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Kundenrezension

29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Härter ist nicht besser; Deutliche Verschlechterung, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Nach dem überragenden Rock am Ring Auftritt entschloss ich mich das Album ohne Vorhören am Releasetag zu kaufen. Ich möchte als langjähriger LP-Fan erster Stunde meine Meinung darlegen, da ich doch verblüfft bin wieviele positive Bewertungen dieses Album hat. Ich besitze jedes Album der Kalifornier und gab auch jedem eine Chance. Ich gehöre sogar zu der Gruppe von Menschen, die A Thousand Suns teilweise gut fanden. Aber das hier gibt dem allen den Rest. Warum?
Man veröffentlicht zur 2000-Wende ein hammermäßiges Debütalbum, entwickelt sich dann als Band in alle möglichen Richtungen, von NuMetal zu Rock, Pop, Electro und nun... schlechter Metal, bestenfalls.
Anders als viele der vorherigen Alben wurde dieses nicht von der Legende Rick Rubin produziert, sondern nur von Mike Shinoda. Und man hört den Qualitätsunterschied stark, wie ich finde, besonders im Vergleich zu Minutes to Midnight was Sound-klarheit angeht. Allgemein wirkt das Album für mich nicht viel besser wie eine Mittelklassige Band-Aufnahme, aber nicht auf Weltniveau.
Mit dem Entschluss, wieder rockiger zu Werke zu gehen, war ich begeistert; die Ernüchterung folgte.
Härter ist nicht gleich besser; Und klar, es werden hohe Erwartungen gestellt, es handelt sich schließlich um Linkin Park, aber diese Punkte stören mich extrem:

- schlecht abgemischt bzw. produziert
- Teilweise kommt durch die Gitarren wieder echtes hybrid Theorie Feeling auf, nur um dann von schlechten, unausgefeilten und unkreativen Passagen (am besten zu sehen bei Keys to the Kingdom wie ich finde). Das Album besticht immer durch gute und folgende grauenhafte Passagen. Für eine solch lange Erfahrung wie LP sie haben ist das sehr fragwürdig.
- Viele Melodien und Riffs wirken auf mich ziemlich abgekupfert von berühmten Songs. Beispiele hierfür sind:
Gitarrenriff von War <-> Intro-Gitarrenriff von Re-Education [Rise Against]
Refrains von "Guilty all the Same - Wastelands" ist fast identisch, nur mit anderen Texten
Gitarrenriff von Wastelands <-> Refrain von Killing in the Name of [Rage Against the Machine]
- Viele Melodien der Lead-Gitarre sind sehr eintönig und langweilig; außerdem wird sie teilweise von so vielen Effekten fast schon "vergewaltigt" [Solo von War]. Man darf auch übrigens nicht mal daran denken, die Gitarrenpassagen auf dem Album mit Hits wie "One Step Closer" oder "Papercut" zu vergleichen. Das selbe gilt auch für die Drums. Das Gesamtpaket wirkt einfach nicht mitreißend, sondern schleppend, eintönig und unspektakulär. Beste Beispiele dafür sind "Guilty all the Same", "Keys to the Kingdom" und "War". Nur weil man als Linkin Park versucht ein lautes Album zu machen ist das kein Garant dafür, dass es klappt.

Aber nicht alles auf dem Album ist schlecht. Es gibt 3-4 Lieder die gut sind. Mike rappt wieder und Chester crawlt. Aber nur gut und nicht auf dem Hohen Niveau, was man von Linkin Park gewohnt ist.
Nach einer Entwicklung zur absoluten Weltband, die Rekorde bricht, verliert Linkin Park für mich immer mehr Sympathie. Das Konzert in Stuttgart, wo ich war, war enttäuschend, nur die Tracklist runtergespielt und dann wieder gegangen. Bei Rock am Ring hingegen schmeißt man sich richtig ins Zeug. Man engagiert sich für arme Länder und stellt sich klar gegen Krieg, hilft dann aber bei der Entwicklung eines Ego-Shooters [Medal of Honor] und muss dauernd betonen dass man doch solche gute Herzen haben. Bands wie "Rise Against" machen das aus meiner Sicht besser und rücken sich nicht immer in den Vordergrund. zu guter Letzt schmeißen sie einfach die zuvor so gepriesene Entwicklung mit neuen Einflüssen um und machen in gerade mal 11 Monaten das "Beste Rockalbum das es gibt, // da der Rockbereich im Moment eine falsche Richtung angenommen hat" (mike Shinoda)...
So oder so, die meisten werden diese Rezension sowieso disliken weil es keine 5 Sterne sind, oder weil ich kein richtiger Fan bin, was auch immer. Andere Bands machen nach 12 Jahren Entwicklung deutlich bessere Alben, während auch das sechste Studioalbum von Linkin Park nicht mal ansatzweise an das erste herankommt.
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.06.2014 12:16:33 GMT+02:00
Ilias meint:
Ganz meine Meinung. Und schade, dass gute Rezensionen immer schlecht bewertet werden, nur weil man mal Kritik übt...

Veröffentlicht am 17.06.2014 17:46:40 GMT+02:00
kalkwiese meint:
Der Teil mit den Riffs ist mir gar nicht aufgefallen, da wollen wir mal drauf achten, ob ich das auch so sehe. Klauen gilt nicht (immer) >:O
Den Teil mit dem Sound würde ich aber als Stilmittel ansehen, weil das ganze eine Anlehnung an den Punk der 80er sein soll. Ich lege meine Hand aber nicht dafür in Feuer, weil ich nicht mehr weiß woher ich das hab. Ansonsten gute Rezi.
Als Nicht-Fan von Linkin Park finde ich das Album eigentlich sogar ziemlich gut. Es stimmt aber, dass ich nicht begeistert bin, nur eben überrascht. Sonst hieß es immer, dass Linkin Park die Songs nach einem Schema schreiben, zumindest war das beim letzten und bei den ersten beiden Platten der Fall. Und hier hatte ich diesen Eindruck gar nicht.

Veröffentlicht am 18.06.2014 09:55:11 GMT+02:00
S. Metz meint:
Daumen hoch! Sehe das genauso. Ich musste teilweise sogar etwas den Kopf schütteln (nein kein HEADBANGING) da sich das für mich total seelenlos anhörte. Schade...

Veröffentlicht am 18.06.2014 10:07:17 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.06.2014 10:07:58 GMT+02:00
Velix meint:
Viele ihrer Einschätzungen sind ohnehin höchst subjektiv ("Viele Melodien der Lead-Gitarre sind sehr eintönig und langweilig; außerdem wird sie teilweise von so vielen Effekten fast schon "vergewaltigt". Das Gesamtpaket wirkt einfach nicht mitreißend, sondern schleppend, eintönig und unspektakulär. Nur weil man als Linkin Park versucht ein lautes Album zu machen ist das kein Garant dafür, dass es klappt.").

Ich kann ihnen sagen, dass einige Menschen die Linkin Park nicht in den Pop gefolgt sind, Menschen, die nicht zu Rock am Ring gehen, Menschen, die früher durch Bands wie Linkin Park zum Metal gekommen sind und dort geblieben sind, dass diese Menschen den Sound geil finden. Weil er eben nicht "auf Weltniveau" und "perfekt abgemischt" ist. Grade weil er dreckig ist, macht er so viel Spaß. Durchproduzierte Musik finden Sie auch so noch genug. Dann holen Sie sich eben das neue Katy Perry Album. Rockmusik muss sowas nicht!

Veröffentlicht am 18.06.2014 10:20:53 GMT+02:00
S. Metz meint:
@Velix030 Na Na Na... ...jetzt aber nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen hier. Katy Perry...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.06.2014 16:35:24 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
Nun ja, ich bin durch Linkin Park auch in die NuMetal Szene geraten und höre seitdem auch gerne Limp Bizkit, Korn, Rise Against und Slipknot, trotzdem machen diese Bands aus meinen Augen bessere Musik als "The Hunting Party". Aber zum Glück sind Geschmäcker unterschiedlich.

Veröffentlicht am 24.06.2014 02:42:35 GMT+02:00
Anke meint:
"Chester"..."crawlt"? Ist crawlt jetzt eine Anlehnung an Crawling oder die Unfähigkeit "growlt" (oder ähnliches vielleicht?) richtig zu schreiben?

Nein, ganz im Ernst.

Auch wenn ich in vielen Punkten nicht zustimme (Geschmäcker sind verschieden usw. ...), eine gute und schlüssige Rezension. Der letzte Absatz jedoch hat mich etwas verwirrt: Du stellst Linkin Park's Engagement für arme Länder und ihre Aussprache gegen Krieg als Paradoxon ihrem Engagement für einen Shooter gegenüber. Für mich ist die Problematik nicht ersichtlich. Ich weiß nicht, ob sie jemals davon gehört haben, aber (pssst!) ein Unterschied zwischen einem Videospiel und der Realität soll angeblich doch existieren. Ich weiß, das konnte man nicht kommen sehen, unverschämt von mir diese Erkenntnis sämtlichen Privatdetektiven, Philosophen, Forschern und Journalisten vorwegzunehmen, aber ich bemühe mich um Aufklärung. Ich spiele gelegentlich auch derartige Videospiele, wurde aber noch nie der Aussprache für den Krieg beschuldigt. Das wurde höchstwahrscheinlich niemand, deshalb ist die Kombination aus Support eines Kriegsspiels und Aussprache gegen Krieg auch kein Paradoxon.

Es wäre übrigens schön gewesen, wenn ihr das angerissene Thema "3-4 gute Lieder" (doch so entscheidungsfreudig?) näher ausgeführt hättet, da eine gute Rezension sowohl "Pro" als auch "Contra" beinhalten sollte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 21:03:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2014 21:05:00 GMT+02:00
Ein Kunde meint:
"crawlt" hat sich bei uns im Dialekt halt so eingebürgert....
Wie gesagt, ich versuche nur meine Meinung zu vertreten, ist klar dass andere eine andere Sicht darauf haben.
Und ich bin selbst noch nicht alt und grau, spiele auch Shooter und möchte auch nicht Spiel und Realität gegenüber stellen;
Jedoch rühmt sich Linkin Park - aus meiner Sicht - ziemlich mit ihrer "Retter-Rolle", was zwar viele andere Bands auch machen. Ich finde "Music for Relief" auch eine gute Idee, wenn sich Linkin Park nicht komplett dabei in den Vordergrund dabei stellen würde, um zu sagen: "Hey, schaut, wir sind so tolle gemeinnützige Leute", es gibt auch hunderte andere Hilfsorganisationen und Charitys denen schon viele Berühmtheiten beigetreten sind. Wie Kraftklub schon sagte: "Meiner Meinung nach können sich alle Bands verantwortungsvoll in Interviews geben
Meine Vorbilder werden sie eh nicht..."

Und zur Sache mit "Medal of Honor", ich finde es etwas ironisch, dass das Album "A Thousand Suns" ja eine eindeutige, anti-kriegsbotschaft hatte, oder schauen sie sich das Video zu "What I've Done" an. Aber sobald ein Entwicklerstudio genug Geld bietet, hilft man bei der Entwicklung von Medal of Honor mit und macht öffentliche Werbung dazu (Link: https://www.youtube.com/watch?v=6JibVhP5js0 ).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2014 13:34:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.07.2014 13:35:24 GMT+02:00
Ich will eigentlich nur auf einen Punkt eingehen..... auch "growlen" tut er nicht :D Spaß, aber das schlechte Rezensionen immer gedisliked werden, würde ich so nicht behaupten, denn das stimmt nicht so ganz. Die meisten schlechten 1 Stern oder 2 Stern Rezensionen sind einfach Mist. Nicht so ihre, deshalb empfanden ja auch 26 von 34 Kunden diese als hilfreich.

Veröffentlicht am 19.02.2016 19:49:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.02.2016 19:50:44 GMT+01:00
Ein Kunde meint:
Ich weiß ja nicht, wie viel Ahnung Sie vom Gitarrespielen haben, aber:

- Viele Melodien und Riffs wirken auf mich ziemlich abgekupfert von berühmten Songs. Beispiele hierfür sind:

Sie sollten sich möglicherweise die Songs, welche Sie als Beispiele genannt haben, nochmal anhören, da Vergleiche hier wirklich weit hergeholt sind
Vorallem bei War <-> Re-Education gibt es nicht mal einen Riff, welcher hier ähnlich oder gleich sein soll.

Übrigens: Auch wenn wir gerne mal die rosarote Brille aufsetzen, wenn es um Bands geht, mit denen wir aufgewachsen sind.
Gitarrentechnisch waren Hybrid Theorie und Meteora aber wirklich nichts aufregendes.
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