Kundenrezension

24.115 von 24.370 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was NICHT in der Amazon-Werbung steht, 11. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau (Elektronik)
Es gibt einige Informationen zum Kindle, die ich mir entweder mühsam in Foren, Rezensionen oder der Kindle-Hilfe zusammengesucht oder während der Benutzung meiner drei Kindle-Generationen erfahren habe und von denen ich glaube, dass es sie zu wissen lohnt.

Zu meinem Hintergrund: Ich habe ein Notebook, einen iPod und auch ein iPad, lese aber seit zwei Jahren am liebsten auf dem Kindle. Zuerst auf einem "Kindle 2" und im letzten Jahr auf dem "Kindle 3", der nun von Amazon als "Kindle Keyboard" bezeichnet wird. Beide habe ich zum Zeitpunkt des Erscheinens direkt bei Amazon.com gekauft. Mit großer Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass Amazon nun einen Kindle anbietet der auf ein Minimum an Funktionen reduziert wurde, dafür aber mit geringerem Gewicht und handlicherem Format glänzt. Umso erstaunter war ich über die Tatsache, dass das Vorgängermodell weiter angeboten wird. Dies war in den vergangenen Jahren nicht der Fall. In der letzten Woche habe ich den neuen Kindle viele Stunden verwendet und einige interessante Unterschiede festgestellt, die nicht alle ganz oben auf der Amazon-Seite beschrieben sind und auf die ich unter anderem eingehen werde.

Das wichtigste zuerst: Display und Darstellung
Im Kindle Keyboard ist wie im neuen Kindle ein E-Ink-Display der aktuellen Generation mit den bekannten Vorteilen verbaut, also blickwinkelunabhängige Darstellung, sehr guter Kontrast und Lesbarkeit bei Sonnenlicht. Die verschiedenen Leseoptionen sind ebenfalls identisch, es ist also jeweils eine Auswahl möglich zwischen 8 Schriftgrößen, 3 Schriftarten, 3 Zeilenabständen sowie 3 Einstellungen für die Anzahl der Wörter pro Zeile. Die Ausrichtung ist weiterhin nur manuell wählbar.
Amazon wirbt damit, dass beim neuen Kindle noch schnellere Umschaltzeiten realisiert wurden. Bei mir hat das allerdings zu einem schockähnlichen Zustand nach den ersten Leseminuten geführt. Die Darstellung war gräulich verwaschen und bei weitem nicht so kräftig und scharf wie auf dem alten Kindle. Amazon hat das Problem anscheinend mittlerweile erkannt und ein Update für das Kindle-Betriebssystem (von 4.0 auf 4.0.1) herausgebracht, welches die zusätzliche Option "Seite aktualisieren" anbietet. Nach Aktivierung dieser Option ist die Darstellung wieder so wie sie sein soll. Leider kann dieses Update nicht direkt vom Kindle aus heruntergeladen und installiert werden. Die Installation ist aber relativ einfach: Auf der Kindle-Hilfe-Seite befindet sich gleich am Anfang direkt neben dem Foto des neuen Kindle der Punkt "Software-Update". Dort sind alle notwendigen Schritte genau beschrieben.
Der größte Nachteil, das Flackern beim Umschalten, hat mich vor zwei Jahren in den ersten Stunden massiv gestört und ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich mich je daran gewöhnen werde. Schon nach wenigen Tagen habe ich es praktisch nicht mehr wahrgenommen. Das Umschalten bzw. Blättern wurde beim Wechsel von der zweiten auf die dritte Kindle-Generation deutlich verbessert. Sowohl auf dem Kindle 3 (Keyboard) als auch dem neuen Kindle (egal ob mit oder ohne Option "Seite aktualisieren") empfinde ich es nicht mehr als störend.

Konnektivität
Der Empfang über das Handynetz ("3G" bzw. "UMTS") ist als Option nur beim Kindle Keyboard möglich. Ja, es stimmt, mit ein bisschen Planung und einem Fassungsvermögen von ein paar Hundert Büchern sollte man soweit planen können, dass man entweder locker mit den vorhandenen Büchern auskommt oder man rechtzeitig ein WLAN findet. Dabei ist aber zu bedenken dass man nur bei der Anschaffung Kosten für die 3G-Nutzung hat. Das Surfen im Amazon-Store und das Herunterladen von Büchern ist weltweit absolut kostenlos. Man benötigt keine SIM-Karte, keine Registrierung, keine Freischaltung, nichts. Man schaltet es nur an und Amazon übernimmt sämtliche Kosten. Wer hat nicht schon den ersten Teil einer Serie im Urlaub angefangen und dann festgestellt, dass er durch ist und genau jetzt und ohne Verzögerung den zweiten Teil lesen möchte? Dumm, wenn kein WLAN verfügbar ist oder dieses nur mit einer kryptischen Einwahlseite gestartet werden kann.
Die WLAN-Funktionalität ist bei beim neuesten Kindle und den beiden Kindle Keyboard identisch.

Gehäuse:
Die Gehäuserückseite ist aus Plastik. Allerdings ist es kein "billiges Plastik", ich empfinde es als sehr angenehm und es ist rutschfest ohne sich irgendwie gummiartig oder klebrig anzufühlen. Der Kindle 2 hatte übrigens noch eine "hochwertige" Rückwand aus Metall. Wer diese Generation jemals im Winter im Freien in einer Tasche herumgetragen hat und anschließend im Zug lesen wollte, hat festgestellt, wie sehr sich das Metall an die Außentemperatur anpassen kann und einem anschließend jegliche potentiell vorhandene Wärme aus den Fingern zieht. OK, das mag jetzt mädchenhaft sein, aber ich liebe die Plastikversion.
Der Kindle Keyboard hat auf der Unterseite einen Schalter für die Lautstärke, Kopfhöreranschluss, Micro-USB-Anschluss und den Ein-/Aus-Schalter.
Mich persönlich stören diese beiden Schalter, weil ich den Kindle u. a. so halte, dass er mit der Unterseite auf der (empfindlichen) Innenseite eines Fingers aufliegt. Der neue Kindle hat lediglich noch den Micro-USB-Anschluss sowie einen Knopf zum Ein- und Ausschalten. Die Unterseite ist zudem leicht schräg, so dass der Knopf nicht stört und man ihn auch nicht versehentlich betätigt. Das mag eine Kleinigkeit sein, ich empfinde sie aber als sehr angenehm.
Abgesehen davon hat Amazon den neuen Kindle wie beworben auf das absolut Notwendige reduziert. Er ist bei gleicher Displaygröße deutlich kleiner und leichter als sein Vorgänger. Alle Kindle werden über den (identischen) Micro-USB-Anschluss geladen.

Sprachen:
Wurde bisher nur Englisch unterstützt, sind es jetzt insgesamt 6 Sprachen (Deutsch, Englisch UK oder US, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch). Interessant ist in diesem Zusammenhang dass man für jede dieser Sprachen das jeweilige Wörterbuch herunterladen und verwenden kann, also z. B. den Duden, das "Oxford Dictionary of English" oder "The New Oxford American Dictionary". Dafür braucht man keinen PC oder muss sie umständlich suchen. Sie liegen in der "Cloud", wie es mittlerweile so schön heißt, d. h. sie können über das Archiv direkt am Kindle heruntergeladen werden. Der Kindle hat bei den bisher von mir getesteten Büchern (ich kann leider nur Deutsch und Englisch) jeweils passend den Duden oder das Oxford Dictionary verwendet.
Es ist bei allen Kindle möglich, statt den Standard-Wörterbüchern alternative Wörterbücher zu installieren. Man kann beispielsweise bei Amazon ein Englisch-Deutsch Wörterbuch kaufen, und dann bei den alten Kindle-Generationen als generellen Standard bzw. beim neuen Kindle als Standard für englische Bücher hinterlegen. Statt der englischen Defintion wird dann bei einem englischen Buch die deutsche Übersetzung angezeigt. Sucht im Kindle Store einfach mal nach "English German Default Dictionary".

Inhalte
Es ist nicht möglich, Bücher von einem Kindle auf einen anderen zu übertragen. Theoretisch könnte man die Kindle an den PC anschließen und die Dateien einfach hinüberkopieren. Praktisch ist die Seriennummer des Kindle Teil des Kopierschutzes. Als Konsequenz muss man jedes Buch auf seinem Kindle einzeln herunterladen. Dies geht relativ schnell, es gibt einen Ordner "Archiv" in dem alle Bücher aufgelistet sind die man unter seinem Amazon-Konto gekauft hat. Aber andererseits: HALLO, LIEBE AMAZON-TECHNIKER, JEMALS DEN BEGRIFF "BULK-DOWNLOAD" GEHÖRT??? Wenn ich noch einmal meine 150 Bücher einzeln herunterladen muss, starte ich künftig stattdessen ein Skript welches mir diese Arbeit für immer und ewig abnimmt!!! Alle Bücher auf meinem Kindle sind völlig legal, aber ihr wisst genauso gut wie ich dass das möglich ist und ein viertes Mal tue ich mir das nicht an!
Andererseits ist es aber auch möglich, mehrere Kindle auf seinen Account zu registrieren. Falls also der Ehepartner ebenfalls einen Kindle hat und die beiden Kindle auf einem Account registriert sind, kann man alle gekauften Bücher problemlos und absolut legal auf beide Kindle herunterladen und lesen. Hat allerdings noch einen Seiteneffekt: Man kann zwar nur im Amazon E-Book-Store shoppen, allerdings muss man weder eine Geheimzahl noch sonst irgendwas eingeben. Man muss sich nur einloggen, kann beliebig Bücher kaufen und die beim Konto hinterlegte Kreditkarte wird belastet. Das ist Shopping im 21. Jahrhundert, man braucht seiner Frau die Kreditkarte nicht mal mehr geben, sie kann sie virtuell verwenden ;-)
Im Gegensatz zu Büchern kann man die Sortierung seines alten Gerätes übernehmen. Einfach im Archiv "Sammlungen anderer Geräte hinzufügen wählen", eine genaue Beschreibung findet sich im Benutzerhandbuch.
Ergänzend sei noch erwähnt, dass Seitenzahlen eine Eigenschaft des Buches sind, und deswegen auf allen Kindle zur Verfügung stehen oder auch nicht. Die Stichpunkte PDF, persönliche Dokumente und Buchauswahl (Amazon proprietär, kein epub/ protected mobi) wurden in den vorhanden Rezensionen bereits ausführlich diskutiert weshalb ich mir das hier spare.

Bedienung
Der neue Kindle hat eine sogenannte "virtuelle Tastatur". Jeder der einmal versucht hat, mit einem PS 3-Controller, einem XBox-Controller oder der Fernbedienung seines Fernsehers einen Text einzugeben, weiß wovon ich spreche. Man muss mit Richtungstasten den korrekten Buchstaben (Zahl/Sonderzeichen) auswählen und dann bestätigen. Der neue Kindle hat nur noch diese Art von Tastatur im Gegensatz zu dem namensgebenden "Keyboard" der Vorgängergeneration. Ich war bisher immer der Meinung, dass die Tastatur auf dem alten Kindle das überflüssigste Teil ist, was man sich vorstellen kann und habe mich immer gefragt was Amazon dazu getrieben hat, eine einzubauen. Jetzt weiß ich es.

1.) Shoppen im Amazon-Store
Mache ich praktisch so gut wie nie. Ich surfe lieber mit dem iPad und schicke mir die Bücher auf meinen Kindle. WLAN einschalten, synchronisieren, fertig.
2.) Suchen im Text
Wem ist es noch nie passiert, dass er ein Buch las und an einem bestimmten Punkt eine Stelle gesucht hat, die irgendwo vorher war? Der Kindle bietet eine Volltextsuche für die bei Amazon gekauften Bücher an. Die Ergebnisse werden dann als Übersicht gezeigt und man kann dann direkt dorthin springen. Nutze ich sehr selten, ist aber sehr praktisch. Um mal einen Namen oder ein Wort einzugeben ist die virtuelle Tastatur OK.
3.) Wörterbuch benutzen
Meine Englisch-Kenntnisse haben sich seit dem Einzug des Kindle in meinen Haushalt vervielfacht. Davor war das Lesen englischer Bücher immer ein Graus, weil ich zusätzlich zu dem Buch ein English-English-Dictionary mit mir herumgeschleppt habe und dann immer in zwei Büchern gleichzeitig blättern musste. Beim Kindle muss man nur mit den Richtungstasten den Cursor (so ein blinkendes Bälkchen) vor das Wort bewegen und man bekommt die ersten paar Zeilen der Definition angezeigt. Sollte dies für das Verständnis nicht ausreichen kann man sich auch die komplette Definition durchlesen, und zwar wie folgt:
- Kindle 3 (Keyboard): Absatz- (Return-) Taste drücken.
- Kindle (neu): Taste im Steuerkreuz drücken, Option "Vollständige Definition" ist vorgewählt, nochmal drücken.
Also zwei Tastendrücke statt einem.
4.) Markierungen
Ich gebe offen zu dass ich schon immer Probleme hatte, mir Namen zu merken. Das war schon so lange bevor ich mein jetziges Alter erreicht habe. Der Kindle bietet die Möglichkeit, Markierungen (bzw. Highlights) anzubringen und diese als Übersicht anzuzeigen. Ich nutze diese Funktion dazu, in jedem Buch, das ich lese, den ersten Satz in dem eine neue Person vorkommt zu markieren. Wenn ich dann nicht gleich dazukomme weiterzulesen, schaue ich mir die Markierungen an und weiß innerhalb kurzer Zeit wieder, welche Personen mitspielen und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen bzw. kann sie einordnen. Das Markieren von Textstellen unterscheidet sich in der Handhabung etwas:
- Kindle 3 (Keyboard): Mittels Steuerkreuz an den Anfang der Markierung bewegen, Taste im Steuerkreuz drücken, an das Ende bewegen, nochmal drücken.
- Kindle (neu): Mittels Steuerkreuz an den Anfang der Markierung bewegen, Taste im Steuerkreuz drücken, Option "Markierung starten" auswählen, nochmal drücken, ans Ende navigieren, nochmal drücken, Option "Markierung beenden" ist vorgewählt, nochmal drücken.
Umständlich und lästig.
5.) Lesezeichen
Es ist möglich, "Eselsohren" zu setzen. Der Kindle zeigt dann auch tatsächlich am oberen rechten Bildschirmeck ein eingeknicktes Dreieck an.
- Kindle 3 (Keyboard): Tastenkombination Alt + B.
- Kindle (neu): Menü öffnen, Punkt "Lesezeichen hinzufügen" wählen (der 4. Punkt unter dem automatisch vorgegebenen), bestätigen.
Wieder: Umständlich und lästig.
6.) Notizen
Die Funktion habe ich offen gesagt noch nie benutzt, funktioniert aber prinzipiell genauso wie eine Markierung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ohne Keyboard mit dieser Funktion glücklich werden könnte.
7.) Tipp zur Navigation
Beim erstmaligen Öffnen eines bei Amazon gekauften Buches startet man immer am Textanfang. Cover und Inhaltsverzeichnis befinden sich davor (einfach zurückblättern, beide können über das Menü auch direkt angesprungen werden). Die einzelnen Einträge im Inhaltsverzeichnis dienen in den meisten Fällen als Hyperlinks zum direkten Anwählen der Kapitel. Mittels Steuerkreuz rechts/links kann man ein Kapitel vor- bzw. zurückspringen.

Der Vollständigkeit halber weise ich noch auf die beim neuen Kindle gestrichenen Eigenschaften hin:
- kein Audio
- geringere Akkulaufzeit (kann ich noch nichts dazu sagen, aber mein Handy hat noch nie eine Woche durchgehalten)
- weniger Speicher (den ich trotzdem nicht vollkriege)

*** Hinweis per 29.12.2011: Falls ihr noch Fragen habt empfehle ich euch zuerst die Kommentare zu lesen. Dort wurden mittlerweile fast alle Aspekte rund um den Kindle ausführlich diskutiert. Vielen Dank insbesondere an Mark Renton und P. Bruells für ihre Beiträge. ***

*** Hinweis per 12.04.2012: Vor einigen Monaten erschien jeden Tag mindestens eine negative Rezension von jemandem der nur eine einzige Rezension verfasst hatte um den Kindle schlecht zu reden. Mittlerweile ist es umgekehrt. Jede Kritik am Kindle wird sofort zunichte geredet. Ganz gleich ob jemand Papierbücher liebt oder vom Lesen auf dem Tablet schwärmt - leben und leben lassen, alles hat seine Vor- und Nachteile. Lest auch mal die kritischen Kommentare und bildet euch eure eigene Meinung. ***

Fazit
Seit meiner Kindheit habe ich gerne und viele Bücher gelesen. Ich liebe Bücher, das Lesen, das Eintauchen in eine andere Welt und, ja, auch den Geruch und das Gefühl eines Buches. Aufgrund gesundheitlicher Probleme (Bandscheiben) habe ich jedoch ein ernstes Problem mit dem Gewicht gebundener Bücher oder dicken Taschenbüchern. Mit dem Kindle macht mir das Lesen wieder richtig Spaß, ich kann meine Englisch-Kenntnisse praktisch spielerisch auffrischen, und das worauf es wirklich ankommt, der Inhalt, der ist derselbe wie bei einem richtigen Buch. Meine 150 Bücher wiegen zusammen ziemlich genau 170 Gramm. Ich empfehle jedem, mal einen E-Book-Reader auszuprobieren, egal ob von Amazon oder Sony oder sonst irgendwo (Sony verwendet auch die aktuellste E-Ink-Generation). Leiht ihn euch wenn möglich von einem Bekannten und entscheidet selbst.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 28 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
41-50 von 364 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2011 21:22:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2011 21:48:39 GMT+02:00
Hallo pyretta,

freut mich zu hören, aber um die Antwort auf Ihre Frage kurz vorweg zu nehmen: Sie können heute in Deutschland kein Kindle-Buch verschenken!

Das Thema an sich ist allerdings sehr interessant. Es dürfte spätestens an Weihnachten zu einem nicht unbeträchtlichen Ärger einiger Amazon-Kunden führen. Falls sich also jemand dafür interessiert und diese Kommentare liest, hier die Langform.

Amazon USA bietet beim Kauf eines Buches die Möglichkeit "Give as a Gift" an. Man gibt einfach die E-Mail-Adresse des Empfängers an. Durch die 1:1-Zuordnung von Amazon-Konto zu E-Mail-Konto erhält dann der korrekte Empfänger das Buch. Falls der Beschenkte keinen Kindle hat kann er das Buch auch mittels der diversen Kindle-Programmen lesen, also auf dem PC oder einem Handy/Tablet (Android/iOS).

Amazon Deutschland bietet diese Möglichkeit soweit mir bekannt nicht an. Es gilt die Regel: Das Kindle-Buch ist und bleibt dem Amazon-Konto zugeordnet auf dem es auch gekauft wurde. Jetzt wird es interessant.

Skizzieren wir zum besseren Verständnis ein Beispiel: Ein lieber Mensch möchte einen Kindle verschenken und ein paar Bücher dazu. Er kauft den Kindle sowie die Bücher. Anschließend lädt er die Bücher auf den Kindle und verschenkt diesen.

Problemfall 1: Der Kindle muss auf das Konto des neuen Benutzers registriert werden. Falls der Beschenkte dies nicht tut bzw. der liebe Mensch den Kindle nicht von seinem Konto abmeldet, kauft der neue Besitzer auf Rechnung und Namen des lieben Menschen ein. Alle Bücher gehören dem lieben Menschen und er zahlt mit seiner bei Amazon hinterlegten Kreditkarte bzw. Kontoverbindung. Wirklich sehr, sehr lieb!

Problemfall 2: Die Beteiligten melden den Kindle nach der Übergabe auf den neuen Benutzer um. Die gekauften Bücher gehören aber rein rechtlich dem lieben Menschen. Gleichzeitig bleiben die Bücher auf dem Kindle. Der Beschenkte liest diese Bücher mehr oder weniger illegal. Er hat keine Möglichkeit sie auf einem anderen Kindle oder den erwähnten Kindle-Programmen zu nutzen. Der liebe Mensch jedoch kann die Bücher jederzeit erneut herunterladen da sie ihm ja gehören (was er eigentlich nie wollte).

Ich habe keine Ahnung warum Amazon auf diesen Umstand nicht explizit hinweist. Statt gutes Geld zu verdienen beschwören sie den Ärger etlicher Kunden herauf.

Vielleicht hätte ich das Thema in meiner Rezension erwähnen sollen, aber ich fand sie in ihrem jetzigen Umfang schon viel zu lange. Offen gesagt hätte ich nie gedacht dass mehr als 20 Leute sie überhaupt ganz lesen, bin total überwältigt. Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen freundlichen und positiven Rückmeldungen. Ich freue mich wirklich sehr darüber.

Viele liebe Grüße, Stefan Stossberger

Veröffentlicht am 20.10.2011 21:47:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2011 21:47:59 GMT+02:00
Desevi meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 21.10.2011 10:16:31 GMT+02:00
mgutt meint:
Zur Plastik/Metall Geschichte: Ich hasse mittlerweile jedes "hochwertige" Handy mit Metallgehäuse. Das nervt einfach nur, wenn man es morgens in die Hand nimmt bzw. nicht ständig in der Tasche herumträgt um es auf "Normaltemperatur" zu halten. Außerdem ist mir aufgefallen, dass Metallgehäuse "rutschen". D.h. man kann sich das jeweilige Gerät nicht mal eben auf ein Kissen oder sowas legen und dann freihändig damit arbeiten.

In Sachen "Nicht-Tastatur" fehlt mir noch was mehr Input. Kann man damit jetzt leben oder nicht? Ich überlege den Kindle zu verschenken, aber das war bisher die Barriere, die mich davon abgehalten hat. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass noch ein Touch kommt, wenn auch erst nächstes Jahr.

Veröffentlicht am 21.10.2011 15:21:44 GMT+02:00
Vielen Dank für diese Bewertung. Insbes. der Hinweis zum Update hat mir sehr geholfen.
Libe Grüße

Veröffentlicht am 22.10.2011 12:44:58 GMT+02:00
n-dy meint:
Danke :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2011 17:20:21 GMT+02:00
Kann ich die bei Thalia für das Sony Gerät gekauften Bücher auf das neue Kindle übertragen und wenn ja wie?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2011 19:50:53 GMT+02:00
Ich habe noch nie bei Thalia gekauft. Grundsätzlich gilt: Wenn die Bücher nicht von Amazon sind und einen Kopierschutz haben können Sie die Bücher auf dem Kindle auch nicht lesen. Sollten Sie für das Kopieren auf den Sony Reader irgendetwas auf dem PC installiert haben handelt es sich wahrscheinlich um den Adobe-Kopierschutz, eindeutiges Zeichen für "nicht Kindle-tauglich". Text-Dateien oder freie Bücher von Guttenberg können Sie per USB kopieren, der Kindle mounted sich als eigenes Laufwerk. Lt. Amazon-Aussage unterstützt der Kindle folgende Formate:

Unterstützte Formate Kindle (AZW), TXT, PDF, ungeschützte MOBI, PRC nativ; HTML, DOC, DOCX, JPEG, GIF, PNG, BMP nach Konvertierung.

Veröffentlicht am 25.10.2011 10:04:17 GMT+02:00
Ruben meint:
Bei aller verständlichen Begeisterung über die praktischen Vorteile von E-Books sollte jeder Interessent vor dem Kauf zwei Aspekte bedenken:

Dass die Kosten der Mobilfunkfunktion in Auslandsnetzen von Amazon übernommen werden, ist wohl ein Irrtum des Rezensenten. Schon aus Gründen der Marktmacht kann Amazon die Kosten auf die Anbieter der Inhalte (Zeitungs- und Buchverlage) abwälzen und macht dies in der Praxis schon. Diese werden die grundsätzlich in der Höhe nicht planbaren Kosten entweder dem Endnutzer aufbürden oder diesen Vertriebsweg mehr oder weniger meiden. Dass es eher die Endnutzervariante sein wird, zeigen die hohen Kosten für eine Zeitungseinzelausgabe. Dass es auch die Vermeidungsstrategie gibt, vermittelt ein Vergleich zwischen Online- und Offline-Kiosk.

Wer heute einsteigt, beginnt eine tendenziell proprietäre Bibliothek aufzubauen. Im Gegensatz zum gedruckten Buch wird einem im Zuge von Digital Rights Management nur ein Nutzungsrecht eingeräumt. Warum sollte sich im Buchbereich durchsetzen, was in der Musikbranche gescheitert ist? Wer gibt mir für meine DMR-Bibliothek nach dem Scheitern des Systems oder gar des Anbieters den Schlüssel?

___

Wem es nur auf den gegenwärtigen Nutzen eines Buches ankommt, dem dürfte der zweite Aspekt - für den Moment - recht egal sein. Der praktische Nutzen wird sicherlich überwiegen. Ich habe mich als Bahnpendler erst heute noch über Volumen und Gewicht einer Zuglektüre geärgert. Wer Lesen und Bücher als nachhaltigen Teil seiner Lebensart (Kultur) ansieht und sich heute noch an Büchern erfreut, die bereits vor Jahren oder Jahrzehnten erworben wurden, sollte jedoch noch einmal gründlich nachdenken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2011 09:57:07 GMT+02:00
Hallo stefan,
vorweg einmal ein lob in der verdienten superlative....ihre rezensionen sind phantastisch und voller mutterwitz ...."ich gehe glühlampen tauschen" ....

ich bin seit gut 60 jahren ein bücherwurm und weiß nicht wie viel schlechte, bessere und ganz gute bücher ich gelesen habe ....die meisten dabei habe ich mir immer von flohmärkten um billiges geld gekauft...teilweise noch in der plastikhülle....

nun sie schreiben ....." im alter und leichteres tragen"...vom alter kann ich auch schon sprechen ... und auch bei mir die bandscheiben nicht mehr die funkltion erfüllen die sie sollten .....liegt in erster linie mein problem im platz und/oder gewichtsproblem beim fliegen.....j
je älter ich werde, desto mehr gepäck habe ich mit obwohl ich dann zu 60 % sowie so nicht brauche ....aber man könnte es ja brauchen .....airberlin kommt einem ja da mit der topbonus karte entgegen ... da kannst ja 10 kg übergepäck aufladen ....
trotzdem ist es sehr störend wenn im handgepäck neben den medikamenten nur mehr bücher liegen und diese neben dem platzverbauch auch noch mindesten 5 kg wiegen.....dazu gehöre ich zu dem lesern die je nach stimmung drei vier bücher „nebeneinander lesen ... expetitionsberichten/krimis/ siencefiction/ teilweise romane....usw..

zugebener maßen bin ich aber bei der computertechnik einfach eine null ....
da nützt mir auch mein laptop oder mein notebook nichts....für mich sind die technischen bezeichnungen ein buch mit sieben siegel wenngleich ich die ausdrücke zwar verstehe aber trotzdem nicht immer umsetzten kann ....
andere haben zur unterstützung dazu kinder ....nur meine tochter ist zigmeilen weg....daher frage ich eben überall, wobei ich mich wegen meiner unwissenheit nicht schäme ...und für mach anderen ....saublöde fragen zu stelle.....
ich gehe also trotz des fachmankos jedes problem mit mehr oder weniger erfolg an ....wobei ich z.b. jetzt ein samsung galaxys gt 19000 erworben habe und es effektiv nicht ausnutze ...sicher aber wegen der fehlenden hintergrundinfo....

warum schreibe ich das? ...

mir sind nicht die eReader zu teuer...einmalige anschaffung ...passt....es ist aber gut, dass sie billiger werden...
zu teuer sind mir aber die angebotenen ebooks .....hier denke ich an die laufenden kosten.....jeder soll zwar leben ....
aber...wenn es zwischen einem papierbuch und ein em ebook nur einen preisunterschied von maximal 20 % gibt und wenn man dabei rechnet,

dass die material/tranport/ lager/provisionskosten wegfallen...........ist es einfach nur nepp..

wenn unsere landbüchereien „ausmisten" kostet ein buch generell zwischen einem und zwei euronen....oder wenn ich in den dalia laden gehe werden dort kistenweise die neuausgaben um ein spottgeld zum verkauf angeboten...

dazu kommt ja noch, dass beim kindle irgend ein format fehlt ....epub ..oder so ähnlich, sodass es beim herunterladen von anderen buchanbietern für einen laien wie mich wahrscheinlich zu großen problemen kommt...
sie haben ja das problem des schenkens erstklassig ausformuliert ....das bzgl. des „buchtauschens" ist aber offen .....daher meine verständnisfrage die ich mit paradigmen zu belegen versuche...

ist es richtig, dass sie mir....lassen wir jetzt einmal alle vertrauensfragen beiseite...und außerdem kann ich mir vorstellen, dass man ihr konto irgendwie absichern können muß.....ihr ebook schicken könnten... .....ich sodann alle bücher auf meine laptop lade ..und von dort auf mein kindle .....umgekehrt natürlich genau so ....oder vielleicht geht das sogar mit einem usb stick....
oder ....sie mir ihre gekauften bücher gegen eine zu vereinbarende vorauszahlung über email senden....kostenteilung..... und ich dann diese auf mein Ebook „ziehe" .....ich weiß zwar nicht wie ....aber da gibt es bestimmt genug spezialisten die hier eine ...auch für eine laien verständliche anleitung formulieren.....

wenn diese idee technisch machbar ist könnte man doch einen „leserklub" gründen und so untereinander tauschen ohne gegen irgendwelche gesetzlichen richtlinien zu verstoßen .....

denn...... die verleihung oder die schenkung meines eigentums an dritte kann mir niemand verbieten .....und nach dem kauf bin ich eigentümer und nicht etwa...auch streng formaljuristisch gesehen... nach kindle....nur besitzer oder gar detentor....und so behandelt kindle ihre kunden...es handelt sich definitiv um einen eingriff in das eigentum ......

wir könnten ja neben dem forum über diese tatsache diskutieren...hier ist es sicher fehl am platz

ich verbleibe mit lieben grüßen
gerhard.schoefl@gmx.at

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2011 11:47:25 GMT+02:00
@ Ruben: Schön, mal einen etwas nachdenklicheren Beitrag zu dem Thema E-Book zu lesen!

Details