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Darsteller retten den Durchschnittsplot, 31. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein (DVD)
Handlung (ohne zu viel zu verraten): Das verwöhntes oberflächliches Millionärstöchterlein Molly lebt täglich "Party", erfährt dann das sie von einem Tag zum anderen mittellos geworden ist. Diversen Normalo-Jobs zeigt sie sich nicht gewachsen, erhält dann einen Job als Kindermädchen für die übergenaue, besserwisserische und altkluge Ray. Da prallen Welten aufeinander und bevor die beiden sich verstehen vergeht einige Zeit. Nebenbei verliebt sich Molly (natürlich unglücklich) in einen jungen Sänger, der nur seine Karriere kennt. Ob die beiden sich kriegen? State: Regisseur Boaz Yakin (Gegen jede Regel) liefert mit "Uptown Girls" sicher kein Highlight der Filmgeschichte ab. Zu unentschlossen pendelt die Handlung zwischen Komödie und diversen Beziehungs- und Entwicklungsdramen hin und her. Trotzdem sollte man sich den Streifen zumindest mal ansehen, denn neben vielen wirklich gelungenen Gags kann der Film vor allem durch seine optimal agierenden Hauptdarsteller Punkten. Dakota Fanning (Ray) spielte bereits in "24 Stunden Angst" (unbedingt anschauen) alle erwachsenen Darsteller an die Wand, vermittelt auch hier perfekt den Charakter der von ihr dargestellten Protagonistin; einer supernervigen Göre, die mit ihrem Verhalten viele innere Probleme und eine Menge Einsamkeit verdeckt; ist aber zusätzlich in der Lage sich in einem glaubhaften trockenen Humor zum Schreien komische Rededuelle mit ihrer Nanny zu liefern. Sie und Brittany Murphy (Molly) spielen sich in genialer Weise die Bälle zu. Letztere, die schon in "Voll verheiratet" und "Clueless" (anschauen) als Komödiantin überzeugte, aber auch in "Sag kein Wort" (anschauen) oder "Sex oder Stirb" gefiel, retten mit ihrer darstellerischen Leistung den Film, der in einer schlechteren Besetzung kaum Erwähnung verdient hätte. Mit Heather Locklear (Looney Tones - Back in Action) in der Rolle von Rays Berufsorientierter Gelegenheitsmutter, Donald Faison (Clueless) und Marley Shelton (Suger & Spice - anschauen) als beste Freunde Mollys und Jesse Spencer als unentschlossenen Lover sind auch die Nebenrollen gut und stimmig besetzt. Die DVD: Das Bild liegt in anamorphen Widescreen (16:9) im Verhältnis 1.85:1 vor, gelegentlich grisselt es ein wenig, ansonsten alles im guten "Grünen Bereich". Alle Tonspuren (Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch) liegen in DD5.1 vor. Genrebedingt werden vor allem die Frontboxen gefordert, der Rest darf sich im Wesentlichen mit der Filmmusik austoben. Insgesamt OK. An Extras finden wir: --- wenig interessantes Making Of (13:01 Min.) --- Cooler Style (7:59 Min.) - Featurette zur Auswahl der Kostüme --- Musikvideo (3:53 Min in 4:3) "Time" von Chantal Kreviazuk --- musikunterlegte Bildergallerie mit 37 Pics, die automatisch abgespielt wird (1:07 Min.) --- O-Trailer (2:09 Min.) --- 13 geschnittene Szenen (16:44 Min. in 4:3) die teilweise wichtig für den Film gewesen wären. Untertitel gibt's lediglich in Englisch für Hörgeschädigte, Dän., Schw., Norw., Fin., Ung., Slow., Poln., Türk., Isr., Grie. und Port.. Nur die Extras verfügen über Zwangsuntertitel in Sprache der ursprünglich eingestellten Tonspur. Eine Anwahl der 11 anderen Untertitelsprachen ist da nicht möglich. M.E. eine selten dämliche Lösung. Für meinen (gehörlosen) Bruder ist so der dialoglastige Hauptfilm relativ witzlos. Ein Ungar z. B. kriegt zwar dessen Handlung mit, wird aber bei den Extras "ausgesperrt".
Fazit: 3 solide Sterne Man kann sich den Streifen anschauen und seinen Spaß haben, oder es sein lassen ohne dabei wirklich etwas zu verpassen. Für Fans von Dakota und Brittany allerdings ein Muss!!!!
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Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein B000287VB6
Brittany Murphy
MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Uptown Girls - Eine Zicke kommt selten allein
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Darsteller retten den Durchschnittsplot
Handlung (ohne zu viel zu verraten): Das verwöhntes oberflächliches Millionärstöchterlein Molly lebt täglich "Party", erfährt dann das sie von einem Tag zum anderen mittellos geworden ist. Diversen Normalo-Jobs zeigt sie sich nicht gewachsen, erhält dann einen Job als Kindermädchen für die übergenaue, besserwisserische und altkluge Ray. Da prallen Welten aufeinander und bevor die beiden sich verstehen vergeht einige Zeit. Nebenbei verliebt sich Molly (natürlich unglücklich) in einen jungen Sänger, der nur seine Karriere kennt. Ob die beiden sich kriegen?
State: Regisseur Boaz Yakin (Gegen jede Regel) liefert mit "Uptown Girls" sicher kein Highlight der Filmgeschichte ab. Zu unentschlossen pendelt die Handlung zwischen Komödie und diversen Beziehungs- und Entwicklungsdramen hin und her. Trotzdem sollte man sich den Streifen zumindest mal ansehen, denn neben vielen wirklich gelungenen Gags kann der Film vor allem durch seine optimal agierenden Hauptdarsteller Punkten. Dakota Fanning (Ray) spielte bereits in "24 Stunden Angst" (unbedingt anschauen) alle erwachsenen Darsteller an die Wand, vermittelt auch hier perfekt den Charakter der von ihr dargestellten Protagonistin; einer supernervigen Göre, die mit ihrem Verhalten viele innere Probleme und eine Menge Einsamkeit verdeckt; ist aber zusätzlich in der Lage sich in einem glaubhaften trockenen Humor zum Schreien komische Rededuelle mit ihrer Nanny zu liefern. Sie und Brittany Murphy (Molly) spielen sich in genialer Weise die Bälle zu. Letztere, die schon in "Voll verheiratet" und "Clueless" (anschauen) als Komödiantin überzeugte, aber auch in "Sag kein Wort" (anschauen) oder "Sex oder Stirb" gefiel, retten mit ihrer darstellerischen Leistung den Film, der in einer schlechteren Besetzung kaum Erwähnung verdient hätte. Mit Heather Locklear (Looney Tones - Back in Action) in der Rolle von Rays Berufsorientierter Gelegenheitsmutter, Donald Faison (Clueless) und Marley Shelton (Suger & Spice - anschauen) als beste Freunde Mollys und Jesse Spencer als unentschlossenen Lover sind auch die Nebenrollen gut und stimmig besetzt.
Die DVD: Das Bild liegt in anamorphen Widescreen (16:9) im Verhältnis 1.85:1 vor, gelegentlich grisselt es ein wenig, ansonsten alles im guten "Grünen Bereich". Alle Tonspuren (Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch) liegen in DD5.1 vor. Genrebedingt werden vor allem die Frontboxen gefordert, der Rest darf sich im Wesentlichen mit der Filmmusik austoben. Insgesamt OK. An Extras finden wir: --- wenig interessantes Making Of (13:01 Min.) --- Cooler Style (7:59 Min.) - Featurette zur Auswahl der Kostüme --- Musikvideo (3:53 Min in 4:3) "Time" von Chantal Kreviazuk --- musikunterlegte Bildergallerie mit 37 Pics, die automatisch abgespielt wird (1:07 Min.) --- O-Trailer (2:09 Min.) --- 13 geschnittene Szenen (16:44 Min. in 4:3) die teilweise wichtig für den Film gewesen wären. Untertitel gibt's lediglich in Englisch für Hörgeschädigte, Dän., Schw., Norw., Fin., Ung., Slow., Poln., Türk., Isr., Grie. und Port.. Nur die Extras verfügen über Zwangsuntertitel in Sprache der ursprünglich eingestellten Tonspur. Eine Anwahl der 11 anderen Untertitelsprachen ist da nicht möglich. M.E. eine selten dämliche Lösung. Für meinen (gehörlosen) Bruder ist so der dialoglastige Hauptfilm relativ witzlos. Ein Ungar z. B. kriegt zwar dessen Handlung mit, wird aber bei den Extras "ausgesperrt".
Fazit: 3 solide Sterne Man kann sich den Streifen anschauen und seinen Spaß haben, oder es sein lassen ohne dabei wirklich etwas zu verpassen. Für Fans von Dakota und Brittany allerdings ein Muss!!!!
realkenai & family
31. Oktober 2004
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Köln
Top-Rezensenten Rang: 418
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