Kundenrezension

28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastischer Metal-Soundtrack, 19. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: TIME I (Audio CD)
Dank des Livestreams, den die Wintersun-Jungens um Mastermind Jari Mäenpää seit 2 Tagen auf ihre Homepage gestellt haben - überragende Aktion, so wurde das Warten einfacher, danke dafür! - konnte ich mich in mittlerweile gefühlten 20 Durchläufen auf ein Album einlassen, das sämtliche Erwartungen übertrifft und einen nicht mehr losläßt!
Klar, es wurde ZEIT, dass Time1 endlich veröffentlicht wird, aber Leute, das ist schlicht der Hammer! Wir reden hier nicht mehr über eine x-beliebige Metalscheibe oder ein hingeixtes Konzeptalbum - was man hier geboten bekommt ist für mich viel mehr: ein bombastischer Metal-Soundtrack - zu einer ZEITreise auf die einen Wintersun mitnimmt - ob man will oder nicht! Hier die Chronologie:

1) When Time fades away: das Intro - in ein Rauschen wie in einer Winternacht mischen sich zu erst zart, dann lauterwerdend sanfte Zupfgitarren- und Keybordklänge. Das Ganze erhebt sich dann mehr zu Filmmusik und mündet in einem Finale, das bei mir jedes Mal Gänsehaut verursacht weil es einfach episch ist und man ideal vorbereitet wird auf...

2) Sons of Winter and Stars: der erste Longplayer fließt natürlich aus dem Intro über um dann in einem Sturm zu explodieren! Sofort lauter drehen! Hinhören, Genießen, Headbangen! Und v.a. beim ersten Mal (!) nicht irritieren lassen, es wirkt am Anfang ein bisserl schwierig zu greifen weil sehr komplex, was bei mehrmaligem lauten (!) Hören jedoch nur noch als hammer einzuordnen ist. Der 13-Minüter besteht insgesamt aus 4 Akten - (a) Rain of Stars ist der Opener, der mit fetten orchestralen Riffs und genialen Shouts besticht, danach folgt mit (b) Surrounded by Darkness sozusagen die erste Strophe, nein mehr, faktisch ein eigenständiges Lied, wo Jari zu Höchstform aufläuft um dann mit (c) Journey Inside a Dream eine ruhige Passage und seine fantastische Clean-Stimme auszupacken. Einfach Gänsehaut pur! Doch wer denkt dass das Lied jetzt langsam ausläuft der hat sich getäuscht: mit (d) Sons of Winter and Stars explodiert der sich langsam aufbauende Spannungsbogen wieder und was dann folgt ist ein wahrer Genuss an epischem Bombastmetal mit einer tollen Choreinlage am Ende (hier schließt sich der Kreis aus den Youtube-Veröffentlichungen im Vorfeld des Albums, hatte mich die ganze Zeit schon gefreut, wie sie diesen Männerchor wohl einbauen - geil!). Insgesamt ist Sons of Winter and Stars ein Potpourri aus einfach richtig geilem Metal - atemberraubend und nur noch schwer als Ohrwurm zu verdrängen!

3) Land of Snow and Sorrow: es folgt das neben den Instrumentals ruhigste Lied der Platte - doch auch hier werden tolle Melodien ausgepackt, die sich mit Jaris Cleangesang zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Der Anfang ist ruhig und wird durch eine leicht verzerrte Gitarre zerschnitten um dann die Grundmelodie des Liedes aufzubauen, erst soft dann heavy, eine verträumte Melodie die ebenfalls Ohrwurmcharakter hat. Doch das richtig Starke an diesem Lied sind die atmosphärischen Übergänge die von Jaris kraftvollem Gesang (wo nimmt dieser zarte Bursche nur diese Kraft her!?) einfach nur wirkungsvollst untermalt werden. Leichte Screams, tolle Refrains, himmlische Musik, Chöre, Gänsehaut - Insgesamt ebenfalls sehr stark!

4) Darkness and Frost: das vierte Lead der Platte ist erneut ein Instrumental. Doch wer jetzt gähnt dem sei gesagt, nicht irgendein Instrumental - das gehört einfach hier rein, leitet es doch in erneut toller Manier mit Zupfgitarren und orchestralen Elementen in den Titeltrack über der da heißt..

5) Time: ein herzzereißender Schrei durchbricht die klangvolle Bombasteinführung samt Instrumentalstimmung des Liedes - und spätestens jetzt weiß man, es ist ZEIT, die Luftgitarre auszupacken und mit Hingabe den Kopf zu bangen! Dieses Lied vereint für mich alles, wofür Wintersun steht, geile Musik, hammer Gesang, egal ob wie in den Strophen gescreamt oder im wundervollen Refrain clean vorgetragen, da bekomme ich jetzt schon wieder Gänsehaut. Dieser Refrain ist definitiv nicht mehr aus meinem Kopf zu verdrängen und leitet den nächsten Akt dieses Liedes ein in dem man nur noch auf eine gigantische Reise epischen Metals mitgenommen wird!

Der Longplayer wird wieder mit ruhigeren Elementen beschlossen und spätestens hier wird dem Zuhörer klar, dass es viel zu lange dauern wird bis dann endlich der zweite Akt dieses bombastischen ZEITreise-Soundtracks folgt. Doch bis dahin kann man sich mit 40 überragenden Minuten trösten - für mich eines der stärksten Alben der letzten Jahre - es wurde aber auch wirklich ZEIT :)
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Kommentare


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.10.2012 15:39:33 GMT+02:00
Simon God meint:
Journey Inside a Dream wird von M. Nygard (Turisas Sänger) gesungen und nicht von Jari.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2012 16:05:26 GMT+02:00
Sekumotze meint:
meines Erachtens nicht, der singt lediglich im Chor mit. Habs grad nochmal quergecheckt mit der DVD, 1-zu-1 der gleiche Gesang -> Jari. Aber ich will nicht streiten ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.10.2012 16:13:30 GMT+02:00
Simon God meint:
Streiten will ich auch nicht :-)
Die DVD hab ich mir noch nicht angesehen, werde ich bei Gelegenheit aber mal machen.
Allein vom Hören würder ich anzweifeln, dass das Jari ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2012 17:49:56 GMT+01:00
Simon God meint:
So, habe mir DVD mal angesehen. Du hast recht, es ist absolut der gleiche Gesang. Allerdings habe ich das Gefühl, das was auch immer da im Studio performt wurde, letztlich nur in Teilen wirklich auf der Audiospur ist. Es klingt alles so verflixt gleich wie auf Platte, dass ich ernstlich am "Live" Charakter dieser Aufzeichnung zweifle.
Und ich meine damit nicht nur den Samplebombast, der muss zwangsweise vom Band kommen. Auch der ganze Rest und insbesondere der mehrstimmige Gesang.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2012 11:58:41 GMT+01:00
Sekumotze meint:
Hab das Ganze jetzt live gesehen, es ist Jari ;) Für mich aber ohnehin nur eine Nuance, ich finde die Musik schlicht genial und freue mich tierisch auf Pt2
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