Kundenrezension

34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Musik von einem anderen Stern., 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Dieses Album ist kaum in Worte zu fassen:
Das sphärisch-extraterrestrische Intro des Titelsongs sugerriert eine übernatürliche Idylle und beamt einen hoch in die übernächste musikalische Dimension und lässt einen dort im Universum der unendlichen klanglichen Vielfalt für etwa 19 Minuten verweilen. Zunächst klingt es recht jazzig und kakophonisch, mit zahl-reichen vertrackten und in sich selbst verschlüsselten Rhythmen, wobei der dröhnend-pumpende Rickenbacker-Bass von Chris Squire klangdominierend ist. Danach wird es melodischer und klingt dann sogar fernöstlich-exotisch bevor der hypnotisierend-predigende Gesang Jon Andersons einsetzt. Die klanglichen Nuancen sind beim ersten Mal noch nicht wahrnehmbar. Nach etwa acht Minuten klingt der Song ruhig aus und entfaltet dieselbe extraterrestrische Idylle wie beim Intro; man wird hier von einer klanglichen Wolke aus wundervollen Melodien sanft emporgetragen, wobei die Stimme Jon Andersons einem Engel gleichkommt. Die dann einsetzende, brachiale Kirchenorgel unter dem Kommando von Rick Wakeman erzeugt eine Gänsehaut wobei dann der einer Eruption gleichende, plötzlich hervorbrechende Synthesizer einen Klangteppich von sinfonischen Ausmaßen bildet. Daraufhin entfaltet der Song wieder seine ursprüngliche, fluktuierende und kakophonische Struktur, wobei das jazzige Hammondorgel-Solo einen erneuten Höhepunkt bildet. Chaotisch, hektisch, expressiv, sphärisch, verträumt,emotional,abwechslungsreich,fluktuierend,avantgardistisch, mystisch, innovativ und göttlich sind die Adjektive, die dieses Album am eloquentesten definieren. Trotz des hohen Komplexitätsgrades besitzen die Songs einen unverwechselbaren, coolen Groove, allen voran SIBERIAN KHATRU, mit seinem sehr klassichem Cembalosolo, welches dem Song trotz seines ansonsten futuristischen Klanges recht barocke Attitüden verleiht. Die Stücke sind von zahlreichen Tempiwechsel und Breaks durchsetzt und dennoch gut zu hören. Ich liebe dieses Album und würde jedem Astronauten empfehlen, es sich bei einem Weltraumspaziergang anzuhören. Absolut makellos. DIESES ALBUM IST NICHT VON DIESER WELT !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.11.2010 14:29:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.11.2010 14:30:01 GMT+01:00
Edgar Loesel meint:
> Dieses Album ist kaum in Worte zu fassen:

Hätten Sie doch mal auf Worte verzichtet! Ich stimme der Bewertung mit 5 Sternen zwar zu, denn das ist definitiv eines der besten und musikalisch geschlossensten Alben von Yes. Den Rest der Rezension halte ich aber für anfechtbar bis unverständlich. Angesichts der Anlehnung an "Suiten-artige" Strukturen aus der klassischen Musik empfinde ich besonders Charakterisierungen wie "jazzig und kakophonisch" bei solch eingängiger Musik für unangemessen. Auch die Kirchenorgel ist maximal sakral und nicht "brachial". Diese Musik ist sehr wohl von dieser Welt, auch wenn die esoterischen Texte manchmal etwas darüber hinwegtäuschen. Das Jon Andersons Gesang predigend daher kommt, erscheint mir jedoch durchaus zutreffend charakterisiert.

Veröffentlicht am 02.07.2011 02:25:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.07.2011 02:26:42 GMT+02:00
Relayer meint:
@ Edgar Loesel

Nun ja, Charakterisierungen wie 'jazzig' und 'kakophonisch' treffen nun mal aber genau zu.

Sicherlich wohlwollend von Ihnen gemeint aber eigentlich unhöflich, die Begeisterung für eine Musik, die tatsächlich klingt als wäre sie NICHT VON DIESER WELT, mit einem tadelnden Zeigefinger so versachlichen zu wollen.

Unhöflich, diese reichaltige Wahrnehmung auf ein biederes, eingefasstes Maß schrumpfen zu wollen.

Und auch bei Ihnen ist diese negative Einstellung zur Transzendenz, zu poetisch-esoterischen Inhalten zu finden.

Die esoterischen Texte täuschen etwas vor?
Diese Aussage ist nicht aktzeptabel.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2013 14:27:25 GMT+01:00
Artifex meint:
@Edgar Schnoesel

Es ist traurig, daß Ihnen die Schönheit des Textes nicht eingeht; es ist ein herrlicher Lesegenuß und die CD eigentlich dabei zweitrangig.

Wir haben uns darüber gefreut, daß jemand noch unterhaltsam zu schreiben besteht, denn gerade in der Pop- und Rockmusik überwiegen doch die Billigrezensionen, die zu 90 Prozent aus Sprüchen wie "genial", "super", "toll", "wer drauf steht, muß es kaufen", usw. bestehen.

Wahrscheinlich hat Sie nur der Neid getrieben...
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent