Kundenrezension

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fatale Irrtümer: der Glaube an Sach-Argumente und an die Gerechtigkeit, 4. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Du machst, was ich will: Wie Sie bekommen, was Sie wollen - ein Ex-Lobbyist verrät die besten Tricks (Gebundene Ausgabe)
Der erfahrene Jurist und Ex-Lobbyist Dr. Volker Kitz, dessen erfolgreiche Einflussnahme an vielen Gesetzen mitbeteiligt war, entschleiert die oftmals geheimnisvollen Tätigkeiten der Tausenden von in Berlin und Brüssel tätigen Lobbyisten. Irrtum Nr.1: In der Politik geht es um die Sache und Gerechtigkeit, sowie um das Allgemeinwohl der Bevölkerung. "Wir glauben, dass wir nur die richtigen Informationen und Argumente vortragen müssen, um das zu bekommen, was uns zusteht." Gut 2.000 Berufsverbände kämpfen auf den unterschiedlichsten Hierarchie-Ebenen der Politiker um die Durchsetzung ihrer Interessen. Der Autor beschreibt sehr spannend und detailreich den Arbeitsalltag eines Menschen, der wie ein Psycho-Magier auftreten muss, um seine Ziele zu verwirklichen. Faszinierend, wie er die Techniken der "einstellungskonträren Argumentation" und der "kognitiven Dissonanz"präsentiert. "Es kommt gar nicht darauf an, ob jemand wirklich Autorität hat. Es kommt darauf an, dass er sie ausstrahlt". Der normale Bürger hat wenig Einfluss auf den Theatersalon von Politik und Lobbyismus. Die dort wirkenden Kräfte sind mit herkömmlicher Vernunft nicht nachvollziehbar. Ein wichtiges und desillusionierendes Buch.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.07.2013 00:23:04 GMT+02:00
Mit Verlaub ... der Selbstdarstellungsstempel, den Sie unter jede Ihrer Rezensionen drücken ist ziemlich peinlich. Es interessiert doch keinen Schw... in welcher geistreichen Rolle Sie sich als wertvoller Zeitgenosse gefallen und das dringende Bedürfnis verspüren, die Welt mit dererlei Albernheiten zu beeindrucken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2013 12:29:05 GMT+02:00
Adam Albers meint:
@Maschinenkanone,

ich finde es toll, dass Sie mit zahlreichen Rezensionen andere Amazon-Käufern dabei unterstützen, fundiertere Kauf- oder Nicht-Kauf-Entscheidungen treffen zu können. Sie haben Zeit und Mühe hineingesteckt, ohne selbst unmittelbar davon Nutzen davon zu haben. Danke!

Dass Hr. Ropers seine Rezensionen namentlich und auch mit "Religionsphilosoph & Publizist" unterzeichnet, finde ich nicht störend, eher im Gegenteil sogar hilfreich, weil damit eine gewisse Aussage getroffen wird, aus welcher Perspektive der Rezensent auf die Welt schaut. Eine Info, die mir eine vertiefte Einordnung seiner Rezensionen ermöglicht.

Veröffentlicht am 19.07.2013 19:08:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.07.2013 19:11:50 GMT+02:00
Respekt, Sie verstehen es, Kritik zu üben! :o) Das meine ich ganz ernst! In dem Sinn, dass Sie nicht nur Kritikwürdiges, sondern auch Lobenswertes herausstellen.

Ihre Sicht ist berechtigt. Mir erscheint so ein ausgedachter Stempel aber wie Selbstanbiederung. Als wäre so jemandem "Etikette" wichtiger als "Inhalt". Ich selber habe auch ein paar Semester Philosophie studiert und später Informatik. Und letzteres mit Diplom abgeschlossen. Aber es wäre mir peinlich, sowas als Federschmuck meiner "intellektuellen Leistungsfähigkeit" unter meine Texte zu drapieren. Und "Publizist" ... was soll das sein? So kann sich jeder nennen. Aber Menschen sind verschieden. ;o)

Ach so, einen Handwerksberuf habe ich übrigens auch noch. Werkzeugmacher. Das war meine erste "Karrierestufe". Doch wem würden solche "Referenzen" nützen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2013 13:51:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.07.2013 13:53:57 GMT+02:00
Adam Albers meint:
@Maschinenkanone,

zu Ihren Einwänden bzw. Zweifeln würde ich sogar noch hinzufügen: Es gibt ja keinerlei Überprüfung solcher Selbst-Aussagen hier in Amazon. Wenn jemand etwas, wie Sie sagen als "Federschmuck" hinzufügt, so kann man dennoch nicht sicher wissen, ob das nun stimmt.

Wenn man den Angaben jedoch denkt, vertrauen zu können, dann finde ich schon, dass es eine hilfreiche Zusatzinfo ist, wenn jemand darauf hinweist, dass er z.B. ein vollständiges Informatikstudium hinter sich hat, insbesondere natürlich dann, wenn es um die Rezension eines Artikels geht, der aus diesem Marktsegment stammt.

Was mir bei Rezensionen in letzter Zeit viel mehr Sorgen bereitet, ist der Umstand, dass ich bei Rezensionen und Kommentaren zu bestimmten Produkten zunehmend den Eindruck habe, dass es sich um gekaufte Schreiberlinge handelt (Konkret z.B. das, was ich im Zusammenhang mit teuren Smartphones beobachten musste. Die Firma Samsung hat laut BBC und Fokus Online wohl eingeräumt, Schreiberlinge bezahlt zu haben, Konkurrenzprodukte mies zu machen und eigene Produkte hochzuloben. Bei Samsung kams halt offenbar auf eine Weise heraus, dass die Firma es nicht mehr leugnen konnte. Ich fürchte aber, dass manche Mitbewerber es durchaus genauso machen). Manches, was ich da in letzter Zeit gelesen habe, lässt sich plausibel kaum mehr anders deuten. Und das lässt nach und nach den Sinn des Rezensionen-Systems mehr und mehr erodieren.
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