Kundenrezension

62 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg von Kompaktkamera ein voller Erfolg!, 10. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 700D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full HD, Live-View) nur Gehäuse (Elektronik)
Ich habe die 700D nun seit etwas mehr als zwei Wochen und nach vielen Spielereien und einem Wochenende intensiver Nutzung möchte ich kurz meine Erfahrungen mitteilen.
Da viele vermutlich mit dieser Kamera, so wie ich, in die Spiegelreflexwelt einsteigen, schreibe ich auch kurz etwas zu dem "drumherum". Wer seinen Fuhrpark mit der 700D ergänzt oder eine etwas ältere DSRL ersetzt, kann die Rezension getrost ignorieren :-)

Anschaffung:
Bei der Anschaffung standen für mich die 650D, die 700D und die 100D zur Auswahl. Die 100D ist nach einem kurzen "Grifftest" im Elektronikmarkt von der Liste gestrichen worden. Trotz meiner eigentlich für einen Mann recht kleinen Hände, war mir die Kamera zu klein und ich hatte kein gutes Gefühl sie wirklich sicher halten zu können.
Wie man überall lesen kann, sind die Neuerungen von der 650D zur 700D minimal, wenn nicht sogar verschwindend. Durch eine Angebotsaktion des lokalen Fotohändlers und die CashBack Aktion von Canon (50€ zurück bei 700D), war der Unterschied zw. 650D und 700D nur noch 30€, was mich dann veranlasst hat die 700D zu nehmen.
Den einzig wirklich praktischen Unterschied finde ich das durchdrehbare Programmwahlrad.

Bedienung:
Da ich schon eine Canon S110 besitze, bin ich mit der Canontypischen Menüführung etwas vertraut. Größtenteils ist diese aber intuitiv. Wenn man neu in der DSLR-Welt ist, kommt man meiner Meinung nach aber nicht um ergänzende Literatur zum Handbuch herum. Zumindest dann nicht wenn man außerhalb der Automatikprogramme (Portrait, Landschaft usw.) mit der Kamera arbeiten will.
Ich habe mir daher das Buch "Canon EOS 650D: Das Handbuch zur Kamera" von Dietmar Spehr, dazu gekauft. Wie gesagt, da der Unterschied marginal zur 650D ist, und das Buch zur 700D noch nicht erschienen war, kann man getrost auch dieses Buch zur 700D kaufen.
Die Haptik gefällt mir sehr gut. Trotz Kunststoff wirkt alles sehr hochwertig und der gummierte Griff lässt die 700D perfekt in der Hand ruhen.

Objektivwahl:
Ich habe mich für das Kit mit dem Canon 18-135mm STM entschieden.
Mit 135mm kommt man in 95% der Fälle gut hin. Der AF Motor ist absolut geräuschlos (!) und die Abbildungseigenschaften sind doch deutlich besser als die der Superzooms (Sigma 18-250 / Tamron 18-270). Also ein Kompromiss den man im Telebereich erst mal nicht ergänzen muss und damit zu Beginn nur ein Zoomobjektiv mit sich herumschleppt. Das 18-55mm Kit-Objektiv wird man sehr schnell ergänzen wollen (klassisch mit dem 55-250mm) was aber zusätzlich Gewicht bedeutet und einen Objektivwechsel bei einer blöden Brennweite (55mm) nötig macht. Gerade im Bereich um diese Brennweite schießt man doch die meisten Fotos. Wenn man alleine unterwegs ist, ist ein Objektivwechsel ja nicht so dramatisch, aber die Geduld der Partnerin oder einer Gruppe stellt es doch etwas auf die Probe wenn das mehrmals pro Stunde vorkommt ;-)

Ergänzt habe ich mein Zoom um eine Festbrennweite, das Canon 40mm f2.8 "Pancake". Auch hier gibt es aktuell Cashback (50€) und der Autofokus sowie die Bildschärfe sollen besser wie beim 50mm f1.8 sein. Beides sind aber sicher günstige und sinnvolle Anfangsinvestitionen in die Festbrennweiten-Welt. Ich bin vom 40mm jedenfalls begeistert!
Sollte mir das Fotografieren mit der 700D weiterhin viel Spaß machen, werden das 85mm f1.8 von Canon (für Portraits) und das 10-20mm von Sigma (für Landschaften, Architektur) folgen. Damit sollte mein "Fuhrpark" dann erst mal komplett sein.

Ergänzungen:
- Das oben erwähnte Buch "Canon EOS 650D: Das Handbuch zur Kamera" von Dietmar Spehr sollte man in jedem Fall dazu kaufen.
- Eine Tasche/Rucksack ist auch Pflicht - ich habe mich für den Lowepro Versapack 200 entschieden
- Zweitakku, gibts hier bei amazon auch recht günstig
- Streulichtblende für das Canon 18-135 (nicht Canon sondern ein guter und günstiger Nachbau)
- Speicherkarte (klar)
Damit ist man erst mal startklar. Später folgen vermutlich:
- Stativ
- Externes Blitzgerät
- Filter (ND und Pol)

Fazit/Ausblick:
Ich bin mit der Anschaffung der 700D sehr zufrieden und glücklich dass ich diesen Schritt gewagt habe. Es ist doch ein Quantensprung zu einer Kompaktkamera. Nicht nur die Bildqualität (die ist ja bei der S110 schon sehr gut) aber die Möglichkeiten der Freistellung von Motiven und andere Spielereien sind mit einer Kompakten einfach nicht möglich. Auch begeistert es mich, dass wenn ich den Auslöser drücke, dass dann wirklich sofort (!) ein Bild gemacht wird. Auch das kenne ich von Kompaktkameras anders.
Vermutlich bleibt mir demnächst die Umstellung auf das RAW Format nicht erspart. Bisher wehre ich mich noch etwas dagegen, da ich dann auch in die Welt der Bildentwicklung /-bearbeitung einsteigen muss. Allerdings scheinen sich da auch nochmal tolle Möglichkeiten zu ergeben.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.06.2013 20:35:09 GMT+02:00
Thomas U. meint:
Hallo,
wo haben Sie denn die Kamera mit dem Objektiv 18-135mm STM im Kit gekauft?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.06.2013 21:41:17 GMT+02:00
HirschJS meint:
Bei unserem lokalen Fotohändler. Der hatte parallel noch eine Rabattaktion und amazon bietet es (noch) nicht an.
Also entweder warten und bei amazon kaufen oder sich nach anderen (Online-)Händlern umsehen.

Veröffentlicht am 21.06.2013 11:03:58 GMT+02:00
Holger Probst meint:
Bei der (geplanten) Ausrüstung ist RAW-Format eigentlich Pflicht!

Habe selber die Canon Powershot S110 (und zudem eine EOS 450D). Die S110 habe ich mir insbesondere wegen der Fähigkeit zu RAW-Aufnahmen gekauft (die DSLRs können das ja sowieso).
Zwischen den Möglichkeiten mit RAW und dem was die Kameras selbst als JPG ausspucken liegen oft Welten.
Die ersten Versuche der RAW-Entwicklung können mit dem bei Canon kostenlos beiliegendem Digial Photo Professional gemacht werden. Mit Adobe Lightroom für ca. 100 ¤ macht es allerdings deutlich mehr Spaß und die Ergebnisse sind nochmals erheblich besser.
Ich hatte anfangs auch die zusätzliche Mühe gescheut, aber nach kurzer Eingewöhnung ist es kaum ein Mehraufwand. Die meisten Bilder möchte man ja eh noch etwas zuschneiden. Die Ergebnisse der RAW-Entwicklung sprechen definitiv für sich.
Wer mit einer Ausrüstung, wie von Ihnen beschrieben, das RAW-Format nicht nutzt, fährt mit angezogener Handbremse ... ;-)

Veröffentlicht am 26.07.2013 12:03:34 GMT+02:00
Jürgen meint:
>Umstieg von Kompaktkamera ein voller Erfolg!<
Kein Wunder, wenn man von einer Kompaktgen kommt!

> Objektivwahl:
Ich habe mich für das Kit mit dem Canon 18-135mm STM entschieden.
Mit 135mm kommt man in 95% der Fälle gut hin. Der AF Motor ist absolut geräuschlos (!) und die Abbildungseigenschaften sind doch deutlich besser als die der Superzooms (Sigma 18-250 / Tamron 18-270). Also ein Kompromiss den man im Telebereich erst mal nicht ergänzen muss und damit zu Beginn nur ein Zoomobjektiv mit sich herumschleppt. Das 18-55mm Kit-Objektiv wird man sehr schnell ergänzen wollen (klassisch mit dem 55-250mm) was aber zusätzlich Gewicht bedeutet und einen Objektivwechsel bei einer blöden Brennweite (55mm) nötig macht. Gerade im Bereich um diese Brennweite schießt man doch die meisten Fotos. Wenn man alleine unterwegs ist, ist ein Objektivwechsel ja nicht so dramatisch, aber die Geduld der Partnerin oder einer Gruppe stellt es doch etwas auf die Probe wenn das mehrmals pro Stunde vorkommt ;-) Ergänzt habe ich mein Zoom um eine Festbrennweite, das Canon 40mm f2.8 "Pancake". Auch hier gibt es aktuell Cashback (50¤) und der Autofokus sowie die Bildschärfe sollen besser wie beim 50mm f1.8 sein. Beides sind aber sicher günstige und sinnvolle Anfangsinvestitionen in die Festbrennweiten-Welt. Ich bin vom 40mm jedenfalls begeistert!
Sollte mir das Fotografieren mit der 700D weiterhin viel Spaß machen, werden das 85mm f1.8 von Canon (für Portraits) und das 10-20mm von Sigma (für Landschaften, Architektur) folgen. Damit sollte mein "Fuhrpark" dann erst mal komplett sein.
Ergänzungen:
- Das oben erwähnte Buch "Canon EOS 650D: Das Handbuch zur Kamera" von Dietmar Spehr sollte man in jedem Fall dazu kaufen.
- Eine Tasche/Rucksack ist auch Pflicht - ich habe mich für den Lowepro Versapack 200 entschieden
- Zweitakku, gibts hier bei amazon auch recht günstig
- Streulichtblende für das Canon 18-135 (nicht Canon sondern ein guter und günstiger Nachbau)
- Speicherkarte (klar)
Damit ist man erst mal startklar. Später folgen vermutlich:
- Stativ
- Externes Blitzgerät
- Filter (ND und Pol)<

Bei der Aufzählung haben Sie die erforderliche Anschaffung eines Anhängers für Ihr Fahrzeug, um damit Ihr Equipment transportieren zu können, vergessen!!
Wer von den Kompakten kommt, wird es sehr bald leid sein, den ganzen Kram mit sich herumschleppen zu müssen!!
Noch etwas: Bei den Anforderungen, die Sie an die Bildqualität stellen, treten sie alle Zoomobjektive mal lieber gleich in die Tonne.
Nur mit Festbrennweiten erreichen Sie die nämlich eine Bildqualität, die sich sehr deutlich von denen unterscheiden. die Sie mit einer hochwertigen Kompakten machen können!
Fotos, die ich vergleichsweise mit meiner Nikon P7700 machte und gleich danach mit meiner Canon 700D mit Standardkitobjektiv, sind in der Bildqualität nur bei äußerster Vergrößerung am PC Bildschirm zu unterscheiden!
Nichts für ungut, aber es ist so!
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