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241 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezension bezieht sich auf: Fight Club (16er-Fassung) (DVD)
...aber anscheinend haben meine beiden Vorredner diesen Film nicht richtig verstanden. Hier geht es keineswegs um Gewaltverherrlichung, noch ist es ein "Haud-drauf"-Film, ganz im Gegenteil. Dieser Film lebt weniger von den Prügel-Szenen und Bildern im Allgemeinen, sondern viel mehr von den Dialogen. Diese sind es, die diesen Film zu einem Meisterwerk machen. "Fight Club" zeigt nur allzu gut, wie der gesellschaftliche Mensch von heute tickt, viel zu sehr hinter seiner eigenen Fassade und besessen von dem Gedanken, materielle Reichtümer zu erwerben und dabei völlig zu vergessen, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Der Mensch lebt quasi in seiner eigenen Phantasiewelt, die er nur allzu gerne aufs äußerste verteidigt. Die ganze Welt ist voller "mit-dem-Strom-Schwimmer" und kaum einer versucht wirklich, aus diesem Strom auszubrechen und sich zu entwickeln.Des weiteren steckt dieser Film voller wirklich tiefgründiger Sätze und Dialoge (z. B. "Alles was Du hast, hat irgendwann Dich", oder "Erst wenn Du alles verloren hast, hast Du die Freiheit alles zu tun"), die bei genauerer Überlegung wirklich Sinn ergeben. Von daher ist dieser Film mit all seinen Facetten und Anspielungen auf die moderne, materielle Gesellschaft für mich ein absoluten Meisterwerk und gehört zu meinen persönlichen TOP5-Filmen. Wer diesen Film als gewaltverherrlichend ansieht, hat einfach den Sinn des Streifens nicht erkannt, tut mir leid. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
03.05.2008 23:49:23 GMT+02:00
Klaus Roth meint:
Diese Rezension ist wirklich genial und sagt alles wesentlich zum Film aus. Warum sie derart wenig Beachtung gefunden hat, ist für mich völlig unverständlich. Die meisten Menschen kümmern sich anscheinend lieber um irgend einen Mainstream-Schrott wie "P. S. Ich liebe dich" oder "Feuchtgebiete". Nicht, dass ich der Meinung wäre, dass das, was die Masse macht, grundsätzlich falsch ist. Aber es ist schon auffällig...
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
26.05.2008 23:05:36 GMT+02:00
G. Hesse meint:
Leute die meisten die den Film kritisieren haben doch nur "Fight Club" übersetzt und festgestellt das es Kampf bedeutet und sofort los geschrien.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
17.02.2010 13:55:43 GMT+01:00
Wibke Klug meint:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom
12.03.2010 08:40:30 GMT+01:00
R. Sanders meint:
Nö, aber behauptet doch auch niemand? Nichtmal der Film selbst....
Veröffentlicht am
24.04.2010 14:12:06 GMT+02:00
Weltbürger meint:
jeder der sich den film mit halbwegs wachem verstand ansieht, wird natürlich merken: im film geht es definitiv nicht um die verherrlichung von gewalt.
david fincher hat das außerdem noch persönlich gesagt, bei "fight club" ginge es ihm nicht um eben diese vordergründliche gewalt, er wollte viel mehr einen film schaffen, über den man auch lachen kann. ein top-film mit gut pointierter handlung! sehenswert!
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
23.02.2011 22:15:49 GMT+01:00
M. Bähre meint:
Hi Weltbürger! Hi andere Folks!
Es ist wirklich ein Phänomen, dass so viele Leute die offensichtlichsten Dinge nicht sehen! Nachdem "Fight Club" in den Kinos gelaufen war konnte man den Medien entnehmen, dass in den Staaten Fight Clubs wie Pilze aus dem Boden schossen. Das muss was mit Pisa zu tun haben! Dass "Fight Club" eine Satire ist kann man doch wohl kaum übersehen. Hallo, Frauen die zu Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gehen?!!! Wie frustrierend muss das für die Macher solcher Filme sein, und auch für die Autoren der Buchvorlagen (in diesem Fall Chuck Palahniuk), wenn sie fesstellen dass ein Großteil des Publikums nicht die Bohne kapiert, ja die Inhalte sogar in's Gegenteil verkehrt. Was machen die Leute beim Ansehen des Films bloß, wenn gerade mal nicht gekämpft wird. Und man darf ruhig mal mitstoppen: soviele Fights gibt es in dem Film gar nicht. Aber natürlich ist auch die PR schuld, die den Film als Thriller anpreist. Ärgerlich! Aber so verkauft er sich wohl besser. Ihr habt völlig Recht, es ist eine Wohlstandssatire allererster Güte! Gut zu wissen, dass es Euch gibt!
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
01.02.2012 21:31:00 GMT+01:00
Beamy meint:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom
19.07.2012 10:46:16 GMT+02:00
Frank meint:
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