Kundenrezension

30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein schlechter, aber ein emotionsloser Film, 24. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 (Fan Edition) [Blu-ray] [Deluxe Edition] (Blu-ray)
Eins vorweg: Dies ist tatsächlich ein Film für Fans. Wer schon mit den Büchern, geschweige denn mit den vorangegangenen vier Filmen nicht warm werden konnte, wird es mit Sicherheit auch beim Finale nicht tun. Das sollte jedem klar sein, der sich den Film ansehen möchte, der aber bisher kaum was mit Bis(s) anfangen konnte!

Ich bin Twilight-Fan. Großer. Ich habe alle Bücher gelesen und alle Filme bisher im Kino gesehen und auch auf BluRay hier Zuhause. Die vier vorangegangenen Filme fand ich allesamt super. In jedem Film war Witz, Charakter, Charme, Spannung, Drama, Romantik usw. vorhanden. Jeder Film hat mich bisher mit Gänsehaut das Kino verlassen lassen. Für mich waren es allesamt Filme zum Mitfiebern, obwohl ich die Geschichte schon kannte. Und mit dieser Erwartung bin ich in "Breaking Dawn Teil 2" ins Kino gegangen. Die sehr guten Filmbewertungen (insbesondere bei Amazon) haben ihr Übriges dazu beigetragen.

Gestern war ich also im Kino. Und ich muss sagen, ich bin enttäuscht! Nicht übermäßig, denn es war trotz allem kein schlechter Film. Aber mir hat einfach Vieles gefehlt. Einiges ist anders als im Buch. Das finde ich nicht schlimm und hat mich auch bei den anderen Filmen nie gestört. Auch nicht, dass einige Dinge ausgelassen wurden. Das ist bei einer Buchverfilmung völlig normal.

Aber mir hat in DIESEM Film nicht die Story gefehlt, denn die war defintiv vorhanden. Mir hat jedoch die Spannung gefehlt. Mir hat die Romantik gefehlt. Mir hat der Humor gefehlt. Und mir hat vorallendingen der Charakter der Hauptfiguren gefehlt. Die Figuren (von Edward über Bella über Jacob über Alice...) waren alle nur leblose Figuren (okay das sind sie ja auch :D, mit Ausnahme von Jacob) und ohne Charakter. Mir hat beispielsweise der typische Edward-Charme gefehlt. Er ist zwar oft genug auf der Leinwand erschienen, aber er war für mich nicht EDWARD. Er hatte für mich nichts von seinem Charme, von seiner romantischen, altertümlichen Art, von seinem Humor. In den anderen Filmen saß ich teilweise selbst mit Herzklopfen im Kino, weil ich einfach so mitfiebern konnte und die Gefühle der Charaktere auf mich übergesprungen sind. In diesem Film war das nicht so. Die wenigen Szenen mit Bella und Edward, die romantisch sein sollten, waren für mich nicht romantisch. Mir hat die Emotion gefehlt.

Alle Hauptrollen waren nur Randfiguren in einer Story, die vorangetrieben werden sollte. Die Figuren sah man auf der Leinwand, man sah ihre Handlungen, die die Geschichte vorantreiben, aber man sah keine Emotionen. Dass die Volturi angreifen werden wurde so "mir-nichts-dir-nichts" abgetan. Es war einfach so. Punkt aus. Die Zerrissenheit, die Angst, die Traurigkeit der Figuren, die sie fühlten weil sie davon ausgingen, dass sie alle sterben werden... Darauf wurde überhaupt nicht eingegangen. Es war einfach so: Die Volturi greifen an. Gut. Wir kämpfen. Wir werden bestimmt gewinnen. Fertig. Dass sie alle Angst vor dem Zusammentreffren mit den Volturi haben wurde mit nahezu keinem Wort erwähnt. Und wenn, kam es mir nur so vor wie eine Floskel, die im Film gesagt werden musste, weil es so im Buch steht. Dass sie WIRKLICH Angst haben kam nicht rüber. Es wurde gesagt, aber ich habe es nicht gefühlt!

Dass Bella nun ein Vampir ist, darauf wurde kaum eingegangen. Man hat sie zwar oft genug rennen, springen und Dinge zertrümmern gesehen, aber auch hier hat mir etwas Emotionalität gefehlt. Im Buch werden ihre Gefühle sehr gut beschrieben. Im Film sah man davon nichts. Auch auf ihr Schutzschild wurde meiner Meinung nach nicht genug eingegangen. Ebensowenig, dass es außergewöhnlich ist, dass sie ihren Durst so gut kontrollieren kann und dass sie sich nicht so verhält wie ein typischer Vampir, geschweige denn wie eine typische Neugeborene.

Dennoch habe auch ich im entscheidenden Moment, als die Geschichte ihre dramatische Wendung nahm (ganz anders als im Buch...) mit offenem Mund dagesessen und gebetet, dass das alles nicht wahr ist. Also das war ein wirklicher Schocker! Mehr möchte ich dazu aber nicht schreiben, das müsst ihr selbst sehen. Insgesamt waren die Volturi-Szenen gut dargestellt. Hier kamen die Emotionen auch nicht so rüber, wie sie es hätten tun können, trotzdem war es gut gemacht und hat auch ein bisschen was an Spannung rübergebracht. Das war aber auch das Einzige was spannend war in diesem Film.

Auch das Ende war schön und mit Sicherheit wäre bei mir auch das ein oder andere Tränchen geflossen, wenn ich nicht vom restlichen Film teilweise so enttäuscht gewesen wäre.

Und zum Abschluss noch ein paar Worte zu den Computeranimationen und zur Besetzung der Figuren: Die Umsetzung von Renesmee war teilweise echt schlecht. Man hat mehr als deutlich gesehen, dass sie bis zu einem gewissen Alter computeranimiert war. Ich frage mich, warum sie nicht einfach ein richtiges Kind genommen haben. Es waren ja wirklich keine schwierigen Szenen. Die hätte auch ein Kind dieses Alters hinbekommen. Ebenso Renesmee als Kind, bevor sie durch die Schauspielerin Mackenzie Foy ersetzt wurde. Warum eine Computeranimation? Warum? Selbes Spielchen bei Renesmee als Jugendliche. Das wäre doch ein Leichtes gewesen, dafür eine richtige Schauspielerin einzusetzen. Warum dann Computeranimation? Es hätte auch anders gehen können. Aber gut, auch wenn die Darstellung teilweise nicht besonders gelungen war tat das dem Film meiner Meinung nach kaum einen Abbruch. Positiv möchte ich dahingegen noch die Besetzung der Rollen hervorheben. Sie haben genau meine Erwartungen erfüllt. Komplett. Über Rensemee, Amun, Zafrina bis hin zu Alistair. Alle waren perfekt besetzt!

Fazit:
Erwartet habe ich einen dramatischen, spannenden Film, der mich zu Tränen rühren wird und wo ich emotionsgeladen das Kino verlassen werde. Bekommen habe ich einen Film mit mäßiger Spannung und mit charakterlosen Figuren. Im Buch springt einem die Dramatik förmlich ins Gesicht. Im Film war sie nicht vorhanden. Im Buch musste ich so oft schmunzeln, weil viele witzige Stellen dabei waren. Im Film waren maximal drei Stellen witzig. Im Buch hat man die Liebe zwischen Bella und Edward so sehr gespürt, dass ich Herzklopfen bekam. Im Film habe ich die Szenen gesehen, aber die Emotionen sind nicht zu mir durchgedrungen. Trotz allem war es weißgott kein schlechter Film. Ich werde ihn mir dennoch auf BluRay kaufen und ihn mir dennoch noch mehrere Male ansehen, wenn er auf BluRay erschienen ist. Trotz allem war es ein "Bis(s)-Film" und trotz allem war er ganz schön. Meiner Meinung nach hätte man einfach wesentlich mehr aus der Buchvorlage machen können. Und man hätte vorallendingen mehr Gefühl und mehr Charakter in den Film einbauen können.

Wenn ich mir so die anderen Bewertungen ansehe, bin ich scheinbar die Einzige, die in dem Film Romantik, Humor und Charakter vermisst hat. Die anderen Rezensenten haben nämlich genau das Gegenteil geschrieben: Viel Romantik, viel Humor und viel Charakter. Ich frage mich ernsthaft, warum ich den Film so anders wahrgenommen habe als der Rest der Welt? Schon seltsam... Aber gut, jeder hat seinen eigenen Geschmack ;).
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Kommentare


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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.11.2012 12:58:58 GMT+01:00
Lady in Black meint:
Hallo Laura,
vielen Dank für die erstklassige, ausführliche Rezension. Ich finde es toll, dass jemand ein Fan dieser Reihe ist und trotzdem zugeben kann, dass der Film nicht so sehr gut gemacht ist und dass man was dran vermisst.

Grüße von

Princessin

Veröffentlicht am 24.11.2012 17:37:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2012 18:03:05 GMT+01:00
Ripley meint:
liebe Laura,

nein du bist nicht die einzigste. Ich sehe das ganz genauso. Der Film ist sehr gut geworden, aber er hat mich eben auch nicht sehr berührt. Auch ich hatte sonst immer Herzklopfen bei den Edward/Bella Szenen. Und diesmal wirkte es so, als wollte man diese Dinge einfach nur schnell hinter sich bringen und abarbeiten. Aber es ist schwer das zu kritisieren oder in Worte zu fassen, weil der Film auf der anderen Seite eben handwerklich und bildtechnisch sowie dramaturgisch super gemacht ist. Somit kommt man sich schon irgendwie verloren vor und steht auf verlorenem Posten, denn viele verstehen glaube ich gar nicht, was an einer romantischen Szene emotionslos sein kann, habe ich den Eindruck. Mir fehlte auch vieles an Emotionen, ich finde der Film war auch einfach viel zu kurz. 30 Minuten mehr hätten einem epischen Finale nicht geschadet. Mir fehlten wichtige Szenen-zb das Bella direkt am Anfang sofort in Edwards Armen liegt, im Buch hat Jasper erstmal Bedenken und auch die anderen warten erstmal in sicherem Abstand darauf, wie Bella wohl reagiert. Verwirrt war sie auch nicht. Sie ist einfach direkt zu Edward gegangen, hat sich im Spiegel bewundert, fertig. Auf Charlie wurde immerhin ein wenig eingegangen und Bellas Mutter existiert gar nicht mehr ( weder im Buch noch im Film). Bellas Leben als Vampir wird nur kurz gezeigt, ich erhoffte mir das die beiden ihr neues Glück als ebenbürdiges Paar auch wirklich leben dürfen, sie einfach mehr Szenen zusammen haben. Als Bella noch ein Mensch war, hatten sie ja auch diese Nähe zueinander, trotz aller Probleme. Jetzt dürfen sie endlich wild und frei sein und was sieht man von ihnen? Nichts. Da hätte man viel mehr einbauen können, auch wie glücklich und fasziniert Edward von seiner neuen Bella ist, und nach all den Sorgen um sie endlich glücklich mit ihr sein darf. Es fehlen wichtige Szenen, die Bella als Vampir zeigen, in denen Edward erstaunt ist wie toll sie ihr Vampirsein meistert, wieviel körperliche und mentale Stärke sie hat. Ganz zu schweigen von der Faszination der Cullens und der Suche nach Erklärungen, wie sich eine Neugeborene(!!) so unter Kontrolle bekommt, direkt nach ihrer Verwandlung! Bella ist nun ein Vampir und Edward reagiert als wäre sie nie was anderes gewesen. Im Buch geben sie sich ihrer neu entdeckten Leidenschaft hin, die Sexzenen waren fürchterlich zusammengeschnitten, selbst in "Biss zum Abendrot" und "Breaking dawn 1" gab es mehr leidenschaftliche Szenen. Hier im letzten Teil müssten sie doch wesentlich mehr Leidenschaft einbringen. Statt dessen gibt es nur eine kurze, angedeutete Szene. Dabei müsste es jetzt doch genau andersherum sein. Und als Bella ihm am Schluss ihre Gedanken zeigte, reagierte Edward auch völlig emotionslos, so als hätte sie ihm gerade die neuste Einkaufsliste präsentiert. Ganz zu schweigen davon das, wie du schon sagtest, dass sie alle eine ungeheure Angst vor den Volturi hatten und Edward natürlich auch eine riesen Angst um seine Bella und sein Kind hatte. Im Film sah man davon aber nichts. Auch Bella war, selbst für einen Vampir, zu emotionslos. Als sie schliesslich zum Vampir erwachte, war sie ja dennoch nicht sofort so kalt und abgebrüht (im Buch). Auch ein Neuvampir muss sich erstmal an sein Dasein als Vampir und seine Stellung in der Gruppe gewöhnen. Ist sie nun glücklich ein Vampir zu sein oder nicht? Sie wirkt einfach nur emotionslos, selbst Curlisle sieht man seine Emotionen an, denn er lächelt wenigstens auch mal. Und auch Edward sah man mehr Emotion an als Bella. Somit, das Hauptaugenmerk scheint hier wirklich auf den neuen Vampirclans zu liegen und der großen Schlacht. Ein Film, der folglich auch nicht- Fans ansprechen kann- aber alles drumherum ist mir auch zu wenig. Da kämpft sich Bella Film für Film zu ihrem Traum durch, endlich ein Vampir zu werden- und nun ist sie einer und wirkt auch nicht glücklicher als vorher- nur abgebrühter und professioneller. Ich denke schon man hätte mit wenigen Szenen schon eine Menge mehr an Emotionen herausholen können. Es ist ein guter Film, aber für mich ein Abschluss der mich leider nicht im Herzen berührt, so wie die anderen Teile zuvor.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.11.2012 18:02:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2012 18:05:14 GMT+01:00
Ripley meint:
hallo Princessin,

ja ich weiß das du dankbar bist über jeden Fan der endlich zur "Besinnung" kommt und die Filme bzw Reihe mit realistischen Augen betrachtet und nicht bloß schreibt " der Film ist toll" und das wars. Aber ich muss dich enttäuschen, dieser letzte Teil ist tatsächlich so, dass selbst ein neutraler Betrachter, ein Nichtfan der Reihe, durchaus seine Freude an dem Filmerlebnis als solches hätte, da der Film durch tolle neue und auch realistische ( Menschen umbringende) Vampire ( aus allen Teilen der Welt angereiste) -zb aus Agypten- sowie auch egoistischen Vampiren ( die keinen Bock auf Gesellschaft haben und auf höfliches Benehmen pfeifen )- besticht. Es gibt eine bildgewaltige, epische Schlacht, die wirklich mitreissend und fesselnd ist, da sie einige überraschende Wendungen hat. Und es gibt auch keinen "Kitsch". Du schreibst du findest es toll, das ein Fan zugeben kann, dass der Film nicht gut gemacht ist. Das heisst, du setzt von vorneherein schon einmal voraus, das der Film nicht gut gemacht ist ohne ihn gesehen zu haben? Ob ein Film gut gemacht ist oder nicht, ist letztendlich Geschmackssache.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.11.2012 18:32:36 GMT+01:00
Vielen Dank für deinen Kommentar. Genauso sehe ich das auch. Konnte das nur nicht so in Wort packen wie du es getan hast :). Spiegelt aber exakt meine Meinung wieder. Schnell schnell die im Buch genannte Geschichte vorantreiben, einfach eine Liste abarbeiten, ohne ein bisschen Gefühl in den Film zu bringen. Das Gefühl hatte ich auch.

Kalt, das ist ein gutes Wort. Denn so kam Bella tatsächlich rüber. Sie wartet lange Zeit darauf, endlich ein Vampir zu werden, endlich für immer mit ihrem Edward zusammen zu sein und dann sieht man sie nur so emotionslos. Wie du schreibst: Als wäre sie nie was anderes gewesen. Als wäre das garnichts neues. Als wäre das was, was man jeden Tag erlebt und keiner Rede wert sei. Und auch mit der Leidenschaft hast du recht: Selbst im 1. Teil beim ersten Kuss hatte ich Herzklopfen ohne Ende, ebenso bei den anderen drei Teilen. Aber hier bei Film Nr. 5 bei den "romantischen" Szenen hat das überhaupt nicht diese Leidenschaft rübergebracht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2012 00:01:29 GMT+01:00
Seraphina meint:
Mir war immer zuviel an Romantik in den Filmen vorhanden. Doch hier gibt's endlich mal etwas mehr Action!
Wie man sieht: Jedem das Seine! ^^

Veröffentlicht am 25.11.2012 02:38:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2012 02:56:34 GMT+01:00
Clara meint:
Liebe Laura,
ich komme gerade aus der Spätvorstellung und muss sagen, ich bin so enttäuscht von dem Film. Natürlich ist er nicht grottenschlecht und auch wenn der allererste Twilight Film zuviel Romantik hatte, hat der letzte Teil für mich wirklich (fast) gar keine gehabt. Ich war selten so wenig gefesselt, so wenig emotional berührt von einem Film. Dabei habe ich dem Kinostart entgegen gefiebert. Ich hab zuvor alle Filme gesehen und die Bücher verschlungen. Deine Rezension bringt es auf den Punkt und ist auch nicht zynisch wie manche vielleicht annehmen. Vielleicht bin ich mit 28 auch schon zu alt, um in diesem Film Romantik, Spannung oder auch nur einen Hauch von Erotik zu entdecken. Wenn selbst die Hauptdarsteller sagen, dass die Verfilmung des Vampir-Sex wegen der Altersfreigabe lächerlich war... Eine Version ab 16 Jahren hätte da vielleicht was retten können. Schade, dass Twilight so belanglos enden musste. Inhaltlich gibt es zwar keine Parallelen zu Harry Potter, aber doch drängt sich die Frage auf, warum haben die es geschafft, ein wirklich grandioses Finale mit Spannung, Gefühl und tollen Effekten hinzulegen während Breaking Dawn trotz Riesen-Hype mit so billig aussehenden Effekten, dahinplätschernder Handlung, belangloser Off-Komentare und seichtem Geplänkel daherkommt... Im gefühlten 2 min Takt wurde "alles ist super und wird es immer sein" Idylle verbreitet. Beim ersten BD Teil wusste ich teils nicht, ob ich vor lauter Kitsch lachen oder weinen sollte (wobei ich dann doch eher lachen musste). Doch dieser Teil ist leider fast durchgängig unfreiwillig komisch. Einzig der Anfang und der Kampf waren ganz nett. Wobei ich richtig erleichtert war, als es endlich zum Kampf kam und ich wusste, dass der Film bald zu Ende ist.
Für mich ist das "große Finale" leider der schwächste Teil der Reihe. Da wär wirklich mehr drin gewesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2012 14:01:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2012 14:21:42 GMT+01:00
Lady in Black meint:
Hallo Laura Ingalls,
war ja klar, dass Du sofort Deinen Senf zu meinem Kommentar abgeben musst, der a) weder an Dich gerichtet war noch b) Dich oder irgendeinen anderen Twilight-Fan irgendwie beleidigt hat.

Ich muss feststellen, dass Du es nach wie vor nicht beherrscht, einfach formulierte Sätze richtig zu interpretieren. Und somit mache ich mir ein weiteres Mal die Mühe, die überflüssigerweise zu erklären, was ich eigentlich meinte.

Alles, was ich gesagt habe, ist: "Ich finde es toll, dass jemand ein Fan dieser Reihe ist und trotzdem zugeben kann, dass der Film nicht so sehr gut gemacht ist und dass man was dran vermisst."

Das bedeutet keineswegs, dass ich sofort annehme, dass der Film nicht gut ist. Das bedeutet nur, dass ich es gut finde, wenn nicht jeder Fan der Reihe kritiklos alles anhimmelt, was dem Zuschauer aus der Twilight-Serie geboten wird. Und diese Rezension war gut, da hat endlich mal jemand erklärt, warum er was gut fand und warum er was nicht gut fand. Um Klassen besser als diese endlosen Lobhudeleien a la "Der Film ist ein absolutes Muss für jeden Fan", die teilweise schon VOR dem Erscheinen in den Kinos hier auf amazon aufgetaucht sind.

Ich habe nicht die Hoffnung, dass Du in der Lage sein wirst, jetzt endlich zu verstehen, was ich schreibe. Ergo werde ich auf Deine weiteren Kommentare definitiv nicht mehr reagieren - nicht, weil mir die Worte fehlen sondern weil es für mich zu nervig ist, Dir ständig genau zu erklären, was ich ganz sicher nicht geschrieben habe.

Abschließend noch zu Deinem Kommentar: "Die Einzigste" gibt es nicht, es gibt keine Steigerung von "Die Einzige". Und zweitens: Ist nach wie vor auf Deinem PC die Taste für den Zeilenumbruch kaputt?

Viele Grüße von

Princessin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2012 20:39:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2012 20:43:05 GMT+01:00
Ripley meint:
hallo princessin,

da können wir uns ja dann die Hand geben, denn du trittst ja auch pünktlich wie in jedem Jahr hier auf den Plan, sobald ein neuer Twilight Film herauskommt. Das Interessante daran für mich ist einfach, dass du die Rezensionen hier dauernd kommentieren musst- obgleich dir die Reihe ja gar nicht gefällt, kannst du sie schlussendlich dennoch nicht aus deinen Gedanken verbannen. Was an sich schon ein Phänomen ist. "Enemy Mine- Geliebter Feind"- daran erinnert mich das ganze.

Du brauchst mir als Fan nichts erklären, ich habe absolut gar nichts gegen deine Kommentare, da sie meistens halbwegs respektvoll formuliert sind. Ich fand es nur erstaunlich, dass du scheinbar dankbar über jeden bist der etwas an der Reihe zu kritisieren hat, obwohl er ein Fan ist, denn normalerweise tauscht du dich ja sonst in erster Linie mit denjenigen aus, die sich auf Kosten des Films profilieren müssen. Mit denen du dich einfach seitenweise über die Reihe lustig machen und sie ins Lächerliche ziehen kannst, da ihr alle ja so ÜBER diesen Filmen steht- Ihr haltet euch wirklich für etwas ganz besonderes. Ihr alleine schaut euch die "richtigen" Filme an, lest die richtigen Bücher ( die man eben lesen sollte, wenn man intellektuell ist).

Was nicht mehr so freundlich ist, dass ist deine überhebliche Art mir auch noch etwaige Grammatik-/Rechtschreib/ sonstwas- Fehler unter die Nase zu reiben. Das tust du ja öfter. Macht dir das Spass? Bist du im wahren Leben auch so perfekt? Da niemand perfekt ist, bist du es auch nicht. Du suchst also nach Fehlern, um dich dann auf meine Kosten hervorzuheben. Das ist arm, denn du verbesserst mich ja nicht um mich auf etwas aufmerksam zu machen ( davon gehe ich jedenfalls nicht aus), sondern weil du ganz einfach nach Schwachstellen suchst, um dann genüsslich mit dem Finger drauf zu zeigen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2012 21:22:55 GMT+01:00
Lady in Black meint:
Hallo Laura Ingalls,

Du schreibst: "Das Interessante daran für mich ist einfach, dass du die Rezensionen hier dauernd kommentieren musst"
Das ist so nicht korrekt. Bis jetzt gibt es zu dem Film 55 Rezensionen; zu zweien habe ich einen Kommentar geschrieben. Die Bezeichnung "dauernd" ist ergo in diesem Kontext schlicht falsch.

Du schreibst: "kannst du sie schlussendlich dennoch nicht aus deinen Gedanken verbannen."
Das ist so nicht korrekt. Ich würde diese Schmonzette liebend gerne aus meinen Gedanken verbannen, werde aber am kommenden Mittwoch mit meiner Tochter im Kino sitzen (Zitat Kind: "Wir gucken aber schon den letzten Teil zusammen an, oder????"). Aus dem selben Grund saß ich auch letzten Sonntag vor der Glotze und hab mir erneut New Moon angetan. Oh Gott oh Gott oh Gott. Aber egal, Kind hatte Spass und wir haben SELBSTVERSTÄNDLICH!!! die Vorzüge von Jacobs haarloser Brust versus Edwards Glitzervisage festgestellt.
Zum aktuellen Film: Wenn ich schon am Mittwoch mir diese Story antue dann will ich vorher wenigstens so einigermaßen wissen, was auf mich zukommt. Da ist das Lesen der Rezensionen teilweise ganz hilfreich.

Du schreibst: "dass du scheinbar dankbar über jeden bist der etwas an der Reihe zu kritisieren hat,"

Das ist so nicht korrekt. Ich bin dankbar für jeden, der sachliche, objektive Rezensionen verfasst und nicht diese kritiklose, anbetende Schwärmerei a la "Edward is ja soooooooo süß" unter dem Decknamen "Rezension" von sich gibt.

Du schreibst: "Was nicht mehr so freundlich ist, dass ist deine überhebliche Art mir auch noch etwaige Grammatik-/Rechtschreib/ sonstwas- Fehler unter die Nase zu reiben. Das tust du ja öfter."

Das ist teilweise korrekt, schließlich gibst Du mir ja Anlass dazu. Das hat allerdings nichts mit Überheblichkeit oder Perfektion zu tun. Fakt aber ist: Deine Texte sind nunmal verdammt schwer zu lesen, da Du keinerlei Absätze machst. Wenn zu so einem überhaupt nicht strukturierten Text auch noch Rechtschreib- und Kommafehler kommen, dann macht das Lesen keinen Spass mehr, sondern ist schlicht anstrengend.

Du schreibst: "Das ist arm, denn du verbesserst mich ja nicht um mich auf etwas aufmerksam zu machen"

Das ist so nicht korrekt. Ich mache Dich darauf aufmerksam, dass Deine Texte schwer zu lesen sind. Und anscheinend findest Du das ja nicht schlimm, denn Dein letzter Text war ja in Abschnitte gegliedert und so - zumindest in meinen Augen -wesentlich übersichtlicher und angenehmer zu lesen als Dein erster Beitrag zu dieser Rezension.

Grüße von

Princesin

Veröffentlicht am 01.12.2012 22:42:15 GMT+01:00
Volnila meint:
Hallo,

ich bin auch ein großer Fan der Twilight-Saga und sehe es ähnlich wie du.
Mich hat der Film durchaus berührt und belustigt, aber Edwards Charme sowie Bellas Eigenschaften als Neugeborene haben mir gefehlt.
Ich habe vermisst, wie dargestellt wird, dass Jasper z.B. nicht damit klar kommt, dass Bella so eine gute Neugeborene ist.Ich hätte gerne noch mehr aus Bellas Sicht und somit der Sicht einer Neugeborenen gesehen.
Auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 10 ( super) würde ich eine 9 geben, da dies der einzige Kritikpunkt ist. :)
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