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Kundenrezension

99 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinter sich lassen, 28. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Hinterland (Limited Edition im Digipack) (Audio CD)
Was erwartet man als Casper Fan von Hinterland? XoXo 2.0 ? Hin zur Sonne Revival? Wer mit solchen Erwartungen an dieses Album herangegangen ist wird sicherlich ein Bisschen enttäuscht sein. Denn Caspers drittes Album gibt sich keine Mühe betont zu klingen wie der erfolgreiche Vorgänger. Sicher,eine Neuauflage von XoXo wäre einfach gewesen, würde nicht anecken und sich gut verkaufen. Aber es passt so überhaupt nicht zu Casper sich den Erwartungen der Massen an (neuen) Fans zu Unterwerfen und sich streng an dem zu orientieren, was er ja schon mal gemacht hat. Stattdessen wirft er lieber alles einmal um und beginnt von vorne. Ähnliche Themen wie auf XoXo, musikalisch aber irgendwie ganz anders.
Der Opener Im Ascheregen legt mit 2 Minuten Intro irgendwo zwischen Arcade Fire und Get Well Soon vor und greift zusammen mit dem Titeltrack die Hassliebe auf das Hinterland auf,in dem Benjamin Griffey aufgewachsen ist. Die fantastischen 20qm und Lux Lisbon umreißen Liebe und ihre Schattenseiten ohne dabei auch nur im Ansatz kitschig zu werden. Ariel verarbeitet den Tod eines nahestehenden Menschen,wie schon Michael X auf XoXo, lässt aber dieses mal einen Optimismus dastehen, der der Vorgänger Platte meist völlig fremd war. Eine Hymne auf das Hier und jetzt wie Ganz schön okay hätte auf XoXo beispielsweise nie Platz gefunden, wirkt aber auf Hinterland wie die einzig logische Konsequenz der letzten Jahre. Ebenso sticht Jambalaya heraus,strotzt von Selbstbewusstsein, spielt ironisch mit Caspers Image und zeigt,dass es eben nicht immer tiefgründige Songs sein müssen. Das XoXo nicht das Maß aller Dinge ist. Das Casper sich nicht viel um Leute schert die behaupten er wäre besser gewesen, als er noch unbekannt war oder um Plattenkritiken die Hinterland zerreißen,weil es eben nicht XoXo ist.
Hinterland ist großartig geworden, weil es neue Einflüsse verarbeitet. An vielen Stellen klingt die Get Well Soon Produktion durch, Mal Arcade Fire (Im Ascheregen),mal Vampire Weekend (Ganz Schön Okay) mal The Shins( ... nach der Demo gings bergab),und weil Casper stolz auf solche Referenzen ist und sich nicht scheut seinem Album einen starken Touch Indie Pop zu verpassen. Oder quer durch die Platte Turbostaat, Tomte, Wir Sind Helden, Oasis und nicht zuletzt sich selbst zu zitieren.Hinterland bleibt besonders deswegen so hängen, weil kein Song klingt wie der andere. Dass das häufig näher am Indie-Mainstream ist als an Rap stört nur Leute,die das stören will. Und Vor Fans die den Vorgänger wieder aufgewärmt haben wollen muss man sich sowieso nicht rechtfertigen.
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Kommentare

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Von 2 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.09.2013 17:05:06 GMT+02:00
Stephan Braun meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 28.09.2013 18:07:29 GMT+02:00
Burli meint:
Ich glaube nicht das die meisten von dem Album so enttäuscht sind weil die musikalische Umsetzung so anders ist als auf XOXO. Das was ich auf Hinterland höre ist gefälliger Indiepop/Rock. Damit schreckt er mich nicht ab. Im Gegenteil, musikalisch finde ich es gelungen. Was mich aber stört ist das er, wie Du in Deiner Rezension ja auch mehrmals bemerkst eigentlich wieder dasselbe erzählt wie auf XOXO. Es geht wieder um den Tod einer nahestehenden Person, es geht wieder um das Gefühl des Aufbruchs und des sich nicht dazu gehörig Fühlens (Ascheregen) Das bemängel ich! Ich hätte mich über neues gefreut. Die 2-3 Geschichten die er mir da neu liefert sind mir zu wenig. Für mich ist das Trotzmusik für Jugendliche gemacht von einem Mann der zu alt ist als das ich ihm das abkaufe. Und nimm's mir nicht übel aber Arcade Fire mag ihn evtl. zwar inspiriert haben, vielleicht hat er ja auch 1000mal "the suburbs" gehört, aber arcade fire höre ich da nirgendwo raus. Das ist für mich eine der Bands der letzten Jahre, ich hör Standart Indiepop/rock raus...gut produziert aber nicht annähernd auf dem Niveau dieser Ausnahmeband.
Hätte Casper mir lyrisch neues geboten wäre es Top denn ich glaube er hat das Zeug dazu

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2013 04:31:57 GMT+02:00
Quadrophobia meint:
das kommt drauf an, was du sonst noch alles mitzählst. Wenn du die Welt hört mich mitzählen möchtest sinds vier. Und eigentlich ist das auch eher ein Mixtape.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2013 14:36:57 GMT+02:00
Erstes Album Hin zur Sonne dann XOXO jetzt Hinterland
Der Rest waren Mixtapes (Die Welt hört mich, Exclusive Mixtapes) und eine EP (Grundstein)

Veröffentlicht am 01.10.2013 11:10:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.10.2013 11:11:18 GMT+02:00
Also ganz ehrlich: Für mich ist das Album schon teilweise das "aufgewärmte" XoXo... 2-3 Lieder klingen dem Vorgänger so verdammt ähnlich, dass ich mich frage, ob hier nicht einfach Liedsequenzen wiederverwendet wurden... Es kann kein Zufall sein, dass man bei "20QM" mittendrin auf einmal aus Versehen den Text von "Auf und Davon" mit singt, weil man denkt, das Lied läuft gerade... und das ist nur ein Beispiel..
Finde ich ein bisschen schade. Dennoch ist es ein gutes Album und in einem Punkt gebe ich dir recht: kein Song klingt wie der andere. Das macht das Album besonders.
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