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Kundenrezension

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Muss dringend aktualisiert werden! 20. Auflage verwirrt ..., 10. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elektronik gar nicht schwer, Bd.1, Experimente mit Gleichstrom (Taschenbuch)
Vielleicht ist das ein subjektives Empfinden aber ich hab das Gefühl wir erleben gerade eine neue Hobbyelektronik-Welle. Mein Einstieg war das sensationelle Buch "Make: Electronics", das ich als derzeitige Referenz betrachte. Nach dem Buch kam bei mir aber der Wunsch nach weiterer Einsteigerlektüre für das Thema Elektronik. Viele andere Bücher kommen mir zu wissenschaftlich und theoretisch vor. Mit der "Elektronik - gar nicht schwer" hatte ich gehofft ein deutschsprachiges Werk auf dem Niveau von "Make: Electronics" gefunden zu haben. Insbesondere die Anmerkung "20. Auflage" ließen auf ein ausgereiftes, aktuelles Buch hoffen.

Abgesehen davon, dass mit dem Buch tatsächlich ein guter und sanfter Einstieg in die Elektrotechnik gelingt, ist das Buch leider technisch in den 1980er Jahren hängen geblieben. Dabei beziehe ich mich auf die 20. Auflage aus dem Jahr 2013. Zwar wurde nachträglich der Hinweis auf Breadboad/Steckbrett-Aufbauten in das Buch eingebaut, in allen Beispielen im Buch wird jedoch noch mit Kabeln und Lötnägeln gearbeitet. Dabei ist das Experimentieren mit Steckbrett eine riesen Erleichterung für Einsteiger und senkt massiv anfängliche Hürden. Darüber hinaus wirken fast alle Abbildungen in dem Buch wie Originalzeichnungen aus der ersten Auflage, die sehr altbacken aussehen. Nichts gegen Schwarz-Weiß-Druck aber dann sollte man keine Photos abdrucken. Die sehen einfach nur schrecklich aus. Im gesamten Buch wird bei den Versuchsaufbauten ein ANALOG-MULTIMETER benutzt und auch dessen Benutzung in den Anleitungen beschrieben. Für 50€ bekommt man heute schon völlig ausreichendes Digitalmultimeter mit Auto-Range. Zur Anschaffung eines Multimeters wird im Buch tatsächlich empfohlen sich ein günstiges JAPANISCHES Fabrikat für 50,- bis 100,- DM zuzulegen. Im Abschnitt FET behandelt man fast ausschließlich die kompliziert zu benutzenden JFET und erwähnt die heute gängigen MOSFET nur in der Übersicht. Bei den Kondensatoren fehlen auch sämtliche aktuelleren Kondensatortypen, behandelt werden nur Elko und Keramik. Und dann findet man in jedem Versuchsaufbau diese Uralt-4,5V Batterie !!!

Auf der letzten Seite des Buches sind dann noch mal alle Bände aufgelistet zu jeweils 15,90€ - keine Ahnung wann der Preis mal aktuell war.

Drei Sterne gebe ich dem Buch weil ich das Konzept gut finde und mir wünsche, dass sich jemand mal die Mühe macht das Buch vollständig zu überarbeiten. Leider hat man sich wohl seit 20 Auflagen nur halbherzig auf Korrekturen beschränkt und eine grundlegende Überarbeitung bis heute hinausgezögert. Solange sich da nichts tut muss ich von dem Buch dringend abraten - man eignet sich einfach veraltetes Wissen und Technik an. Eine topaktuelle und einsteigerfreundliche Alternative ist Make: Electronics.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.04.2014 16:59:20 GMT+02:00
Ein frommer Wunsch. Soweit ich mir vorstellen kann, ist der Autor schon lange tot und wird wohl keine überarbeitete Auflage mehr herausbringen. Ein Tip zur „Auflage“: wenn nichts dabei steht, ist immer die Druckauflage gemeint, d.h. neue Auflagen müssen immer den unveränderten Text der vorhergehenden enthalten, wenn sie nicht besonders gekenntzeichnet sind. Es werden mit jeder Auflage nur neue Exemplare gedruckt, damit das Buch noch lieferbar bleibt. 20. Auflage von 2010 bedeutet keineswegs, daß das Buch aktuell sein muss. Heißt nur, daß es sehr begehrt ist und bereits 19 mal ausverkauft war. Das viel wichtigere Datum ist bei Büchern immer das Erscheinungsjahr (der 1. Auflage). Das spiegelt den Stand der Technik wieder, auf dem das Buch aufbaut und das sind bei Schommers die Jahre 1987 bis 1992. Anders wäre es, wenn „überarbeitete Auflage“ oder „völlig neu überarbeitete Auflage“ dabei stünde. Das ist in den Bibliothekswissenschaften aber etwas ganz anderes. Dafür kann man das Buch nicht abwerten, nur weil man die Begriffe nicht kennt und sich etwas anderes erhofft hatte.

Im Übrigen hält der Verlag und wohl auch die Erben die Hand darauf, daß das Buch nicht von einem anderen Autor verschlimmbessert wird. Nur das Original ist so beliebt und ob eine überarbeitete Version ebenfalls 20 Auflagen durchhalten würde, ist mehr als fraglich. Denn die Zeit der Basteleien ist vorbei. Elektronikläden sind in den Städten verschwunden, Fernsehreparaturdienste sind verschwunden, die Bauteile werden nur noch für Bastler produziert, wenn man sie überhaupt noch bekommt. Welcher Autor sollte heute für eine so kleine Zielgruppe Zeit investieren und dann noch unter einem fremden Titel veröffentlichen? Mit der Einführung der Computer sind diskret aufgebaute Schaltungen für die Industrie unrentabel. Vielleicht noch im Handwerk hier und da. Mit noch so viel Wissen aus Bastelbüchern wirst Du keineswegs mehr ein gefragter Nachwuchselektroniker, wirst bei Bewerbungen höchstens ausgelacht. Die Bücher von Schommers sind doch nur noch was für Historiker und Bastler, die wissen wollen „wie es mal war“. Und da ist gerade recht, wenn die besprochenen Bauteile veraltet aber verständlich dargestellt sind. Für die neuen Teile kann ich mir die Datenblätter jederzeit kostenlos herunterladen: liest kein Mensch, versteht kein Mensch. OK Mosfet im Stile von Schommers gut erklärt würde mir auch gefallen. Aber geniale Buchautoren… die bringt die Menschheit eben nur einmal in 100 Jahren hervor, aber nicht 100 pro Jahr.

Deshalb ist dieses Buch 5 Sterne wert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.07.2014 21:26:12 GMT+02:00
Copland meint:
Na Wow, Sie sind aber kein einfacher User! Das ist ja schon ein Fachbeitrag.
Der mir aber gefiel muss ich zugeben.
3 Bücher kaufte ich mir übrigens auch schon.
Um die Elektronik zu lernen, sind die Bücher hervorragned so finde ich. Klar, hier und da finde ich auch Unjunction Transistoren die kein Mesch mehr gebrauchen kann, werden auch eigentlich nicht mehr hergestellt. na dann überspringt man den Teil egal in welchem Buch.
Gut geschrieben sind die trotzdem.
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Ort: Mannheim

Top-Rezensenten Rang: 2.013