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Kundenrezension

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend solider WWE-Thriller, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Zwölf Runden 2 - Reloaded [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem "Marine 3" ein Totalausfall war und "The ReUnion" am Schnittpult leider völlig zerstört wurde, war ich schon arg skeptisch, was "12 Runden 2" anbelangt. Immerhin gefiel mir der Vorgänger trotz des hölzernen Spiels von John Cena ganz gut und sogar meine Freundin mochte den ersten Film, weil er schnell zur Sache kam.

Genau das tut auch die Fortsetzung, wenngleich "12 Runden 2" außer dem Grundgerüst (Psychopath rächt sich für den Tod seiner Frau durch zwölf perfide Aufgaben) nichts mit dem Vorgänger zu tun hat. Abgeliefert wurde ein solider, temporeicher 90-Minüter, der den Zuschauer kaum durchatmen lässt und bei aller Spannung auch die Logik nur gelegentlich mal außer Acht lässt.

Nick Malloy (Randy Orton) wird von seinem verbitterten Gegner Heller (genial: Brian Markinson) auf einen nächtlichen Spießrutenlauf durch die Stadt gejagt, da er Malloy für den Tod seiner Frau bei einem Verkehrsunfall verantwortlich macht. Malloy, Sanitäter und zufällig Zeuge des Unfalls, konnte Hellers Frau damals nicht retten. Anders als noch im ersten Teil ist es aber nicht nur Nick allein, mit dem der Bösewicht sein perfides Spiel treibt. Erst nach und nach wird im Film die ganze Tragweite klar und so offensichtlich die meisten Twists der Story sind, so kalt erwischt Regisseur Roel Reiné (machte auch schon "Marine 2") den Zuschauer mit manchen Überraschungen.

Dadurch, dass der Film zu 98 Prozent nachts spielt, wirkt "12 Rounds 2" insgesamt düsterer als der erste Teil, der zumeist im taghellen New Orleans spielte. Zwar verzichtet der Regisseur auf große Actionsequenzen wie man sie aus dem ersten Teil (Stichwort Straßenbahn) kennt, lässt es aber in Hotels, Fabrikhallen und Seitenstraßen dennoch teils mächtig krachen. Das eine oder andere Logiklöchlein bleibt zwar bestehen, wiegt aber nicht annähernd so schwer wie beispielsweise im WWE-Film "The Reunion", was "12 Rounds 2" in erster Linie dem hohen Erzähltempo und der durchaus spannenden Story zu verdanken hat.

Schauspielerisch hat Randy Orton ein bisschen mehr Wandlungsfähigkeit auf dem Kasten als John Cena, dennoch gibt ihm die Story wenig Spielraum für verschiedene Emotionen. Das größte Problem bei Randy Orton ist aber, dass er als Wrestler zumeist den Bösewicht mimt und hier den strahlenden (?) Helden spielen soll. Diese Rolle nimmt man Orton leider nicht ganz ab. Insgesamt geht es in "12 Rounds 2" auch durchaus nicht zimperlich zu. Es fließt Blut, es gibt zahlreiche Tote, ein paar junge nackte Brüste hüpfen ekstatisch durchs Bild und ein Mensch verbrennt bei lebendigem Leib. Zwar wird auf eine allzu eklige Gewaltdarstellung mit abschreckenden Großaufnahmen verzichtet, die Ab 16-Freigabe trägt der Streifen aber zurecht.

Geärgert habe ich mich nur über das Ende, dass mich auch schon bei "Marine 2" unter dem selben Regisseur genervt hat. Nach der obligatorischen dicken Explosion zum Abschluss folgt fast unvermittelt der Abspann. Eine Szene, die am nächsten Tag spielt oder eventuell noch verrät, wie es Nicks Partner geht, hätte noch ganz gut getan.

Fazit: (Für WWE-Filme) Überraschend starker High Speed-Thriller.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.09.2013 17:13:38 GMT+02:00
Also ich habe Randy Orton die Rolle sofort abgekauft.
Vor allem bin ich auch der Meinung, er ist ein guter und wandelbarer Schauspieler, ebenso wie ein guter Wrestler, wobei das eine das andere nicht ausschließen kann in seiner Wrestling-Kategorie.
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