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Rezension bezieht sich auf: The Year of the Flood (Taschenbuch)
Zum ersten Mal hat sich Margaret Atwood an eine mehrbändige Erzählung gemacht und dabei den Weg gewählt Vor- und Parallelgeschichte des ersten Teils darzustellen. Dabei werden zwei Schwerpunktcharaktere - Ren und Toby - gewählt, die auf verschiedene Arten und Weisen aus dem Geschäft der gewerblichen Sexualität zu dem Kult der Gärtner kommen - bzw. von den Gärtner, wo sie aufgewachsen sind in dieses Gewerbe - dessen Rituale und Lieder mehr und mehr Teil ihrer Lebenserfahrung werden und die das Buch zum mit strukturieren. Wir sehen ihre Leben vor und nach der Flut und ihre ersten Berührungspunkt mit Glenn und Jimmy, die als Oryx und Crake aus dem ersten Band der Trilogie bekannt sind. Doch während diese beiden sich eher in der oberen Sphären der Finanz- und Wissenschaftswelt bewegt haben, sind die "Gärtner" deutlich am anderen Ende des Spektrums anzusiedeln. Und so bekommen wir hier eine Darstellung der großen Katastrophe - der wasserlosen Sintflut - von "ganz unten", wo man wirklich viele religiöse Konnotationen in die Ereignisse hinein denkt.Nicht unbedingt leicht zugänglich und mit seiner gewohnt sprachlich, zeitlich und perspektivisch wechselhaften Art eine Herausforderung an die Konzentrations- und Behaltensfähigkeit der LEserschaft, wie Frau Atwood sie immer gerne mal wieder ausruft. Ich bin gespannt auf den dritten Band der Reihe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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