19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kein Hornby Top 5, 14. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Juliet, Naked (Taschenbuch)
Hornbys Romanfiguren sind aelter geworden. Es geht nicht mehr um die Frage, was man aus seinem Leben machen will, wenn Illusionen und Traeume zerschmelzen und die Realitaet einzug haelt. In Juliet, Naked geht es um Personen, die ihre Illusionen schon lange verloren haben und nun vor der Frage stehen, was sie die letzten 15 oder 20 Jahre eigentlich gemacht haben. Diesen fuer Hornby neuen Ansatz fand ich ansprechend, vielleicht weil ich selber aelter werde, aber leider wurde der Roman eher eine Enttaeuschung. Die Handlung ist konstruiert bis ueber die Grenzen der Glaubwuerdigkeit. Die einzige Person, die ich gelungen finde, ist Annie. Was sie durchlebt, kann ich gut nachvollziehen (und dabei bin ich ein Mann), waehrend Tucker und Duncan fuer mich ziemlich fremd und oberflaechlich dargestellt bleiben. Dabei haette gerade Duncan das Potenzial zu einer tiefergehenden Betrachtung. Leider ist auch die lockere Sprache Hornbys verloren gegangen. Nur gelegentlich findet sich der Sprachwitz, der fuer mich bisher einen groessen Teil des Lesevergnuegens bei Hornbys Werken ausmachte. Ich will nicht sagen, dass ich mich bei der Lektuere gelangweilt habe, aber ich wuerde jedes einzelne andere Werk von Hornby "Juliet, Naked" vorziehen.
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Juliet, Naked 0141047747
Nick Hornby
Penguin
Juliet, Naked
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Kein Hornby Top 5
Hornbys Romanfiguren sind aelter geworden. Es geht nicht mehr um die Frage, was man aus seinem Leben machen will, wenn Illusionen und Traeume zerschmelzen und die Realitaet einzug haelt. In Juliet, Naked geht es um Personen, die ihre Illusionen schon lange verloren haben und nun vor der Frage stehen, was sie die letzten 15 oder 20 Jahre eigentlich gemacht haben. Diesen fuer Hornby neuen Ansatz fand ich ansprechend, vielleicht weil ich selber aelter werde, aber leider wurde der Roman eher eine Enttaeuschung. Die Handlung ist konstruiert bis ueber die Grenzen der Glaubwuerdigkeit. Die einzige Person, die ich gelungen finde, ist Annie. Was sie durchlebt, kann ich gut nachvollziehen (und dabei bin ich ein Mann), waehrend Tucker und Duncan fuer mich ziemlich fremd und oberflaechlich dargestellt bleiben. Dabei haette gerade Duncan das Potenzial zu einer tiefergehenden Betrachtung. Leider ist auch die lockere Sprache Hornbys verloren gegangen. Nur gelegentlich findet sich der Sprachwitz, der fuer mich bisher einen groessen Teil des Lesevergnuegens bei Hornbys Werken ausmachte. Ich will nicht sagen, dass ich mich bei der Lektuere gelangweilt habe, aber ich wuerde jedes einzelne andere Werk von Hornby "Juliet, Naked" vorziehen.
J. Roth
14. Februar 2010
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Erfurt, Germany
Top-Rezensenten Rang: 135.289
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