:00
wreater meint:
um aufzugreifen, was mslittlecandy in ihrem Beitrag kritisiert hat:

1. Dass so viele Hauptcharaktere sterben: Der dritte Teil handelt von einem Krieg, und wird an der vordersten Front gekämpft. Eigentlich sogar noch weiter davor. Dass diese ziemlich unüberlegte Handlung nicht den gewünschten Erfolg hat und fatale Folgen hat, ist nur logisch.

2. Das Hin und Her zwischen den Jungs: Aus ihrem Charakter raus und dem was ihr widerfährt ausnahmslos logisch.
Und definitiv kein Teenagergeschmachte wie in Twilight. Auch der Ausgang logisch.

3. Der Showdown: Im Gegensatz zu Twilight hat das Buch Ende, wenn das mal nicht Gold wert ist. Ich fand ihn auch keineswegs zu kurz und er hat eine doch interessante Wendung. Daran war, gerade weil es so fesselnd ist, nichts auszusetzen.

4. Das zu lange, informative Ende: Wir haben von Anfang an eine personale Erzählsicht. Was Katniss nicht interessiert/erfährt/wahrnimmt, wissen auch die Leser nicht. Ich empfand es als die größte Stärke der Trilogie, dass sie logisch endet. Katniss ist kaputt, sie will nur noch Ruhe. Gerade, dass der Leser nicht erfährt, was sich alles entwickelt hat (und ich meine, dass doch einiges gesagt wird), weil es für Katniss nicht von Belang ist, macht es so sehr erschütternd.

Zwei Dinge die ich jedoch schade fand:
Cinnas Tod geht unter in dem Trubel (wahrscheinlich ist auch das nur logisch, aber es war richtig schade um ihn).
Finnicks Verlobte (ich habe den Namen gerade nicht parat) ist in der letzten Szene in der sie Auftritt (ich bin mir nicht mal sicher ob sie wirklich erwähnt wird) komplett außerhalb des Charakter geschrieben.

An den Epilog kann ich mich nur schwach erinnern. Aber ein Epilog ist ein Epilog ist ein Epilog. Während wir bei Harry Potter vollkommen von J.K.Rowling verlassen wurden (Namedropping und nicht mal die Berufe der Protagonisten werden erwähnt, obwohl es im HP Universum (7 Bände!) wirklich auf die paar Zeilen nicht mehr ankommen konnte. Bei HungerGames, ein wenig kurz, aber da es hauptsächlich um die Charakterentwicklung / Zerstörung Katniss' geht, nicht so schlimm. Die Endstimmung ist so beklemmend, dass ein Exkurs in die Verbesserung der Welt die Atmosphäre ruiniert hätte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2014 23:47:20 GMT+02:00
mslittlecandy meint:
Nachdem ich mich mehr mit den Büchern - und den Filmen - beschäftigt habe, muss ich sagen, dass ich in fast allem zustimme, nur das mit den Jungs fand ich noch zu jugendbuchmäßig. Das mit Annie habe ich mir beim Lesen auch gedacht, aber auch andere sind gen Ende des Buches manchmal leicht an ihren Charaktergrenzen (die Entscheidung mit den Spielen kann ich aus keiner Charaktersicht nachvollziehen).
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