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Kundenrezension

24 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In den guten Momenten grandios - in den weniger guten Hotelanimationsniveau, 14. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Helene Fischer - Für einen Tag - Live 2012 (DVD)
Helene Fischer für einen Tag live 2012 - ein fulminantes Konzertereignis, nochmal eine Steigerung zu den grandiosen vorausgegangenen Tourneen?
Ja, irgendwie schon. Alles größer, perfekter, aufwändiger.
Aber:
Irgendwie auch nicht. Manchmal kann weniger durchaus mehr sein. Und mit weniger ist hier nicht die Bühne, die Tänzer und die Inszinierung gemeint.
Mit weniger meine ich die Auswahl der Titel.
Helene Fischer singt alles, was nicht bei fünf auf dem Baum ist. Das passt mal wunderbar, mal geht es aber auch fürchterlich in die Hose.

In den guten Momenten ist "Für einen Tag" nicht nur gut, sondern grandios.
Das Medley aus Disneysongs, gepaart mit "Für einen Tag", ist wunderbar gelungen. Voller Inbrunst gesungen, geschmackvoll in Szene gesetzt.
Ähnliches gilt für die Balladensequenz mit "Hallelujah", ihren eigenen, hier sehr tollen Titeln, was in einem fulminanten "I will always love you" gipfelt. Toll.
Super auch das Eurythmics-Intro zu "Vergeben vergessen...".
Hier funktioniert das Fischer-Prinzip, die Brücke zwischen Pop und Schlager zu schlagen. So muß das sein, so ist das Konzept schlüssig.

Aber neben diesen zugegeben grandiosen Entertainment-Momenten gibt es die andere Seite. Die etwas willkürliche, nach Kreuzfahrtschiff-Unterhaltung anmutenden Sequenzen, die zusammenhangslos eingestreut werden.
Neben Schlager und Pop müssen unbedingt noch die Sparten Swing, Musical und Dance bedient werden.
Diese vielgepriesene Vielfalt ist hier reiner Selbstzweck und hat keinerlei künstlerische Funktion im Konzert.
Helene Fischer beginnt den ersten Teil des Konzerts mit einem "Grease"-Medley - Musicalpart abgehakt. Und eröffnet mit "Goldeneye" den zweiten - beides passt nicht wirklich gut zu ihr und besetzt wertvolle Zeit, in der man mehr von Helene Fischer sehen möchte und weniger von der Musical-Darstellerin, die fast alles singen und spielen kann.
"Euphoria" passt überhaupt nicht ins Konzept und offenbart erstmals die stimmlichen Einschränkungen im Vergleich zur Original-Interpretin.

Insofern hoffe ich, daß Helene Fischer vom "Ich kann alles und pack das auch in zweieinhalb Stunden Konzert" zurück zu einem Gesamtkonzept findet, wie es meines Erachtens bei Ihrer Best-Of-Tour "So wie ich bin" gut gelungen ist.

Noch eine Bemerkung zu den Live-Shows:
Die Lautstärke ist schrecklich leise. Viel zu leise für ein Konzert.

Alles in allem ist Helene Fischer eine tolle Sängerin, eine wunderbare Künstlerin, die live zu absoluter Brillianz erstrahlen kann.
Ein bisschen mehr roter Faden und eine sorgfältigere Auswahl der dargebotenen Musikrichtungen und Coversongs wird dem künstlerischen Output bestimmt gut tun.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.12.2012 19:54:34 GMT+01:00
HTC969 meint:
Helene ist bekanntermaßen ausgebildete Musical-Darstellerin und bevor ihre "andere Karriere" begann, gehörte Grease zu den wenigen Shows, in denen sie noch auf der Bühne gestanden hat. Und ausgerechnet das soll nun nicht zu ihr passen? Seh ich offen gestanden genau anders, denn es ist nicht nur eine abgehakte Musical-Nummer, sondern hat einen sehr persönlichen Hintergrund! Dazu war es auch noch auf jedem von mir besuchten Konzert DIE Stimmungs-Nummer (abgesehen vom Schluss natürlich).

Veröffentlicht am 15.12.2012 00:51:49 GMT+01:00
Hasenpfote meint:
Auch bei den Tourneen 2010 und 2011 hatte Helene Fischer bereits das selbe Konzept: Vor der Pause der Musical-Part, nach der Pause eine internationale Darbietung und ebenso im Verlaufe des zweiten Teils 2-3 weitere Coverversionen.

Gerade den "Grease"-Teil fand ich dieses Jahr ganz toll, "Euphoria" war das Highlight schlechthin bei den Coverversionen und über "Golden eye" kann man sich streiten.

Fakt ist, dass Helene Fischer die letzten Tourneen sehr gut gefahren ist mit dieser Aufteilung und wie von HTC969 bereits geschrieben ist sie nunmal ausgebildete Musical-Darstellerin.

Ich kann auch gern auf meine Rezension hinweisen: Helene Fischer macht Live-Entertainment, da wird mehr geboten als bei einem "normalen" Konzert und deswegen sind ihre Tourneen auch so beliebt.

Veröffentlicht am 15.12.2012 09:08:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.12.2012 09:10:08 GMT+01:00
Woody meint:
"Die Lautstärke ist schrecklich leise. Viel zu leise für ein Konzert."

Das hat zwar mit der DVD nichts zu tun, stimmt aber absolut nicht. Zum Glück ist die Lautstärke bei den Konzerten sehr angenehm und nicht ohrenschädigend laut wie bei vielen anderen. Es ist aber noch laut genug, lauter als wohl die meisten zu Hause Musik hören, das passt perfekt. Oder ist der Rezensent durch viele (viel zu laute) Konzertbesuche schon schwerhörig?

Die Beschreibung "Die etwas willkürliche, nach Kreuzfahrtschiff-Unterhaltung anmutenden Sequenzen, die zusammenhangslos eingestreut werden" ist absolut subjektiv und trifft nicht im Geringsten zu, wenn man den kompletten Hintergrund und Werdegang von Helene kennt. Es ist eben nicht "reiner Selbstzweck und hat keinerlei künstlerische Funktion".
Bei Euphoria bin ich völlig anderer Meinung, ich mag z.B. die Stimme von Loreen nicht und mir gefällt Helenes Version wesentlich besser. Wo Helene stimmliche Einschränkungen offenbaren soll, ist mir ein Rätsel, zumal der Rezensent wesentlich schwierigere Songs ausdrücklich lobt (Balladensequenz bis "I Will always..."). Das passt nicht zusammen.

Insgesamt kann ich bei aller (subjektiver) Kritik (man darf ja eine eigene Meinung haben) nicht nachvollziehen, warum insgesamt nur drei Sterne gegeben werden?! In der Rezension wird ja viel mehr positives als negatives zum Ausdruck gebracht. Wenn man jetzt noch bedenkt, wie lang Konzerte von Helene sind (zweieinhalb Stunden, 32 Titel) und das mit vielen anderen vergleicht (grade mal gute 90 Minuten, vielleicht mal zwei Stunden und teilweise keine 20 Songs), so finde ich die Bewertung unterm Strich zu gering. Hätte Helene die "nur sechs" kritisierten Titel gar nicht gesungen, hätte es 5 Sterne gegeben?

Veröffentlicht am 15.12.2012 13:48:26 GMT+01:00
Kurt Flemming meint:
Ich finde es gut, dass das Konzert auch einmal etwas kritischer beäugt wird! Man muss doch nicht immer alles "blind" über den grünen Klee hinaus loben. Ich bin auch ein Fan von Helene, habe aber auch den Eindruck, dass an einigen Stellen etwas weniger besser für das Konzert gewesen wäre. Die Darstellung von I. Derewko kann ich absolut nachvollziehen und reflektiere es auch auf die anderen Konzerte. Deshalb sind sie ja nicht schlecht. Helene Fischer ist zurzeit die absolute Spitze in ihrem Genre, da kommt z. B. eine Andrea Berg, zumindest was die Qualität betrifft, in diesem Leben nicht mehr heran. Konstruktive Kritik sollte noch erlaubt sein und hilft mir bei einer Kaufentscheidung mehr, als wenn immer “alles super” ist . . .

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.12.2012 20:50:00 GMT+01:00
HTC969 meint:
Anderer Meinung sein darf man aber trotzdem auch...? Für MICH war das "Für einen Tag"-Programm das bisher beste von Helene. Und für MICH war auch die Songauswahl stimmig.

Veröffentlicht am 16.12.2012 16:38:51 GMT+01:00
Filmkenner 52 meint:
"Die Lautstärke ist schrecklich leise. Viel zu leise für ein Konzert." Das kann ich vom Konzert in Köln von diesem Jahr (Parkett) und letztem Jahr (Unterrang) nicht bestätigen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.12.2012 16:41:02 GMT+01:00
I. Derewko meint:
Naja..bloß weil es mir zu leise ist, bin ich noch lange nicht schwerhörig. Ich empfehle mal auf ein "richtiges" Konzert zu gehen und sich anzuhören, wie die Lautstärke bei "normalen" Konzerten ist - und da sind auch nicht alle Konzertbesucher schwerhörig. Aber wenn man die gemütliche Schlagerparade als Vergleich hat... ich finde, man muß den Bass im Bauch spüren, aber da unterscheiden wir uns wohl alterstechnisch auch ein bisschen, das passt schon so. Und selbstverständlich bewerte ich ein Konzert als Gesamtes, nicht als den Musicalpart, den Jazzpart, den Dancepart etc. - das ist halt - für meinen Geschmack - zu willkürlich - auch wenn man technisch vieles singen kann, zweifelsfrei. Und: Bei "I will always love you" fand ich sie super - da war der ganze Song auf ihre Stimme zugeschnitten. "Euphoria" war eins zu eins nachgeträlltert, da muß ein Vergleich dann schon erlaubt sein.

Veröffentlicht am 30.12.2012 16:22:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.12.2012 16:23:19 GMT+01:00
Rayk Menschel meint:
Zitat: ""Euphoria" passt überhaupt nicht ins Konzept und offenbart erstmals die stimmlichen Einschränkungen im Vergleich zur Original-Interpretin."
Sie meinten sicherlich "... und offenbart ... die stimmlchen Einschränkungen ... DER Original-Interpretin." Bei Helene Fischer erkennt man das Potential dieses Liedes und kann hören, wie es ohne Kartoffel im Mund klingt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.01.2013 16:29:22 GMT+01:00
Jutta meint:
Helene Fischer ist absolut ein Star!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.01.2013 16:32:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.01.2013 16:51:54 GMT+01:00
Jutta meint:
Ich saß im Oberrang in Köln. Es war nicht zu leise. Helene Fischer ist ein Supertalent. Sie hat mit sehr viel Arbeit und Disziplin das erreicht, was sie ist, ein Phänomen. Man merkt ihr an, dass sie Freude bei ihrer Arbeit hat, die Menschen zu begeistern.
Ich bin dankbar dafür, dass ich sie sehen darf.
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