Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TNG in Bestform, 8. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 08 - Der erste Kontakt (DVD)
Nach dem Beinahe-Desaster "Treffen der Generationen", bei dem das titelgebende Zusammentreffen der beiden STAR TREK-Captains Kirk und Picard mehr ratlose als begeisternde Gesichter zurück ließ, sollte nun endgültig das erste, alleinstehende Kinoabenteuer der TNG-Crew realisiert werden. Um den Vorgängerfilm in allen Punkten zu übertreffen (was kein außerordentliches Problem darstellte, war dieser Film zwar kinokassenmäßig erfolgreich, qualitativ aber sehr fragwürdig), wurde ein Mann auf den Regie-Stuhl gesetzt, der nicht nur bestens mit der TNG-Materie vertraut war, sondern auch aktiv mitgewirkt hat:
"William Riker"-Darsteller Jonathan Frakes, der mit "Der erste Kontakt" sein Hollywood-Regie-Debut ablieferte. Und diese Entscheidung sollte sich in jederlei Hinsicht als kluger Zug der Studiobose abzeichnen, denn Frakes lieferte hier den besten und erfolgreichsten aller TNG-Filme ab.

Die Föderation steht im Krieg mit den Borg - einer feindlich gesinnten Alien-Rasse, die ausschließlich das Ziel verfolgt, andere Völker in ihr Kollektiv zu assimilieren, deren Wissen und Technologien zu übernehmen und so ganze Welten zu erobern.
Während der Schlacht erzeugen die Borg einen Zeitstrudel, über den diese in die Vergangenheit reisen und durch Manipulation an der Geschichte auf der Erde die Vernichtung der ganzen Menschheit und somit AUCH die gesamte Föderation droht.
Um diese Bedrohung abzuwenden, folgt die Enterprise-Crew den Borg per Zeitreise ins 21. Jahrhundert und versucht, sowohl die Invasoren zu stoppen als auch ein erd-historisches Ereignis unter allen Umständen ohne äußere Einflüsse geschehen zu lassen: den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Spezies.

"STAR TREK - Der erste Kontakt" ist ein Sci-Fi-Abenteuer der besonderen Sorte, gefüllt mit reichlich Action und Spannung, aber auch mit viel Humor und Emotionen versehen. Die TNG-Crew läuft zur Bestform auf, jedes Crew-Mitglied wurde klug und sinnvoll in die Handlung eingebunden. Sicherlich gehört Picards persönliche Vendetta (die auf ein früheres Serien-Ereignis zurückweist) zu den Höhepunkten dieses Films, aber auch Data, Worf, Riker und Co. können auf ihre eigene Art überzeugen und teils völlig neue, ungeahnte Charakterzüge zeigen.

Der Film ist optisch, akustisch und auch inszenatorisch ein Leckerbissen, der nicht nur die Sinne des Kino-Zuschauers zu befriedigen weiss, sondern auch STAR TREK-Kennern viele Verweise auf bekannte TOS- und TNG-Serien-Elemente bietet.

All diese Zutaten machen ihn zu einem ganz besonderen Werk und kann mit einem Atemzug mit zwei weiteren, großartigen Filmen, nämlich "STAR TREK IV - Zurück in die Gegenwart" von 1986 und dem jüngsten "STAR TREK" von 2009 genannt werden, denn alle drei Filme haben folgendes gemeinsam:

1. alle drei Filme behandeln das Thema "Zeitreisen", ein sehr beliebtes Sci-Fi-Szenario,
insbesondere im STAR TREK-Franchise
2. alle drei Filme gehören mit zu den Besten der gesamten Reihe
3. alle drei Filme waren absolute Kassenschlager

Im Nachhinein muss man sich eine Frage stellen:
Ist es (besonders was Punkt 1 betrifft) ein Zufall, dass diese drei Filme auf erstaunlich ähnliche Art und Weise erfolgreich waren ? Also ich glaube das nicht ! ;-)
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.02.2011 09:32:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2011 09:35:01 GMT+01:00
>>> Sicherlich gehört Picards persönliche Vendetta (die auf ein früheres Serien-Ereignis zurückweist) zu den Höhepunkten dieses Films <<<

Und sie widerspricht der TV-Serie. Picards blinde Wut gegenüber den Borg lassen unzweifelhaft erkennen: Das ist nicht derselbe Captain Picard, der einst den deassimilierten Borg Hugh frei ließ und der aus ethischen Gründen darauf verzichtet hatte, das Borgkollektiv durch einen Computervirus zu vernichten.

Was im Film ebenfalls nicht stimmt: Während in den TV-Serien (TNG, VOY) Menschen, die von den Borg assimiliert wurden, auch wieder deassimiliert werden konnten (Picard, Hugh, Seven of Nine), wird hier im Film das Gegenteil behauptet, nämlich dass man die armen Teufel nur noch töten und dadurch erlösen könne.

Die Borg, einst eine hierarchielose Kollektivgesellschaft, verwandeln sich hier also in Zombies a la Resident Evil, mit einer Queen als Boss. Für ein bisschen Action wird also alles verraten, was in der Serie sieben Jahre lang aufgebaut wurde. Armselig!

Dieser Film und seine beiden Nachfolger sind der Beweis: TNG war eine großartige Serie, die auf der Kinoleinwand leider nicht funktionierte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2011 13:02:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.03.2011 11:44:41 GMT+01:00
S. K. meint:
Die Entwicklung der Borg ist und bleibt wohl auch heute noch der Zankapfel unter den ST-Fans... :-/

Bezüglich ihres Kommentars:

Zitat:
"Und sie widerspricht der TV-Serie. Picards blinde Wut gegenüber den Borg lassen unzweifelhaft erkennen: Das ist nicht derselbe Captain Picard, der einst den deassimilierten Borg Hugh frei ließ und der aus ethischen Gründen darauf verzichtet hatte, das Borgkollektiv durch einen Computervirus zu vernichten."

Auch ein Picard, der sonst so besonnen und stets nach den Prinzipien der Förderation handelt und immer bemüht ist, ein Vorbild für seine Crew zu sein, ist am Ende immer noch eines: ein Mensch. Und dass er Hassgefühle gegenüber den Borg hegt, ist nach seiner Erfahrung am eigenen Leib nur verständlich. Bedenkt man jetzt noch, dass die Borg in ST8 nahe dran sind, die Föderation komplett zu vernichten, empfinde ich seine gesteigerte Rachsucht erst recht nachvollziehbar, weil er vor folgender Situation steht: Greife ich zu den Waffen oder ergebe ich mich meinem Schicksal ?

Zitat:
"Was im Film ebenfalls nicht stimmt: Während in den TV-Serien (TNG, VOY) Menschen, die von den Borg assimiliert wurden, auch wieder deassimiliert werden konnten (Picard, Hugh, Seven of Nine), wird hier im Film das Gegenteil behauptet, nämlich dass man die armen Teufel nur noch töten und dadurch erlösen könne."

Ich sehe da keinen Widerspruch. Eher sehe ich die brenzlige Lage, in der sich Picard und seine Leute befinden. Die Borg erobern ein Deck nach dem Anderen und werden mit jedem assimilierten Crewmen zahlenmäßig mehr. Hier greift Picard in einer verzweifelten Situation zu verzweifelten Maßnahmen. Außerdem: Wann hätten sie denn die Zeit geschweige denn die Möglichkeit, ihre assimilierten Kameraden wieder zurück zu verwandeln ??? Es herrscht Krieg. Und die Enterprise (mitsamt seiner Mannschaft) ist die einzige Hoffnung, den Schaden, der durch die Zeitreise der Borg entstanden ist, wieder zu beheben. Der erste Kontakt stand auf dem Spiel.

Zitat:
"Die Borg, einst eine hierarchielose Kollektivgesellschaft, verwandeln sich hier also in Zombies a la Resident Evil, mit einer Queen als Boss. Für ein bisschen Action wird also alles verraten, was in der Serie sieben Jahre lang aufgebaut wurde. Armselig!"

Sorry, aber da hat sich schon TNG selbst widersprochen. Sie haben diesen auch schon genannt: Hugh ! Ein einzelner Borg schafft es, gleich seine eigene Rasse ins Ungleichgewicht zu bringen. Später kam noch Datas böser Zwilling dazu, der es zum Anführer der Borg bringt. Ich fand das schon damals nicht sonderlich logisch, trotzdem mag ich auch diese Folgen.

Zitat:
"Dieser Film und seine beiden Nachfolger sind der Beweis: TNG war eine großartige Serie, die auf der Kinoleinwand leider nicht funktionierte."

Diese Aussage trifft im Grunde für alle (!) Filme zu. Die Kinofilme funktionieren nach einem anderen Schema als die Serien. Wobei der Grund dafür auf der Hand liegt:
Man kann das, was die Serie - egal ob TOS oder TNG - insgesamt ausgemacht hat, nicht in einen 2-stündigen Kinofilm hineinpressen.

Man täte gut daran, Filme und Serien nicht direkt miteinander zu vergleichen. Sowas kann nicht funktionieren.
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