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50 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Made in Germany 1995 - 2011 - Best Of (Audio CD)
Ich behaupte: Mit Best Ofs können Bands sehr viel falsch und nur wenig richtig machen. Reine Compilations mit bekannten Liedern eignen sich nur für Neueinsteiger, bei speziellen Extras ist man als Fan sauer, wenn man für nur wenig Neues viel Geld zahlen muss. Deshalb macht RAMMSTEINs "Made In Germany" aus Sicht des Fans wohl erst ab der Doppel-CD mit Remixes Sinn, die Stahlbox ist mittlerweile eh ausverkauft. Als langjähriger Fan habe ich mich trotzdem für den Kauf der Einzel-CD entschieden, da ich mit den Remixes sehr wenig bis überhaupt gar nichts anfangen kann.Dass RAMMSTEIN nach 16 Jahren eine erste Best Of veröffentlichen, ist völlig ok - andere Bands schmeißen schon nach zwei oder drei Alben eine solche Veröffentlichung auf den Markt. Über die Songauswahl kann man - wie immer - trefflich streiten, aus meiner Sicht sind zum Großteil vor allem die bekanntesten und erfolgreichsten Songs vertreten. Dass diese nicht immer auch die besten der jeweiligen Alben sind, ist klar. Warum man die Spielzeit einer einzelnen CD aber nicht komplett ausnutzt und Songs wie "Seemann", "Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?", "Benzin", "Rammlied", "Stripped" oder "Rammstein" unter den Tisch fallen lässt, ist mir unverständlich. Zumindest für zwei, drei weitere Songs hätte die freie Spielzeit noch locker gereicht. Die Tracks wurden remastert, von "den Klang total verschissen" bis hin zu "merke keinen Unterschied" ist in den bisherigen Rezensionen alles zu lesen. Ich persönlich finde, dass die Songs der ersten beiden Alben vom Remastering profitieren. Sie klingen knackiger, direkter und mehr wie die Produktionen ab "Reise, Reise". RAMMSTEIN-Alben klangen schon immer groß und voluminös, aber vor allem auf "Sehnsucht" habe ich immer ein wenig den Wumms vermisst - die Drums und Gitarren klangen etwas dünn. Das ist mit dem Remastering angeglichen worden, mir persönlich gefällt's, dass die alten Songs ein wenig aufpoliert wurden. Ich meine sogar, bei den "Mutter"-Tracks gewisse Feinheiten rauszuhören, die vorher nicht so deutlich waren. Die Anordnung der Tracks geht in Ordnung und ist besser als eine rein chronologische Aufarbeitung. Die neue Single "Mein Land" wächst nach ein paar Durchläufen, stellt für mich aber einen der eher durchschnittlichen Songs im RAMMSTEIN-Fundus dar. Die Demoversion mit epischen Orchesterklängen im Chorus gefiel mir weit besser. Übrigens: Das andere neue Lied auf der "Mein Land"-Single ist für meine Ohren der wohl schlechteste Song, den die Berliner jemals aufgenommen haben. Deshalb habe ich mich auch gegen den Kauf der Single und für die Best Of entschieden - der eine neue Song und die remasterten Versionen entsprachen mehr meinen Vorstellungen. Die Aufmachung der Best Of ist RAMMSTEIN-typisch klasse. Ein hochformatiges, stabiles Digipack mit Prägedruck, die Köpfe der Bandmitglieder über den ausklappbaren Teil verteilt (man sieht sogar die Hinterköpfe, wenn man in die Schlitze für Booklet und Cover hinein schaut), Booklet mit allen Texten und etwas, das ich leider noch nirgendwo sonst bei Digipacks mit losen Discs gesehen habe: Eine extra Papptasche für die CD, damit sie in der Hülle nicht verkratzt und sie nicht lose in der Hülle umherfliegt. Schöne Idee - noch schöner wär's gewesen, wenn auch diese Papptasche nicht nur bedruckt, sondern geprägt worden wäre. Aber das ist Meckern auf allerhöchstem Niveau. Eigentlich ist "Made In Germany" für allem für Neueinsteiger recht gut gelungen, wenn auch wichtige Songs fehlen und die Spielzeit der CD nicht ausgenutzt wurde. Die Remixe sind für mich persönlich absolut verzichtbar. Dafür - oder als Alternative - hätte man ruhig noch B-Seiten mit drauf packen können. Ich denke da an das Instrumental "5/4" oder das äußerst geile "Halleluja", die auf den Singles zum Album "Mutter" zu finden waren. Das wäre ein echter Mehrwert gewesen. Weiterhin finde ich es sehr schade, dass die gesamte Videografie inklusive der interessanten Making Ofs nur in der sündhaft teuren Stahlbox erschienen sind. Selbst als Hardcore-Fan bleibt einem nun nichts anderes übrig, als sich in den weiten Welten des Internets nach den DVDs umzuschauen. Nicht gerade fanverbunden, liebe Plattenfirma! Man hätte mehr aus "Made In Germany" machen können, sogar viel mehr. Als einigermaßen umfassende Retrospektive in schicker Aufmachung und mit einem neuen Song versehen taugt die Best Of allerdings gut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
03.03.2012 15:23:22 GMT+01:00
Daniel Reinhardt meint:
Ich halts mal kurz, als fan seit 16 Jahren und der alle alben hatt brauch ich kein best of, würd mich ehr freuen wenn die Jungs weiterhin um die Welt ziehn und die Leute glücklich machen mit ihrer Musik. Weiterhin wünsch ich mir irgendwann nochmal ein neues Album.
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