Kundenrezension

220 von 242 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was lange währt...., 19. Januar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Leichenblässe (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich die ersten beiden Teile von Simon Becketts Thriller-Reihe rund um den forensischen Anthropologen David Hunter verschlungen hatte, war die Vorfreude auf Teil 3 natürlich groß. Etwas mehr als 400 Seiten später kann man sagen, dass sich das Warten gelohnt hat...

Schon auf der ersten Seite fühlt man sich quasi gleich zu Hause. Das Buch beginnt mit einer ähnlichen Einleitung wie die Vorgänger. Auch sonst hat sich an Becketts Schreibstil wenig geändert. Ein Umstand den eingefleischte Fans sicher begrüßen werden.
Dennoch hat sich auch hier etwas getan. Beckett fügt jetzt immer wieder einige Passagen aus der Sicht des Täters ein. Ein guter Einfall, denn die Einschübe sind spannend, irgendwie verstörend und fügen sich dennoch nahtlos in die Handlung ein. Zudem sind sie eine gelungene Abwechslung zur üblichen Ich-Erzähler-Perspektive.

Zur Story will ich nicht allzu viel sagen, nur dass sie erstmals nicht in Großbritanien spielt. Das gesamte Setting der Handlung errinnert wieder etwas mehr an "Die Chemie des Todes" (ländlichere Gegend mit umligenden Waldgebieten). Für Beckett üblich gibt es wieder einen überschaubaren Personenkreis, der zum Täterraten einlädt. Dies ist mir diesmal etwas einfacher gefallen. Zum ersten Mal habe ich auf den richtigen Täter getippt. Dennoch ist dass Buch durchgehend spannend und wartet natürlich mit einem - für Beckett typischen - Überraschungseffekt am Ende auf.
Alle Charaktere sind glaubhaft gestaltet, auch wenn so mancher sie vielleicht als etwas "stereotyp" bezeichnen würde. Die Story war für mich auch weitestgehend schlüssig.
Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, wird die größere Geschichte um David Hunter fortgeführt die in den ersten beiden Bänden begonnen wurde. Daher ist es mehr als lohnenswert, die Vorgänger zu lesen.

Am Ende muss man sagen: ein gewohnt guter Beckett. Der für mich gemeinsam mit "Der Chemie des Todes" knapp hinter "Kalte Asche" rangiert. Aber das ist sicherlich Geschmacksache. Ich würde zwischen 4 und 5 Sternen vergeben, aber das Pendel schlägt eher Richtung 5 aus. Auf jeden Fall bleibt Simon Beckett mit "Leichenblässe" einer der - wenn nicht sogar "der" - Top-Thrillerautoren.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.06.2010 11:01:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.06.2010 11:02:47 GMT+02:00
Sprachfex meint:
Danke für Ihre Rezension. Ich stimme Ihrer positiven Einschätzung zu, möchte aber anmerken, dass Knoxville/Tennessee, eine Stadt mit mehr als 180.000 Einwohnern, kaum als "ländlichere Gegend" gelten kann und im Roman auch nicht so dargestellt wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2010 23:42:51 GMT+02:00
so_82 meint:
Danke. Ok vielleicht war dies etwas missverständlich ausgedrückt. Sollte sich eher darauf beziehen, dass Teile der Handlung eben an Orten z.B. Hütten im Wald spielt und dies eben eher an Chemie des Todes als an das beengte, karge Inselsetting von kalte Asche erinnert. Natürlich is Knoxville selbst nicht mit den Orten aus den ersten beiden Romanen zu vergleichen und natürlich könnte man die beiden anderen Orte durchaus als ländlicher und abgelegener bezeichnen. Vorallem Runa...
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