Kundenrezension

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Greg Graffin auf Country-Pfaden, 3. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cold As the Clay (Audio CD)
Endlich erscheint nach ganzen 10 Jahren das zweite Solowerk von Bad Religion-Stimme Greg Graffin. Nach dem 1996er "American Lesion", welches nicht den Namen Greg Graffin auf dem Cover trug und welches eine breitgefächerte Akustik-Landschaft irgendwo zwischen Jazz, Blues und Swing zu bieten hatte, wendet sich Greg auf "Cold As The Clay" ausschließlich dem klassischen, traditionellen Country-Stil.

Insofern kann man "Cold As The Clay" so gut wie garnicht mit "American Lesion" vergleichen. (Einziges "American Lesion"-Stück, welches ansatzweise mit dem Material auf "Cold As The Clay" vergleichbar ist, ist "The Fault Line". Nur so als Information für Leute, die Gregs erstes Solowerk besitzen und sich nun fragen, was sie von dem Zweitwerk zu erwarten haben.)

Stellt sich nur die Frage, für wen "Cold As The Clay" 'geeignet' ist...

Bad Religion-Fans, welche Gregs Stimme sehr mögen und auch ruhigere Songs lieben - sprich: nicht ausschließlich schnellem Punkrock verschrieben sind - werden eventuell Gefallen daran finden. Diesen Leuten empfehle ich jedoch eher Gregs erstes Soloalbum "American Lesion", da es von den Songstrukturen teilweise sehr an Bad Religion-Songs erinnert.

Wer allerdings mit Countrymusik generell NICHTS anfangen kann, sollte von "Cold As The Clay" die Finger lassen.

Nicht nur, weil es sich bei der Instrumentierung um Country handelt - nicht selten kommt dieses typische amerikanische Fernfahrer-Feeling oder das "wir sind auf einem Pilger/Western-Dorffest"-Feeling auf und man wird streckenweise an Mistgabel-schwingende Hillbillies erinnert - sondern auch, weil Greg TEXTLICH alle Country-Klischees bedient, die man sich vorstellen kann. So geht es um Pilger-Geschichten wie "hach Schatz, lass uns hier niedersiedeln und keine Angst vor den Pilgern im Planwagen neben uns haben" oder um Jack, der Mary versprochen hat, sie zu heiraten und sie reich zu beschenken, sie stattdessen aber lieber in einem See ertränkt und dafür ins Gefängnis kommt...

Nichtsdestotrotz bietet Greg stimmlich absolute Höchstleistungen und wer seine Stimme mag, wird an manchen Stellen definitiv Gänsehaut bekommen. Also auf jeden Fall einmal antesten und dann selbst entscheiden!

Aufgrund der Tatsache, dass Greg das, wofür er sich hier entschieden hat, lückenlos perfekt darbietet, vergebe ich in der Bewertung ganze 5 Sterne. Mir selbst gefallen zwar einige Melodien und einige Instrument-Passagen nicht so sehr (die Western-Banjos in Lied 7 und 8 nerven mich nach einer Weile ziemlich), doch objektiv gesehen ist alles im Lot - die Qualität der Stücke ist sehr hoch.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.11.2007 13:04:17 GMT+01:00
Hm... in Omie Wise geht es eigentlich mehr um eine wahre Geschichte, die in Randolph County, NC, im Jahr 1808 stattfand. Jonathan Lewis ermorderte Naomi Wise, da diese schwanger war und Lewis nichts von der Vaterschaft wissen wollte. Von Mary und Jack ist mir nichts bekannt...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2008 15:06:45 GMT+02:00
Hmm... okay, diese Sache mit der wahren Geschichte wusste ich bisher nicht. "Mary" und "Jack" sollten nur irgendwelche Namen sein und als Beispiel dienen. :)
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4.6 von 5 Sternen (5 Kundenrezensionen)
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