Kundenrezension

43 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rockingboy.Blogspot.de Review, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Audio CD)
Also ich habe lange überlegt überhaupt einer Review zu dieser Scheibe zu schreiben aber vielleicht ist das ja eine Art Therapie, um von dem Schock dieses ultramiesen Machwerks loszukommen.
Nicht falsch verstehen - ich war einmal ein großer Bon Jovi Jünger, bereits zu den Zeiten, als bereits damals alle über sie gelacht haben, von wegen Pudelfrisuren und Mainstreammucke. Heute lachen noch mehr über sie, aber nicht mehr über die Frisuren, sondern hauptsächlich wegen der ultraseichten Musik und der megaflachen Lyrics.
Es gab Zeiten, da hätte ich für JBJ und Richie Sambora gekillt, spätestens seit "Lost Highway", für mich DIE schlechteste Scheibe einer Majorband aller Zeiten, war dann Schluss. Und was man derzeit so live von Ihnen hört und sieht ist ebenfalls nur noch traurig.
Man kann ja zur musikalischen Entwicklung der Truppe durchaus stehen wie man will, manchen gefällts eben und manchen nicht, was mir aber an Bon Jovi am meisten auf den berühmten Sack geht sind zwei Sachen:

A) Man distanziert sich komplett von der Vergangenheit (bis auf das unvermeidliche lustlose Abspielen der alten Hits, bei denen man immer merkt, der sie keinen Bock mehr drauf haben). In der Doku "When We Were Beuatiful" besonders schlimm, dass JBJ da sein wahres Gesicht eines "CEOS" einer "Marke" (O-TON!) zeigt, der keine Lust mehr auf Musik hat sondern nur noch für Chartplatzierungen und Besucherzahlen rausgeht. Und die 80er Phase wird meist komplett verschwiegen. Warum eigentlich ? BJ waren eine Band, die ja an der Spitze der "Hairbands " standen, dabei aber bei weitem mehr musikalische Substanz zeigten als Poison und Konsorten. Warum also Distanzieren davon ? Ich verstehe es nicht. Das Publikum, welches 1995/1996 (mich eingeschlossen) noch stolz zur These Days Tour (der letzten wirklich geilen BJ-Scheibe) pilgerte und auf der Kutte ein BJ-Aufnäher neben einem von Slayer oder Megadeth nicht störte, ist zu 99,9% weg und ausgetauscht worden gegen das Easy Listening Publikum, welches Unheilig, Silbermond oder Pur für die beste Erfindung seit geschnitten Brot hält.

B)Neben der unsäglich seicht gewordenen Musik sind es besonders die megaflachen Lyrics und das "Working Man" Gehabe, welches mir diesen Mann so unsympathisch gemacht hat. Nimmt man es seinem New Jersey-Kollegen Bruce durchaus ab, dass er etwas übrig hat für die Arbeiterklasse so wirkt es bei JBJ aufgesetzt und unehrlich. Vor allem dann vor dem Hintergrund, dass BJ die Band sind, die mit "Diamond Circle", "Golden Circle" etc-Tickets für 500 Euro und mehr ihre VIP-Fans ausnehmen und sich dann hinstellen und ihre Durchhalteparolen für den Mann mit kleinem Geldbeutel loswerden. Das ist Heuchelei par excellance.

Wie dem auch sei, seit "It's My Life" (für mich der Anfang vom Ende, als man sich mit Boyband-Co-Autoren zusammentat) wurde die Musik immer seichter und die letzten Scheiben waren austauschbar und lustlos eingespielt und von "Rock" so gut wie keine Spur mehr.
Ebenfalls sehr traurig ist die Entwicklung von Richie Sambora, der ehemals ein wirklich kreativer Gitarrist war, das was er aber seit Jahren abspult ist auf Schülercombo-Niveau und nur noch ein Trauerspiel.
Auch wenn es JBJ nicht wahrhaben will: BJ sind trotz seines Beharrens "relevant" sein zu wollen (was in jedem Interview mit ihm zu hören ist) eine Nostalgieband, die Leute wollen keine neuen Lieder hören sondern die alten Schinken und die waren eben auch noch gut. So war die letzte CD "The Circle" ein Riesenflopp und die erste BJ-CD in den USA seit der zweiten, die nicht einmal mehr die 500.000 Marke riss. Klar haben sich die Zeiten geändert und BJ werden keine Verkaufszahlen der 80er mehr erreichen, jedoch geht es verkaufstechnisch wie künstlerisch stetig bergab und das kommt nicht von ungefähr.

Die neue Scheibe macht da keine Ausnahme und spätestens jetzt kann man konstatieren, dass sich die Truppe zu 110% von der Rockmusik verabschiedet hat. Auf der ganzen Scheibe ist kein einziges (!!!!)wirkliches Rocklied mit einem harten Gitarrenriff zu hören, die Songs klingen wie am Computer entworfen und ich wage einmal zu bezweifeln, dass die Band überhaupt hierfür gemeinsam im Studio war. Die Drums klingen synthethisch wie die gesamte gelackte "Pop"-Produktion, die jede Ecke und Kante umschifft um ja nicht aufdringlich zu wirken. Den wenigen ganz guten Songs wird somit auch der letzte Zahn gezogen.

Doch gehen wir in die Einzelkritik und bringen wir es hinter uns:

1) Because We Can
Die wohl übelste BJ-Leadsingle aller Zeiten, noch dazu eingesetzt als Opener. Was für eine laue Popnummer noch dazu von Fun's "Some Nights" 1:1 übernommen. Sicherlich geht der Song ins Ohr und man summt ihn tagelang vor sich hin, aber das macht man eben mit lauen Popsongs. Wie konnte ich anderweitig lesen: "Der Song klingt wie "I'll Sleep When I'm Dead" in der Rentnerversion". Das trifft es wohl. Das ultraschlechte Gitarrensolo, das klingt, als hätte man Brian May besoffen gemacht und einspielen lassen, setzt dem ganzen die Krone auf. Megapeinlich.

2) I'm With You
Das einzig wirklich gute Gitarrensolo der ganzen Scheibe gibt es auf diesem Song. Leider ist die Nummer derart langweilig und uninspiriert, dass es auch schon wieder wehtut. Zudem ist es auch eine eigene Coverversion der 2000er Nummer "Two Story Town", die aber vor 13 Jahren auf "Crush" leider auch um einiges besser war. Auch nicht wirklich der grosse Reißer.

3) What About Now
Der Titeltrack ist eine der üblichen 08/15 Durchhaltehymnen der Marke "Glaube an Dich und es wird schon". Ganz arm hier der Gitarrensound von Sambora, der seine langweiligen 3 Akkorde runterzockt und dessen Axt dabei klingt wie ein Rasierapparat. Grauenvoll. Der Pressgesang des Bandchefs kommt hier auch ausgesprochen prominent zur Geltung und das ist nicht wirklich positiv gemeint.

4) Pictures Of You
Einer der Songs, den man wirklich für "gut" befinden könnte, wäre er etwas mit mehr Ecken produziert worden. Dann könnte man auch darüber hingwegsehen, dass der Song letztlich "In These Arms" kopiert, der auf "Keep The Faith" zu den Highlights zählte. Auch wieder ein Armutszeugnis die nur dezent zu vernehmende Gitarre.
Guter Song aber verschenktes Potential für mehr.

5) Amen
Was wäre eine BJ-Scheibe ohne Balladen? Früher haben sie ja gute gemacht, jetzt gibt es Tracks wie "Amen", die klingen, als wären sie von einer Einschlaf-CDs für Neugeborene entnommen. Wohl als Antwort auf "Halleluja" gedacht, welches die Band ja seit Jahren im Liveset verunstaltet. Das einzige, was ich mit "Amen" verbinde ist, dass man beten sollte, dass das Stück endlich vorbei ist und bitte nie mehr aufgeführt wird.

6) That's What The Water Made Me
Der zweite kleine Lichtblick der Platte. Flotter Beat & Drive sowie gute Melodie.Auch hier wieder die Gitarre ganz im Hintergrund brummend (das kann NIE Sambora sein), was den Song wieder herunterzieht.Der Track mit mehr Gitarren und einer härteren Produktion wäre wirklich gut. So auch hier leider nur ein verpoppter Rocksong, der die Hausfrauen nicht vergraulen soll. Vergebene Chance. Selbstzitate gibt es auch wieder und zwar aus "Just Older", dessen Anfang zu 100% übernommen wurde.

7) What's Left Of Me
Wäre "Someday I'll be Saturday Night" nicht bereits 1994 geschrieben worden, könnte man den Song durchaus als originell und gut abstempeln. So ist es eine eigene Coverversion garniert mit Country von meinem persönlichen Alptraumalbum "Lost Highway". Skip....

8) Army Of One
Der einzige Track, den man eine gewisse Originalität bescheinigen kann, auch wenn das Keyboard-Intro aus "Lay Your Hands On me" stammt. Sonst aber ein guter Song mit einem - oh Wunder - längerem (!!) Gitarrensolo am Ende. Der beste Song der Scheibe.

9) Thick As Thieves
Zeit wieder für eine schwülstige Ballade im Stil von "Thank YOu For Loving Me" mit peinlichen Lyrics. "If I robbed a Bank you would not care you d come sit on my Lap on the electric chair and when they pull the switch we just kiss" - wirklich Jon ? Musikalisch passt sich das dem Rosamunde Pilcher-Seichtniveau an und wird hoffentlich schnell vergessen werden.

10) Beautiful World
Bon Jovi goes PINK. Das ist ein Song, der auch von Pink stammen könnte. Was bei ihr durchaus charmant klingen würde wirkt bei BJ wie wenn der 80jährige Opa auf einer Hochzeitsfeier plötzlich die Gitarre zur Hand nimmt und einen Popsong singt. Was soll das denn ? Und auch hier wieder die unsäglich platten lyrics wie toll doch alles ist. Das könnte auch Hartmut Engler geschrieben haben nur nicht in dermaßen verklebter Seichtprosa wie unser New Jersey-Ex-Rocker. Überflüssig zu sagen, dass der Song auch musikalisch nichts auf der Pfanne hat, Gitarren sind weit und breit keine zu hören und man ist froh, wenn das Trauerspiel vorbei ist.

11) Room At The End Of The World
Der nächste seichte Ausrutscher. Wenn das Ende der Welt so fürchterlich ist wie dieser Song, möchte ich dort niemals ankommen. Im Gegensatz zu den bisherigen Seichtsongs der CD hat dieser nicht einmal einen Chorus zum Mitpfeifen und geht völlig den Bach runter. Mehr ist darüber nicht zu sagen.

12) The Fighter
Alle Achtung: Waren die obigen Songs ja schon teilweise an der Schmerzgrenze so haben sich die Jungs das schlechteste Lied ganz zum Schluss aufgehoben. Beim Versuch an Bruce Springsteen's "The Wrestler" anzuknüpfen, setzt JBJ wirklich alles an die Wand was er zu bieten hat: Ein ultrakitschiger Nöl-Refrain vorgetragen mit der weinerlichsten Stimme, die er anno 2013 drauf hat. Dieser Song würde ein ganzes Katzenheim zum Jaulen bringen. Unterirdisch!. Wo Springsteen mit Wandergitarre und charismatischen Gesang Magie abliefert, ist dies der wohl mit Abstand übelste BJ-Song, der jemals auf Kunststoff verewigt wurde.

13) Bonustracks:
Über die Bonustracks ist man schnell hinweg: "With These Two Hands" ist ebenfalls eine flotte und natürlich seichte Pop-Schunkelnummer, die von so etwas wie "Anspruch" in etwa so weit entfernt ist wie der Südpol vom Nordpol. "Not Running Anymore" und "Old Habits Die Hard" sind Solo-Songs im Stil von "The Fighter" nur nicht ganz so schlecht (aber nahe dran). Der einzig akzeptable Track bleibt dann "Into The Echo", der aber auch wieder durch seine megaseichte Machart nach dem zweiten oder dritten Hören Langeweile verbreitet.
Was "Every Road Leads Home To You" auf der Scheibe verloren hat weiss ich nun auch nicht, handelt es sich doch um einen Sambora-Solo-Song von seinem mißglückten Machwerk "Aftermath Of The Lowdown", welches "What About Now" trotzdem locker in die Tasche steckt.

Fazit:
Bon Jovi haben sich musikalisch nun endgültig von Rockmusik oder auch nur von im entferntesten Sinne "anspruchsvoller" Musik verabschiedet und liefern mit "What About Now" nach "Lost Highway" und "This Left Feels Right" ihrer schwächste Scheibe überhaupt ab. Die (Rock-)Band, die es bis 1995 gab, ist nicht mehr existent und ich habe selten ein lustloseres und kalkulierteres Album wie dieses gehört. Das ganze klingt nach "oh je wir müssen ein Album machen - na dann mal los aber möglichst schnell" und nicht nach einem BAND-Album. Die künstliche Produktion setzt dem ganzen Schrecken noch die Krone auf und so bleiben zwar nette Popmelodien, die aber erschreckend seicht sind und einer ehemaligen WeltklasseROCKband unwürdig sind. Manchmal fragt man sich beim Hören, ob das wirklich ernst gemeint sein soll.

Dass die neue Zielgruppe eine komplett andere ist zeigt auch ein (nicht gefakter!) Schnappschuss von einem der letzten US-Konzerte: Die Mucke ist dermassen langweilig geworden, dass sich die Omas in Reihe eins sogar langweilen und das Stricken beginnen.

Dem ist nichts hinzuzufügen - AMEN (bzw. R.I.P.)

Martin
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.04.2013 13:54:17 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.04.2013 00:13:17 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Es ist schön, dass Sie sich dazu durchgerungen haben eine Rezension zu diesem Album zu schreiben. Viele Leute, denen ein Album nicht gefällt, wollen nicht noch zusätzlich Zeit für einen Fehlkauf investieren, um eine Rezension zu schreiben - was schade ist, weil das die wichtigeren Rezensionen wären, weil die Hardliner-Bon Jovi-Fans sowieso 5 Sterne vergeben - egal wie das Album ausfällt.

Ich kann Ihnen attestieren, dass Sie nicht alleine mit Ihrer Meinung dastehen - und auch Ihr Einwand, dass man früher auf der Kutte neben Bon Jovi-Sticker, viele andere Hardrock-/Heavy Metal-Sticker mit drauf hatten - hat mich in Gedanken irgendwie in die gute alte Zeit entführt.

Ansonsten kann ich Ihre Rezension gedanklich zu 100% nachvollziehen und bedanke mich, dass Sie das ganze so gut "zu Papier" gebracht haben, es trifft bei mir voll ins Schwarze.

Bon Jovi sind einfach im musikalischen Niemandsland angelangt, ich wüsste nicht wie man noch seichter und belangloser werden könnte. Andererseits ist es aber vielleicht auch dieses völlig Belanglose, dieses absolut nicht anecken, niemandem weh tun, weil wenn wir ehrlich sind ist ja die Musik so belanglos, dass Sie nicht mal mehr nervt -- und vielleicht will man gerade mit dieser Taktik den bisherigen Millionen Fans weiter Alben verkaufen.
Ich weiss es ja auch nicht was das soll - Früher Melodic-Hardrock - heute seichter Hausfrauen-Pop-Rock. Mancher siehts als Aufstieg - mancher als klarer peinlicher Abstieg - wir Beide sind eben eher letzterer Meinung.
Aber letztendlich wird Bon Jovi auch von What about now wieder Millionen Alben verkaufen und die Konzerte gut gefüllt sein, so dass er nicht am Hungertuch zu nagen braucht -- und damit auch keinen Grund haben Ihren Musikstil nochmal erheblich zu verändern - und rein von der Arbeit her macht so ein seichtes Album beim komponieren, wie auch beim musikalischen einspielen, wie auch beim präsentieren auf der Bühne wesentlich weniger Mühe, als echte Musik mit Niveau und mit Ecken und Kanten zu spielen.

Kurz gesagt - solange die Geldeinnahmen und Albumverkäufe auf annehmbaren Niveau für Bon Jovi bleiben, werden Sie keinen Grund haben an Ihrer Strategie etwas zu ändern. Das mag moralisch verwerflich wirken von den Jungs - aber solange die Kohle stimmt, werden Sie mit diesem Manko gut leben können. Warum sich anstrengen, wenn es auch einfacher geht ?

Viele Grüsse

Veröffentlicht am 02.04.2013 16:35:13 GMT+02:00
Tom meint:
auch ich kann deinem kommentar voll und ganz zustimmen sehr gut geschrieben.

Veröffentlicht am 18.04.2013 19:51:37 GMT+02:00
C. Ludwig meint:
Du schreibst mir zu 100% aus der Seele, wenngleich ich viele Sache nach der "These Days" auch noch sehr geil finde, so zB fast das komplette "Have a nice Day".
"This left feels Right" war mutig und fast komplett gut, "Lost Highway" bis auf 1-2 Stücke (ja, ich liebe "Seat next to You", *grins*) absoluter Durchfall.
Dasselbe gilt für "The Circle", 1-2 Stücke maximal HÖRBAR, die Scheibe rechtfertigt keinen Kauf mehr.
BON JOVI sind satt, das ist weichgespülter Dreck geworden, leider.
Gehabe von Millionären, Sambora spielt nur noch ein paar Open Strings Akkorde und das provisorische (schlechte) Solo zur Songmitte. Drummer und Keyboarder waren frühe ebenfalls Virtuosen, heute nur noch minimalistischer Aufwand...

Echt schade... Wie die meisten Verfasser der guten Rezensionen aussehen, kann ich mir absolut vorstellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2013 11:31:16 GMT+02:00
Lucy Mohr meint:
Ich finde es erstaunlich, dass sich Leute so viel Mühe machen über eine angeblich so schlechte Cd so ausführlich zu berichten! Es ist ja nun mal so, dass Bon Jovi eben auch mit der Zeit geht und seine weltweite, riesige Fan- Gemeinde bestätigt ihm, dass er so schlecht nicht sein kann. Natürlich hat er sich - und auch seine Musik- in den nunmehr 30 Jahren (!) auch verändert und das ist auch gut so! Ich bin seit 20 Jahren Bon Jovi- Fan, war auch schon auf vielen Konzerten und kann bestätigen, dass nicht nur Hausfrauen und Omis auf ihn stehen. Jon Bon Jovi hat etwas, was viele andere Künstler nicht haben: Charisma. Wer einmal ein Live- Concert (First Row oder Golden Circle) miterlebt hat, wird es mir bestätigen. Im Radio- ok. Live- der absolute Wahnsinn! Er kommt sehr authentisch rüber, man spürt, dass ihm das Singen immer noch- auch nach so vielen Jahren- sehr viel Spass macht! Ich finde, er ist nach wie vor ein sehr sympathischer Künstler, der durch seine Musik und seine Person glänzt und es nicht nötig hat, durch halb nackte Tänzerinnen oder durch übertriebene Show- Effekte zu glänzen!!!
Nun zu seiner neuen Cd: ja, ich fand sie beim ersten Hören auch nicht so prall, aber nach jedem Malhören mochte ich sie immer mehr! Die Lieder machen einfach gute Laune, echt ein Lichtblick in diesem öden, grauen Land!
Für Bon Jovi Fans und für solche, die auf gute Laune Musik (mit Jons einzigartiger Stimme) stehen ein absolutes MUST!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2013 13:16:42 GMT+02:00
runner70 meint:
Naja wer das Geld hat die gnadenlos überteuerten Golden Circle Tickets zu kaufen selber schuld. Kein anderer ausser den stones vielleicht zockt seine fans derart ab. Richie sambora hat das richtige getan und das sinkende Schiff verlassen.
Jbj klingt live mittlerweile wie eine strangulierte Katze. Sie waren live wirklich mal gut aber das ist lange her. Die fönwelle bewegt sich mittlerweile nicht mal mehr und spult sein ewig gleiches Programm runrter. Langweilig hoch drei. Ich wiederhole mich: Rockfans hören sicher nicht mehr hin aber das Publikum wird von Jahr zu Jahr weniger. Seit Jahren sind die Konzerte nicht mehr voll. Und die Scheibe war zu Recht ein Totalflopp

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2013 16:52:23 GMT+02:00
Lucy Mohr meint:
Ich höre Bon Jovi erst seit Anfang der 90er, über seine 80er Ära kann ich nicht urteilen, war damals noch zu jung. Klar fand ich Lieder wie "In these arms", "Bed of Roses", "Dry County", Keep the face", etc. auch gigantisch. Aber ich mag ihn halt immer noch. Bei mir ist es mit Bon Jovi so: einmal Fan, immer Fan. Ausserdem wurde ich bei den Konzerten bislang noch nie enttäuscht, und Golden Circle ist jetzt auch nicht soooo teuer, wenn man bedenkt, dass er nur ca. alle 2 Jahre nach D. kommt sind ca. 100 Euro echt noch ok. Vielleicht sehen das die "echten Rockmusik -Fans" alles etwas anders. Es muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2013 17:17:55 GMT+02:00
runner70 meint:
Der typische BJ Fan: ER kommt, ER spielt blabla. BJ. sind eine BAND bzw waren es. Kein Wunder dass Sambora nicht mehr dabei ist. HUT AB!

Veröffentlicht am 29.05.2013 12:23:02 GMT+02:00
Ja das regt mich auch immer auf, dass BJ ständig auf Jon reduziert wird. -.-
Und zum Thema der sympathischste Sänger, der ja seine Fans so liebt und die Musik und bla: Habt ihr mal die Doku When We Were Beautiful gesehen? Da sagt er's ziemlich deutlich, dass es nur noch ums Business geht und er eigentlich keinen Bock mehr hat die alten Songs zu singen und das nur noch macht weil man es von ihm erwartet. So viel mal dazu ... und JBJ ist in den letzten Jahren zum größten Heuchler und Diva überhaupt geworden ... und ja, das sage ich als langjähriger Fan. Deswegen ist es doppelt so traurig.
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