Kundenrezension

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was ist hier los?, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Richard Strauss: Also sprach Zarathustra (Audio CD)
Ein wenig erstaunt mich die hier herrschende 5-Sterne-Einigkeit, zumal es doch auch Rezensenten gibt, die zumindest einen der tonalen Fehler dieser Aufnahme registriert haben.

Aber darum geht es gar nicht. Fehler sind die Würze einer Aufführung, Perfektionismus ist langweilig, Kritiker, die sich über falsche Töne ereifern, machen sich lächerlich, erst recht, wenn sonst alles großartig ist.

Ich geb es zu: Ich habe mit Karajan-Interpretationen meine liebe Not, für mich klingt alles - ausser seiner Frühphase - ein wenig nach Kirmesmusik und Anbiederei an den Massengeschmack.

Auch die hier empfinde ich so, kann aber leider keine wirkliche Alternative anbieten.

Besser gefällt mir jedenfalls die Telarc-Aufnahme mit Andre Previn und den Wiener Philharmonikern, obwohl sie fehlerfrei ist.

Naja und einen gewissen Schrägheitsfaktor hat Fritz Reiner's Version mit dem Chicago Symphonie Orchestra auf Living Stereo, schon lustig, wenn ein Ungar über ein amerikanisches Orchester einen germanischen Komponisten mit dessen bekanntestem Bombaststück interpretiert.

Dagegen wirkt diese Version hier ein wenig verbissen, auch dem Massengeschmack angepasster und ein wenig langweilig.
Klanglich kann das Teil mit den von mir genannten Alternativen schon gar nicht mithalten, vor allem die Reiner-Aufnahme bläst das durch Sonne und Mond.

Dessenungeachtet eine von Karajans halbwegs erträglichen Interpretationen und somit gibt's noch drei Sterne.
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Kommentare


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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.08.2011 12:51:56 GMT+02:00
V-Lee meint:
ich sag' dazu nur - eigentlich noch lustiger wenn ein brasilianer mit ein paar amerikanischen rock und jazz typen eine fusion version davon einspielt, die noch dazu so höllisch groovt, dass es wohl selbst dem alten strauss die schuhe ausgezogen hätte...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.08.2011 14:56:06 GMT+02:00
jep. deodato hätt' ich hier erwähnen können - es sollte aber eine klassik-rezn werden...

Veröffentlicht am 06.09.2011 13:27:54 GMT+02:00
nightowl meint:
Sie scheinen ein gewohnheitsmäßiger Opponent zu sein. Karajan zu kritisieren, ist wie Gott zu kritisieren. Theologisch betrachtet, ist dies reine Blasphemie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2011 14:42:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.09.2011 14:48:55 GMT+02:00
Gewohnheitsmäßig ist bei mir gar nichts, ich fand den jungen Karajan nicht ganz übel, vor allem bei den leichten Sachen, aber auf die Alterswerke trifft mein Empfinden einfach so zu, wie ich es hier zum Ausdruck gebracht habe...
Ach ja, ich bin atheistischer Agnostiker bzw agnostischer Atheist und somit blasphemieunfähig ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2011 15:55:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.09.2011 15:56:16 GMT+02:00
V-Lee meint:
...muss/soll man musik oder kunst im allgemeinen überhaupt theologisch betrachten? ich glaube nicht. ich persönlich würde und könnte das jedenfalls nie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.09.2011 16:12:07 GMT+02:00
Stephan Urban meint:
man sollte am besten überhaupt nichts theologisch betrachten ;-)

Veröffentlicht am 31.10.2011 13:37:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2011 13:38:04 GMT+01:00
peter meint:
wenn ich so ein pseudo gesülze wie hier in den comments zu klassischer musik manchmal lese, wird mir wieder bewusst, weshalb ich zwar so eine musik liebe, aber mit den meißten anderen, die so eine musik hören, nichts anfangen kann. nur weil man musik aus vergangenen jahrhunderten hört, muss man sich doch nicht auch so geben wie vor hunderten jahren :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2011 14:51:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2011 14:54:54 GMT+01:00
oh peter, der du aus dem nichts operierst und der du mir und den meinen die gnade versagst, an genialen rezensionen von dir zu wachsen und von deiner wortgewalt zu lernen :
kannst du das irgendwie näher erklären, also zb was genau du mit pseudogesülze meinst?
vor hunderten jahren wäre ich vielleicht für das vierte kommentar verbrannt worden ;-)
ach ja: wer sind eigentlich diese "meißten"?

Veröffentlicht am 08.12.2011 12:16:32 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
Ich persönlich finde die Aufnahme mit dem Chicago SO unter Georg Solti (Zarathustra / Don Juan u.a.), auch ein Ungar am amerikanischen Pult, spannender und musikantischer als diese hier. Klanglich wird die ältere Blomstedt-Einspielung (Richard Strauss: Also sprach Zarathustra / Don Juan) wahrscheinlich beeindruckend sein, die kenne ich aber leider noch nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2011 15:29:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.06.2012 09:31:18 GMT+02:00
Kenne ich beide nicht, vielen Dank für den Hinweis!
Wieso glauben Sie, dass die klanglich gut ist?
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