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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezension bezieht sich auf: Crossing the Bridge - The Sound of Istanbul (DVD)
Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze."Die Aufgabe ist Fatih Akin in dieser Doukumentation gelungen. Der Sound einer pulsierenden, faszinierenden und gegensätzlichen Stadt wurde eingefangen. Mission erfolgreich! Der Mix aus Moderne, Tradition und seine Schnittpunkte begleitet durch Alexander Hacke zeigen ein Bild voller verschiedener Gesichter, wo man sie am wenigsten vermutet und wo sie am besten zusammenpassen. Hin und hergerissen treibt einen "Replika" und traditionelle Romamusik zum Tanzen an, drängt einem das Adrenalin der türkischen Hip Hop Szene in den Kopf und schmeißt einen melancholisch zurück in den Sessel die wunderbare Stimme von Sezen Aksu! Alles in allem ein Happening, das seines Gleichen sucht und wieder einmal die Vielseitigkeit eines Fatih Akin zeigt! Warum nur 4 Sterne: Lieber Fatih Akin, wieso musstest du die Kurdenfrage so breit treten? Du mißbrauchst hier meiner Meinung ein wenig die eigentliche Idee deiner Dokumentation. Es hätte gelangt, wenn du einen Cut gemacht hättest nach der Szene, wo der Straßenmusiker frägt, ob wir sie Feinde der Türkei seien sollen. Das hätte mehr Eindruck hinterlassen, als die O-Töne danach. Aber das tut dem großen und ganzen keine Abbruch. Eine inspirierende Dokumentation von einem Ausnahmeregisseur! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
20.05.2009 23:46:42 GMT+02:00
rfj meint:
Ich habe zuerst die Rezessionen gelesen und dann die DVD angeschaut und war daher gespannt, was da kommen würde. Nun kann ich die Kritik bezüglich Breittreten der Kurdenfrage nicht nachvollziehen. Wenn kurdische Musik - und wow die Musik von Aynur ist etwas vom Beeindruckendsten auf der DVD - präsentiert wird, ist es doch ganz normal, dass von den Musikern das Verbot der kurdischen Musik und die Repressalien gegen kurdische Musiker, die es vor gar nicht langer Zeit noch gab, angesprochen werden. Das gehört ganz einfach dazu, ein kommentarloses Weglassen hätte mehr gestört. Vor allem, weil die Kritik sowieso sehr zurückhaltend war, da hätte bei den Menschenrechtsverletzungen, die zu jener Zeit üblich waren, ganz etwas anderes kommen können.
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