12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aberwitzige Reise eines Aussenseiters, 1. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Ziemlich originell, ein Sozialdrama derart witzig zu erzählen: Ein kleiner Junge wird wegen eines harmlosen Kinderspiels als Perverser abgestempelt, was seinen weiteren Lebensweg erheblich beeinflusst. Er wird zum Aussenseiter und wann immer etwas Schlimmes in der Umgebung geschieht, wird automatisch ihm die Schuld zugeschoben. Für ihn ist am Schlimmsten, dass er seine Mutter so enttäuscht hat. Eigentlich handelt die Geschichte davon, wie er lernt, nicht immer ihren Erwartungen entsprechen zu wollen Und davon, dass die Erwachsenen die Kinder nicht verstehen, weil sie ihnen nie richtig zuhören. Verpackt ist das traurige Thema in eine aberwitzige Reise des Protagonisten, auf der ihm alle nur denkbaren Unglücke zustossen. Er verpasst seinen Bus, der LKW-Fahrer, der ihn mitnimmt, klaut ihm den Geldbeutel und schlägt ihn zusammen, und dann macht er sich auch noch vor dem schönsten Mädchen der Welt zum Affen. Das ist sehr lustig zu lesen, man darf nur keinen Realismus erwarten. Manchmal lässt der Autor der Geschichte zu sehr die Zügel schießen; der gemeine Onkel mit Familie ist wirklich eine noch übertriebenere Version der Dursleys, das geht mit der Zeit auf die Nerven. Die Grossmutter dagegen hat mir sehr gefallen, sie erinnert an Maude aus "Harold und Maude". Ein schönes Buch, allerdings gnadenlos kitschig und voller unwahrscheinlicher Zufälle, das muss man schon mögen. Wenn man sich darauf einlässt, wird man bestens unterhalten.
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Der Fliegenfänger 345386428X
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Aberwitzige Reise eines Aussenseiters
Ziemlich originell, ein Sozialdrama derart witzig zu erzählen: Ein kleiner Junge wird wegen eines harmlosen Kinderspiels als Perverser abgestempelt, was seinen weiteren Lebensweg erheblich beeinflusst. Er wird zum Aussenseiter und wann immer etwas Schlimmes in der Umgebung geschieht, wird automatisch ihm die Schuld zugeschoben. Für ihn ist am Schlimmsten, dass er seine Mutter so enttäuscht hat. Eigentlich handelt die Geschichte davon, wie er lernt, nicht immer ihren Erwartungen entsprechen zu wollen Und davon, dass die Erwachsenen die Kinder nicht verstehen, weil sie ihnen nie richtig zuhören. Verpackt ist das traurige Thema in eine aberwitzige Reise des Protagonisten, auf der ihm alle nur denkbaren Unglücke zustossen. Er verpasst seinen Bus, der LKW-Fahrer, der ihn mitnimmt, klaut ihm den Geldbeutel und schlägt ihn zusammen, und dann macht er sich auch noch vor dem schönsten Mädchen der Welt zum Affen. Das ist sehr lustig zu lesen, man darf nur keinen Realismus erwarten. Manchmal lässt der Autor der Geschichte zu sehr die Zügel schießen; der gemeine Onkel mit Familie ist wirklich eine noch übertriebenere Version der Dursleys, das geht mit der Zeit auf die Nerven. Die Grossmutter dagegen hat mir sehr gefallen, sie erinnert an Maude aus "Harold und Maude". Ein schönes Buch, allerdings gnadenlos kitschig und voller unwahrscheinlicher Zufälle, das muss man schon mögen. Wenn man sich darauf einlässt, wird man bestens unterhalten.
Ingwerkeks
1. Januar 2010
- Insgesamt:
5

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