Kundenrezension

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanners gelungenes Comeback, 2. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Driver: San Francisco (Videospiel)
Die Driver-Reihe ist nun endlich auch auf den Next-Gen-Konsolen angekommen. Driver - San Francisco knüpft an die Geschichte des ersten Teils an. Schwerverbrecher Jericho wurde von John Tanner hinter Schloss und Riegel gebracht. Auf dem Weg zu seiner Gerichtsverhandlung gelingt Jericho allerdings die Flucht. Bei der Jagd auf Jericho erleidet Tanner einen folgenschweren Unfall und liegt von nun an im Koma. Ab hier übernimmt der Spieler die Geschicke von Tanner und Ihr macht Euch auf die Jagd nach Jericho.

Driver - San Francisco spielt quasi Tanners' Traum, den dieser in seinem komatösen Zustand durch lebt. Im ersten Augenblick realisiert Tanner noch nicht, dass er im Koma liegt und beinahe gestorben wäre. Erst im Laufe des Spieles wird ihm immer mehr klar, dass etwas nicht stimmen und warum er in andere Personen hinein shiften kann. Genau diese Shift-Funktion ist es, die Driver von Konkurrenz-Titeln wie GTA oder Mafia abhebt. Anfangs war ich skeptisch, ob diese Funktion überhaupt sinnvoll ist oder nicht sogar das ganze Spiel verhunzen könnte. Meine Sorge war aber unbegründet, da das Shiften richtig gut mit in die interessante und spannende Geschichte mit eingebunden wurde. Die Shift-Funktion ist keine kleine Randnotiz, die einem hier und da das Spielen etwas erleichtert, sie ist ein elementarer Bestandteil des Spiels und wurde wirklich gut gelöst. Per Knopfdruck zoomt die Kamera aus Eurem aktuellen Wagen heraus, auf eine dreidimensionale Karte. Von hier aus könnt Ihr Euch in jedes beliebige Auto teleportieren und die Kontrolle über den Fahrer übernehmen. Wenn Ihr z. B. bei einem illegalen Straßenrennen die Raser stoppen sollt, dann müsst Ihr diesen nicht, umständlicher Weise, hinterher fahren und sie von der Straße rammen. Ihr shiftet z. B. einfach in einen Truck osder Bus im Gegenverkehr und fahrt anschließend frontal in einen der Raser. Damit wäre der erste ausgeschaltet...

Wie gesagt, dass Shiften, so abstrus diese Idee sein mag, funktioniert richtig gut. Aber auch der Rest vom Spiel weiß zu gefallen. Die Story ist spannend erzählt und die Zwischensequenzen wurden sehr gut synchronisiert (Tanner wird von Christian Bales Synchronsprecher gesprochen. Nicholas Cage deutscher Synchronsprecher leiht Jericho seine Stimme). Über 200 Missionen (Haupt- und Nebenmissionen) werden Euch geboten. Das Missionsangebot ist auch sehr vielfältig. Von Rennen gegen mehrer Gegner, Zeitrennen, Tempo-Herausforderungen, Stunt-Missionen bis zu Verfolgungsjagden wird schon dafür gesorgt, dass Euch nicht so schnell langweilig wird. Belohnt werdet Ihr natürlich mit Credits, von denen Ihr Euch neue Werkstätten, Autos oder Upgrades kaufen zu können. An den Werkstätten solltet Ihr nicht sparen, da Ihr durch den Kauf der Werkstätten neue Autos und Herausforderungen frei schaltet. 140 lizenzierte Wagen (mit Cockpit-Perspektive) haben den Weg ins Spiel gefunden. Ihr bekommt von Klassikern wie dem VW Käfer, über den 57er Cadillac Eldorado, dem DeLorean oder der Chevy Chevelle SS bis zum Supersportwagen wie dem McLaren MP4-12C, Lamborghini Murcielage LP670-4 oder dem Pagani Cinque alles geboten, was das Herz begehrt. Auch für Trucks und Vans könnt Ihr Euer sauer verdientes Geld ausgeben.

Wie der Titel schon verrät ist die Kalifornische Metropole San Francisco Schauplatz des Geschehens und die Stadt ist wirklich toll gemacht. Natürlich (und leider) wurde San Francisco nicht 1:1 originalgetreu ins Spiel implementiert aber die Flowerpower-Metropole ist absolut glaubhaft und lebendig nachempfunden worden. Viele Original-Bauwerke und Sehenswürdigkeiten haben ihren Weg ins virtuelle San Francisco gefunden. Ihr müsst nicht auf die Golden Gate Bridge, die Bay Bridge, Pier 39, den Port of San Francsisco, die Tansamerican Pyramide, den Coit Tower, den Palace of Fine Arts, die City Hall, die Grace Cathedral oder die St. Michaels Church verzichten. Auch die sonstigen Gebäude und Bauwerke sind denen aus Original San Francisco sehr gut nachempfunden. Wie gesagt, die Stadt ist sehr glaubhaft umgesetzt worden.

Grafisch macht Driver ebenfalls eine gute Figur. Die Grafik läuft ruckelfrei und die Weitsicht ist enorm hoch. Man kann von der Golde Gate Brigde die Skyline vom Financial District sehen. Die Stadt ist mit zivilem Verkehr (übrigens auch lizenzierte Fahrzeuge) und zahlreichen Passanten bevölkert. Das einzige, was ich mich aber immer wieder frage ist: "Wo zum Teufel sind die Cable Cars?" Die gibt es, wieso auch immer, in diesem Spiel nicht.

Auch der Sound ist rundum gelungen. Die deutsche Synchro ist sehr gut, die Soundeffekte sind authentisch und klingen realistisch und der funkige Soundtrack macht echt Laune.

Fazit: Driver - San Francisco macht wirklich eine Menge Spaß und motiviert ungemein zum Weiterspielen. Der Titel kommt zwar nicht an die Konkurrenz aus dem Hause Rockstar heran, ist sein Geld aber allemal wert. Fans der Reihe und Fans von Sandbox-Spielen wie GTA 4 oder Mafia sollten einen Ausflug nach San Francisco wagen. Es lohnt sich. Wirklich!
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Kommentare


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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.09.2011 17:40:05 GMT+02:00
infiniti meint:
Nur eine kleine Anmerkung: Race Driver Grid und Formel 1 2011 & 2012 sind von Codemasters, die haben mit UBISOFT nichts zu tun. Soweit ich weiß, wurde die Driver-SF-Engine von Reflections selbst entwickelt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2011 05:39:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.09.2011 05:40:06 GMT+02:00
Tom Zander meint:
Ganz genau, die anderen Titel sind von Codemasters und es müsste auch Formel 1 2010 & 2011 heissen, denn der 11er kommt erst noch dieses Jahr raus, da kann von 12 noch gar keine Rede sein.
Es sind auch nicht 140 sonder 120 lizenzierte Autos

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.09.2011 06:56:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.09.2011 06:58:06 GMT+02:00
Torsten meint:
Da habe ich mich vertan und werd's auch sofort korrigieren. Danke für den Hinweis.

Was die Autos angeht, in den Werkstätten gibt es einen Statistik-Punkt der lautet: "... von 140 Wagen gekauft"

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.09.2011 10:32:47 GMT+02:00
Fall Guy meint:
Wenn man es nun genau nimmt sind es 120 "lizenzierte" Autos plus 20 Fantasie Fahrzeuge. Schätze mal, dass das die dicken Brummer (Trucks etc.) sind. Also alles in Allem 140 Fahrzeuge.
Davon ab. Eine sehr gute Rezi.
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