Kundenrezension

6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Knarrenheinz!, 19. November 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In War and Pieces/Ltd./Ausverkauft (Audio CD)
Eins erst mal vorweg. In War and Pieces ist eins der best Produzuierten Alben, im Metal, die ich je gehört habe. Man hört alles genau richtig raus. Naja gut die Drums hätte man ein ganz klein wenig lauter abmischen können.
Das Album setzt teilweise den neuen Sodom stil fort, wie auf dem Vorgängeralbum, beinhaltet aber auch Songs die man eindeutig zu den älteren Alben zählen kann. Das hat mich auch schon sehr beruhigt, da ich befürchtete Sodom wollten wieder zurück zu Agent Orange. Die Anspruchslosen Songstrukturen hängen mir nämlich zum Hals raus. Diese Strukturen sind in keinem Song hier so wiederzufinden wie damals auf Agent Orange. Außer "Knarrenheinz dass ganz eindeutig nach Agent Orange klingt. Bei vielen anderen Songs sind sie zwar ansatzweise vorhanden, aber doch leicht abgeändert.
Was mir aber hier fehlt sind wenigsten ein paar Songs die wirklich hervorstechen. Zwar sind wirklich alle Songs wirklich gut, aber keiner kann das Album so richtig hochhauen.
Außerdem klingen die Riffs ziemlich Standardmäßig und zu unüberlegt. Solche Riffs kann ich inerhalb von 30 minuten massenweise raushauen. Aber das kann ich gerade noch so verzeihen. Auch mit Toms Schreigesang kann ich mich echt nicht Anffreunden. Ob er wohl erkältet ins Studio ging. Und was soll dieses Ständige rausbrüllen der Songtitel in jedem Chorus. Innovativ ist das nicht.

"In War and Pieces" fängt ähnlich an wie der Opener des Vorgängeralbum, Blood on your Lips. Die Riffs sind ausgezeichnet, Textlich wunderbar strukturiert und auch der Gesang ist an sich gut auf dem Song. Passt irgendwie. Die Stimme klingt aber doch irgendwie Rau
Bei "Hellfire" dachte ich zunächst ich hätte einen typischen Agent Orange song vor mir. Änderte ab schnell meine Meiung, als ich mir den Text genauer ansah. Und entgegen dem letzen drittel, packt der Song noch mal richtig einen an den Eiern und rockt einfach nur. Nichtsdestotrotz ist der Song sehr oldschoolig man höhre nur die konstant selben drums die ab und zu mal wild rumschleudern. Typisch 80er Jaher. Ansonsten ist der Song sehr schnell und hart.
"Through Toxic Veins" beginnt sehr langsam. Steigert sich nach der Einleitung aber in einen recht schnellen Songs. Zwar weniger hart als die beiden vorherigen Songs, aber nicht schlimm. Gesanglich ist der Song sehr gut Strukturiert. Tom spielt fast in keinem andern Song so mir seiner Stimme wie hier. Das übergangsriff zwischen den Solos ist übrigens richtig gut.
"Nothing Counts more Than Blood" hat mich ziemlich gelangweilt. Alles zu einfach und zu durchschaubar. Er ist insgesamt nicht so schnell und hart. Die Riffs sind mir schon zu Standard. Der Song hat nichts wo man denkt "Jeah das is cool.
"Storm Raging up" klingt hier schon weniger Standard. Hier haben sich die 3 wohl mehr Zeit genommen. Auch dieser ist ein weniger schneller song. Aber der song ist schön anzuhören. Einer der besten des Albums. Vor allem der Chorus rockt.
Bei "Feigend Death Throes" hört man sofort zu beginn Tom mit einer etwas tieferen Stimme, was er im Chorus nochmal so wiederholt und was gar nicht gut klingt wie ich finde. Eher was für das Deathcore genre. Lediglich im Intro und im Chorus (beides exakt das selbe) legt der Songs an Geschwindigkeit zu. Ansonsten kann man den Song als etwas schnelleren und härteren Midtempo stampfer bezeichnen.
"Soul Contraband" hört sich in den ersten paar sekunden fast genauso an wie "Nanking" vom neuen Exodus Album. Man höre nur die drums, die fast eins zu eins gleich sind gefolgt von dem seichten Gitarrensound. Allerdings hier weniger Melodisch als bei dem Exodus Song. Ansonsten benutzt der Song sehr hohe töne bei einigen Riffs die schon fast wie solos klingen. Aber der Song ist eher einer der schwächeren.
"God Bless you" beginnt wie eine ruhige Ballade. Sehr Ungewöhnlich für den Sodom sound. Der Song steigert sich aber zügig zu einem Song bei dem klar wird, dass hier von Gottes Segen nicht die geringste Spur enthalten ist. Insgesamt klingt dieser Song am "bösesten". Auch etwas langsamer. Tom singt hier ausgezeichnet. Auch wegen der Stimme kann ich diesmal nicht meckern. Der Song ist hervorragend Strukturiert und ist ein verdammt guter Song gegen langweile.
"The Art of Killing Poetry" klingt am anfang leicht nach NU Metal, was nicht unbedingt schlecht ist. Ändert sich aber wenn geschrotet wird, denn dann gibts wieder Thrash. Das Riff im Chorus ist auch ziemlich ungewöhnlich, aber geht schon klar. Der Gesang im Background gegen ende des liedes verleiht dem Song dann noch den letzten Schliff und gibt ihm noch was diabolisches mit.
"Knarrenheinz". Auf diesen Song hab ich am meisten gewartet.^^Und wurde leider enttäuscht. Wenn er anfängt denkt man erst mal an Ausgebombt da am anfang nur Bass zu hören ist. Textlich ist der Song, wie weiter oben erwähnt, wie auf Agent Orange Strukturiert. Der Text ist auch in Deutsch. Natürlich^^. Was mich hier nur etwas stört ist das Tom etwas zu undeutlcih singt und man trotz Muttersprache nicht allzuviel versteht.
"Styptic Parasite" vollendet das Album. Auch wieder ein langsamer Song aber verdammt gutes Riffing obwohl diese auch schon ziemlich ausgelutscht sind. Der Chorus hört sich wunderbar an.

An sich ist mir insgesamt aufgefallen dass Sodom vermehrt wieder den Chorus in den Vordergrund schieben und dieser immer das beste vom Song ist bzw. sein soll. Ich find das ist aber genau die falsche Herangehensweise im Metal. Denn damit entwickelt sich alles nach und nach Popiger.

Das Album ist viel zu Geradlinig womit das Album schon deswegen keine volle Punktzahl verdient hat. Schaut man sich die älteren Thrash Meisterwerke an wie Seasons in The Abyss, Rust in Peace oder besonders Hell Awaits an. Da hat man nirgendswo diese Geradlinigkeit, was mit einer der Gründe ist warum es Meisterwerke sind.
Soviel zu den Songs.
Die Limited Edition behinhaltet auf der 2. Disc noch einige Songs vom Wacken 2007 auftritt. Wer Lords of Depravity II bestizt kann sich die limited eigentlich fast sparen. Jeoch hat man hier die besten Songs auf CD. Passt also wunderbar fürs Auto etc.

Das Album an sich ist sehr schön gestaltet. Das Booklet hat einige schöne Hintergrundbilder. Das Frontcover hat ein sehr schönes Artwork und auch die CD sind ganz in Orudnung gestaltet.

Fazit: Ich habe doch schon deutlich mehr erwartet von diesem Album. Ich bin sogar ein bischen viel enttäuscht. Das Album hat trotz einiger stärken doch auch viele schwächen. Es fehlt einfach der eine oder andere Song der dem ganzen noch die Krone aufsetzt oder ein klein wenig mehr Innovation mit reinbringen. Ein bischen mehr von dem was rausstischt und die Songs besser Strukrturieren. Mehr verlang ich doch gar nicht. Von daher leider keine volle Punktzahl möglich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.01.2011 22:51:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.01.2011 23:01:14 GMT+01:00
MfG meint:
Ja, das ist eine kompetente, ausführlich begründete und damit hilfreiche Rezension (auch wenn ich manches anders sehe) ganz im Gegensatz zu diesem sinnlosen Verpackungs - Kommentar, den Sie da verteidigen...

MfG

Veröffentlicht am 29.01.2011 14:13:50 GMT+01:00
Wolfgang P. meint:
Also ich hab das Album inzwischen länger als 2 Wochen - und ich höre es nach wie vor SEHR oft.
Genauso geht es einigen Kollegen und Bekannten, von daher stehst du mit dieser Aussage wohl doch eher alleine auf weiter Flur.

Zu den "besser strukturierten Songs" kann ich auch nicht viel sagen, meiner Meinung nach sind diese perfekt ausgewogen. Und ich denke, dass der perfekte Spaghat zwischen modernem Sound, einer gradlinigen Agent Orange Richtung - und modernen Einflüssen gemacht wurde.
Ich bin sogar froh, dass man nicht noch ein paar Innovationen reingepackt hat, denn dafür gibt es x andere Bands - für mich klingt In War & Pieces modern genug!
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 453.199