Kundenrezension

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen entweder oder..., 8. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Best of (Audio CD)
Als Neueinsteiger in die Joy Division Welt hat man 3 Optionen:
man legt sich die Heart & Soul Box zu oder man besorgt sich die 2 regulären Alben der Band und ergänzt diese dann mit der 1988 veröffentlichten Compilation namens Substance. Damit hat man in beiden Fällen alles, was es von Joy Division an relevantem Material gibt.

Option Nr. 3 wäre dann diese Best Of aus dem Jahr 2008 als Doppel-CD.
Auch wenn die Frühphase der Band als Warsaw hier auf CD 1 unterschlagen wird, und die auch sonst mit 13 Titeln etwas kurz geraten scheint, würde ich sie trotzdem empfehlen. Zum Kennenlernen hat man nämlich auch hier alle wichtigen Songs dieser Gruppe versammelt und kann sich damit einen guten Überblick verschaffen.

Wem das genügt, der hat seine Pflichtaufgabe in Sachen Musikhistorie der ausgehenden 70er zur Genüge erfüllt. Wer tiefer eintauchen will, kann dann immernoch auf die beiden Studioalben zurückgreifen. Oder sich die Dokumentation von Grant Gee ansehen und sich mit New Order und allen anderen Folgeprojekten, die es nach Curtis' Tod gegeben hat, beschäftigen.

Allerdings lohnt sich die Anschaffung dieser Best Of Joy Division mittlerweile noch aus einem zweiten Grund:
die Aufnahmen, die hier auf CD 2 als John Peel Sessions gekennzeichnet sind, gab es zwar schon mal als Einzelveröffentlichung unter dem Titel Complete BBC Recordings, jedoch ist dieses Album mittlerweile entweder vergriffen oder nur für relativ viel Geld zu haben. Als diese Doppel-CD erschien, war dieser Umstand noch nicht zu ahnen. Somit hat diese Compilation im Laufe der Zeit an Bedeutung gewonnen.

Man bekommt mit dieser Ausgabe also einmal die wichtigsten Songs von Joy Division inklusive derer, die nur als Singles heraus kamen und auf den regulären Alben nicht enthalten sind. Allen voran natürlich ihr bekanntestes Lied, Love Will Tear Us Apart. Und dazu noch heute relativ rare Aufnahmen aus den John Peel Sessions der BBC, die ich extrem interessant (und bisweilen sogar besser) finde als die Urfassungen.

Denn obwohl diese Musik auch sehr düster wirkt, liefert sie doch sogar über 3 Jahrzehnte später immernoch ein authentisches Stimmungsbild der Lage in Großbritannien der späten 70er Jahre und Ian Cutis lieferte mit Joy Division den Soundtrack seiner eigenen Lebensgeschichte ab...bis zum bitteren Ende.
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Kommentare


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.11.2012 13:58:03 GMT+01:00
Uwe Smala meint:
Erstaunlich was man aus der Band alles rausholt obwohl sie nur 2 reguläre Alben
hevorbrachte...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2012 14:31:00 GMT+01:00
Rocker meint:
ja, da hast du recht. erstaunlich auch welchen einfluß die gerade posthum noch ausgeübt haben. es war ja eigentlich schon wieder vorbei, bevor es richtig angefangen hatte...

Veröffentlicht am 14.11.2012 18:11:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.11.2012 18:12:07 GMT+01:00
Andreas S. meint:
Da gibts aber noch mehr Bands, mit dieser Symptomatik.
Ich denke gerade an die Yardbirds oder Frankie goes to Hollywood.

Schöne Bestandsaufnahme, habe nicht allzuviel von denen und auch schon überlegt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2012 20:21:01 GMT+01:00
Rocker meint:
allzuviel gibt es ja auch nicht...bei joy division kauft man leicht mal was doppelt.
klar gibt es auch noch mehr beispiele, the pretty things fallen mir da noch ein...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2012 17:08:31 GMT+01:00
V-Lee meint:
also hier muss ich mal ein bisschen widersprechen - ich würde die 2 regulären alben, die 'still' compi mit den unvö material und zumindest die 'love will tear us apart' maxi kaufen. das gibt's bzw. gab's bis vor kurzem, meines wissens auch alles wieder auf vinyl-.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2012 17:23:24 GMT+01:00
Rocker meint:
ok, der einwand ist berechtigt. das würde ich dann als 4te option in meine aufzählung aufnehmen...
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