Kundenrezension

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach nur zum niederknien, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Distant Satellites (Limited Edition) (Audio CD)
Eines vorab: ich bin Anathema-Fan der ersten Stunde, sprich ich habe schon zu "Sleepless" aus dem Debut-Album "Serenades" (1993) meine damals noch langen Haare kreisen lassen.

Und sein wir uns mal ehrlich: wer möchte nicht, dass das neue Album seiner Lieblingsband klingt wie das vorangegangene oder zumindest ähnlich. Totale Fehlanzeige! Wenn Anathema eines ganz klar ausmacht, dann ist das konsequente Weiterentwicklung die seit den Anfangstagen betrieben wird.

Worauf will ich eigentlich hinaus. Während viele Fans der frühen Jahre spätestens seit "A Natural Disaster" bei jedem neuen Album der Engländer verächtlich ihre Nase rümpfen, bin ich mit Anathema einfach mitgewachsen.
Mit Verlaub gesagt: wer die Schönheit und Perfektion der Kompositionen dieser Band nicht (an)erkennt, der hat von Musik schlichtweg keine Ahnung!

Klar ist die Wandlung von Anathema seit den frühen Doom/Death-Metal Tagen radikal, aber Anathema haben sich zu einer Band entwickelt, die musikalisch bei weitem den Punkt überschritten haben, den ich mir in meinen kühnsten Träumen als Zenit des Schaffens dieser Band ausgemalt hatte.

Ihre Musik verkörpert Schmerz, Liebe, Hoffnung, Trauer, Schönheit, Verzweiflung - alles zugleich!

"Distant Satellites" berührt mich zutiefst und ist der absolute Höhepunkt des Schaffens einer begnadeten Band. Einzelne Musiker hervorzuheben würde Anathema nicht gerecht werden, aber Vincent Cavanagh als Sänger und seine kongeniale Sangespartnerin Lee Douglas gehören einfach erwähnt. Großartig!

Tja, jetzt habe ich eigentlich nichts über das neue Album selbst geschrieben - wollte ich auch nicht. Es wäre auch nicht richtig ein einzelnes Stück aus "Distant Satellites" herauszureissen und hervorzuheben, da das Album einfach in seiner Gesamtheit funktioniert.

Nur eines: mit "The Lost Song, Pt. 1" haben Anathema den besten Opener ihrer mehr als 20 jährigen Bandgeschichte geschrieben. Der Song ist einfach nur großartig. Problem: die anderen Songs sind um nichts schlechter!

Mit "Distant Satellites" haben sich Anathema selbst ein Denkmal gesetzt. Unangefochten das Album des Jahres 2014.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.07.2014 12:31:25 GMT+02:00
Timo M. meint:
"Mit Verlaub gesagt: wer die Schönheit und Perfektion der Kompositionen dieser Band nicht (an)erkennt, der hat von Musik schlichtweg keine Ahnung!" Ein Fanboy-Totschlagargument. Damit macht man es sich leicht, seine Meinung über andere zu erheben. Ich will mir nicht erlauben zu sagen, diese Platte ist nicht brilliant ( auch wenn mein Herz "nein" zu dieser Scheibe sagt), aber sich auch mal kritisch mit einem Album zu befassen und nicht zu sagen "alle Negativrezensenten sind doof" kann - in der Masse - so einer Band als Feedback auch helfen sich mal wirklich weiterzuentwickeln und sich nicht in einer Sackgasse zu verlaufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.07.2014 16:08:58 GMT+02:00
Christian meint:
@Timo: Dem kann ich nur beipflichten und mir nur wünschen auch liebgewonnene Bands/Musik auch mal kritisch unter die Lupe zu nehmen, wenn "Distant Satellites" auch beileibe kein schlechtes Album ist und Musik überwiegend eine subjektive Angelegenheit bleibt. Dennoch finde ich, dass es sich Anathema zu einfach gemacht haben und nach zwei sehr erfolgreichen Alben (davor längere Zeit ohne Label) kein neues Rezept, starke Songs mit anspruchsvollen Texten hervorgebracht haben. Das wird auch teilweise in Interviews zur Promotion des neues Werks deutlich - für mich zu sehr auf dem vorangegangen Erfolg und Zuspruch ausgeruht. Ich habe Anathema dieses Jahr live auf der PN at Sea 2014 erlebt und da konnten sie mich begeistern, mit dem Album nur eingeschränkt.
Der 5.1 Mix ist dagegen brillant...Steven Wilson eben :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.07.2014 11:35:58 GMT+02:00
Marc Colling meint:
@Timo + Christian: Danke dazu, dass es auch Menschen gibt, die etwas kritischer an diese Scheibe herangehen, ohne zwar gleich alles niederzuknüppeln. Wie in meiner eigenen Rezi bereits bemerkt, ist das Album keine Entwicklung für die Band. Kompositionen kann ich (fast) keine erkennen, nur sich dauernd wiederholende Endlosschleifen......Tut mir leid, jedem das Seine. Ich besitze alle 3 letzten Alben, aber mit diesem wird es das wohl gewesen sein. PS: Am nächsten Wochende bin ich auf der Loreley zur "Night of the prog". Dort spielt Anathema abends als Headliner am zweiten Tag. Ich hoffe, sie spielen nicht zuviel von diesem Album.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.07.2014 12:13:40 GMT+02:00
Christian meint:
The Night of The Prog hätte uns auch gereizt, nur war dieses Jahr schon recht teuer und die PN at Sea 2014 denke ich unschlagbar.
Die Loreley ist recht teuer für gerade mal 4 Bands, die mich ansprechen würden.
Dass Anathema das neue Album aber in den Vordergrund stellen (müssen) ist wohl klar; dennoch werden auch ältere Songs dabei sein.
Trotzdem viel Vergnügen die Tage und grüße mir Mike Portnoy, Pete Trewawas, Damon und die Vincent & Danny :)
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