Kundenrezension

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugendes amerikanisches Remake mit Tiefgang, 24. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe. (DVD)
Ganz toller Film über eine amerikanische Soldatenfamilie, intensiv, spannend und mal anders in der Botschaft. Wie der Titel schon sagt, geht es um 2 Brüder und deren konträre Entwicklung während des Films. Beeindruckend für einen amerikanischen Film der Umgang mit dem "Superhelden", gespielt von Tobey Maguire, der in einer Ausnahmesituation in Gefangenschaft zum Mörder seines ihm anvertrauten Kameraden wird. Dabei sind mir diverse Aussagen von ehemaligen Soldaten aus verschiedenen Nationen in Erinnerung gekommen, die nach Kriegsende völlig verändert waren und kein Wort mehr über den Krieg sprechen wollte. Ich bin sicher, dass einige ähnliche Gründe hatten wie im Film, was will man auch sagen? Dann zum anderen Aspekt, wir würden es ja alle anders machen. Würden wir? Wissen wir, wie wir reagieren würden unter Folter, sei es körperlich oder mental? Was würden wir für das Überleben machen, würden wir durchdrehen? Und das hat mir gut gefallen an dem Film, an dem amerikanischen Film, die ja zumeist immer mit der Einstellung in den Krieg ziehen - "Reingehen, aufräumen (Job erledigen) und wieder nach Hause gehen". Zum Schluss noch ein Wort des Lobes zu den großartigen Leistungen von Natalie Portman und Jake Gyllenhaal, die den Film zu einem Erlebnis machen, auch wenn der Film, wie in den beiden anderen Rezensionen vor mir zu lesen, offensichtlich ein Remake war. Macht Lust auch auf das Original, was ebenfalls gelungen scheint.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.05.2011 20:09:21 GMT+02:00
K. Brandner meint:
So können selbst zwei Schwarzwälder einen Film höchst unterschiedlich sehen und bewerten...
Selbst ich empfinde das Hollywood-Kino nicht als so blöd, dass dort nur schlichte Heldensagen gestrickt werden, daher halte ich diesen bitteren Blick auf den Afghanistan-Konflikt jetzt auch nicht für ein so herausragendes Merkmal, dass der Film dadurch automatisch auf ein anderes Niveau befördert wird.
Vielleicht ist es von der Reihenfolge her einfach besser, zuerst das Original gesehen zu haben um dann zu schauen, was Hollywood mit dem zigfachen Budget aus der Vorlage gemacht hat. Natürlich muss ein Remake nicht automatisch schlechter sein als das Original, die tausendste Othello-Inszenierung ist ja auch nicht per se schlechter als die hundertste, aber wie im Theater erwarte ich auch im Kino eine neue, originelle Betrachtungsweise, die der Geschichte neue Aspekte abgewinnt und damit meine ich nicht einen anderen Schauplatz und neue Schauspieler, sondern irgendwas, dass dieser Neuinszenierung eine Daseinsberechtigung gibt. Die Tatsache, dass das Endergebnis ein halbwegs solider, schnörkelloser Film ist, hat mir da nicht gereicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.05.2011 13:12:40 GMT+02:00
Vielleicht ergibt sich eine andere Betrachtungsweise, wenn man das Original vorher gesehen hat, mag sein. Nur, andersherum, wäre ich auf das Original aufmerksam geworden, ohne dieses Remake? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Und so betrachte ich das mal einfach wie ich es sehe, zum ersten Mal und bei der Rezension lese ich zum ersten Mal davon, dass es eben ein Remake ist. Na und? Was zählt ist für mich die Botschaft, die Unterhaltung und wenn es um geschichtliches geht, die Nähe zur Realität. Und so finde ich ganz entgegen dem Mainstream z.B. Private James Ryan nicht besonders, vor allem die so beachtete Eingangssequenz mit der Landung. Wo donnerten die Tausenden Schiffsgeschütze, wo kamen die endlosen Bomberflotten? Ohne dem wäre nie ein Soldat der Alliierten je gelandet. Das nur nebenher. Aber egal, hier in diesem Film wird eben der sonst stoische Heroismus demontiert und für einen amerikanischen Film finde ich das einfach gut. Und darüberhinaus fand ich die schauspielerischen Leistungen von Gyllenhaal und Portman einfach Top.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.05.2011 19:58:34 GMT+02:00
K. Brandner meint:
Ganz unwichtig ist die Reihenfolge, in der man die beiden Filmversionen betrachtet, doch nicht. Vor allem, wenn man vergleicht, was die amerikanische Version mit einem wahrscheinlich zigfachen an Budget auf die Beine gestellt hat. Tobey Maguire hat ja selbst in Interviews betont, dass man mit einem sehr beschränkten Budget auskommen musste, in diesem Fall ca. 26 Millionen Dollar. Das muss man sich schon mal vergegenwärtigen, dass hier von Low-Budget die Rede ist, bei einer Summe, mit der in Europa für gewöhnlich gleich mehrere Produktionen realisiert werden.
Wenn dann ein Ergebnis dabei herauskommt, dass - nochmals - wirklich nichts neues hinzufügen kann, sollte man schon mal den Zweck solcher Remakes in Frage stellen dürfen, auch wenn die angebliche Crème de la Crème von Hollywoods Jungschauspielern zum Einsatz kam.
Die Leistung von Gyllenhaal fand ich, wie bereits erwähnt, gar nicht so schlecht, ihm nimmt man den Hallodri mit Gemüt durchaus ab, aber die kulleräugige Natalie Portman hat meiner Meinung nach keine gute Performance gezeigt, als provinzielles American Girl mit Cheerleader-Vergangenheit ist dieses ätherische Wesen eine Fehlbesetzung. Als knapp Dreißigjährige muss sie ja auch langsam anfangen, reifere Rollen zu spielen, da sehe ich diese Rollenwahl eher als strategische Imageplanung.
Den Vergleich mit einem Kriegsepos wie Private James Ryan kann ich bei dieser Beziehungstragödie auch nicht ganz nachvollziehen. Der Afghanistan-Krieg spielt hier doch eine eher sekundäre Rolle als Auslöser einer Persönlichkeits- und Beziehungskrise, man kann nicht unbedingt behaupten, dass dieser Krieg eindeutig kritisiert wird, der gemeine US-Soldat wird ja wie üblich als das arme Frontschwein porträtiert, das den Kopf hinhalten muss.
Allerdings empfinde ich die meisten Kriegsfilme aus Hollywood mit ihrem Pathos und Hurra-Patriotismus ebenfalls als oberflächliche, verlogene Machwerke, bei allem pyrotechnischem Aufwand und digitaler Brillanz.
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