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Deutscher Metal-Klassiker...,
23. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Balls to the Wall (Audio CD)
Nach der genialen *Restless And Wild* holten Udo Dirkschneider & Co. 1983 zu einem weiteren Rundumschlag aus. Die Erde sollte erneut vom Metal aus Solingen erschüttert werden. *Balls To The Walls* hieß die deutsche Anwort auf die britischen Metal-Invasoren, und *Balls To The Walls* sollte sich dann über Jahre hinweg als Dauerbrenner und schließlich auch als Klassiker von Accept in der Musikwelt etablieren.
Im Großen und Ganzen wird das Konzept der beiden Vorgängerscheiben beibehalten. Das Konzept blieb Heavy-Metal (vorerst noch), der Sound wurde sehr fett produziert, aber die kompromisslose Härte des genialen Vorgängers wurde sehr stark zurückgeschraubt. Dafür gibt's ausnahmslos herausragende Midtemp-Kompositionen im Form von *London Leatherboys*, *Fight It Back*, *Head Over Heels*, *Love Child* uns so weiter. Den Titelsong muß man nicht näher erwähnen, ein Klassiker eben. Und eine Scheibe die keinen Ausfall enthält und mit der sich die Truppe um den German Tank auch international in vorderste Front spielen konnten.
Die großen Vorbilder können Accept allerdings genauso wenig leugnen, wie den leicht kommerziellen Einschlag der zehn Songs. So erinnert der Aufbau und die Produktion der Platte doch schwer an AC/DCs Back In Black und einige Songs lassen durchaus Strukturen von Judas Priests Point Of Entry erkennen. Was an dieser Stelle kein Vorwurf sein soll, sondern nur ein objektive Feststellung. Es war wohl die Entwicklung in Accepts Musik, die dem damaligen Zeitgeist geschuldet war.
FAZIT: Accepts bekannteste Scheibe und unverzichbar in jeder halbwegs vernünftigen Metal-Sammlung...
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