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Kundenrezension

36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Livemitschnitte vom 3. April und 2. Mai 1980, 27. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Still (Audio CD)
Wenn von einer Band so wenig veröffentlicht wurde wie im Fall von Joy Division (nur zwei reguläre Alben), dann ist es wohl nicht weiter verwunderlich, daß alles nur irgendwie brauchbare Material hervorgekramt wird, um es den nach mehr lechzenden Fans zu offerieren. Nur ist das in dem vorliegenden Fall absolut kein Nachteil.
Denn hier hat man mit den Titeln 10 bis 20 die einmalige Gelegenheit, sich von den Live-Qualitäten der Band einen Eindruck zu verschaffen - und was für ein Eindruck! Ian Curtis zugleich zerbrechliche und agressive Stimme ist an Intensität wohl unerreicht. Mit brachialer Kraft bricht sie bei "Ceremony" hervor, nachdem wohl zunächst das Mikrofon nicht eingeschaltet war. Man hört die Stimme nur ganz leise im Hintergrund, bis das Mirkofon eingeschaltet wird und Ian Curtis zunächst zu laut schreit/singt.
Ein Song bei dem es mir jedesmal kalt den Rücken runter läuft: "New Dawn Fades". Mitten im Song nimmt Ian Curtis Stimme eine andere Tonfarbe an, die irgendwo genau auf Messersschneide zwischen Singen, Schreien und Weinen balanciert. Das ist wirklich großartig und schmerzhaft schön.
Absolut authentisch ist die Verzweiflung, die Joy Divisions Musik zum Ausdruck bringt. Musik, die viel zu erhaben ist, um sie vor dem Hintergrund von Trends zu diskutieren. Dennoch bleibt anzumerken, daß es zahlreiche Musiker gibt, die sich von Joy Division inspirieren lassen - selbst solche von denen man es kaum erwarten würde, wie beispielsweise Moby, der sich auf seinem Album "I Like to Score" an einer Cover-Version von "New Dawn Fades" versucht. Ein kläglicher Versuch, denn es ist eben die Authentizität, an der andere Sänger bei dem Versuch, Joy Division zu covern, oftmals scheitern.
Muß man sich das Leben nehmen, um so gute Musik zu machen? - Jedenfalls ist gefühlte Verzweiflung wohl eine Voraussetzung, um ihr derart intensiven Ausdruck verleihen zu können wie dies Joy Division oder - in jüngerer Zeit - Nirvana getan haben.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.02.2008 07:16:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.02.2008 07:19:00 GMT+01:00
Björn Wilke meint:
schön, dass du joy division magst. kleine korrekturen: still ist 1981 veröffentlicht worden (fact 40, also nicht 'hervorgekramt' und eigentlich grau. in der polnischen version sogar als einplatten-album) und wenn man tot ist, kann man keine musik mehr machen. das hat sich inzwischen jahrelang bewährt. und moby hat das ganz gut gemacht. kläglich ist anders.

Veröffentlicht am 16.05.2014 18:31:00 GMT+02:00
Jenson meint:
Sorry, darüber muss man stolpern: "Muß man sich das Leben nehmen, um so gute Musik zu machen?" Aber abgesehen von der faktischen Unmöglichkeit: Nein, es gibt genug Beispiele für großartige Musik, die von Menschen hervorgebracht worden ist, die sich nicht umgebracht haben. Auch wenn die Spezies "Künstler" offenbar weitaus gefährdeter ist als Ottonormalverbraucher und Co...
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