Kundenrezension

57 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monster mit vielen Köpfen!, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Hydra (Deluxe Edition) (Audio CD)
Da ist es nun also, das neue Album von Within Temptation. Ich bin Within Temptation Fan seit der Veröffentlichung von "Mother Earth", welches mich damals komplett umgehauen hat und mir Wege zu einer neuen Musikrichtung geöffnet hat.
Eins wurde bei jeder neuen Veröffentlichung klar, Within Temptation bleiben nicht auf einer Stelle stehen. Besonders mit dem Vorgänger "The Unforgiving" wurde dies (für mich im positive Sinne) deutlich und dieser Weg wird fortgeführt.

Nun also zum Monster mit den vielen Köpfen "Hydra":

01 Let Us Burn: "Hydra" startet mit einer starken Rocknummer. Sofort fällt einem Sharons Gesang Positiv auf, die meiner Meinung nach auf "Hydra" ihre beste Gesangsleistung abliefert. Die Gitarren und Drums knallen aus den Boxen und der Refrain lässt einen so schnell nicht mehr los.

02 Dangerous feat. Howard Jones: Nun nimmt das Monster volle Fahrt auf und der Doublebass fliegt einem um die Ohren. Anfangs habe ich mich mit dem Song noch schwer getan, aber summte trotzdem die ganze Zeit den Refrain. Nach mehrmaligem hören entwickelt sich "Dangerous" zu einem wahren Highlight. Eine schnelle Nummer mit passendem Gesangspartner.

03 And We Run feat. Xzibit: Nanu? die erste Ballade des Albums? Weit gefehlt. Eine Hip Hop Nummer? Noch weiter gefehlt. Ein episches Highlight? OHJA! Hier erwartet uns ein sehr episches Stück das einen sofort in seinen Bann zieht. Ich denke kaum ein Song verbindet besser die alten und neuen Within Temptation. Und Xzibit? Passt perfekt in den Song. Punkt.

04 Paradise (What About Us?) feat. Tarja Turunen: Die erste Single des Albums mit 2 Sängerinnen die wohl auf ewig einzigartig in ihrem Genre sein werden und perfekt miteinander harmonieren. Klasse Nummer mit einer tollen Melodie und einem Refrain der mal wieder sofort im Ohr hängen bleibt.

05 Edge Of The World: So, nun ist Sharon erstmal wieder im Alleingang dran. "Edge Of The World" beginnt mit sehr ungewöhnlichen Tönen, entwickelt sich aber zu einer der schönsten Balladen seit dem Album "The Silent Force". Bei den Vorgängern konnte ich mit den Rockballaden nicht wirklich etwas anfangen, hier überzeugen mich Within Temptation wieder auf ganzer Linie. Sehr schön! Was hier wieder besonders auffällt: es passiert so viel im Hintergrund und das bei jedem Song auf dem Album, hört mal genauer hin.

06 Silver Moonlight: Beginnt sehr ruhig und bricht dann komplett aus! Was war das? Genau Robert's Growls sind wieder da! Ohja darauf habe ich auch gewartet und passt perfekt in den Song. Keine Angst, für diejenigen die mit "Enter" nichts anfangen konnten, die Growls werden dezent eingesetzt. Episch, schnell und einfach klasse.

07 Covered By Roses: Wer "Sinéad" vom Vorgänger mochte wird dieses Lied lieben. Die Gute Laune Rock Nummer des Albums. Hier wird wieder gemeckert werden, ich finde den Song einfach genial. Still in der Ecke sitzen bleiben? Fehlanzeige, bei "Covered By Roses" bleibt kein Fuß mehr Still. Der Song macht einfach Spaß, geht ordentlich nach vorne und hat einen interessanten Mittelteil.

08 Dog Days: Die nächste ruhigere Nummer des Albums beginnt. Während wie gesagt auf den beiden Vorgängern "The Heart Of Everything" und "The Unforgiving" mich die Balladen komplett kalt gelassen haben, überzeugen diese mich auf "Hydra" um so mehr. Schöner Song mit tollem Refrain.

09 Tell Me Why: Jetzt werden nochmal die Gitarren ausgepackt und ein weiterer Rocker erwartet uns. "Tell Me Why" braucht definitiv Zeit zum zünden. Man hat anfangs das Gefühl der Song könnte nicht mit den anderen mithalten, entfaltet sich aber dann doch noch. Besonders der Mittelteil und das Ende wissen hier zu überzeugen.

10 Whole World Is Watching feat. Dave Pirner: Zum krönenden Abschluss noch die Ballade mit Gastsänger Dave Piner. Beide Stimmen harmonieren wieder perfekt und machen den Song so zu einem zuckersüßen Abschluss. Wahrscheinlich der Radio-tauglichste Song auf dem Album, was nicht negativ gemeint ist.

"Hydra" ist der perfekte Titel für dieses Album. Dieses Album hat viele Köpfe und das nicht nur durch die Gäste auf dem Album sondern auch durch die Abwechslung die auf "Hydra" groß geschrieben wird. Ohne einen einzigen Ausfall und einer Mischung aus Pop/Rock/Hard Rock und dem alten Within Temptation präsentieren uns Within Temptation ihr insgesamt stärkstes Album.
Diejenigen die sich schon mit "The Unforgiving" nicht anfreunden konnten sollten zumindest vorher mal reinhören, denn dieser Weg wird hier nur epischer und rockiger fortgesetzt. Mir gefällt es und ich glaube ich habe hier schon einen Anwärter für das Album des noch jungen Jahres 2014 in der Hand.

Ihr seit offen für neues? Abwechslung? Wollt keine aufgewärmte Version von "Mother Earth"? Dann werdet ihr viel Spaß mit dem Album haben! Viel Spaß dabei.
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11-11 von 11 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2014 02:38:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.02.2014 02:39:21 GMT+01:00
Sichris meint:
Die Rezension ist lang, und sicher nicht ganz schlecht, ...

aber, ... der Widerspruch liegt schon im ersten Teil des Beitrags "Besonders mit dem Vorgänger "The Unforgiving" wurde dies (für mich im positive Sinne) deutlich und dieser Weg wird fortgeführt.

The Unforgiving war seeeeeehr eingängig und auf den Ami-Markt zugeschnitten, das ist bei Hydra anders, die Songs sind bedeutend komplexer und wieder härter. Also eine Falschaussage!

"Dog Days" ist keine Ballade, es ist der unmelodischste Song der Scheibe, fast schon progressiv, aber keinesfalls gut gemacht.

Es gibt kaum Alben OHNE Ausfall, zumindest nicht, wenn sie mit tonnenweise Gastmusikern zugepflastert werden.

Eine 3-Sterne Bewertung ist hier sowohl subjektiv als auch objektiv angemessen!
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