Kundenrezension

78 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Story und Atmosphäre mit ordentlicher Shooteraction und kleinen Schwächen, 26. März 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite (uncut) - [PC] (Computerspiel)
Bioshock 1+2 sind für mich immer noch zwei der Besten Video Spiele die es gibt, dies ist unter anderem der dichten und tollen Atmosphäre sowie der faszinierenden Geschichte zu verdanken die hinter den mehr als gelungenen Shootern steckt.
Da Bioshock Infinite nun nicht mehr im düsteren Unterwasser Utopia spielt sondern sich in die Lüfte erhebt und auch die Geschichte sowie die Charaktere gänzlich andere sind, muss man nicht unbedingt Bioshock 1 oder 2 gespielt haben um das Spiel oder die Handlung zu verstehen, zwar gibt es hier und da kleine Anspielungen auf die Vorgänger, dass war es dann aber auch schon ziemlich.

Das Spiel:

Ist in erster Linie ein Egoshooter, der in der Vergangenheit spielt und deshalb nicht mit Hightechwaffen sondern eher Klassischen Waffen aufwarten kann (es gibt aber Überraschungen), dies schmälert den Spielspaß aber in keinster weise.
Die Steuerung ist recht angenehm wenn auch im vergleich zu einem Call of Duty langsamer und etwas schwammig.
Dafür stimmt die Action und das Spiel lebt von der fantastischen Geschichte und der intensiven Atmosphäre in einer einzigartigen Welt.
Spielerisch gibt es aber natürlich Parallelen zu den Vorgängern, so kann man hier auch wieder Spezialfähigkeiten (wie Beispielsweise Feuerbälle schießen, Blitze schleudern, etc...) nutzen um den Gegnern die Hölle heiß zu machen.
Zwar nennen sich diese Fähigkeiten nun nicht mehr Plasmide sondern Vigors und es gibt viele neue Eigenschaften aber das Prinzip ist in etwas das gleiche.
Und wer schon in Bioshock seinen Spaß an den Plasmiden gefunden hat, der darf sich freuen, denn es können nun sogar verschiedene Vigors miteinander kombiniert werden was völlig neue Möglichkeiten und extra Spielspaß eröffnet.
Auch geht ihr euren Weg nicht immer alleine sondern mit Elisabeth, die euch tatkräftig unterstützt und mit der ihr eure Fähigkeiten gemeinsam nutzen könnt.
Elisabeth wurde fantastisch in das Spiel eingebaut und das Zusammenspiel mit ihr klappt genial!
Ein weiteres Highlight ist das Schienenfahren, womit ihr euch schnell und spektakulär durch die Stadt bewegt, zwar hätten diese Passagen etwas länger sein könne, lockern aber das ganze schön auf.
Die verschiedenen Gegnertypen und Bossgegner sind toll in Szene gesetzt und die Gefechte machen großen Spaß!
Es gibt Geschütztürme die man mit hilfe einer spezialfähigkeit auf seine ziehen kann und diese dann Gegner angreifen.
Außerdem gibt es einiges zu sammeln, also immer schön die Augen nach Silbermünzen und dergleichen offen halten.
Die Virgos lassen sich auch noch verbessern und sich als Fallen plazieren um die gegner zu überraschen.

Die Geschichte:

Ich hatte ja schon Angst, dass die Geschichte Von Bioshock Infinite nicht ganz an die Intensität und Dichte der ersten Beiden Teile ran kommt aber was soll ich sagen... Ich brauchte zwar etwas Zeit, aber dann konnte ich mich doch in der toll inszenierten und fesselnden Geschichte (und Welt), welche geschickt die Neugier ständig steigert, fallen lassen.
Aber auch die vielen interessanten und einzigartigen Charaktere machen ständig Lust auf mehr.
Und wenn man dem Zauber von Columbia einmal erlegen ist, kann man trotz der Luftigen Höhe in einen wunderbaren Tiefenrausch alá Bioshock 1&2 geraten.

Ihr habt viele Schulden und bekommt ein recht einfaches Angebot, wenn ihr Elisabeth aus der Luftstadt Columbia holt, werden euch alle Schulden erlassen... da sich das nach einem fairen Angebot anhört, macht ihr euch auf dem Weg nach Columbia und landet in einer Friedlichen und wundervollen Stadt, in der ihr gemütlich das treiben der netten Bewohner bewundern könnt.
Die Idylle ändert sich allerdings schlagartig als ihr als böser intrigant entlarvt werdet und schon setzt die Stadt ihr böses und brutales Gesicht auf und ihr kämpft ums überleben und macht euch auf die Suche nach Elisabeth.
Je länger ihr euch in der Stadt bewegt, desto tiefer taucht ihr in die dunklen Geheimnisse ein, die in ihr schlummern. Und so bröckelt die unschuldige Fassade und gibt ihr brutales Geheimnis allmählich Preis.
Doch auch Elisabeth und euch selbst kommt ihr Stück für Stück näher, näher als es euch vielleicht lieb ist.

Pro:

+Es wurde ein völlig neues Utopia erschaffen
+Columbia ist eine gelungene und Glaubwürdige Welt die Grafisch gut aussieht
+Toller wechsel zwischen Frieden und Gewaltige Action
+Nette Grafik mit kleinen schwächen im Detail
+Neue und Geniale Charaktere
+Coole Bossgegner
+Klasse, Intensive Story mit Wendungen und einem Ende zum lange Grübeln
+Tolle Synchronisation, ja sogar die Deutsche kann sich hören lassen
+Neue Spezialfähigkeiten, sogar kombinierbar (die toll in Szene gesetzt werden)
+Spannende Inszenierung
+Neue und teilweise richtig coole Gegner
+KI ist ganz ordentlich wenn auch nicht optimal
+viele Audioaufnahmen zum Sammeln
+gute Shooter action
+Elisabeth wurde genial ins Spiel eingebaut und unterstützt sehr gut
+Es gibt viel zu sammeln und entdecken
+ca. 13 Stunden Spielzeit

Contra

-Design ist Geschmackssache und kann den einen oder anderen Abschrecken
-Das Hangeln von Hakenstation zu Hakenstation wirkt unspektakulär und zu einfach
-wenige Moralische Entscheidungen
-Gesichtsanimationen etwas schwach
-Steuerung
-Keine wirklich freie Spielwelt

Fazit:
Ich kann verstehen, wenn sich der eine oder andere von dem Spieldesign etwas abschrecken lässt oder nach einer Stunde noch nicht richtig warm mit dem Spiel geworden ist.
Aber nach über einer Stunde Spielzeit nimmt das Spiel richtig fahrt auf und man hat dann auch das Gameplay verinnerlicht und sich an das Design gewöhnt.
Wer sich also nicht abschrecken lässt, bekommt eine tolle intensive und richtig gut inszenierte Geschichte in einer eigenen fantastischen Welt die sich fern ab vom Einheitsbrei bewegt.
Ein Highlight ist Elisabeth, die fantastisch in das Spiel eingebunden wurde und zu keiner Zeit stört, sondern ein genialer Begleiter und Helfer ist.
Die vielen Spezialfähigkeiten werden toll in Szene gesetzt und verleihen dem Spiel etwas Pfeffer (auch wenn sie nicht so notwendig wie bei den Vorgänger sind).
Gelungen sind auch die Schienenfahrten, zwar hätten diese etwas öfters oder länger ausfallen können, bieten aber eine gelungene Abwechslung.
Wer keinen 0815 Shooter mit schnellem Gamplay sucht sondern, sich gerne von Geschichte und Atmosphäre begeistern lässt, wird sicher seinen Spaß mit Bioshock Infinite haben.
Was man hier geboten bekommt liegt fernab vom Einheitsbrei und regt zum Nachdenken an.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 18 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.03.2013 11:15:08 GMT+01:00
Warum meint:
Ich kann mir um besten Willen nicht vorstellen das der Spieler oder Käufer ? das Spiel schon durchgespielt hatte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2013 13:08:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.03.2013 13:09:16 GMT+01:00
Doch, habe schon einige Beiträge gelesen, PS3 Spieler können ja zb. sofort losspielen ohne Aktivierung. Ansonsten haben hier sicherlich auch einige die Nacht zum Tage gemacht. Spielzeit ca. 13 Stunden -> Also machbar.

@ Rezension. Hatte im "Storyteil" etwas die Befürchtung, dass zuviel gespoilert wird. Haarscharf dran vorbeigerutscht würde ich sagen.

Grüße
Steffen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2013 17:40:39 GMT+01:00
M. Martin meint:
@ tacstar
Da bin ich beruhigt, dass ich noch die Kurve bekommen und nicht alles verraten habe!
Es gibt nicht viele Spiele die ich mir gleich zum release hole aber bioshock gehört dazu!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2013 08:27:47 GMT+01:00
HardFi meint:
Schöne Rezi. Danke dafür.

Allerdings, ob keine freie Spielwelt ein Kontra ist... Bioshock war nie eine offene Spielwelt und dass das auch diesesmal nicht der Fall ist, war doch lange bekannt.

Veröffentlicht am 27.03.2013 11:19:11 GMT+01:00
Eisen meint:
"Es wurde ein völlig neues Utopia erschaffen"

Wenn man da nicht etwas von Dystopian Wars abgeschaut hat :-))

Veröffentlicht am 27.03.2013 12:55:11 GMT+01:00
Peer Linder meint:
Kann ich so voll unterschreiben die Rezension

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2013 16:03:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.05.2013 20:47:09 GMT+02:00
240 rezis...."11mal" von ama bestätigter kauf...
-
ist halt ein schreiber....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2013 17:15:51 GMT+01:00
M. Martin meint:
Mann wäre das toll für das schreiben bezahlt zu werden! Wo muss ich mich melden???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2013 12:07:03 GMT+02:00
Rafterman meint:
Hallo Herr Martin!
Willkommen im Club! Ich bin auch schon - allerdings bei einer anderen Sachen - beschuldigt worden, auf einer Gehaltsliste zu stehen.
Falls man Ihnen verrät, wo man für das Verfassen von Rezensionen viel Geld bekommt, denken Sie an mich, damit ich mich auch anmelden kann!

P.S. Sehr gute Rezension! Endlich mal jemand, der nicht nur über 5.1 Sound, Grafikkarten und Intensität der Knistergeräusche bei der Verpackung schreibt. Danke schön!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2013 03:40:30 GMT+02:00
M. Martin meint:
Hallo rafterman,
Vielen dank für das positive Feedback! Da weiß man wieder warum man rezensionen schreibt.

Es ist schon traurig, dass man beschuldigt wird eine gekaufte Rezension zu schreiben nur weil man versucht anderen zu helfen und etwas Spaß am schreiben hat.

Ich selbst lese fast immer rezensionen bevor ich etwas kaufe und deshalb weiß ich wie wichtig so etwas sein kann und möchte damit anderen helfen.

Aber falls jemand beteit ist dafür unsummen zu zahlen melde ich mich:)
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M. Martin
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