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Kundenrezension

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Evil Elvis die Neunte!, 25. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deth Red Sabaoth (Ltd.Digi) (Audio CD)
It's a long way back from hell...wenn man sich die Alben Danzig V bis Circle of Snakes anhört, dann muss dieser Weg sehr steinig gewesen sein! Zwar hatte jedes dieser Alben seine Momente, doch beim direkten Vergleich gegen I- IV gingen alle kläglich unter! Welchen Weg DETH RED SABAOTH eingeschlagen hat kann man seit heute hören!
Los geht es mit Hammer of the Gods, einen guter treibender Opener mit tollem old school DANZIG Refrain und gelungenen Break. Dieser Song hätte ohne weiteres auf I-III gepasst und sollte nicht der einzige Song auf dieser Scheibe bleiben, dem diese Ehre zu Teil hätte werden können, wenn nicht ein gewisser Glenn Danzig am Mischpult und ein gewisser Tommy Victor an der Gitarre wäre! Aber dazu später!
Weiter geht's mit The Revengeful. Der Song nervt ein wenig mit seinen ununterbrochenen Obertönen (ich weiß nicht ob dies der korrekte Begriff ist, ich denke im englischen heißen diese Töne "harmonic pinch"), zwar ist dies ein Wahrzeichen von Danzig, aber alle 2 Sek. nerven sie dann doch. Der Refrain ist dann für die Schadensbegrenzung zuständig. Der Song ist zwar kein Hit, aber Evil Elvis hat schon wesentlich schlechteres geschrieben. Rebel spirit ist typisch Danzig. Black Candy mit seiner düsteren Stimmung hat einen Refrain der im Ohr bleibt und gefällt wirklich gut. Wicked Night ist ja vielen schon bekannt. Sehr eingängig und wohl deswegen auch die erste Single Auskopplung. Bei Ju Ju Bone ist Glenn Danzig wieder in den gefilden von Elvis Morrison unterwegs. Der Song ist nicht spektakulär, aber trotzdem beinhaltet er alles wofür man Danzig liebt! Deth Red Moon überzeugt mit einem Refrain der sich in die Gehörgänge frisst und zum kollektiven Wolfsgeheule animiert. Kommt live bestimmt gut an. Night Star Hel ist etwas monoton geraden und rockt dann zum Ende hin doch noch im Stil von do you wear the mark von HTGK". Der Opus Pyre of Souls ist mit seinen 10 Minuten doch etwas einfallslos geraten und die vielen, schlechten Gitarrensoli zünden auch nicht wirklich! Diesen Song hätte man getrost in der Schublade lassen können! Der Abschluss bildet mal wieder ein left hand" Song (left hand rise above)...toller Abschluss und erinnert sehr an Danzig IV.
Der Pfad den Danzig hier bestreitet geht eindeutig in die richtige Richtung! Das Songmaterial ist gut, Handwerklich sind aber einige schwächen zu erkennen! Die zwei größten schwächen sind die Produktion/Mix und Tommy Victor an der Gitarre. Die Produktion ist zwar eine Steigerung gegenüber Circle of Snakes (viel schlimmer geht's ja kaum noch), aber von Lucifuge oder How the gods kill ist sie weit entfernt und das knapp 20 Jahre später! Versteht mich nicht falsch, eine aufgeblasene, sterile Produktion wäre hier genauso fehl am Platz gewesen, aber es muss sich wirklich nicht wie ein Demo aus den end 80zigern anhören. Zu Tommy Victor, der Mann kann eigentlich nur verlieren, wenn man sich gegen John Christ messen muss, aber das seine Soli dann doch auf Schülerband Niveau sind ist schon ärgerlich. John Kelly, ehemaliger Type O Schlagzeuger macht seine Sache gut und Glenn Danzig hat seine Stimme wieder gefunden. Der Bass (eingespielt von Danzig/Victor) läuft unauffällig und dezent im Hintergrund.
Ich bin überzeugt, dieses Album wäre auf dem besten Weg ein Klassiker zu werden mit Rick Rubin an den Reglern und vor allem John Christ an der Gitarre...Mit einem lachendem Auge, weil der Weg der Richtige ist und einem weinenden, weil hier so viel mehr möglich gewesen wäre, gebe ich 3,5 Sterne. Mehr als 20 Jahre Danzig Fan und doch immer wieder froh über jede Veröffentlichung, sind dann doch Grund genug aufzurunden! 4 Sterne!
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.06.2010 12:13:16 GMT+02:00
Maxxx meint:
Endlich mal eine informative,lesenswerte Rezesion! Lg aus Österreich

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2010 14:40:35 GMT+02:00
mj777 meint:
Danke schön und Gruß nach Österreich!

Veröffentlicht am 05.09.2014 00:46:23 GMT+02:00
Dir ist aber schon klar, dass Tommy Victor normalerweise der Kopf von PRONG ist und diverse begnadete Scheiben veröffentlicht hat. Mit genialem Gitarrenspiel...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.09.2014 22:19:06 GMT+02:00
mj777 meint:
Ja, klar und dafür schätze ich T.Victor auch sehr! Habe Prong zum erstenmal auf der Prove you wrong Tour gesehen und war von seinem Riffing schwer begeistert! Trotzdem, die Soli die er bei Danzig beisteuert sind im Vergleich zu den Soli die John Christ gespielt hat wirklich unterirdisch! Bitte mal die T.Victor Soli auf Deth Red Sabaoth mit den Soli von John Christ auf Lucifuge vergleichen und wenn Du dann immer noch meine Kritik nicht verstehst, dann ist es halt so. Tommy Victor ist für Prong genial, keine Frage, geniale Riffs!

Veröffentlicht am 09.04.2016 20:28:25 GMT+02:00
cip1 meint:
Na, wenn's mal nur alle 2 Sekunden wäre. Die pinch harmonics nerven bei "The Revengeful" eher im Sekunden-Takt (handgestoppt)... ;)
Das Problem von oder mit Glenn Danzig ist ja altbekannt: Er tat sich immer schwer mit Rubin's Produktion bzw. hatte oder hat sehr "eigene" Vorstellungen, wie seine Musik klingen muss. Das Ergebnis ist, dass er in der Nach-Rubin-Ära seit 20 Jahren produktionstechnisch ein Album nach dem anderen vermurkst. Die Ausnahme bildet bloß Satan's Child, aber da hatte er einen erstklassigen Co-Produzenten (Peter Lorimer) an seiner Seite.
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